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POL-K: 190417-5-K Jugendliche Schläger kamen nicht weit

Köln (ots) – In Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung haben sich drei Jugendliche (15, 16, 17) nach einem rabiaten Auftritt an der Venloer Straße in Köln-Neustadt-Nord zu verantworten. Kurz nach dem von ihnen provozierten Tumult am frühen Dienstagabend (16. April) schnappten Polizeibeamte die in Richtung Subbelrather Straße flüchtenden Aggressoren im Inneren Grüngürtel.

Gegen 17.50 Uhr war die alkoholisierte Gruppe an einem Fahrradladen an der Venloer Straße vorbeigegangen. Der 16-Jährige hob ein davor ausgestelltes Fahrrad hoch und warf es auf die Straße. Laut lachend zogen die Jugendlichen weiter. Als der Ladeninhaber (50) ihnen nacheilte und den Rädelsführer zur Rede stellte, gingen die Jugendlichen äußerst aggressiv auf ihn los. Der 17-Jährige schlug den Geschädigten laut Angaben weiterer Zeugen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Auch die einschreitenden Kölner (29, 30, 28w) und weitere unbeteiligte Passanten wurden von den Jugendlichen geschlagen und getreten.

Als die Angreifer hörten, dass die Polizei bereits verständigt sei, zogen sie sich laut lachend in das angrenzende Grüngelände zurück. Dort klickten unmittelbar danach die Handschellen. Da der 17-Jährige infolge der Schlägerei auch selbst Blessuren erlitten hatte, ließen die Polizisten ihn zunächst im Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik fahren. Insbesondere der 15- und der 16-Jährige titulierten die eingesetzten Beamten fortwährend als „dreckige Hurensöhne“ und „dreckige Pisser“.

In diesem Moment glaubte ein laut Zeugenangaben bis dahin ruhig gebliebenes Gruppenmitglied (15), sich jetzt gegenüber den Uniformierten auch noch produzieren zu müssen. Dem ihm gegenüber ausgesprochenen Platzverweis folgte er nicht. Mit den Worten „Scheiß Polizei – Du kannst mir gar nichts sagen! Was willst Du denn jetzt machen?“, baute sich der Junge drohend vor einem der Beamten auf. Die Einsatzkräfte brachten auch den 15-Jährigen zu Boden und fixierten ihn. Als er zum Streifenwagen geführt wurde, sperrte er sich massiv und versuchte mehrfach, sich loszureißen. Die Beamten legten dahingehend Strafantrag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor. Alle vier bereits hinreichend Polizeibekannten wurden anschließend in Streifenwagen zu ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten gefahren. (cg)

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