immobilien

Heizungsanlage erneuern: Gut fürs Klima und die Haushaltskasse

Stuttgart (ots)

Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), das seit 01. November 2020 in Kraft ist, forciert der Gesetzgeber den Austausch {alter|change|modify} Heizungsanlagen mit schlechter Klimabilanz. In Verbindung mit der Einführung einer CO2-Bepreisung sollen so {die|pass away} Leitplanken für eine Wärmewende im Wohnungsbestand gesetzt werden.

Der CO2-Preis wird als Abgabe auf den Ausstoß von CO2 in der Wärmeerzeugung und im Verkehr erhoben. Für Heizöl, Erdgas und Benzin schlägt jede ausgestoßene Tonne CO2 mit zunächst 25 Euro zu Buche. Bis 2025 soll der Preis schrittweise auf 55 Euro pro Tonne steigen – weitere Erhöhungen sind geplant. „Der Betrieb von Öl- und Gasheizungsanlagen wird dadurch auf lange Sicht teurer“, sagt LBS-Experte Albrecht Luz. Je Liter Heizöl werden bereits in diesem Jahr 7,9 Cent zusätzlich fällig. Bei einem angenommenen Jahresverbrauch von rund 3.000 Litern Heizöl für ein 150 Quadratmeter großes Haus geht das Informationsportal Zukunft Altbau von Zusatzkosten im Zeitraum 2021 bis 2025 von insgesamt 1.800 Euro aus.

{Die|Pass away} neue Abgabe soll Anreize für den Umstieg auf erneuerbare Energien setzen. Aktuell kommen im Wohnungsbestand noch überwiegend fossile Energieträger zum Einsatz. Allein 2019 wurden knapp 50 Prozent aller Wohnungen im Bestand mit Gas beheizt und rund 26 Prozent mit Heizöl. Das ist schlecht für das Klima: Eine Ölheizung produziert je 8 Megawatt-Stunden (MWh) Heizenergie im Schnitt 2.792 Kilogramm CO2-Äquivalent. Eine moderne Pelletheizung kommt dagegen mit 424 Kilogramm aus.

Neue Austauschprämie ergänzt bestehende Förderungen

Das neue GEG setzt {die|pass away} Rahmenbedingungen für weitere finanzielle Anreize zum Austausch {alter|change|modify} Ölheizungen: Wer sie gegen ein klimafreundliches Modell austauscht, erhält zusätzlich zur Förderung eine Austauschprämie in Höhe von zehn Prozent der Investitionskosten durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). {So kann sich {die|pass away} BAFA-Unterstützung je nach eingebautem Heizungstyp auf bis zu 45 Prozent summieren.|Kann sich {die|pass away} BAFA-Unterstützung je nach eingebautem Heizungstyp auf bis zu 45 Prozent summieren.} Wichtig ist, dass der Förderantrag noch vor Beginn der Arbeiten eingereicht wird, {die|pass away} Förderprämie wird dann nach Abschluss der Bauarbeiten ausgezahlt. „Eigenheimbesitzer können natürlich auch einen Bausparvertrag für Modernisierungs- und Energiesparmaßnahmen einsetzen. Hier gibt es spezielle Tarife. Das gilt auch für den Fall, dass {die|pass away} Maßnahmen bereits laufen oder kurzfristig anstehen“, hebt Luz hervor. „Der Heizungstausch lohnt sich {also|likewise} schon jetzt. Und: Das Heizen mit erneuerbaren Energien ist vom CO2-Preis ausgenommen.“

Was das neue GEG für Eigentümer und Käufer bedeutet

MCM Investor Management AG: Weniger Zwangsversteigerungen bei Immobilien trotz Corona

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie gab es weniger Zwangsversteigerungen auf dem Immobilienmarkt hierzulande. Die MCM Investor Management AG aus Magdeburg klärt auf.

Magdeburg, 22.02.2021. „Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden weniger Immobilien hierzulande zwangsversteigert. Und das, obwohl die Pandemie natürlich durchaus wirtschaftlich schwere Folgen für viele Menschen hatte. Fakt für den Immobilienbereich ist aber, dass die meisten Schuldner ihre Immobilienkredite nach wie vor begleichen können“, erklärt die MCM Investor Management AG aus Magdeburg und bezieht sich dabei auf Daten des Fachverlags Argetra laut dem im vergangenen Jahr Verfahren für 14.853 Immobilien mit Verkehrswerten von gut 3,1 Milliarden Euro eröffnet wurden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2019) ist die Zahl also gesunken: Da waren es laut den Recherchen von Argetra 17.600 Häuser, Wohnungen oder Grundstücke mit einem Verkehrswert von mehr als 3,4 Milliarden Euro.

„Grund dafür dürfte die anhaltende Niedrigzinsphase sein. Außerdem haben gestundete Kredite von Banken sowie das Kurzarbeitergeldvielen potentiellen Zwangsversteigerungen vorgebeugt“, fügt die MCM Investor Management AG  aus Magdeburg hinzu. Laut Statistischen Bundesamt wurden im Jahr 2020 36 von 100.000 Haushalten zwangsversteigert – 2019 waren es 42.

Für die Analyse wurden Daten von allen Amtsgerichten verwendet. Bei den zwangsversteigerten Immobilien handelt es sich vor allem um Wohnimmobilien (66 Prozent). Dies betrifft laut Analyse sowohl Ein- und Zweifamilienhäuser als auch Eigentumswohnungen. Bei den restlichen 34 Prozent handelt es sich um Gewerbegrundstücke, Geschäftshäuser und sonstige Immobilien, wie Logistikimmobilien. „Dabei ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Fälle vor Gericht landen. Viele Immobilien finden vorher bereits Käufer*innen, sodass eine gerichtliche Zwangsversteigerung nicht nötig ist“, erklärt die MCM Investor Management AG aus Magdeburg abschließend. Weniger Zwangsversteigerung seien außerdem die logische Konsequenz, da die Zahl der sozialversichert Beschäftigten neue Rekordwerte in den letzten Jahren erreicht hat und auch die Reallöhne steigen.

Thomas Filor: So groß ist eine durchschnittliche Immobilie in Deutschland

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie verbringen immer mehr Menschen viel Zeit zu Hause. Dabei kann es durchaus interessant sein zu wissen, wie groß die Immobilie im Vergleich zu anderen hierzulande ist.

 Magdeburg, 22.02.2021. „Seit Beginn der Corona-Pandemie sind immer mehr Menschen gezwungen, viel Zeit zu Hause zu verbringen. Viele stellen sich dabei die Frage, wie groß die eigene Immobilie wohl im Vergleich zu anderen ist. Mit schulpflichtigen Kindern, die zu Hause blieben, kann es auch mal ziemlich eng werden in den eigenen vier Wänden und da ist es spannend zu wissen, welch andere Lebensrealitäten es gibt. Das kann man nun mit einem neuen Tool des IW Köln ermitteln“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg.

Daraus geht hervor, dass wenn das Eigenheim eine Wohnfläche von mehr als 41 Quadratmeter aufweist, man schon komfortabler wohnt, als die Hälfte aller Menschen hierzulande. Ab 83 Quadratmetern Wohnfläche gehört man schon zu den oberen zehn Prozent hierzulande, wie sich aus dem Online-Tool des Institutes der Deutschen Wirtschaft Köln ablesen lässt. Dafür hat das IW Köln rund 40 Millionen deutsche Haushalte analysiert und kategorisiert. „In dem Tool kann man ganz einfach die Wohnfläche und die Anzahl der Bewohner*innen angeben. Nun können Sie sehen, wie viel Prozent der Menschen hierzulande im Vergleich mehr Wohnfläche haben. Außerdem kann man sich individuell mit der Gesamtbevölkerung, aber auch mit 1-Personen-Haushalten, Haushalte mit einem bestimmten Alter oder Einkommen, vergleichen“, erklärt Thomas Filor weiter.

Des Weiteren unterscheiden sich die Werte je nach sozio-ökonomischer Gruppe: Singles wohnen auf der größten Fläche – der Median liegt bei 1-Personen Haushalten nicht bei 41 Quadratmetern, sondern bei 66 Quadratmetern. Bei Zwei-Personen-Haushalten liegt der Median bei 98 Quadratmeter und bei Drei-Personen-Haushalten bei 105 Quadratmetern. Außerdem sind die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland laut IW Köln nicht sonderlich hoch – sie liegen bei 42 Quadratmetern und 39 Quadratmetern. „Im Vergleich dazu spielen eher Alter, und die Frage, ob man Mieter*in oder Eigentümer*in ist, eine wesentlich größere Rolle. Auch der Bildungsgrad spielt eine Rolle und kann beliebig ins Tool eingegeben werden“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg abschließend.

 

ImmoScout24-Analyse zum einjährigen Bestehen des MietendeckelsAngebotsmieten in Berlin um 7,8% gesunken – Großteil der Inserate liegt weiterhin über den Obergrenzen

Berlin (ots)

Am 23. Februar letzten Jahres trat das Gesetz zur Mietenbegrenzung im Wohnungswesen in Berlin, der sog. Mietendeckel, in Kraft. Zu seinem einjährigen Bestehen hat ImmoScout24 analysiert, wie sich die gesetzliche Regelung auf den Berliner Immobilienmarkt ausgewirkt hat.

Die Angebotsmieten für Mietendeckel-relevante Wohnungen sind deutlich gesunken

Die Mieten neu angebotener Bestandswohnungen, die vor 2014 fertig gestellt wurden und damit vom Mietendeckel erfasst werden, sind von 10,46 Euro pro Quadratmeter im Januar 2020 auf 9,64 Euro im Januar 2021 gesunken. Damit reduzierten sich die Angebotsmieten der auf ImmoScout24 inserierten Mietendeckel- relevanten Wohnungen um 7,8 Prozent.

Nur Kaulsdorf liegt als einziger Berliner Stadtteil mit seinen durchschnittlichen Inseratspreisen unter den erlaubten Mietobergrenzen

Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG): Modernisierung der gesamten Heizungsanlage weiterhin förderfähigNeue Förderkulisse berücksichtigt neben Wärmeerzeugern auch den Heizkörperaustausch

Köln (ots)

Im vergangenen Jahr sorgten die im Rahmen des Klimapaketes aufgestockten Förderprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine deutliche Marktbelebung. Zu Beginn dieses Jahrs tritt nun die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) zumindest teilweise in Kraft (Einzelmaßnahmen in der Zuschussvariante) und löst die bisherigen Programme ab. Dabei behalten die bislang geltenden Förderkonditionen größtenteils ihre Gültigkeit. „Der BDH begrüßt die Zusammenführung und die Vereinfachung der Förderkulisse“, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. Es komme nun darauf an, die finanzielle Ausstattung des BEG dauerhaft sicherzustellen, um potenziellen Modernisierern Planungssicherheit zu geben. Dies zahle nicht nur auf den Klimaschutz ein, sondern sichere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch Arbeitsplätze und Beschäftigung.

Im Zusammenhang mit der neuen Förderung weist der BDH darauf hin, dass bei einer Modernisierung im Gebäudebestand neben den Wärmeerzeugern auch die Wärmeübergabe und die Wärmeverteilung unter die neue Förderung fallen. Dazu zählen zum Beispiel der Heizkörpertausch oder der Austausch von Thermostatventilen. „Ein modernes Heizungssystem besteht aus mehreren Komponenten: Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung, Wärmeübergabe und Speicherung. Damit eine Heizung ihr volles Effizienzpotenzial entfalten kann, müssen diese Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein. Die Förderung trägt diesem Umstand Rechnung“, sagt Christian Ludewig, Mitglied des BDH-Vorstands. Förderfähig sind dabei sowohl die Investitionskosten, als auch die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie die Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet.

Ebenfalls ist das neue BAFA-Förderprogramm „Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme“ am 1. Januar gestartet. Im Zuge der neuen Förderung für Nichtwohngebäude werden die Förderrichtlinien für die Programme „Energieberatung im Mittelstand“ (EBM) und „Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen“ (EBK) zusammengelegt. Zudem kommt die Contracting-Orientierungsberatung neu hinzu. Somit steht nun ein umfassendes Förderszenario auch für den industriellen Modernisierer zur Verfügung.

Interessenten können sich auf der Seite des BAFA über Umfang und förderfähige Kosten der Bundesförderung Effiziente Gebäude informieren. Detaillierte Informationen zum Heizkörpertausch finden Sie unter www.heizkoerpertausch.de.

BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik, Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher, Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2020 weltweit einen Umsatz von ca. 16,2 Mrd. Euro und beschäftigten rund 76.900 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

Kaufkraft und Mieten klaffen weit auseinander – Corona könnte dies noch verstärken

Nürnberg (ots)

Eine Analyse der Kaufkraft im Vergleich zu den Angebotsmieten von immowelt zeigt:

In vielen deutschen Großstädten verdient die Bevölkerung zwar überdurchschnittlich gut, die Mieten sind aber oft noch viel höher als der Bundesdurchschnitt. Vor allem in München oder Frankfurt stehen die hohen Mieten in keinem angemessenen Verhältnis zur Kaufkraft. Das zeigt eine Analyse von immowelt, bei der die angebotenen Kaltmieten mit der durchschnittlichen Kaufkraft pro Kopf in den Stadtkreisen über 500.000 Einwohnern sowie den reichsten Stadt- und Landkreisen Deutschlands verglichen wurden. Die Vergleichsdaten zur Kaufkraft pro Einwohner stammen aus einer 2020 veröffentlichten Mitteilung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Den größten Unterschied gibt es in München: Die jährliche Kaufkraft in der bayerischen Landeshauptstadt liegt bei 31.385 Euro pro Kopf. Das sind 33 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt, der bei 23.637 Euro liegt. Münchner verdienen also in der Regel mehr, sie müssen aber auch mit deutlich größeren Ausgaben fürs Wohnen rechnen: Denn mit Quadratmeterpreisen von im Median 18,60 Euro befinden sich die Mieten 133 Prozent über dem Bundesmittel von 8,00 Euro.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in Frankfurt am Main. Das verfügbare Einkommen pro Einwohner liegt, auch aufgrund gut dotierter Jobs in der Bankenbranche, 12 Prozent über dem Deutschlandwert – die Mieten übertreffen den Wert allerdings um 83 Prozent. Im Mittel 14,60 Euro pro Quadratmeter kostet in Frankfurt eine Mietwohnung. Minimal besser ist das Verhältnis in Stuttgart: Dort liegt das verfügbare Einkommen 13 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, die Miete 70 Prozent. Somit haben Stuttgarter im Mittel 26.592 Euro zur Verfügung, müssen allerdings bei Quadratmeterpreisen von 13,60 Euro einen großen Anteil ihres Gehalts für das Wohnen ausgeben. Die Corona-Pandemie könnte diese Kluft noch weiter vergrößern. Kurzarbeit, gestrichene Arbeitsplätze oder insolvente Unternehmen sind nur einige wenige negative Begleiterscheinungen der Krise. Auf Dauer könnte das die Kaufkraft deutlich mindern, die Mieten dagegen steigen vorrausichtlich weiter.

Berlin: Unterdurchschnittliche Kaufkraft, überdurchschnittliche Mietpreise

In Berlin wurde aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Mietpreise 2019 der Mietendeckel beschlossen. Wie eine kürzlich von immowelt veröffentlichte Studie zeigt, scheint der Mietendeckel bereits eine Auswirkung auf die Preise zu haben. Dennoch gehen Mietpreise und Kaufkraft in der Hauptstadt noch weit auseinander. Mieter zahlen dort im Median 12,50 Euro pro Quadratmeter – 56 Prozent mehr als das Deutschlandmittel. Doch im Gegensatz zu München oder Frankfurt ist das verfügbare Einkommen unterdurchschnittlich. Die Kaufkraft pro Einwohner in Berlin liegt bei 21.829 Euro und somit 8 Prozent unter dem Bundesmittel.

Umzug trotz Corona-Beschränkungen: am besten mit Profis

München (ots)

Aufgrund des Corona-Virus gelten nach wie vor bundesweit Kontaktbeschränkungen. Verbraucher*innen, bei denen aktuell ein Umzug ansteht, dürfen sich deshalb nur von einer Person außerhalb des eigenen Haushalts helfen lassen. Eine gute Alternative sind deshalb professionelle Umzugsunternehmen. Diese dürfen weiterhin Dienstleistungen anbieten.

Der Umzug mit einem Umzugsunternehmen kostet im Durchschnitt 800 Euro bei einer mittelgroßen Wohnung.1) Unter den betrachteten Großstädten ist München mit durchschnittlich 858 Euro am teuersten, Köln ist mit nur 558 Euro am günstigsten.

„Durch die Corona-Pandemie können Freunde und Bekannte nicht wie gewohnt beim Umzug mit anpacken“, sagt Leon Zabel, Managing Director Umzüge bei CHECK24 Profis. „Hier sind professionelle Umzugsunternehmen eine gute Alternative. Sie entlasten Verbraucher*innen, nehmen ihnen organisatorischen Aufwand ab und halten sich dabei an die Hygieneregeln.“

Beliebte Zusatzleistungen: Ab-/Aufbau von Möbeln, Umzugskartons und Halteverbotszonen

Lean, Green & BIM für Klinikbauten oder „The Road to ZERO”

Nürnberg (ots)

Um zukünftig Ressourcen zu schonen und Verschwendung beim Krankenhaus-Bau zu vermeiden, plädiert ATP architekten ingenieure für eine recycle- und re-use-fähige Planung mit BIM.

„Bauten für das Gesundheitswesen gelten als Königsklasse der Gebäude, weil sie das Wohl des Menschen klar in den Fokus ihrer Kernprozesse stellen”, erklärt Univ.-Prof. Christoph M. Achammer, CEO von ATP, beim Experten-gespräch am Open Day in Nürnberg. Deshalb sei es wichtig, in der Planung die Weichen so zu stellen, dass Klinikbauten später nicht selbst zur Belastung für die Menschen würden. Die große Verantwortung der Baubranche – als Verursacherin hoher Co2-Belastung – verpflichte alle Beteiligten dazu, umzudenken, so der Architekt und Professor an der TU-Wien. „Nur wenn wir die Thematik von Beginn an in das Bewusstsein aller am Planungsprozess Beteiligten rücken, können wir durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu guten Lösungen kommen.“

Die digital-unterstützte Integrale Planung von rückbaubaren und wiederverwendbaren Strukturen ist eine der Aufgaben, die zu erforschen sich ATP als BIM-Vorreiter in DACH gesetzt hat. Architekt Lars Oberwinter: „Building Information Modeling (BIM) ist das geeignete Instrument, um schlanke Integrale Planungsprozesse zu unterstützen. Wir können helfen, die Einsparungspotentiale über den gesamten Lebenszyklus darzustellen.” Der Geschäftsführer der ATP Consultinggesellschaft Plandata bestätigte, dass BIM-Simulationen in der sehr frühen Planungsphase die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit signifikant erhöhen. Der nächste Entwicklungsschritt sei nun die vollständige Integration der Medizintechnik in das digitale Datenmodell.

Wie Gebäude auf ihrem Weg zur Klimaneutralität mit ZERO-Emissions zu begleiten sind, stellte Jens Glöggler dar. Der Geschäftsführer von ATP sustain, einer ATP-Forschungsgesellschaft für nachhaltiges Planen und Bauen, sieht sich hier auch in einer Beratungsrolle: „Zur Umsetzung des Green Deals der EU bestärken wir unsere KundInnen darin, ökonomische Ziele nicht als Selbstzweck zu sehen, sondern als Mittel zu gesunden Lebens- und Arbeitsbedingungen, einer intakten Umwelt und geringer Umweltwirkung.“

immowelt Kaufpreis-Prognose: Trotz Corona verteuern sich Eigentumswohnungen im Bestand bis Ende 2021 um bis zu 14 Prozent

Nürnberg (ots)

Die neue immowelt Prognose 2021 für Kaufpreise von Bestands- und Neubauwohnungen in den 14 größten deutschen Städten zeigt:

Bis Ende 2021 steigen die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den größten deutschen Städten ungebremst weiter. Zu diesem Ergebnis kommt die neue immowelt Kaufpreis-Prognose für die Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern. Hierfür wurden die Quadratmeterpreise für eine Beispielwohnung mit 2 Zimmern und 80 Quadratmetern Wohnfläche im 2. Stock aus dem Bestand (Baujahr 1946 bis 2015) und dem Neubau (Baujahr ab 2016) analysiert. Für Spitzenreiter München wird bei Bestandswohnungen eine Steigerung von bis zu 5 Prozent erwartet. Die Quadratmeterpreise wären dann Ende 2021 bei 8.150 Euro angelangt und damit weiterhin deutlich höher als in allen anderen deutschen Großstädten.

Neben München sind in den restlichen Millionenstädten vergleichbare Entwicklungen zu beobachten: In Berlin steigen die Kaufpreise voraussichtlich um 9 Prozent. Käufer müssten in der Bundeshauptstadt dann für den Quadratmeter 4.130 Euro zahlen. Dass die Preise nicht noch stärker steigen, könnte indirekt mit dem Berliner Mietendeckel zusammenhängen, der die Mieten bei Bestandswohnungen reguliert. Dadurch könnte das Interesse von Investoren für Berlin zurückgehen und bisher vermietete Wohnungen vermehrt an Eigennutzer gehen. Auf Dauer könnten allerdings Eigennutzer, die auf den Markt drängen, das Preisniveau deutlich erhöhen.

Auch Köln wird laut Prognose teurer und hat bereits Ende letzten Jahres Berlin bei den Kaufpreisen überholt. Mit einer erwarteten Steigerung von 9 Prozent auf einen Quadratmeterpreis von 4.210 Euro wird das wahrscheinlich auch bis Ende 2021 so bleiben. In Hamburg müssen Käufer von Bestandswohnungen in Zukunft ebenfalls tiefer in die Taschen greifen: Mit einer voraussichtlichen Steigerung von 8 Prozent kostet der Quadratmeter dann 5.320 Euro.

Frankfurt bleibt zweitteuerste Stadt, Stuttgart stabilisiert sich

Thomas Filor: Immobilien mit Keller

Immobilienexperte Thomas Filor empfiehlt Immobilienbesitzern mit Keller, die Radonkonzentration zu messen.

Magdeburg 16.02.2021. „Vielen Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzern mit Keller ist nicht klar, dass man auch dort ausreichend lüften muss. Vor allem was die Radonkonzentration angeht, sollte man darauf achten, dass diese nicht zu hoch ist. Denn das radioaktive Gas Radon kann Lungenkrebs verursachen“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. Radon entsteht nämlich im Erdreich, also ist der Keller der naheliegende Raum, in dem es über Risse, Fugen oder Rohrdurchführungen in die Innenräume gelangt. „Da der Keller eben den Bodenkontakt hat, muss man das hier unbedingt prüfen. Radon ist nämlich ein Gas, welches komplett geruchlos ist, nicht zu sehen oder zu schmecken ist“, fügt Immobilienexperte Thomas Filor hinzu.

So rät auch der Rat des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), dass man den Keller regelmäßig lüften muss. Wichtig dabei ist, dass die komplette Innenraumluft ausgetauscht wird. „Neben dem Lüften ist es sehr ratsam, die Radon-Konzentration im Gebäude zu messen. Nur so kann man auf Nummer Sicher gehen. Es kann sein, dass es undichte Stellen im Keller gibt. Diese müssen natürlich schnellstmöglich abgedichtet werden, bevor sich das Radon seinen Weg zum Rest des Hauses sucht“, so Filor weiter.

Vor allem hinsichtlich der Corona-Pandemie rät Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg davon ab, dass man sich das Homeoffice ausgerechnet im Keller einrichtet. Davor müsse unbedingt die Radonbelastung überprüft werden, rät auch das Bundesamt für Strahlenschutz. „Interessant ist, dass die Konzentration an Radon im Boden regional extrem unterschiedlich sein kann. So ist sie in Mittel- und Süddeutschland sowie in Norddeutschland wesentlich höher. Dies betrifft vor allem das Mittelgebirge und das Alpenvorland. Ob Radon wirklich eine Gefahr für die Immobilie und deren Bewohner darstellt, hängt maßgeblich auch vom Zustand der Immobilie ab. Ist der bauliche Zustand gut und gibt es beispielsweise Bodenplatten, ist der Radon-Gehalt meist nicht so hoch“, sagt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg abschließend.

MCM Investor Management AG: Immobilien lohnen sich auch in Zukunft

Immobilien erleben seit 10 Jahren einen unvergleichbaren Boom. Und das dürfte sich auch in Zukunft nicht ändern. Die MCM Investor Management AG erklärt, weshalb man mit Immobilien eigentlich nie falsch liegt – vor allem in Zeiten der Krise.

Magdeburg, 15.02.2021. „Vor allem in Zeiten der Krise, seit Beginn der Corona-Pandemie, fragen sich viele Menschen, ob sich Immobilien als Investition in die Zukunft noch lohnen. So langsam fangen einige Interessenten an zu zögern. Trotzdem sehen Immobilienexperten nach wie vor wesentlich mehr Chancen als Risiken im Bereich Immobilieninvestments. Das gilt vor allem im Vergleich zu anderen Anlageformen“, erklärt die MCM Investor Management AG aus Magdeburg.

Die Nachfrage nach Immobilien kennt seit nunmehr einem Jahrzehnt nur eine Richtung: nach oben. „Was zunächst nur für Metropolen und A-Städte galt, findet man mittlerweile in ganz Deutschland: vielversprechende Immobilienstandorte. B-Städte und mittlereGroßstädte sind beliebter denn je. Das heißt natürlich nicht, dass es auch immer Risiken gibt und alle Anleger mit jeder Immobilieninvestition gut fahren. Wichtig ist, dass man sich Zeit nimmt und sich von Experten beraten lässt“, fügt die MCM Investor Management AG hinzu.

Außerdem haben sich die jeweiligen Finanzierungskosten durchaus verändert. Dazu zählen die Nebenkosten, die Maklerprovisionsteilung sowie die Höhe der Grunderwerbsteuer. Auch die Höhe des eingebrachten Eigenkapitals hat massive Auswirkungen auf die gesamte Finanzierung und die Zinsbindung. „Interessant ist auch, dass die Corona-Pandemie nichts daran geändert hat, dass Immobilien in den 50 größten Städten teurer geworden sind. Beispielsweise kann man sich auch am jährlichen Immobilienatlas orientieren. Hier werden Lagen und Preise für Immobilien verglichen“, so die MCM Investor Management AG.

Viele Anleger interessieren sich auch für Steuersparmodelle. „Für eine Steuerersparnis sollte man sich auf jeden Fall frühzeitig über die Voraussetzungen informieren. Hat ein Standort jetzt Potential, sollte man dieses nutzen und sich nicht davor scheuen, dass das Risiko zu hoch sein könnte. Ein sich abzeichnendes Preiswachstum kann sehr lohnenswert sein“, erklärt die MCM Investor Management AG aus Magdeburg abschließend.

Wunsch nach Veränderung: Lockdown befeuert Interesse an Immobilien – besonders Häuser im Fokus

Nürnberg (ots)

Eine größere Küche, ein extra Zimmer fürs Home-Office oder ein Garten für die Kinder: Die Corona-Pandemie befeuert bei vielen Deutschen den Wunsch nach einer Veränderung der Wohnsituation. Immobilien werden daher derzeit auch vermehrt gesucht. Die Anfragen für Wohnungen und Häuser, die zum Kauf angeboten werden, stiegen im Januar um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders gefragt ist bei den Deutschen derzeit das eigene Haus: Die Kontaktanfragen für diese Angebote lagen im Januar 9 Prozent über dem Vorjahr – eine bemerkenswerte Entwicklung innerhalb einer Pandemie, in der zuletzt der Konsum spürbar zurückgegangen ist und die wirtschaftlichen Folgen kaum absehbar sind.

„Wer aufgrund der aktuellen Umstände viel Zeit zuhause verbringen muss, möchte sich dort natürlich auch besonders wohl fühlen – den Lockdown nutzen daher viele, um sich online auf immowelt oder in unserer App nach einer neuen Wohnung oder einem neuen Haus umzusehen“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO der immowelt Group. „Die Fokussierung auf den Suchenden mit unserer neuen Kampagne ‚Überall gesucht. Nur hier gefunden.‘ war die richtige Strategie und zahlt sich nun unter anderem in stark wachsenden Zugriffszahlen aus.“

Ein weiterer Grund für die derzeitige Beliebtheit von Immobilien: Die Corona-Krise hat aufgezeigt, wie stabil der Markt von Wohnimmobilien ist: Im Gegensatz zum volatilen Aktienmarkt sind Immobilienpreise nicht eingebrochen, sondern sogar weitergestiegen. Das verdeutlichen auch immowelt Analysen zur Entwicklung der Mieten und der Kaufpreise.

Stadtflucht zeichnet sich ab

Immobilienpreise stiegen 2020 trotz Pandemie um 6 %vdp-Index erreicht mit 172,8 Punkten neuen Höchstwert

Berlin (ots)

Der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) stieg am Jahresende 2020 auf den neuen Höchststand von 172,8 Punkten (Basisjahr 2010 = 100 Punkte). Verglichen mit dem Jahresende 2019 nahmen die Immobilienpreise insgesamt im vergangenen Jahr um 6,0 % zu, wie {die|pass away} Auswertung der Transaktionen 2020 für den gesamtdeutschen Markt ergab. Anders als bei anderen Indizes bilden beim vdp-Index realisierte Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten {die|pass away} Grundlage.

„{Die|Pass away} Schere zwischen der Entwicklung der Wohn- und Gewerbeimmobilienpreise geht immer weiter auseinander.“ Jens Tolckmitt

„Der Immobilienmarkt in Deutschland zeigt sich weiterhin höchst {resilient|durable|resistant} gegen {die|pass away} Auswirkungen der COVID-19-Krise. Mit 6,0 % bewegt sich der Anstieg der Immobilienpreise im Pandemiejahr 2020 sogar nahezu auf demselben Niveau wie 2019, als ein Wachstum von 6,3 % zu Buche stand“, führte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt aus.

Während {die|pass away} Preise für Wohnimmobilien im vergangenen Jahr um 7,5 % stiegen, verteuerten sich Gewerbeimmobilien aber nur noch geringfügig um 0,6 %.

Wohneigentum in Deutschland: Auch eine Frage der Region

Berlin (ots)

Aus der LBS-Wohneigentumsstudie – Wohneigentumsquote Teil 3: Um die Wohneigentumsbildung in Deutschland gezielt fördern zu können, sollte sich das Augenmerk vor allem auf die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse in Stadt und Land richten.

Die Wohneigentumsbildung ist in Deutschland kein Selbstläufer mehr. Im Jahr 2018 gab es in der Entwicklung der Wohneigentumsquote seit der Wende den ersten unübersehbaren Knick (siehe Wohneigentum verliert an Boden), wie das Forschungsinstitut empirica auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamt für die Landesbausparkassen berechnet hat. Und auch in den kommenden Jahren werden die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen, wenn sich nicht einige Rahmenbedingungen grundlegend ändern (siehe Wohneigentum in Deutschland: Perspektiven für 2030).

Große Unterschiede in Deutschland

Um die richtigen politischen Antworten zu finden, sollte man aus Sicht von LBS Research allerdings nicht ganz Deutschland über einen Kamm scheren. Denn schon die Unterschiede von Bundesland zu Bundesland sind immens (Grafik).

Während im Saarland 2018 rund 59 Prozent der Haushalte in den eigenen vier Wänden lebten, waren es beim Wohneigentums-Schlusslicht Berlin gerade einmal 16 Prozent.

Traditionell hoch ist die Wohneigentumsquote auch in anderen westdeutschen Flächenländern wie Rheinland-Pfalz, bei den Häuslebauern in Baden-Württemberg, in Bayern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Ganz hinten im Wohneigentums-Ranking findet sich neben der Bundeshauptstadt auch der Stadtstaat Hamburg. Das Mittelfeld besteht aus den ostdeutschen Bundesländern sowie Nordrhein-Westfalen und Bremen.

Thomas Filor: Immobilien winterfest machen

Die eisigen Temperaturen halten in ganz Deutschland Einzug und viele Menschen fragen sich: Wie mache ich meine Immobilie winterfest? Wie oft und wie lange muss ich lüften. Gibt es einen Unterschied zwischen Altbau und Neubau? Immobilienexperte Filor klärt auf.

 Magdeburg, 08.02.2021. „Bei den eisigen und anhaltenden Niedrigtemperaturen weit unter der der Null-Grad-Grenze, fällt das Lüften oft besonders schwer. Trotzdem ist es vor allem im Winter extrem wichtig, um die Bildung von Schimmel zu vermeiden“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg. Im Winter kann man laut Filor durchaus kürzer Stoßlüften, trotzdem sollte man aber nie das Fenster den ganzen Tag geschlossen halten. Dies bestätigt auch der Verband Fenster + Fassade.

„Die ideale Lüftungsdauer bei diesen Temperaturen beträgt fünf Minuten. Wenn die Temperaturen zwischen null bis plus zehn Gradliegen, sollten es zehn Minuten sein. Bei über zehn dürfen es schon mal 15 Minuten sein“, fügt Filor hinzu. „Natürlich kommt es aber auch auf die einzelnen Räume an, wie viel man lüften sollte. In Räumen, in denen man sich viel aufhält, muss man natürlich öfter lüften. Auch im Schlafzimmer, wo man die ganze Nacht atmet und schwitzt, sollte man mehr Lüften, um die Feuchtigkeit rauszubekommen. Das gleiche gilt natürlich im Badezimmer. Vor allem nach dem Kochen und Baden sollte man immer lüften.“

Je mehr Menschen in einer Immobilie leben, desto häufiger sollte auch gelüftet werden. „Warme, verbrauchte Raumluft muss gegen Frischluft ausgetauscht werden, um die Luftfeuchtigkeit zu senken. Die verbrauchte Luft speichert nämlich sehr viel Wasser. So kann sich schnell Schimmel bilden. Die Luftfeuchtigkeit darf nie höher als 60 Prozent betragen. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen Alt- und Neubauten. Im Altbau kann die Luftfeuchtigkeit schon bei 40 Prozent zu hoch sein und ein Nährboden für Schimmel sein, während Neubauten auch 55 Prozent aushalten können. Bildet sich beispielsweise Kondenswasser an den Fenstern, ist die Luftfeuchtigkeit im Innenraum viel zu hoch“, sagt Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg abschließend.

MCM Investor Management AG: Erbschaftssteuer richtig kalkulieren

Wenn Sie eine Immobilie erben, sollten sie kalkulieren, wie viel Erbschaftssteuer beim Finanzamt fällig wird. Die MCM Investor Management AG gibt Tipps.

Magdeburg, 08.02.2021. „Eine Immobilie zu erben, bedeutet auch, dass man sich mit dem Finanzamt bezüglich der Erbschaftssteuer auseinander setzen muss. Natürlich stellt sich vielen die Frage, wie viel ihre geerbte Immobilie eigentlich wert ist und für wie viel Geld man dieser veräußern könnte, wenn man sie nicht selbst behalten will. Es kann beispielsweise sehr sinnvoll sein, mit dem Verkauf zu warten“, erklärt die MCM Investor Management AG aus Magdeburg.

Im Erbfall schauen sich viele Leute die steigenden Immobilienpreise an. Immer mehr Immobilien werden aufgrund dieser Aufwärtskurve steuerpflichtig. „Eine vererbte Immobilie kann steuerfrei sein: Die Voraussetzung dafür ist aber, dass sie vom Ehepartner oder den Kindern selbst bewohnt werden – und zwar mindestens zehn Jahre“, so die MCM Investor Management AG weiter. Wird die Immobilie von den Kindern bewohnt, gilt die Steuerfreiheit nur bei sofortigem Einzug und für bis zu 200 Quadratmeter Wohnfläche.

Abgesehen davon gelten die Freibeträge der Erbschaftssteuer. Diese liegen bei 500.000 Euro für Ehepartner*nnen sowie 400.000 Euro je Kind, 200.000 Euro je Enkel*in, 100.000 Euro je Urenkel*in und 20.000 Euro für Eltern und Großeltern.

„Auf jeden Fall sollten sie sich darüber informieren, bei welchen Grenzwerten die Erbschaftssteuer fällig wird und ob es für Ihre Immobilie zutrifft. Das Finanzamt ermittelt den Wert anhand des Bewertungsgesetzes. Wenn Sie den genauen Wert der Immobilie wünschen, sollten Sie sich an einen fachkundigen Steuerberater*in wenden“, fügt die MCM Investor Management AG hinzu.

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die ermittelten Werte in vielen Fällen unter den aktuellen Verkaufswerten in einer Region liegen. „Vielerorts steigen die Immobilienpreise so stark, dass das Finanzamt Verzögerungen nicht vermeiden kann. Daher raten wir, mit dem Verkauf der vererbten Immobilie unbedingt zu warten und geduldig zu sein. Bei akutem Zweifel kann man auch noch einen Gutachter*ineinschalten. Das kann sich rentieren, da die Erbschaftsteuersätze je nach Vermögen und Verwandtschaftsgrad stark variieren, nämlich zwischen 7 und 30 Prozent. In seltenen Fällen liegen sie sogar bei 50 Prozent“, so die MCM Investor Management AG abschließend.

Einzigartige Sicherheitstechnologie macht Einbrechern den GarausZeroVision® von Verisure vertreibt Einbrecher effektiv – so auch im Fühlinger Kiosk

Ratingen/Köln (ots)

Die Sichtschutzbarriere des Ratinger Anbieters smarter Alarmanlagen und -Services vertreibt Einbrecher in Sekunden, wie gerade wieder erfolgreich in Köln geschehen. Die wöchentliche Polizeiberichte belegen trotz des Lockdowns weiterhin die Gefahr von Einbruch. Einbrecher entkommen vielfach unerkannt und die Eigentümer, ganz gleich ob privat oder gewerblich, haben nicht nur den finanziellen Schaden. Oft bleibt zudem auch ein Gefühl von Unsicherheit. Deshalb hat Verisure, Europas Marktführer für Hochsicherheitsalarmsysteme, mit ZeroVision® in Deutschland höhere Sicherheitsstandards für Privathaushalte und Kleinunternehmen geschaffen. In der VdS-zertifizierten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) von Verisure in Ratingen sitzen rund um die Uhr erfahrene Sicherheitsfachkräfte. Bei einem verifizierten Notfall ermitteln sie über Ton und Bild binnen Sekunden, was passiert ist und welche Hilfe benötigt wird. Im Einbruchsfall vertreibt ein NSL-Agent Einbrecher aktiv mittels ZeroVision® Sichtschutz, so auch am 03.02.21 in dem Fühlinger Kiosk.

Meliha A., NSL-Fachkraft bei Verisure berichtet: „Um 02:37 Uhr gingen mehrere Alarm-Signale des Objektes ein. Als über VoIP keine Antwort kam, sah ich nach und erkannte, dass sich eine auffällige Person im Objekt aufhielt. Die Kapuze weit ins Gesicht gezogen, hielt sie einen Beutel in der Hand. Sofort (um 02:38 Uhr) löste ich den ZeroVision® Sichtschutz aus und informierte auch direkt den Kunden, der sich daraufhin zum Objekt begab. Währenddessen – ebenfalls um 02:38 Uhr – rief eine Kollegin bereits die Polizei an; diese traf um 02:59 Uhr ein. Ebenfalls umgehend informiert wurden Wachdienst und Feuerwehr. Die Bilder zum Vorfall schickten wir per E-Mail an den Kunden. Zudem erhielt die örtliche Polizei für die Suche nach dem Einbrecher eine Täterbeschreibung. Beschädigt wurden eine Tür und der dazu gehörige Schocksensor.“ Damit hat sich die Schadenbegrenzung durch den hoch-effektiven ZeroVision® Sichtschutz einmal mehr ausgezahlt.

Seit letztem Jahr bieten die Sicherheitsexperten von Verisure ihren Kunden mit ZeroVision® ein innovatives Produkt, das bei Einbruch ein sofortiges, aktives und effektives Eingreifen ermöglicht. ZeroVision® erzeugt eine nahezu blickdichte Sichtbarriere. Innerhalb von Sekunden verteilt sich ein nebelartiger Schutzschild rückstandsfrei im ganzen Raum, vertreibt unberechtigte Eindringlinge und nimmt ihnen die Möglichkeit Wertgegenstände oder Waren zu entwenden. Denn, wer nichts sieht, kann auch nichts stehlen. ZeroVision® wird ausschließlich durch qualifizierte Fachkräfte aktiviert. Wenn sich die Eigentümer selbst im Objekt befinden, verhindert die Sichtschutzbarriere, einmal ausgelöst, neben Diebstahl und Zerstörung auch die unmittelbare Bedrohung der Person. Parallel alarmiert die NSL die örtliche Polizei, den 24h Wachdienst sowie bei Bedarf Rettungskräfte und Feuerwehr. Das Verisure Sicherheitsprotokoll spart wertvolle Zeit und kann somit Leben retten.

Verisure ZeroVision® wurde über einen Zeitraum von drei Jahren im eigenen F&E-Bereich von über 300 Ingenieuren und IT-Experten auf Basis von Kundenbedürfnissen in ganz Europa entwickelt. Es erfüllt alle vom Gesetzgeber geforderten Voraussetzungen für den deutschen Markt. ZeroVision® wurde umfangreich getestet und auf Betriebssicherheit geprüft: von der TÜV NORD Gruppe, der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, der Zertifizierungsstelle der europäischen Union INERIS sowie den Etienne Lacroix Laboratories (beide in Frankreich) und ist entsprechend zertifiziert. Impressionen zu ZeroVision® finden Sie in diesem Video.

Was macht Verisure?

Verisure ist der führende europäische Anbieter von professionell überwachten Hochsicherheits-Alarmsystemen und zertifiziertem Rund-um-die Uhr Fern-Monitoring. Mit durchschnittlich 600.000 Installationen jährlich sorgt Verisure für die Sicherheit von 3,5 Millionen Kunden in 16 Ländern Europas und Lateinamerikas. Das Unternehmen schützt Privathaushalte und Kleinunternehmern mittels modernster Sicherheitslösungen und verhilft ihnen damit zu einem sorgenfreieren Leben. Verisure ist in vielen Ländern bereits bekannt für seine innovativen Produkte und Dienstleistungen, hohe Kundenorientierung sowie exzellenten Vertriebsleistungen. Auch in Deutschland wächst Verisure trotz der weltweiten Pandemie rapide. Obwohl das Unternehmen hier erst seit Ende 2018 aktiv ist, schützen die Sicherheitsexperten unter der Leitung von Alvaro Grande Royo-Villanova mit mittlerweile fast 200 Mitarbeitern bereits über 5.000 zufriedene Kunden in NRW, Hessen, Berlin, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Hohe Baukosten und teure Grundstücke: Neubaupreise steigen in einem Jahr um bis zu 21 Prozent

Nürnberg (ots)

Ein Vorjahresvergleich von immowelt zu den Angebotspreisen von Eigentumswohnungen (80 Quadratmeter, 3 Zimmer, 2. Stock) in den 14 größten deutschen Städten zeigt:

In vielen deutschen Großstädten sind die Preise für Neubauwohnungen in den vergangenen Jahren explodiert. Selbst im Krisenjahr 2020 ist keine Trendumkehr zu erkennen. Innerhalb eines Jahres stiegen die Preise in den größten Städten um bis zu 21 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von immowelt für die 14 Städte in Deutschland mit mehr als 500.000 Einwohner. Untersucht wurden die Angebotspreise im Bestand (Baujahr 1945 bis 2015) sowie Neubau (Baujahr 2016 oder später) in den Jahren 2019 und 2020 für eine Beispielwohnung mit 80 Quadratmetern und 3 Zimmern im 2. Stock. Demnach kletterten die Kaufpreise auch in Deutschlands teuerster Stadt München weiter: Nach einem Plus von 10 Prozent kostet der Quadratmeter aktuell 9.970 Euro. Bedeutet: Für eine neu gebaute 80-Quadratmeter-Wohnung mit 3 Zimmer werden fast 800.000 Euro fällig. Hinzu kommen die Kaufnebenkosten. Für viele Familien dürften diese Preise nicht mehr leistbar sein. Wollen sie trotzdem in einen Neubau einziehen, bleibt daher oftmals nur der Weg weit aus der Stadt hinaus.

In den anderen deutschen Millionenstädten dürfte es vielen Familien ähnlich gehen, wenngleich das Preisniveau deutlich niedriger ist. In Hamburg kostet der Quadratmeter für eine Neubauwohnung derzeit 5.860 Euro – das sind 7 Prozent mehr als noch 2019. Berlin (+8 Prozent) und Köln (+9 Prozent) weisen im vergangenen Jahr eine ähnliche Preisentwicklung auf. Berlin liegt bei den Quadratmeterpreisen knapp oberhalb der 5.000-Euro-Marke, Köln knapp unterhalb. Somit kostet eine 3-Zimmer-Wohnung (80 Quadratmeter) rund 400.000 Euro und damit die Hälfte von München. Ein Grund für die hohen Neubaupreise sind die seit Jahren stark steigenden Grundstückspreise. In vielen Städten sind freie Grundstücke eine Seltenheit und dementsprechend teuer. Zusätzlich zum teuren Baugrund spielen auch die hohen Baukosten beim Neubau eine preistreibende Rolle: Laut Statistischem Bundesamt ist der Baupreisindex von 2019 auf 2020 trotz corona-bedingter Mehrwertsteuersenkung um 1,6 Prozent gestiegen.

Größter Anstieg in Stuttgart

Beide Faktoren spielen auch in Stuttgart eine entscheidende Rolle. Denn im Gegensatz zu Hamburg und Berlin ist die Fläche von Stuttgart aufgrund der Kessellage begrenzt. Baugrund ist folglich noch begehrter und teurer, was sich wiederum in der Preisentwicklung widerspiegelt. Binnen eines Jahres verteuerten sich Neubauwohnungen um 21 Prozent – der höchste Wert aller untersuchten Städte. Der Quadratmeter kostet inzwischen über 1.000 Euro mehr also noch vor einem Jahr. Immobilienkäufer müssen inzwischen mit Preisen von 6.700 Euro pro Quadratmeter rechnen. Für eine familientaugliche Wohnung werden somit mehr als 500.000 Euro fällig.

Deutsche Umwelthilfe gewinnt Gerichtsverfahren zur korrekten Angabe von Energieverbrauchsangaben durch Immobilienmakler: Franchise-Unternehmen haften bei Verstößen ihrer Franchisenehmer

Berlin (ots)

Im Rechtsstreit zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Unternehmen von Poll Immobilien stellt das Oberlandesgericht Frankfurt klar: Franchisegeber wie von Poll Immobilien haften rechtlich für das Fehlen vorgeschriebener Pflichtangaben über den energetischen Zustand einer Immobilie in Anzeigen – auch wenn diese von ihren vertraglich gebundenen Franchisenehmern veröffentlicht werden. Dazu gehören Angaben zum Baujahr, zur Art des Energieausweises, zum Energieverbrauch, zur Heizungsart und zur Effizienzklasse eines Gebäudes. Bei Verstößen können Verbraucherinnen und Verbraucher demnach auch das Franchise-Unternehmen direkt belangen und nicht nur die einzelnen als Immobilienmakler tätigen Franchisenehmer.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Das ist ein gutes und wichtiges Urteil für den Klima- und den Verbraucherschutz. Die zum Teil bundesweit über Einzelmakler auftretenden großen Immobilienfirmen können sich zukünftig nicht mehr vor der Verantwortung drücken. Sie sind auch bei falschen oder fehlenden Angaben zum energetischen Zustand der Immobilie direkt haftbar. Gerade besonders günstig angebotene Immobilien sind oft in einem energetisch miserablen Zustand und verursachen hohe monatliche Heiz- bzw. Klimatisierungskosten. Miet- und Kaufentscheidungen im Immobilienbereich sind langfristige Investitionsentscheidungen mit hohen Folgekosten. Verbraucher haben daher ein Recht auf frühzeitige und vollständige Information.“

Mehrere bei von Poll Immobilien als Franchisenehmer tätige Immobilienmakler bewarben in 2017 und 2018 Kauf- und Mietobjekte und führten in den Anzeigen nicht alle nach dem Gebäudeenergiegesetz erforderlichen Angaben an. Die von den jeweiligen Franchisenehmern geschalteten Anzeigen waren unter anderem mit dem Firmenlogo des Franchisegebers bebildert. Für den Verbraucher entstand so der Eindruck, dass mit von Poll Immobilien ein bundesweit tätiges, hochprofessionelles Immobilienunternehmen warb.

Die DUH forderte das Immobilienmaklerunternehmen daraufhin auf, bei der Bewerbung von Immobilien in der von ihrem Franchisenehmer geschalteten Immobilienanzeige alle für den Verbraucher vorgeschriebenen Informationen zur energetischen Qualität der Immobilie anzugeben. Nachdem von Poll Immobilien die Haftung für die Gestaltung der von seinem Franchisenehmer veröffentlichten Immobilienanzeige ablehnte, erhob die DUH im Jahr 2018 Klage auf Unterlassung beim Landgericht Frankfurt, das den Franchisegeber antragsgemäß verurteilte. Das Unternehmen legte Berufung ein, die nunmehr durch das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 10. Dezember 2020 zurückgewiesen wurde (Az LG Frankfurt a.M. 3/10 O 40/18, Az OLG Frankfurt a.M. 6 U 193/18).

Anordnung an VerwalterBehörde forderte von ihm Instandsetzung wegen Schimmels

Berlin (ots)

Wenn ein Verwalter mit der umfassenden Verwaltung von Wohneigentum beauftragt ist, dann hat das auch entsprechende rechtliche Konsequenzen. So kann gegen ihn eine behördliche Instandsetzungsanordnung wegen Schimmelbefalls ergehen. Nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS steht der Verwalter in dieser Hinsicht dem Eigentümer gleich.

(Verwaltungsgericht Köln, Aktenzeichen 16 K 7977/16)

Der Fall: Die Behörden stellten bei einer Ortsbesichtigung fest, dass eine Wohnung erheblichen Schimmelbefall aufwies. In einem ersten Schritt forderte das Amt unter Fristsetzung Verwalter und Eigentümer zur Mängelbeseitigung auf. Als dies nicht geschah, folgte eine Instandsetzungsanordnung, die sich erneut an Verwalter und Eigentümer richtete. Doch der Verwalter erklärte sich für nicht zuständig, denn ohne Zustimmung des Eigentümers könne er gar nicht tätig werden.

Das Urteil: Die Verwaltungsrichter entschieden auf Grund einer Klage des Verwalters, dass dieser sehr wohl der geeignete Adressat für die erfolgte Instandsetzungsanordnung gewesen sei. Er habe nach einer Beauftragung sowohl durch die Gemeinschaft als auch durch den Einzeleigentümer unzweifelhaft die erforderliche Verfügungsgewalt besessen.

Pressekontakt:

Dr. Ivonn Kappel
Referat Presse
Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
Tel.: 030 20225-5398
Fax : 030 20225-5395
E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de

immowelt Prognose: Trotz Corona steigen die Mieten von gebrauchten Wohnungen bis Ende des Jahres um bis zu 6 Prozent

Nürnberg (ots)

Die neue immowelt Prognose 2021 für die Mietpreise von Bestands- und Neubauwohnungen in den 14 größten deutschen Städten zeigt:

Trotz Corona-Pandemie und enormen Preissteigerungen in den vergangenen Jahren klettern die Mieten in den größten deutschen Städten auch 2021 weiter nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt die neue immowelt Mietpreis-Prognose für die Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern. Bis Ende des Jahres steigen demnach in 11 von 14 untersuchten Städten die Angebotsmieten von Bestandswohnungen weiter. In München, Deutschlands teuerster Stadt, flacht die Preiskurve allerdings merklich ab. Nach den enormen Anstiegen der vergangenen Jahre gehen die Angebotsmieten von Bestandwohnungen voraussichtlich nur noch um 1 Prozent nach oben. Ende des Jahres müssen Mieter dann mit 16,10 Euro pro Quadratmeter rechnen. Trotz der vergleichsweise geringen Steigerung liegt München auch Ende 2021 noch mit großem Abstand vor allen anderen Großstädten.

Stärkster Anstieg in Stuttgart

Nach München folgt Frankfurt auf Platz 2 der Preisskala. Nach einem prognostizierten Anstieg von 3 Prozent liegt der Quadratmeterpreis am Jahresende bei 12,20 Euro. Dahinter holt Stuttgart stark auf. In der schwäbischen Großstadt wird der stärkste Anstieg bis zum Jahresende prognostiziert: Die Preise für Bestandswohnungen erhöhen sich bis Ende des Jahres um 6 Prozent, sodass der Quadratmeter dann voraussichtlich 12,10 Euro kostet. In Düsseldorf, Köln und Nürnberg (je +4 Prozent) sind weitere Anstiege ebenfalls wahrscheinlich. Ein Plus von 5 Prozent wird auch für Leipzig prognostiziert. Mit Quadratmeterpreisen von 6,80 Euro Ende 2021 ist das Preisniveau aber deutlich niedriger als in den westdeutschen Städten.

„Die Corona-Krise hat aufgezeigt, wie stabil der Markt von Wohnimmobilien ist: Die Mietpreise sind nicht eingebrochen, sondern im Gegenteil sogar weitergestiegen“, sagt Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO von immowelt. „Das Interesse an Immobilien ist so groß wie nie zuvor, das Angebot – besonders im günstigen Segment – nach wie vor überschaubar. Daher gehen wir fest davon aus, dass es auch in diesem Jahr zu keiner Trendumkehr kommen wird, wenngleich die Preise nicht mehr so stark steigen wie in den vergangenen Jahren.“

Raumluftfeuchte entscheidend für Wohngesundheit50 Prozent Luftfeuchtigkeit ideal gegen Viren, Bakterien und Schimmel

Köln, Kürten (ots)

Durch die Corona-Pandemie ist die Gesundheit der Menschen in den Mittelpunkt gerückt. In diesem Zusammenhang ist auch die Bedeutung geschlossener Räume deutlich geworden: In ihnen halten sich die Menschen in Mitteleuropa nach Erkenntnissen des Bundesumweltministeriums (BMU) zu 80 bis 90 Prozent des Tages auf. Neben der Schadstofffreiheit der Räume sind die Temperatur, der Luftaustauch und vor allem die Raumluftfeuchte entscheidend für ein wohngesundes Umfeld: Denn ist die Raumluftfeuchte zu niedrig, werden Menschen schneller krank. Ist sie zu hoch, entwickeln sich Schimmel & Co. rasend schnell und machen die Menschen ebenfalls krank.

Das Ausbreitungspotenzial beispielsweise von Grippeviren wird laut einer Studie von Professor Akiko Iwasaki, Immunbiologin an der Yale University, durch die relative Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent der optimale Bereich ist, um die Ausbreitung von Atemwegsinfektionen wie der Grippe oder auch Covid-19 zu bekämpfen. „In diesem Feuchtebereich funktioniert das Immunsystem am effektivsten und Viren werden rasch deaktiviert“, erklärt Dr. med. Walter Hugentobler, Mitautor der Yale-Studie. „Die Festlegung von Mindestwerten für Raumluftfeuchtigkeit könnte die Belastung der Gesellschaft durch saisonale Atemwegsinfektionen, Grippe eingeschlossen, verringern und Leben retten“, ist sich Dr. Hugentobler sicher.

Zu trockene Raumluft: Viren breiten sich schneller aus

Wenn kalte, trockene Luft in ein Gebäude strömt und sich durch Heizen erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchte auf nur noch 20 Prozent. Viren überleben in solch trockener Raumluft am besten, weil das Wasser, das sie umgibt, schneller verdunstet und die konzentrierten Krankheitserreger in der Luft übrigbleiben. Auch auf das Abwehrsystem des Menschen wirkt sich die trockene Luft negativ aus: Die Flimmerhärchen der Atemwege werden langsamer und deren Abwehrfunktion lässt deutlich nach. Dadurch werden Erreger nicht mehr so effizient abgewiesen und ausgehustet, sondern verschluckt.

Zu hohe Luftfeuchte: Schimmel & Co gewinnen an Boden

Liegt die Raumluftfeuchte jedoch über 60 Prozent, drohen andere Gefahren. Mit jedem Prozent mehr gedeihen zunehmend Schimmel und Hausstaubmilben, allergische Reaktionen und Asthma sind mögliche gesundheitliche Konsequenzen für den Menschen.

REWE mit „Fachmarkt Star 2020“ ausgezeichnetAlte Baumwollspinnerei in Flöha zählt zu schönsten Handelsimmobilien Deutschlands

Köln / Flöha (ots)

Ausgezeichnete Investition: Das Fachmarktzentrum „Alte Baumwolle“ im sächsischen Flöha ist nach Auffassung von Experten die 2020 gelungenste Sanierung eines Altbaus zu einem funktionalen und zeitgemäßen Einzelhandelsstandort in Deutschland. Vor allem die Integration eines knapp 2.000 Quadratmeter großen REWE-Marktes in den historischen Baukörper hat die Jury des Wettbewerbs „Fachmarkt Star“ überzeugt. Am Montag (25.01.) erhielt REWE dafür den Branchenpreis in der Kategorie „Refurbishment“ überreicht.

Die Produktion in der Baumwollspinnerei endete vor 25 Jahren. 2001 entschied sich die Stadt Flöha die Industriebrache zu kaufen und perspektivisch zum neuen Stadtzentrum zu entwickeln – mit Rathaus, Gewerbe, Wohnungen und Gastronomie. Schlüsselelement des Vorhabens war die Neugestaltung des 1904 errichteten Komplexes zu einem Frequenzbringer. Das 2019 errichtete Fachmarktzentrum, in dem sich auch der nun ausgezeichnete REWE-Markt befindet, ist bereits ein wichtiger Anziehungspunkt geworden. Dank großer Fensterfronten und denkmalgeschützter Bauelemente wirkt der Supermarkt wie eine Markthalle inmitten der Stadt – mit viel Platz für mehr als 13.500 verschiedene Lebensmittel und lange Servicetheken. Der markante Baukörper kann als Stadtbild-prägend bezeichnet werden.

Besonders herausfordernd war es, die Anforderungen des Denkmalschutzes mit denen einer modernen Handelseinrichtung in Einklang zu bringen. REWE realisierte eine individuelle Standortlösung, die die Eigenschaften des Bestandsbaus zum Vorteil des Supermarktes integriert. „Durch die geschickte Nutzung der vorhandenen Bausubstanz und der Verbindung mit Neubauelementen konnte eine gefällige Symbiose geschaffen werden. Funktionalität und die Historie des Gebäudes verbinden sich optimal. Wir haben Sockel- und Erdgeschoss verbunden und so einen Verkaufsraum geschaffen, der sich durch eine beeindruckende Deckenhöhe auszeichnet. Durch die großen, verstrebten Fenster fällt viel Tageslicht in den Markt – das ist für Kunden wie Mitarbeiter sehr angenehm“, erklärt Stephan Koof, Geschäftsführer Immobilien / Expansion Handel Deutschland bei der REWE Group. Auch die Haustechnik wurde in das noch vorhandene Maschinenhaus integriert und somit der Markt auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die REWE-Außenfassade ziert zudem eine historische Zeichnung der „Alten Baumwolle“. Als Vorlage dafür diente dem sächsischen Fassadenkünstler Swen Gerisch eine Radierung.

Das Projekt genießt schon seit Längerem Beachtung: Im Herbst 2019 erhielt der Investor Martin Neuss für die Revitalisierung des „Alte Baumwolle“-Neubaus bereits den Denkmalpreis des Landkreises Mittelsachsen. Der darin eingebettete REWE-Markt wurde beim Wettbewerb „Stores of the Year 2020“ des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter die Top Drei in der Kategorie „Food“ gewählt.

Bei den „Fachmarkt Stars 2020“ war REWE besonders stark vertreten, was die Leistungsfähigkeit des Handelskonzerns für herausragende Standortlösungen verdeutlicht. Zu den zahlreichen Wettbewerbseinreichungen schafften es neben der „Alten Baumwolle“ in Flöha insgesamt vier weitere Märkte und Immobilien mit REWE-Bezug in die Endrunde. In der Kategorie „Mixed Use“ war REWE sogar bei allen drei nominierten Projekten beteiligt: Gewinner Ulanenpark in Bamberg, gefolgt von REWE-Markt Tobias Buchner in Landshut und „Voltapark E-Werk“ in Frankfurt-Bockenheim. Der REWE-Markt Rainer Boie in Harsefeld wurde in der Kategorie „Neubau“ unter die besten Drei gewählt.

Mit dem Branchenpreis „Fachmarkt Stars“ haben die Veranstalter dfv Conference Group und Heuer Dialog zum vierten Mal Unternehmen ausgezeichnet, die im deutschsprachigen Einzelhandelsimmobilienmarkt neue Wege gehen. Wettbewerbskategorien sind „Neubau“, „Refurbishment“ und „Mixed Use“, außerdem gibt es einen Sonderpreis. Zu den Juryvertretern gehören renommierte Händler, Investoren, Projektentwickler, Architekten, Asset Manager und Journalisten. Die Preise würdigen hervorragende, innovative Konzepte, eine gelungene Integration im Standortumfeld, eine anspruchsvolle Architektur, eine hohe Betreiberqualität, ein professionelles Standortmarketing und den Weitblick, nicht mehr ausschließlich die reine Funktionalität der Fachmärkte bzw. Fachmarktzentren im Blick zu haben. Die Preisverleihung wurde von November auf Januar verschoben und fand nun am 25. Januar als Jahresauftakt der Branche virtuell im Live Streaming statt.

Rutschende Hänge: Wenn die Traumlage zum Albtraum wird. „Zur Sache Baden-Württemberg!“, SWR Fernsehen Baden-Württemberg

Stuttgart (ots)

Das landespolitische Magazin „Zur Sache Baden-Württemberg!“ live am 28. Januar 2021

um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Baden-Württemberg / Moderation: Stefanie Germann

Mitten in der Nacht ein Rumpeln, dann rutscht der Hang einfach ab. Schlamm und Geröll schießen in Richtung Tal, begraben ganze Grundstücke unter sich und verwandeln die Wohnsiedlung in Nürtingen-Zizishausen in ein Trümmerfeld. Das geschah vor viereinhalb Jahren – doch der Schock der Anwohnerinnen und Anwohner sitzt immer noch tief, einige Schäden sind bis heute sichtbar. Immer wieder kommt es in Baden-Württemberg zu gefährlichen Hang- und Erdrutschen. Für mehr als 9.000 Hangflächen im ganzen Land gelten Gefahrenhinweise des geologischen Landesamts, Entwarnung ist nicht in Sicht. Über dieses und andere Themen berichtet „Zur Sache Baden-Württemberg!“ in der Sendung am Donnerstag, 28. Januar 2021, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Baden-Württemberg. Nach Ausstrahlung steht die Sendung ein Jahr lang in der ARD Mediathek.

Leugnen und verweigern – Corona entzweit Familien und Freunde

„Corona-Diktatur“, „Freiheitsentzug“, „Impfzwang“: Verschwörungstheorien zur Corona-Pandemie spalten Familien und stellen Freundschaften auf eine harte Probe. Vor einem Jahr wurde der erste SARS-CoV-2-Fall in Deutschland gemeldet. Seitdem gehören nicht nur die Infektionszahlen zum Alltag, sondern auch Stimmen von „Corona-Rebellen“, die das Virus verharmlosen oder dessen Existenz anzweifeln. Sie demonstrieren gegen eine vermeintliche „Corona-Diktatur“ und haben sogar versucht, den Reichstag zu stürmen. Führen Verschwörungstheorien und Corona-Proteste zu einer Spaltung der Gesellschaft? Wie gelingt es, Befürworter und Gegner der Corona-Maßnahmen zu versöhnen? Gast im Studio ist Michael Butter, Experte für Verschwörungstheorien und Kulturhistoriker an der Universität Tübingen.

Vor Ort mit dem „Zoffometer“ – wie weit geht der Corona-Streit?

Einzelhandelsmieten entwickelten sich im Corona-Jahr 2020 regional stark uneinheitlichImmoScout24 Gewerbe-Immobilien-Index GIMX für 2020

Berlin (ots)

Bei den Angebotsmieten für Einzelhandelsobjekte zeigte sich 2020 kein einheitliches Bild: Hohe Preiszuwächse von 11,5 Prozent in Dresden, Düsseldorf und Stuttgart standen Rückgängen von 9 Prozent in Dortmund oder 8 Prozent in Leipzig entgegen. Damit setzte sich der Trend des ersten Halbjahres 2020 fort. Das zeigen die Daten des Mietpreisindex für Gewerbeflächen (GIMX), den ImmoScout24 Gewerbe zusammen mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) halbjährlich herausgibt.

Plus 11,5 Prozent: Starke Steigerungen der Einzelhandelsmieten in Dresden, Düsseldorf und Stuttgart

Die Angebotsmieten im Einzelhandel haben sich 2020 sehr unterschiedlich entwickelt. In Dresden, Düsseldorf und Stuttgart wurden Einzelhandelsobjekte in der Neuvermietung mit rund 11,5 Prozent deutlich teurer angeboten als im Vorjahr. Auch in Essen mit 8,8 Prozent und in Frankfurt am Main mit 7,4 Prozent legten die Angebotsmieten für Einzelhandel im Corona-Jahr 2020 stark zu.

In Dortmund (- 8,9 Prozent), Leipzig (- 7,9 Prozent), Berlin (- 5,0 Prozent) und Hannover (- 3,5 Prozent) gaben die Einzelhandelsmieten hingegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich nach. In Hamburg rangierten sie mit einem Plus von 0,1 Prozent auf Vorjahresniveau.

„Die Angebotsmieten im Einzelhandel haben sich in den deutschen Metropolen sehr unterschiedlich entwickelt. Das liegt nur begrenzt an der Corona-Pandemie. Schon im Vorjahr gab es ähnliche Auf- und Abwärtstrends. Durch Corona hat Onlineshopping noch einmal einen ordentlichen Schub bekommen. Für den Einzelhandel verschärft sich dadurch der bereits bestehende Druck, den Kunden einen Mehrwert gegenüber dem Onlineshopping oder ein ergänzendes Angebot zu liefern. Sobald Geschäfte wieder öffnen können, gilt es daher, passende Lösungen für einen lebendigen Einzelhandel zu finden“, erklärt Dr. Thomas Schroeter, Geschäftsführer von ImmoScout24.

Entwicklung der Einzelhandelsmieten auch während des Jahres durchwachsen