Urlaubsmanagement in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie beeinflusst die Urlaubsplanung vieler Menschen nach wie vor. Nicht nur Lockdowns, gestrichene Flüge oder stornierte Hotelbuchungen bringen seit dem Frühjahr die Vorhaben vieler durcheinander, auch wirtschaftliche Faktoren wie Kurzarbeit spielen eine Rolle. Damit sich das Durcheinander der privaten Urlaubsplanung nicht auf die Arbeitsfähigkeit von Unternehmen auswirkt, müssen Personalabteilungen verstärkt auf ein vorausschauendes Urlaubsmanagement achten.

Vorausschauende Planung

Viele Arbeitnehmer möchten seit März ihre bereits genehmigten Urlaubstage umplanen, um einen besseren Zeitpunkt abzuwarten. Diese Entscheidung kann der Mitarbeiter aber nicht alleine treffen. „Egal von welcher Seite der Annullierungswunsch der Urlaubsplanung kommt, eine zeitliche Verschiebung ist nur dann möglich, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer einverstanden sind“, sagt Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland. „Wenn beide Seiten eine Neuplanung akzeptieren, sollte direkt ein Ersatztermin vereinbart werden. So bewahren Führungskräfte und Personaler die Übersicht und beugen einer hohen Anhäufung von Resturlaub vor.“

Trotz Kurzarbeit arbeitsfähig bleiben

Insbesondere bei Kurzarbeit ist ein vorausschauendes Urlaubsmanagement für Unternehmen entscheidend, um arbeitsfähig zu bleiben. Genehmigte Urlaubsanträge verfallen trotz Kurzarbeit nicht. Sie behalten ihre Gültigkeit. Zu beachten ist, dass der Arbeitnehmer in dieser Zeit Urlaubsentgelt in ungekürztem Umfang erhält. „Besonders in Krisenzeiten ist es wichtig, an bereits bestehenden Urlaubsplanungen festzuhalten und Mitarbeiter zur Planung ihres Resturlaubs zu animieren“, sagt Andreas Bolder. „Somit beugen Personaler und Führungskräfte vor, dass viele Mitarbeiter gleichzeitig im Urlaub sind, wenn sich die Geschäftslage wieder normalisiert.“

Urlaub dient der Erholung

Wenn Arbeitgeber trotz vorausschauender Urlaubsplanung unerwartete Auftragsspitzen erleben, haben sie die Möglichkeit mit flexiblen Arbeitsmodellen wie Zeitarbeit ihre festangestellten Mitarbeiter im Betrieb kurzzeitig mit flexiblem Personal im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung zu unterstützen und schnell handlungsfähig zu sein. Allerdings zeigt sich ein anderer Trend: Immer mehr Arbeitnehmer (53%) haben laut Randstad Arbeitsbarometer (Covid-19-Edition/Juni 2020) das Gefühl, dass sie auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten für ihre Arbeitgeber erreichbar sein müssen. „Dieser Trend kann sich negativ auf die Mitarbeitergesundheit und das Engagement auswirken. Die Freizeit des Mitarbeiters ist zu respektieren. Nicht umsonst gehören Urlaub und Freizeit zu wichtigen Maßnahmen im Arbeitsschutz“, sagt Andreas Bolder.

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