Gesundheit

Uniklinik-Fusion Mannheim/Heidelberg: Politiker erwarten „Charité am Neckar“health tv-Talk im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg

Köln (ots)

Hochleistungsmedizin und eine solidere Finanzierung – der {Fusion|Combination|Blend} der Unikliniken in Mannheim und Heidelberg stehen Politikerinnen und Politiker aus beiden Städten positiv gegenüber. Fachlich und unter gesundheitlichen Aspekten sei {man|guy|male} anschließend breiter aufgestellt, sagt {die|pass away} Mannheimer Apothekerin Dr. Julia Schilling (FDP). Auch könnten dann Mittel vom Land fließen und so ein Millionen-Defizit ausgleichen.

In der Sendung „Wir wählen Gesundheit – Landtagswahl in Baden-Württemberg“ beim Gesundheitssender health {tv|television}, moderiert von Birgit Lechtermann, spricht Prof. Dr. Heidrun Deborah Kämper (SPD) im Zuge der {Fusion|Combination|Blend} gar von einer „Charité am Neckar“. Mit diesem Begriff sind {die|pass away} Politikerinnen und Politiker in Heidelberg noch etwas zurückhaltender. {Die|Pass Away} Charité in Berlin sei eine sehr große Nummer im Gesundheitswesen, sagt Herbert Weisbrod-Frey (SPD). Um sich mit der Berliner Charité vergleichen zu können, sei noch viel Arbeit nötig. Generell begrüßt er, dass ein Spitzenforschungszentrum entstehen soll. Dabei sei es aber auch wichtig, dass es ein Spitzenarbeitsplatz ist. „Denn wir haben im Gesundheitswesen große Probleme, Personal zu gewinnen und wir haben ein großes {Problem|Issue} mit den Investitionen. Es müssen natürlich auch {die|pass away} finanziellen Mittel kommen. Und es kann nicht sein, dass dann nachher {die|pass away} Mittel – wie bisher häufig – {die|pass away} Kliniken selber aufbringen müssen und am {Personal|Individual} sparen müssen“, betont Weisbrod-Frey.

Landtagskandidatin Anja Boto (CDU) aus Heidelberg findet, dass {die|pass away} Marke Charité durchaus eine ist, „wo wir hin möchten“. Auch sie legt dabei Wert darauf, dass bei der {Fusion|Combination|Blend} nicht {die|pass away} Mitarbeiter der Einrichtungen auf der der Strecke bleiben. „{Die|Pass away} {Fusion|Combination|Blend} muss alle Mitarbeiter mitnehmen.“ Das freut Julian Sanwald (Grüne). Er selbst macht im Heidelberger Universitätsklinikum eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Für {die|pass away} Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes sei {die|pass away} {Fusion|Combination|Blend} eine {Chance|Possibility|Opportunity}. Aus der Sicht seines Berufstandes und seiner Kollegen seien aber noch viele Fragen offen, etwa beim Personalschlüssel. Ein {Problem|Issue} sei, junge Menschen in der Pflege zu halten. Der Mannheimer Prof. Dr. Achim Weizel (Freie Wähler) betont im Zuge der Zusammenlegung, dass {man|guy|male} streng darauf schauen müsse, dass {die|pass away} kleinere Mannheimer Fakultät erhalten bleibt.

Nicht mehr Geld, sondern mehr {Personal|Individual}

„Mehr Fachkräfte gewinnt {man|guy|male} nur mit Arbeitsbedingungen, aus denen {die|pass away} Mitarbeiter nicht in Teilzeit fliehen“, sagt Herbert Weisbrod-Frey (SPD). Als Schlüssel sieht Julian Sanwald (Grüne) nicht mehr Geld, sondern mehr Personal, damit Pflegende dem eigenen Anspruch besser gerecht werden können.

Auch andere Themen kommen in den beiden Sendungen zur Sprache. {Die|Pass away} Talk-Gäste beziehen zur Bewältigung der Corona-Krise Stellung, etwa zur {Situation|Circumstance|Scenario} von Kindern und Jugendlichen, aber auch zu den Chancen, {die|pass away} durch den verstärkten Einsatz von Tests möglich wären. CDU-Kandidatin Anja Boto überrascht beim Thema Versicherung. Sie spricht sich für das rot-grüne Konzept der Bürgerversicherung aus.

Ein Jahr NDR Info Podcast „Das Coronavirus-Update“: Sonderfolge mit Prof. Christian Drosten und Prof. Sandra Ciesek

Hamburg (ots)

Podcast: Freitag, 26. Februar, ab 6.00 Uhr unter NDR.de/coronaupdate und in der ARD Audiothek. Im Radio auf NDR Info in einer Kurzversion um 18.05 Uhr sowie in der ARD-Infonacht um 2.33 Uhr.

„Wir können die Ausbreitung verlangsamen“ – so lautete vor einem Jahr der hoffnungsvolle Titel zur ersten Folge. Am 26. Februar 2020 ging der NDR Info Podcast „Das Coronavirus-Update“ mit Prof. Dr. Christian Drosten und NDR Info Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig an den Start. Seitdem berichtet der Leiter der Virologie an der Berliner Charité über neue Erkenntnisse aus der Forschung zum Virus und klärt Fragen zur Pandemie – zunächst täglich, inzwischen im wöchentlichen Wechsel mit Prof. Dr. Sandra Ciesek, Leiterin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt und Professorin für Medizinische Virologie der Goethe-Universität.

Zum Jahrestag erscheint am Freitag, 26. Februar 2021, eine Sonderfolge. NDR Info Wissenschaftsredakteurin Beke Schulmann, die im vergangenen Jahr zum Podcast-Team hinzukam, blickt gemeinsam mit Christian Drosten, Sandra Ciesek und Korinna Hennig hinter die Kulissen und zurück auf den Tag, als alles anfing.

Der Podcast hat inzwischen 77 Folgen und wurde rund 86 Millionen Mal abgerufen. Das Audio wird von öffentlich-rechtlichen Radioprogrammen gesendet und über unterschiedliche Streaming-Plattformen zur Verfügung gestellt. Der Podcast wurde mit zwei Grimme Online Awards ausgezeichnet, einem Sonderpreis des Beirats des Deutschen Radiopreises, dem Preis der Bundespressekonferenz, dem Coronavirus Radio Ideas Award, dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus und die Redaktion zum „Team des Jahres“ vom Medium Magazin gekürt. Das NDR Info Coronavirus-Update gehört zu den erfolgreichsten aller deutschsprachigen Podcasts.

Das NDR Info „Coronavirus-Update“ ist verfügbar: immer dienstags ab 17.00 Uhr auf www.NDR.de/coronaupdate und in der ARD Audiothek. Eine gekürzte Version läuft dienstags um 18.05 Uhr im Radio auf NDR Info.

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Gregor Gysi: Corona-Entscheidungen verfassungswidrig

Hamburg (ots)

Beschluss durch Ministerpräsidentenkonferenz „steht nicht im Grundgesetz“ / Corona-Politik fehlt Logik / Neuinfektionen: Entwicklung nach oben

Als verfassungswidrig kritisiert der Linken-Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi die Entscheidungsfindung in der Corona-Politik. Der Beschluss von Freiheitsbeschränkungen durch die Ministerpräsidentenkonferenz und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „steht nicht im Grundgesetz“, sagt Gysi bei „19 – die Chefvisite“. Statt durch diese „komische Konferenz“ müssten Einschränkungen der Grundrechte durch den Bundestag legitimiert werden, fordert der Rechtsanwalt. Er warnte, dass das Parlament sonst auch in anderen Fragen übergangen werden könnte: „Da müssen wir hellwach bleiben.“

Nötig sei bei den Corona-Maßnahmen „ein Konzept, eine langfristige Perspektive“. Die Verwirrung um unterschiedliche Inzidenzwerte müsse enden: „Erst 100, dann 50, jetzt 35 – das nehmen die Leute nicht mehr ernst“, so Gysi. Die Bundesregierung dürfe „nicht nur auf Virologen hören“: „Die einseitige Beratung war falsch“, urteilt der Linken-Politiker. Es müssten auch Stimmen aus der Wirtschaft, den Gewerkschaften, den Kirchen gehört werden. Dann werde der Kampf gegen Covid-19 auch berechenbarer und logischer. Für seine Fraktion gelte: „Wir stellen nicht die Maßnahmen in Frage, uns fehlt die Logik“, sagt Gysi.

Der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen A. Werner, hält den aktuellen Zielwert von höchstens 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen „bundesweit gesehen für zurzeit kaum erreichbar“. Aktuell liegt der Inzidenzwert mit 61,7 etwas höher als am Vortag. Das RKI meldet mit 11.869 neuen Fällen 1162 mehr als am Donnerstag der Vorwoche. „Die Seitwärtsbewegung nimmt eine Entwicklung nach oben“, so Werner. Die Zahl der am oder mit dem Sars-CoV-2-Virus Verstorbenen erhöht sich laut RKI um 385 auf insgesamt 69.125.

Bei „19 – die Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Talk-Gast am Freitag, den 26. Februar: Gisbert Rühl, der Chef des Stahlhändlers Klöckner & Co. Alle Sendungen sind jederzeit abrufbar in der Mediathek auf DUB-magazin.de.

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„Der Landkreis hätte sich stärker beteiligen müssen“ – Kommunalwahl in Hessen: Kandidaten aus Kassel diskutieren bei health tv über 65 Millionen Euro für die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH)

Köln (ots)

65 Millionen Euro – eine stolze Summe, die die Stadt Kassel der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) als Finanzspritze und Darlehen zur Verfügung stellt. Die städtischen Millionen sollen vor allem dazu dienen, dass das zur GNH gehörende Klinikum Kassel auf gesunden Füßen stehen und sich weiterentwickeln kann, betont Patrick Hartmann, Spitzenkandidat der SPD und derzeitiger Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung. In der Sendung „Wir wählen Gesundheit – Kommunalwahl in Hessen“ beim Gesundheitssender health tv diskutiert Moderatorin Birgit Lechtermann auch mit Heinz Schmidt (CDU) und Matthias Nölke (FDP) über die Neuausrichtung der GNH, deren Hauptgesellschafter die Stadt Kassel ist.

Neben der Finanzspritze spielt auch der Streit zwischen der Stadt und dem Landkreis Kassel im vergangenen Jahr eine entscheidende Rolle. Er mündete in der Übernahme der defizitären Kliniken Wolfshagen und Hofgeismar durch den Landkreis. „Ob das am Ende finanzpolitisch die richtige, kluge Entscheidung für den Landkreis war, ich glaube, das darf bezweifelt werden“, sagt Matthias Nölke, der seit 2020 auch Bundestagsabgeordneter ist. Der Stadtverordnete Heinz Schmidt betont, dass die GNH die Defizite der Landkreiskliniken seit 2004 mitgetragen haben. „Der Landkreis hätte sich stärker beteiligen müssen“, findet Heinz Schmidt. Mit einer Umstrukturierung der GNH könne das Klinikum Kassel auch weiterhin in kommunaler Trägerschaft bleiben, was alle drei Kandidaten befürworten.

Ambulante Versorgung durch Ärzte

Unterschiedlicher Meinung sind die Diskutanten hingegen, was die ambulante Versorgung durch Ärzte betrifft. Heinz Schmidt sieht die Stadt Kassel gut aufgestellt. Lediglich im Bereich der Neurologie gebe es aus seiner Sicht Nachholbedarf. Patrick Hartmann bewertet hingegen manche Stadtteile als unterversorgt. Sein Vorschlag: Über die GNH medizinische Versorgungszentren aufbauen, um auf kommunaler Ebene gegensteuern zu können. Ein entsprechender Prüfauftrag ist jüngst in der Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebracht worden.

Des Weiteren diskutiert Moderatorin Birgit Lechtermann mit den Kommunalpolitikern über Personalmangel im Pflegebereich und dubiose Werbeaktionen von Kasseler Kliniken, die laut Matthias Nölke auch das Ordnungsamt beschäftigt haben. Neue Stellen im Gesundheitsamt kommen genauso zur Sprache wie das Projekt „Sozialwirtschaft integriert“, einem Ausbildungs- und Qualifizierungsangebot für Frauen mit Migrationshintergrund in den Berufsbereichen der Sozialwirtschaft, und der Vorschlag über neue Wege ins Medizinstudium.

Weitere Sendungen mit Politikern aus Freiburg und Wiesbaden

Umfrage: Event-Besucher sind für Schnelltests vor VeranstaltungenAntigen-Tests als Ausweg aus der Krise für die Kultur- und Event-Branche

Berlin (ots)

Schnelltests vor Beginn einer Veranstaltung sind für die Mehrzahl der Besucher die Lösung und damit ein Mittel für eine Rückkehr des persönlichen Austauschs. Das ergab eine Blitzumfrage der Event- und Digitalagentur BEEFTEA group unter Eventveranstaltern und Besuchern.

Demnach würden rund 40 Prozent der insgesamt befragten Veranstaltungsteilnehmer Schnelltests akzeptieren. Den Zugang zu Veranstaltungen nur Geimpften zu ermöglichen, ist auch für Eventmanager keine Lösung. Nur 26 Prozent der Veranstaltungsmacher könnten sich dies vorstellen.

Dazu sagte Beeftea group Geschäftsführer Andreas Grunszky (53): „Schnelltests in Verbindung mit einem qualifizierten Hygienekonzept sind der Ausweg aus der Krise für die Kultur- und Event-Branche. Der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, ab März kostenlose Schnelltest für alle Haushalte anzubieten, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt gilt es, auch für die Wirtschaft umsetzbare Alternativen anzubieten.“

Es sei nicht länger hinnehmbar, dass praktisch der gesamte Veranstaltungssektor in Deutschland seit vielen Monaten brachliege, wenn sich gleichzeitig ein praktikabler Ausweg abzeichne. Schnelltests seien im Gegensatz zu Impfungen flächendeckend kurzfristig verfügbar, so Grunszky weiter. „Die Möglichkeit, an einem Seminar, Kongress oder einer Tagung online teilzunehmen, besteht ja weiterhin. Aber wenn eine hinreichend große Zahl an Menschen bereit ist, als negativ auf das Covid-19-Virus Getestete auf Veranstaltungen vor Ort teilzunehmen, dann sollten wir dieses Mittel zur Rückkehr in ein normales Leben unbedingt nutzen. Und dieser Wunsch besteht erfreulicherweise in großem Umfang.“

BEEFTEA group ist eine Agentur für Live- und Digital Events mit Sitz in Berlin, Hamburg und Köln. Das Team um den Geschäftsführer Andreas Grunszky berät sowohl Unternehmen des deutschen Mittelstands als auch Konzerne in ihrer in- und externen Kommunikation. Schwerpunkte sind die Organisation und Durchführung von Live-Events sowie der Bereich digitale Medien. Zu den Kunden der Agentur gehören unteranderem Coca-Cola, Radeberger Gruppe, Shell und der Cornelsen Verlag.

Weitere Informationen unter www.beeftea-group.de

Nach Initiierung des DIN-StandardsDEKRA zertifiziert Mecasa als erstes Unternehmen in der häuslichen Pflege

Stuttgart (ots)

Das Unternehmen Mecasa aus Stuttgart ist der Initiator des ersten DIN-Standards für {die|pass away} Vermittlung von Personal in der sogenannten 24h-Pflege. Nun hat sich Mecasa als erstes Unternehmen der Branche durch {die|pass away} DEKRA nach den Vorgaben der neuen DIN {SPEC|SPECIFICATION} 33454 zertifizieren lassen. Das bedeutet faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung für Betreuungskräfte.

Wer A sagt, muss auch B sagen: {Die|Pass away} Initiierung des ersten DIN-Standards für eine qualitätsorientierte und faire Pflege in der häuslichen Seniorenbetreuung hat für Aufsehen gesorgt. Das junge Stuttgarter Unternehmen Mecasa sagte damit unseriösen Anbietern den Kampf an – und feierte Ende Januar 2021 mit der Veröffentlichung der DIN {SPEC|SPECIFICATION} 33454 einen ersten großen Erfolg. Nun machte das {Team|Group} den nächsten logischen Schritt: Als erstes Unternehmen ließ es sich {die|pass away} Einhaltung der strengen Qualitätsanforderungen zertifizieren.

Zertifizierung berücksichtigt wichtige Grundsätze für Kunden und Betreuungskräfte

Zu den überprüften und erfüllten Vorgaben der DEKRA-Zertifizierung gehören unter anderem faire Arbeitsbedingungen mit angemessenen Arbeitszeiten, ausreichenden Ruhezeiten und einer adäquaten Entlohnung für Betreuungskräfte.

Daneben bescheinigt {die|pass away} Zertifizierung Mecasa kundenfreundliche Verträge. {Die|Pass away} Eignung von vermittelten Betreuungskräften und {die|pass away} Seriosität von Partnerunternehmen ist aus Sicht der Prüfer sichergestellt, {die|pass away} umfassenden Aufklärungspflichten werden erfüllt – inklusive der Begleitung und Beratung von Kunden durch Pflegefachkräfte. {Die|Pass away} entsprechenden Vorgaben der DIN {SPEC|SPECIFICATION} 33454 wurden unter der Leitung von Mecasa von einem Expertengremium aus Verbraucherschützern, Pflegewissenschaftlern und Juristen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) entwickelt.

Nach der Initiierung dieses ersten DIN-Standards für eine höhere Versorgungsqualität in der häuslichen Betreuung war es für das Stuttgarter Unternehmen natürlich eine Selbstverständlichkeit, auch bei der Zertifizierungsmöglichkeit mit gutem Beispiel voran zu gehen: „Um unserer Vorbildfunktion als Initiator und Leiter des DIN-Expertengremiums gerecht zu werden, hat ein hochmotiviertes {Team|Group} unserer Mitarbeiter noch während der Entwicklung des Standards alle Vorgaben von Verbraucherschutz und Pflegewissenschaftlern umgehend umgesetzt“, erklärt Geschäftsführer Oliver Weiss.

BKK Mobil Oil: Versicherte erhalten 200 Euro extra

Hamburg (ots)

Die BKK Mobil Oil lässt ihre Mitglieder und deren mitversicherte Familienangehörige jetzt selber entscheiden: Mit dem neuen Mein Extra Gesundheitsgeld – 200Plus haben sie alle ab sofort je zweihundert Euro pro Jahr zur Verfügung, die Versicherte nach ihren eigenen Vorstellungen für verschiedene Gesundheitsleistungen ausgeben können – von der Zahnreinigung über die Kinesiotherapie bis zur Osteopathie.

Gerade jetzt während der aktuellen Pandemie wird den Menschen bewusst, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Viele wollen deswegen nun etwas für sich tun – und haben auch eine konkrete Vorstellung davon, was ihnen hilft. „Die meisten Leute wissen, was ihnen guttut“, sagt Christian Schmidt, Bereichsleitung Vertrieb bei der BKK Mobil Oil, „sie kennen sich selbst am besten, sind informiert und können ziemlich genau sagen, was sie und ihr Körper brauchen.“

Viele wünschten sich deswegen mehr Entscheidungsmöglichkeiten rund um die Erhaltung ihrer Gesundheit. Deshalb bietet die BKK Mobil Oil ab sofort das Mein Extra Gesundheitsgeld – 200Plus an. „Wir beteiligen uns mit jeweils 200 Euro zusätzlich an der Gesundheit unserer Versicherten – die selber aus mehreren Möglichkeiten aussuchen können, für welche Gesundheitsleistungen sie das zusätzliche Geld einsetzen möchten“, ergänzt Christian Schmidt.

Was beinhaltet das Gesundheitsgeld?

Mein Extra Gesundheitsgeld – 200Plus können die BKK Mobil Oil-Versicherten für verschiedene Leistungen einlösen: Sie dürfen ihr 200-Euro-Budget für Zahnprophylaxe-Behandlungen verwenden (bis zu 40 Euro pro Jahr für eine professionelle Zahnreinigung werden erstattet), für Osteopathie (bis zu 120 Euro für maximal drei Behandlungen à 40 Euro), für eine Kinesiotherapie bei Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (bis zu 40 Euro) oder für zusätzliche apothekenpflichtige Arzneimittel (bis zu 100 Euro).

Wie genau Mitglieder ihr Budget in diesem Rahmen auf die verschiedenen Angebote aufteilen, ist ihnen komplett selbst überlassen. Die Rechnungen über die Behandlungen oder Arzneimittel sowie mögliche Rezepte können immer sofort eingereicht werden – am bequemsten geht das über das Online-Formular, durch Fotos mit dem Smartphone. Nach kurzfristiger Prüfung der Belege erstattet die BKK Mobil Oil die Auslagen schnell und unkompliziert, bis zu 80 Prozent pro eingereichte Rechnung. Wer lieber sammelt, kann die Unterlagen auch aufbewahren und sie bei der BKK Mobil Oil bis zum 28.02. des Folgejahres einreichen. „Wir möchten alles möglichst komfortabel für unsere Versicherten gestalten“, erklärt Robert Preuß, zuständiger Produktmanager bei der BKK Mobil Oil.

‚Healthcare Marketing‘-Kreativ-Ranking 2020: Das sind die kreativsten Werbeagenturen für den Sektor Gesundheit

Hamburg (ots)

Wer gehört 2020 zu den kreativsten Agenturen der Gesundheitsbranche? Das Fachmagazin ‚Healthcare Marketing‘ hat die Ergebnisse seines Kreativ-Rankings für das Jahr 2020 veröffentlicht. Dafür wurden nationale und internationale Kommunikations- und Kreativ-Wettbewerbe ausgewertet, in denen Agenturen für ihre Leistungen mit Preisen ausgezeichnet wurden. Darunter befinden sich rein auf den Healthcare-Sektor ausgerichtete Award-Shows, aber auch übergreifende Kreativ-Wettbewerbe mit Healthcare-Kategorien.

An der Spitze des Rankings steht die Agenturgruppe Serviceplan. Zum achten Mal in Folge führt die inhabergeführte Agentur die Bestenliste an mit 2.611 Punkten und 85 Auszeichnungen auf dem Award-Konto. Platz zwei belegt wie im Vorjahr die Scholz & Friends Family mit 2.443 Punkten. Auf dem dritten Platz landet die WEFRA Life Group, die mit 2.291 Kreativpunkten erstmals die 2.000-Punkte-Marke knackt. Insgesamt räumten die Top-30-Agenturen bei den im Ranking berücksichtigten Kreativ-Wettbewerben rund 20 Prozent mehr Preise ab als in der vorherigen Award-Saison von 2019.

In der aktuellen Print-Ausgabe 2/2021 von ‚Healthcare Marketing‘ (ET: 18. Februar 2021) lesen Sie alles zur ausführlichen Auswertung des Gesamt-Rankings sowie weiteren Sub-Rankings beispielsweise zu den kreativsten Auftraggebern.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie unter https://www.healthcaremarketing.eu

Das Magazin ‚Healthcare Marketing‘ erscheint seit 2006 im New Business Verlag, Hamburg. Das Fachmedium berichtet über den Einsatz von Marketing und Kommunikation im Pharma- und Gesundheits-Sektor. ‚Healthcare Marketing‘ wendet sich an Entscheider, die in diesem Wirtschaftszweig tagtäglich mit Marken-Aufbau und -Pflege zu tun haben. Zur Medien-Marke gehört auch die Website healthcaremarketing.eu samt Newsletter. Seit 2016 gibt es zudem das Schwester-Magazin ‚Dental Marketing‘, die erste Fachzeitschrift für Kommunikation und Markenführung für die Dentalbranche im deutschsprachigen Raum.

Der inhabergeführte, 1972 gegründete New Business Verlag publiziert Fachzeitschriften, Fachbücher sowie Nachschlagewerke für den Bereich Marketing, Medien und Kommunikation und betreibt parallel auch die dazugehörigen Portale und Websites.

Weniger Patienten wegen Corona im Krankenhaus als bislang angenommen

Hamburg (ots)

Die Anzahl von Personen, die wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden müssen, wird nach Recherchen der Wochenzeitung DIE ZEIT überschätzt: Zwischen 20 und 30 Prozent der Menschen, die die offizielle Statistik führt, sind nicht wegen Corona in stationärer Behandlung, sondern wurden zufällig positiv getestet. Etwa Schwangere, die zur Entbindung kommen, oder verunfallte Personen. Auch bei der viel diskutierten Zahl von Patienten auf Intensivstationen gibt das Robert-Koch-Institut zu hohe Werte an: Auf den Intensivstationen werden zehn Prozent der als Corona-Fälle gemeldeten Patienten wegen einer anderen Ursache behandelt. Das bestätigt auf ZEIT-Anfrage der Deutsche Verband der Intensivmediziner (Divi).

DIE ZEIT hat bundesweit 20 Krankenhäuser nach ihren konkreten Zahlen gefragt. Viele wollten diese nicht veröffentlicht sehen, bestätigten aber die rund 20 bis 30 Prozent an Doppeldiagnosen mit Corona.

Auch die Barmer-Krankenkasse beobachtet die Doppeldiagnosen. „Wir sehen einen nennenswerten Anteil von Krankenhausfällen, die ursächlich aufgrund einer anderen Erkrankung als Corona behandelt wurden und die dennoch in der Statistik unter ‚Corona-Patient‘ laufen“, sagt Uwe Repschläger, Finanzleiter der Barmer. Er kann für seine Aussage auf Daten von 20.000 stationär behandelte Corona-Patienten zurückgreifen.

Verantwortlich für dieses Graufeld ist das deutsche Meldesystem: Alle neuen Patienten werden systematisch bei der Aufnahme ins Krankenhaus auf das Virus getestet und bei einem positiven Befund über das Gesundheitsamt an das Robert Koch-Institut gemeldet. Für die Krankenhäuser selbst ist die Unterscheidung nicht erheblich: Ein Corona-Patient muss, ob er nun mit oder wegen Corona behandelt wird, in ein Isolierzimmer verlegt werden. Pfleger und Ärzte müssen sich bei seiner Behandlung besonders schützen. Politisch aber ist die Zahl der schweren Corona-Verläufe ein wichtiger Indikator.

„Auf Grundlage der Schätzung einzelner Kliniken kann ein evidenzbasiertes Institut keine Bereinigung von Fällen vornehmen“, sagt das RKI auf Anfrage der ZEIT. Das harte Kriterium sei ein positiver PCR-Test.

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Junges Hamburger Unternehmen will Kliniken und Pflegeeinrichtungen entlasten

Hamburg (ots)

Das deutsche Gesundheitswesen benötigt dringend und in großer Zahl qualifizierte Pflegefachkräfte. So manche Einrichtung arbeitet seit Jahren an oder über der Belastungsgrenze. Das junge Hamburger Unternehmen Amesol unterstützt Kliniken und Pflegeeinrichtungen jetzt mit einem neuen, ganzheitlichen Ansatz zur Qualifizierung, Integration und Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland, sowie zur Steigerung der Zufriedenheit der gesamten Teams. Dabei verfolgt Amesol einen bisher einzigartigen 360-Grad-Ansatz: So werden die neuen Pflegekräfte nicht nur qualifiziert und sprachlich geschult, sondern auch gemeinsam mit den Arbeitgebern und Teams in den Kliniken und Langzeitpflegeeinrichtungen psychosozial gecoacht und begleitet. Um die mitunter überlasteten Teams zu stärken, werden die Leistungen der Amesol Akademie auch ohne etwaigen Integrationsbedarf neuer ausländischer Kolleginnen und Kollegen angeboten.

Bei Amesol arbeiten praxis- und wissenschaftserfahrene Expertinnen und Experten aus Gesundheit, Politik und Wirtschaft sowie systemische Coaches und Dozentinnen und Dozenten der Pädagogik, Psychologie und Sprache, um das Vorbereiten, Ankommen, Qualifizieren und Einarbeiten der Pflegekräfte in Deutschland umfassend zu begleiten und zu verbessern sowie die Zufriedenheit der Teams zu steigern. Darüber hinaus verfügt Amesol über ein internationales Netzwerk zur Gewinnung und Schulung kompetenter Pflegefachkräfte. So bringt Amesol in Kooperation mit seinen Partnern in Asien, Südamerika und EU-Drittländern geeignete Fachkräfte mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen zusammen.

Herzstück des Modells ist die Amesol Akademie, die mit dem bislang einzigartigen Amesol-Trainee-Programm (ATP) die Qualifizierung sowie Personalentwicklung von Fachkräften in Anerkennung nach den Vorgaben des neuen Pflegeberufegesetzes anbietet. Als erstes Bundesland hat die Stadt Hamburg dem ATP die Zulassung im Dezember 2020 erteilt. Die Gespräche für die Zulassung in weiteren Bundesländern laufen.

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Lean, Green & BIM für Klinikbauten oder „The Road to ZERO”

Nürnberg (ots)

Um zukünftig Ressourcen zu schonen und Verschwendung beim Krankenhaus-Bau zu vermeiden, plädiert ATP architekten ingenieure für eine recycle- und re-use-fähige Planung mit BIM.

„Bauten für das Gesundheitswesen gelten als Königsklasse der Gebäude, weil sie das Wohl des Menschen klar in den Fokus ihrer Kernprozesse stellen”, erklärt Univ.-Prof. Christoph M. Achammer, CEO von ATP, beim Experten-gespräch am Open Day in Nürnberg. Deshalb sei es wichtig, in der Planung die Weichen so zu stellen, dass Klinikbauten später nicht selbst zur Belastung für die Menschen würden. Die große Verantwortung der Baubranche – als Verursacherin hoher Co2-Belastung – verpflichte alle Beteiligten dazu, umzudenken, so der Architekt und Professor an der TU-Wien. „Nur wenn wir die Thematik von Beginn an in das Bewusstsein aller am Planungsprozess Beteiligten rücken, können wir durch interdisziplinäre Zusammenarbeit zu guten Lösungen kommen.“

Die digital-unterstützte Integrale Planung von rückbaubaren und wiederverwendbaren Strukturen ist eine der Aufgaben, die zu erforschen sich ATP als BIM-Vorreiter in DACH gesetzt hat. Architekt Lars Oberwinter: „Building Information Modeling (BIM) ist das geeignete Instrument, um schlanke Integrale Planungsprozesse zu unterstützen. Wir können helfen, die Einsparungspotentiale über den gesamten Lebenszyklus darzustellen.” Der Geschäftsführer der ATP Consultinggesellschaft Plandata bestätigte, dass BIM-Simulationen in der sehr frühen Planungsphase die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit signifikant erhöhen. Der nächste Entwicklungsschritt sei nun die vollständige Integration der Medizintechnik in das digitale Datenmodell.

Wie Gebäude auf ihrem Weg zur Klimaneutralität mit ZERO-Emissions zu begleiten sind, stellte Jens Glöggler dar. Der Geschäftsführer von ATP sustain, einer ATP-Forschungsgesellschaft für nachhaltiges Planen und Bauen, sieht sich hier auch in einer Beratungsrolle: „Zur Umsetzung des Green Deals der EU bestärken wir unsere KundInnen darin, ökonomische Ziele nicht als Selbstzweck zu sehen, sondern als Mittel zu gesunden Lebens- und Arbeitsbedingungen, einer intakten Umwelt und geringer Umweltwirkung.“

Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochenReaktion auf Spahns Vorstoß zur nationalen Teststrategie

Köln (ots)

Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, ab März allen Bürgern und Bürgerinnen kostenlose Schnelltests anbieten zu wollen, um die weitere Corona-Ausbreitung zu begrenzen. Als einer der führenden Schnelltest-Anbieter in Deutschland begrüßt MEDICARE das Vorhaben, stellt aber gleichzeitig klar, dass bisher niemand auf sie zugekommen ist, um die vorhandene Infrastruktur zu nutzen.

BEREITS 35 TESTZENTREN IN DEUTSCHLAND – 300 WEITERE GEPLANT

Mit aktuell 35 Standorten (u.a. Berlin, Frankfurt, München, Köln und Düsseldorf) zählt MEDICARE zu den führenden Anbietern im Bereich der Corona-Schnelltests. Im Jahresverlauf ist der Betrieb von über 300 Testzentren in Deutschland anvisiert. MEDICARE bietet neben den Antigen-Schnelltests auch PCR-Tests mit Laborauswertung, PCR-Schnelltests sowie einen mobilen Testservice an.

Mit den hohen medizinischen Standards in den Testzentren sowie dem digitalen Kundenmanagement des Technologieanbieters „ticket.io“ hat MEDICARE die notwendige Infrastruktur für eine nationale Testoffensive bereits aufgestellt und begrüßt es daher, dass sich die Pläne im Gesundheitsministerium nun konkretisieren.

BISLANG KEIN AUSTAUSCH MIT DEM GESUNDHEITSMINISTERIUM

Dazu Thomas Fasshauer von MEDICARE: „Schnelltests zählen zu den wichtigsten Werkzeugen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Mit den vorhandenen Testzentren haben wir eine belastbare Infrastruktur, um sofort eine hohe Anzahl von Bürgern und Bürgerinnen zu testen. Diese steht im Übrigen bereits seit Ende des letzten Jahres bereit. Wir freuen uns, dass die Teststrategie ab März ausgedehnt werden soll. Gleichzeitig sind wir natürlich etwas verwundert darüber, dass dies erst jetzt passiert. Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen.“

Studie: Bundesbürger haben große Angst vor Corona-Ansteckung im FahrstuhlLüftung in Aufzügen laut Wissenschaftlern mangelhaftAerosole halten sich bis zu 30 Minuten in der Aufzugskabine

Hamburg (ots)

84 Prozent der Deutschen haben Angst, sich bei der Fahrt im Aufzug mit dem Corona-Virus anzustecken. Sie halten die Infektionsgefahr in den engen, schlecht belüfteten Kabinen für hoch. Rund 40 Prozent fahren deshalb nur noch allein, jeder Vierte steigt gar nicht mehr in den Fahrstuhl, wie eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Befragung von HUNDT CONSULT unter 1.000 Bundesbürgern zeigt. Die Ängste der Deutschen sind berechtigt, denn die Lüftung ist in den meisten Aufzügen absolut unzureichend, wie Forscher der Universität Amsterdam jetzt festgestellt haben.

Milliarden von Viren werden beim Sprechen, Husten oder Niesen in der Kabine durch kleine Schwebetröpfchen freigesetzt. „Wird ein Aufzug nach dem Husten nicht genutzt und steht mit geschlossenen Türen auf einer Etage, halten sich die Tröpfchen 30 Minuten in der Luft“, hat Professor Daniel Bonn von der Universität Amsterdam nachgewiesen. Sein Fazit: „Die Lüftung funktioniert in den meisten Aufzügen eher mangelhaft. Bisher unternehmen die Betreiber zu wenig, um die Aerosole in der Fahrstuhlkabine zu verringern.“

Ziel müsse es sein, die Belastung mit den Schwebetröpfchen so schnell wie möglich um 80 Prozent zu reduzieren. „Denn erst dann kann die Luft in der Kabine wieder bedenkenlos eingeatmet werden“, so Bonn. Herkömmliche Lüftungen benötigen dafür viel zu lange. Sehr viel schneller geht es dagegen mit dem Einsatz von Plasmatechnologie. „Diese Technologie wird seit Jahren in OP-Sälen und Arztpraxen eingesetzt. Sie kann mittlerweile über 30 Wirksamkeitsstudien vorweisen“, weiß Alexander Wüllner von HUNDT CONSULT. Die Aufzug-Experten bieten mit dem ELEVATAIR inzwischen einen solchen Plasma-Lüfter für Aufzugskabinen an. Bereits nach wenigen Sekunden nimmt die Aerosolbelastung deutlich ab; innerhalb von knapp vier Minuten sind 80 Prozent der Fahrstuhlluft desinfiziert und sie bleibt auf diesem nicht-infektiösen Niveau.

Für Wüllner ist es unverständlich, dass sich bisher so wenige Aufzugsbetreiber ernsthaft darum gekümmert haben, die Belastung mit Viren und Keimen zu verringern. „Dabei sind sie gesetzlich dazu verpflichtet, alles zu unternehmen, um die Fahrt mit dem Lift gefahrenfrei zu ermöglichen. „Und nicht erst jetzt, sondern schon vor der Corona-Pandemie hätte das Thema Hygiene bei den Betreibern auf der Agenda stehen müssen.“

Jeder dritte Bundesbürger fordert, zumindest in der aktuellen Situation die Aufzüge möglichst für den Betrieb zu sperren. Zwei Drittel wünschen sich ergänzend gesetzliche Regelungen mit dem Ziel, die Gefahr von Krankheitsübertragungen durch Viren und Bakterien in der Kabine zu verringern. Schließlich sind Menschen mit körperlichen Einschränkungen auf die Fahrt mit dem Aufzug angewiesen.

Zum ELEVATAIR

N-JOY startet neue Aktion „Lasst uns Leben retten“

Hamburg (ots)

Der Norden wird fit für den Notfall: Bei der neuen Aktion „Lasst uns Leben retten“ von N-JOY, dem jungen Radioprogramm des NDR, dreht sich alles um die Erste Hilfe. Die Aktion findet on-air statt, auf der Website N-JOY.de und auf den Social-Media-Kanälen.

Ziel der Aktion ist es, dass alle im Norden im Notfall erste Hilfe leisten und Leben retten können, wenn jede Sekunde zählt – zum Beispiel bei einem Herzstillstand. Jedes Jahr erleiden mehr als 50.000 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses. Laien können hier oft mit einer simplen Herzdruck-Massage Leben retten. Doch viele Menschen fürchten sich vor solchen Ersthelfer-Situationen. Laut einer nicht-repräsentativen N-JOY-Umfrage, an der sich mehr als 3500 N-JOY Hörerinnen und Hörer beteiligt haben, haben 44 Prozent der Menschen Angst davor, als erste Person bei einem Unfall oder Notfall vor Ort zu sein und helfen zu müssen.

Deshalb startet die Aktion unter anderem mit der Sendung „Eine Stunde Erste Hilfe im N-JOY Nachmittag“. Notfallsanitäter und N-JOY Moderator Tobi Schlegl frischt dabei am Donnerstag, 18 Februar, ab 18.00 Uhr das Basiswissen zur Ersten Hilfe auf – im Radio und als Vidoestream auf N-JOY.de. „Ich bin total dankbar, dass N-JOY das macht. Weil ich glaube, wenn wir mit der Aktion wirklich nur ein Leben retten und einen Ersthelfer oder eine Ersthelferin dazu bringen, eine Reanimation richtig durchzuführen – nur eine Herzdruckmassage – dann hat sich der Aufwand gelohnt. Dafür bin ich dabei“, erklärt Tobias Schlegl. Das Video wird auch on demand auf N-JOY.de zur Verfügung stehen, damit alle Interessierten jederzeit ihr Erste-Hilfe-Wissen erneuern können.

Die Aktionswoche wird durch zahlreiche Angebote zum Austausch anregen. Es kommen Menschen zu Wort, die bereits Ersthelfer bei Unfällen und in Notsituationen waren oder denen selbst das Leben gerettet wurde. Im Radio, auf der Website N-JOY.de und auf den Social-Media-Kanälen wird das Thema Erste Hilfe in verschiedenen und jederzeit spannenden Formaten aufgegriffen.

Weitere Informationen auf N-JOY.de/lebenretten.

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Healthcare Marketing kürt die Gewinner beim „Spot des Jahres“ 2020

Hamburg (ots)

Beim Bewegtbild-Wettbewerb „Spot des Jahres“ des Fachmagazins Healthcare Marketing stehen die Gewinner 2020 fest. Rund 45 Branchenexperten wählten die besten Werbespots der Gesundheitsbranche des vergangenen Jahres aus. Die Jury vergab insgesamt 3x Gold,4x Silber und 5x Bronze an kreative und originelle Filme.

Überraschungsmomente, emotionale Bilderwelten, gelungenes Storytelling und Humor sind nur einige Aspekte, die dafür sorgen, dass die Gewinner-Spots bei Zuschauern im Gedächtnis bleiben. Mit Gold prämiert wurden die Filme ‚#Präventiophobie‘ der Felix Burda Stiftung sowie ‚Hallo Mensch‘ im Auftrag der Schön Klinik. Beide Arbeiten wurden von der Agentur Serviceplan Health & Life umgesetzt. Der dritte Gold-Gewinner mit dem Titel ‚Stumm-Film‘ wurde von der Agentur VMLY&Rx für den Frauennotruf Frankfurt e.V. kreiert.

An der Wahl zum „Spot des Jahres“ nehmen automatisch alle Spots teil, die von Januar bis Dezember des Jahres im Rahmen des Wettbewerbs „Spot des Monats“ prämiert wurden. Die Jury setzt sich zusammen auch renommierten Branchenexperten aus Kreativ-Agenturen, von Medien- und Verlagsseite sowie Vertreter aus der Industrie.

Mehr Informationen zu den Preisträgern, den Wettbewerbsmodalitäten und den Einreichungsbedingungen finden Sie unter www.healthcaremarketing-spotdesmonats.de.

Das Magazin Healthcare Marketing erscheint seit 2006 monatlich im New Business Verlag, Hamburg. Die Fachpublikation berichtet über Marketing-Kommunikation im Pharma- und Gesundheitsmarkt. Sie wendet sich an Entscheider, die in diesem Wirtschaftszweig tagtäglich mit Markenaufbau und -pflege zu tun haben. Zur Medienmarke gehören auch die Website healthcaremarketing.eu sowie ein Kreativ-Ranking der Agenturen. Seit 2016 gibt es zudem das Schwester-Magazin Dental Marketing, die erste Fachzeitschrift für Kommunikation und Markenführung in der Dental-Branche im deutschsprachigen Raum.

Der inhabergeführte New Business Verlag bringt Fachzeitschriften, Fachbücher und Nachschlagewerke für die Bereiche Marketing, Medien und Kommunikation auf den Markt und betreibt parallel auch die dazugehörigen Portale und Websites.

McFit öffnet Outdoor-Fitness-Studios in Deutschland

Hamburg (ots)

Wir bieten unseren Mitgliedern an zehn Standorten ab heute Trainingsmöglichkeiten im Freien an, sagt RSG Group-Chef Rainer Schaller

Die größte deutsche Fitnessstudio-Kette McFit bietet ihren Mitgliedern ab heute wieder Trainingsmöglichkeiten an. Das bestätigte Rainer Schaller, Chef der RSG Group, zu der McFit gehört, in der Online-Talkshow „19 – die DUB Chefvisite“. Dazu werden, so Schaller, Geräte auf die eigens angemieteten Parkplätze vor ausgewählten Studios gebracht und auf einer Fläche von jeweils 200 bis 300 Quadratmetern aufgestellt. Aktuell gibt es zehn solcher Outdoorstudios in Deutschland – weitere sind geplant.

„Nach wie vor sind wir davon überzeugt, dass Fitness für die Gesundheit der Menschen elementar wichtig ist. Nach 15 Wochen im zweiten Lockdown müssen sich die Menschen wieder bewegen und Fitness als Sportart Nummer 1 betreiben – und das in einem sicheren und verantwortungsvollen Umfeld im Umgang mit dem Virus“, begründet Schaller die Entscheidung.

Weil bloßes Jogging auf Dauer eine einseitige Belastung sei und „die Möglichkeiten zuhause für ein ganzheitliches Training in den meisten Fällen nicht ausreichen“, habe man überlegt, wie eine temporäre Lösung aussehen könnte. Schaller: „Wir bieten unseren Mitgliedern deshalb jetzt die Möglichkeit, ihr Training bei uns an ausgewählten Standorten deutschlandweit wieder durchzuführen – allerdings draußen im Freien.“

Mit dem Infektiologen Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow sei ein spezielles Hygienekonzept entwickelt worden. Dieses enthält strenge Regeln für den Ablauf: Um größere Ansammlungen zu verhindern, können sich die Mitglieder ausschließlich vorab und online für einen 45-minütigen Trainings-Slot anmelden. Nach der Einheit werden die Geräte 15 Minuten lang desinfiziert, ehe neue Kunden kommen. Fazit des Gutachtens von Professor Zastrow zu den Outdoor-Gyms ist: „Bei Beachtung und Einhaltung der obengenannten Funktions- und Organisationsabläufe ist eine Weiterverbreitung von Corona-Viren ausgeschlossen.“

Die Outdoorstudios von McFit werden an diesem Samstag in Berlin, Hamburg, Bremen, Rostock, Braunschweig, Mannheim, Wiesbaden, Mainz, Magdeburg und Neunkirchen errichtet und um 13 Uhr in Betrieb genommen. Öffnungszeit sei täglich von 6 bis 22 Uhr, wo keine Sperrstunde herrscht. In Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen habe McFit, so Schaller, aufgrund der aktuellen Rechtslage auf Outdoorstudios verzichtet.

Neue Website macht Unterschiede bei den Krankheitshäufigkeiten für 96 Regionen in Deutschland transparent

Berlin (ots)

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat auf der interaktiven Website www.krankheitslage-deutschland.de Informationen zur Verbreitung von 18 bedeutenden Krankheiten für Deutschland veröffentlicht. Differenziert nach 96 Raumordnungsregionen wird hier dargestellt, welche Region wie stark betroffen ist. Zudem sind die epidemiologischen Kennzahlen für verschiedene Alters- und Geschlechtsgruppen abrufbar. Die dargestellten Ergebnisse wurden für das Innovationsfonds-Projekt „BURDEN 2020“ ermittelt, das vom WIdO gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut und dem Umweltbundesamt durchgeführt wird. Die Ergebnisse der WIdO-Auswertungen und weitere Daten – etwa aus Befragungsstudien oder der Todesursachenstatistik – fließen in das Rechenwerk für eine deutschlandweite Berechnung zur Krankheitslast ein, die in Anlehnung an die internationale „Global-Burden-of-Disease“-Studie im Laufe dieses Jahres noch differenziertere Ergebnisse für Deutschland bereitstellen wird. „Die regionalen Kennzahlen können Landräten und Bürgermeistern helfen, ihre regionale Situation einzuordnen und Ansätze zu entwickeln, um die gesundheitliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu verbessern“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

Zu den 18 Erkrankungen, deren Ergebnisse auf der neuen Website abrufbar sind, gehören kardiovaskuläre Erkrankungen, psychische Erkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes Typ 1 und Typ 2, Demenz und Atemwegserkrankungen. Die epidemiologischen Kennzahlen basieren auf Krankenkassen-Routinedaten und repräsentieren somit dokumentierte Behandlungshäufigkeiten. Neben der Betroffenheit spezifischer Bevölkerungsgruppen nach Alter, Geschlecht und Region sind hier für zahlreiche Krankheiten auch Schweregrade und das Ausmaß von Folgeerkrankungen dargestellt, die in die Krankheitslastberechnungen des Projekts „BURDEN 2020“ einfließen werden. Beispielsweise wurde für Diabetes die Häufigkeit der Folgezustände Neuropathie, Sehbeeinträchtigungen oder Amputationen ermittelt. Die Auswertungen zeigen, dass im für das BURDEN-2020-Projekt ausgewählten Berichtsjahr 2017 etwa 7,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner von Depressionen betroffen waren (9,0 Prozent), 7,1 Millionen (8,6 Prozent) von Diabetes mellitus Typ 2 und etwa 4,9 Millionen (5,9 Prozent) von der koronaren Herzkrankheit.

Systematische Erfassung der Krankheitslage in Deutschland: Zusammenhang mit Alter und Geschlecht

Deutlich wird, dass für die meisten der betrachteten Erkrankungen gilt: Je älter die Menschen werden, desto höher ist auch deren Erkrankungsrisiko. Steigt die Krankheitshäufigkeit für die meisten Erkrankungen zunächst mit dem Alter moderat an, beschleunigt sich diese Entwicklung ab etwa 65 Jahren deutlich. Dieser Effekt zeigt sich bei einem zusammengefassten Betroffenheitsindex über 16 Erkrankungen.

Dieses Muster lässt sich auch für einzelne Erkrankungen nachvollziehen: So liegt die Erkrankungshäufigkeit bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) zwischen 45 und 59 Jahren noch bei 3,1 Prozent und steigt kontinuierlich auf mehr als 34,2 Prozent bei Personen ab 85 Jahren an. Bei den Männern liegt der Anteil in dieser Altersgruppe sogar bei 43,2 Prozent, bei den Frauen bei 30,1 Prozent. Die koronare Herzkrankheit, eine Erkrankung der Herzkranzgefäße, die letztlich zu Herzinsuffizienz oder zum Herzinfarkt führen kann, betrifft Männer mit 6,9 Prozent häufiger als Frauen mit 5,0 Prozent. Die Herzinfarktrate liegt mit 305 Fällen je 100.000 Personenjahre bei den Männern sogar mehr als doppelt so hoch wie bei den Frauen (147 Fälle je 100.000 Personenjahre). Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern mit einer größeren Betroffenheit bei Männern zeigt sich bei allen kardiovaskulären Krankheiten. Bei Frauen werden dagegen häufiger psychische Erkrankungen diagnostiziert. In der Zusammenfassung der 18 betrachteten Erkrankungen zeigt sich bei Männern ein höheres Erkrankungsrisiko.

Regionale Unterschiede

Greenpeace-Rechtsgutachten: Fleischwerbung kann gesetzlich verboten werdenWerbung verschweigt Folgen für Umwelt und Gesundheit

Hamburg (ots)

Ein Verbot für Fleischwerbung kann dazu beitragen, den für Tierwohl, Klima und Gesundheit folgenschweren Fleischkonsum in Deutschland zu reduzieren. Ein rechtlich bindendes Verbot steht im Einklang mit nationalem und europäischem Recht. Das zeigt ein neues Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace [Link zum Gutachten: https://act.gp/3tQ1BM4].

Insbesondere der Lebensmitteleinzelhandel bewirbt meist konventionelles Fleisch ohne weitere Informationsangebote. Die Werbung verschleiert, dass über 95 Prozent der hiesigen Fleischproduktion aus tierschutzwidriger Tierhaltung stammt, Gewässer und Luft verschmutzt sowie einen hohen Einsatz von Antibiotika zur Folge hat. Eine informierte Entscheidung der Kund:innen ist so nicht möglich. „Verbraucher:innen bekommen ständig Fleischwerbung vorgesetzt, die mit Billigpreisen lockt, aber die wahren Kosten des Fleischkonsums verschweigt“, sagt Stephanie Töwe, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. „Diese Werbung zielt lediglich darauf ab, immer mehr Fleisch zu verkaufen. Ein Werbeverbot kann helfen, den Fleischkonsum zu verringern und so die Klimakrise nicht weiter anzuheizen, Arten zu schützen und Zivilisationskrankheiten zu reduzieren.“

Preiswerbeverbot weniger wirksam

Viele der schädlichen und teuren Folgen für Umwelt, Klima und Gesundheit sind im Preis für Fleischprodukte nicht enthalten. Wegen der schlechten Arbeitsbedingungen und unfairen Bezahlung der Erzeuger:innen ist die Produktion von Fleisch auch sozial ein besonders folgenschwerer Bereich der Lebensmittelherstellung. Um sinkenden Preisen bei Fleischprodukten entgegenzuwirken, hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) im Sommer 2020 angekündigt, Fleischwerbung über den Preis zu verbieten. Das Rechtsgutachten kommt allerdings zu dem Schluss, dass ein Verbot von Preiswerbung wahrscheinlich zu mehr irreführender Werbung hinsichtlich der Haltungsbedingungen führen würde. „Für die Kund:innen wird eine informierte Kaufentscheidung auch dann nicht möglich, wenn anstatt mit Niedrigpreisen mit beschönigenden Bildern geworben würde“, so Töwe. „Das von Ministerin Klöckner geplante Werbeverbot mit Preisen reicht nicht aus. Wer Klima, Tiere und unsere Gesundheit vor den fatalen Folgen der Fleischwirtschaft schützen will, darf überhaupt keine Werbung mehr für Fleisch zulassen.“

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Stephanie Töwe, Tel. 0171-8780838, oder Pressesprecherin Kristina Oberhäuser, Tel. 0171-7099104. Das Gutachten finden Sie unter https://act.gp/3tQ1BM4. Fotos erhalten Sie unter 0171-8660463.

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Blut-Hirn-Schranke gegen Alzheimer fit machen: Mainzer Forscher Claus Pietrzik erhält 120.000 Euro von Alzheimer Forschung Initiative

Düsseldorf (ots)

Ein charakteristisches Merkmal der Alzheimer-Erkrankung sind Eiweißablagerungen aus Beta-Amyloid, die sich im Krankheitsverlauf zu Plaques zusammenlagern. Diese Plaques stören die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn. Die Anreicherung von Beta-Amyloid im Gehirn kann zwei Gründe haben: In Frage kommen eine vermehrte Produktion des giftigen Proteins oder ein verminderter Abbau. Prof. Dr. Claus Pietrzik von der Universitätsmedizin Mainz möchte den Abbau von Beta-Amyloid ankurbeln. Gefördert wird das dreijährige Forschungsprojekt von der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) mit 120.000 Euro.

Der Abtransport von Beta-Amyloid erfolgt zum Teil über die Blut-Hirn-Schranke. Hierbei handelt es sich um eine Barriere zwischen unserem Blut und dem Zentralnervensystem. Die Blut-Hirn-Schranke wirkt dabei wie ein Filter, indem sie nur bestimmte Stoffe aus der Blutbahn in das Gehirn hinein- und wieder hinauslässt. Für diesen Vorgang stehen unterschiedliche Transportsysteme zur Verfügung.

„Je älter wir werden, desto schlechter wird Beta-Amyloid aus dem Gehirn abtransportiert und lagert sich demnach im Gehirn ab. Wir möchten einen neuen therapeutischen Ansatz überprüfen, bei dem wir versuchen, den Abtransport von Beta-Amyloid über die Blut-Hirn-Schranke zu stimulieren“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Claus Pietrzik vom Institut für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz.

Im Rahmen des Projekts wird Prof. Pietrzik Alzheimer-Mäuse mit einem Antikörper behandeln, der den Abtransport von Beta-Amyloid aus dem Gehirn beschleunigen soll. Dadurch erhofft sich der Forscher eine verbesserte kognitive Leistung der behandelten Mäuse. „Dies ist insbesondere wichtig, da die meisten therapeutischen Ansatzpunkte zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit bisher Prozesse direkt im Gehirn angreifen möchten. Das ist aber besonders schwierig, da die Blut-Hirn-Schranke einen Eintritt von therapeutischen Substanzen fast unmöglich macht“, sagt Prof. Pietrzik. Deshalb versucht der Forscher ein Transportprotein an der Blut-Hirn-Schranke außerhalb des Gehirn zu stimulieren, das den Abtransport von Beta-Amyloid ermöglicht. „Wir erhoffen uns so, einen neuen Ansatzpunkt zur Behandlung der Alzheimer-Erkrankung zu finden“, führt Prof. Pietrzik weiter aus.

Die AFI ist der größte private Förderer der Alzheimer-Forschung an deutschen Universitäten und öffentlichen Einrichtungen. Aktuell kann die AFI elf neue Forschungsprojekte mit insgesamt 969.940 Euro unterstützen. Insgesamt konnten bislang 312 Forschungsaktivitäten von engagierten Wissenschaftlern mit über 12,2 Millionen Euro finanziert werden.

Die förderungswürdigen Projekte wurden vom Wissenschaftlichen Beirat der AFI unter dem Vorsitz von Prof. Thomas Arendt (Universität Leipzig) zusammen mit den Beiräten der internationalen Kooperationspartner Alzheimer Nederland in den Niederlanden und Fondation Vaincre Alzheimer in Frankreich sowie externen Fachleuten im peer-review ausgewählt. Gefördert werden Projekte in den Bereichen Ursachen-, Diagnose-, Präventions- und Therapieforschung an den Hochschul- und Institutsstandorten Berlin, Bonn, Bremen, Frankfurt, Göttingen, Hamburg, Köln, Mainz, Tübingen und Ulm.

Staatsminister für Europa: Russischer Impfstoff ist willkommen

Hamburg (ots)

Russland sollte Zulassung für Sputnik-V-Impfstoff in Europa beantragen / Essener Klinikchef fordert klaren Plan für Ostern von Bund-Länder-Runde / TUI Cruises will Kreuzschiff-Reisepläne entzerren

Michael Roth, der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, hat sich für den Einsatz des russischen Impfstoffs Sputnik V ausgesprochen. „Wir sollten die politischen Konflikte für den Schutz der Menschen beiseitelegen. Russland sollte eine Zulassung des Impfstoffs in Europa beantragen“, sagte der SPD-Politiker bei „19 – die DUB Chefvisite“. Sollte die Europäische Arzneimittelagentur EMA den Wirkstoff für unbedenklich erklären, müsse man ihn auch einsetzen. „Wenn wir das nicht täten, wären wir ja mit dem Klammerbeutel gepudert.“

„Die Skepsis gegenüber dem russischen Impfstoff ist nicht angebracht“, bestätige der Chef der Essener Uniklinik, Professor Jochen Werner, in der Sendung. Vor den Bund-Länder-Beratungen zu Corona am Mittwoch forderte der Klinikchef die Politik auf, den Bundesbürgern eine klare Perspektive für die Osterfeiertage zu geben. „Ich erwarte eine planbare Entscheidung, was mit Reisen zu Ostern ist“, sagte Werner. Bei den aktuellen Infektionszahlen stimme ihn der Trend optimistisch. Das RKI meldet bundesweit 3379 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und 481 Covid-assoziierte Todesfälle. Vor genau einer Woche waren es 6114 Neuinfektionen und 861 neue Todesfälle.

Zu Gast in der Sendung war auch Wybcke Meier. Die Chefin der Kreuzfahrtgesellschaft TUI Cruises kündigte an, die Reisepläne der Kreuzfahrtschiffe zu entzerren. „Bewussteres Konsumieren ist für mich eine Lehre aus der Corona-Krise. Wir werden für mehr Entschleunigung sorgen und nicht jeden Tag einen Hafen anlaufen“, sagte Meier. Bis zum Jahr 2030 will TUI Cruises klimaneutrale Kreuzfahrten anbieten. Dafür wird ein Mix aus grünen Technologien wie Landstrom oder Flüssiggas eingesetzt, erklärte die Topmanagerin in der Sendung.

Bei „19 – die DUB Chefvisite“ werden von Montag bis Freitag die aktuell wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in ihren medizinischen und wirtschaftlichen Aspekten diskutiert und eingeordnet – in nur 19 Minuten. Talk-Gast am Mittwoch, den 10. Februar: Fußball-Urgestein Reiner Calmund. Die Live-Sendung startet wie gewohnt um 10 Uhr, via Zoom kann jeder dabei sein – einfach auf diesen Link klicken: https://dub-magazin.de/chefvisite-zoom/

Pressekontakt:

3. Asklepios Krebskongress ist digital

Hamburg (ots)

Die Digitalisierung rückt in fast allen Bereichen des menschlichen Lebens verstärkt in den Fokus. In der Krebsmedizin können Diagnosen beschleunigt und Therapien schneller eingeleitet werden. Ein spannendes Thema, welches direkte Auswirkungen auf die Gesundheit und die Behandlungen hat. Passend zum diesjährigen Schwerpunkt „Krebs und Digitalisierung“ findet der 3. Asklepios Krebskongress vollständig online statt.

„Die Entwicklungen im onkologischen Bereich, besonders im Hinblick auf die Digitalisierung, sind vielversprechend und ich freue mich, dass wir uns damit bei der Veranstaltung aktiv auseinandersetzen und während der schwierigen Phase der Pandemie gemeinsam in die Zukunft blicken“, betont Prof. Dr. Dirk Arnold, medizinischer Vorstand des Asklepios Tumorzentrums Hamburg.

Die rund 1.000 bereits angemeldeten Personen erwartet:

„maischberger. die woche“am Mittwoch, 10. Februar 2021, um 22:50 Uhr

München (ots)

Am Mittwoch beraten Angela Merkel und die Ministerpräsidenten erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Zahl der Ansteckungen geht langsam zurück, damit wächst der Druck auf die Bundesregierung, den Lockdown zu entschärfen. Doch Wissenschaftler warnen wegen der Virus-Mutationen vor einer voreiligen Rückkehr zur Normalität. Sind baldige Lockerungen verantwortbar? Und wie lange wird die Bevölkerung die Maßnahmen noch mittragen? Darüber diskutieren der Intensivmediziner Professor Uwe Janssens und der Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer.

Mittlerweile stehen in Deutschland drei Corona-Impfstoffe zur Verfügung. Doch nicht jeder ist gleich effektiv und nicht jeder ist für jede Altersgruppe geeignet. Worin unterscheiden sich die Impfstoffe? Wie gut wirken sie bei einer Infektion mit den britischen, brasilianischen und südafrikanischen Varianten des Virus?

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki steht in der Kritik, weil er ein Gutachten zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch durch katholische Priester im Erzbistum Köln zurückhält. Viele Menschen wollen nun aus der Kirche austreten. Wie bedrohlich ist diese Vertrauenskrise für die katholische Kirche?

Es diskutieren, kommentieren und erklären die Parlamentskorrespondentin der Süddeutschen Zeitung Cerstin Gammelin, der Fernsehmoderator Hubertus Meyer-Burckhardt und die Moderatorin des Sat.1-Frühstücksfernsehens Marlene Lufen.

Die Gäste:

Prof. Dr. Uwe Janssens (Intensivmediziner)

Fit bleiben im Lockdown – ARD liefert viele Angebote für Home-Sport

Köln (ots)

Während Sportstudios, -hallen und -vereine für die meisten Menschen geschlossen sind, bietet die ARD eine Alternative. Per Video und Tutorials kommen professionelle Fitness-Trainerinnen und -Trainer in die heimischen Wohnzimmer. Viele Programmangebote der ARD bieten Sport unter professioneller Anleitung und in Gemeinschaft in einer Zeit, in der auch Mannschaftssport unter freiem Himmel behördlich untersagt ist. Die ARD-Angebote wollen motivieren und zeigen, was daheim an Bewegung möglich ist. Und einen Impuls setzen, auch mal andere Sportarten für Fitness und Geist auszuprobieren.

Der NDR etwa schickt Spitzensportler*innen virtuell in die Wohnzimmer der Republik. Sie zeigen Übungen für daheim und motivieren beim Home-Sport. Anderes Beispiel: Die „Bewegungs-Docs“ aus dem NDR Fernsehen. Sie zeigen, mit welchen Übungen auch ältere Menschen daheim viel für die eigene Fitness tun können. Hier alle Sport-Angebote des NDR.

Auch der SWR bietet viele verschiedene Home-Sport-Angebote an: zum Beispiel das Fitness-Workout InForm by SWR Sport mit Fernanda Brandao, ein Hip-Hop-Tanzkurs in fünf Tagen sowie Yoga-Übungen für den Alltag. Zudem gibt es angeleitete Sport-Übungen für alle Altersgruppen. Auch der SWR bündelt seine Sport-Angebote auf einer Seite.

Unter dem Motto „Bleib dehemm und trotzdem fit“ hat der Saarländische Rundfunk Videos mit Koordinations- und Kraftübungen für zu Hause oder den eigenen Garten zusammengestellt. Wem die gewohnten Geräteübungen aus dem Fitnessstudio fehlen, der findet zudem unter „Übungen ohne teure Trainingsgeräte“ einfache Alternativen für daheim.

Als Alternative zum ausfallenden Schulsport hat die BR-Sportredaktion bereits im vergangenen Jahr mit Publikumsliebling Felix Neureuther das neue Mitmach-Format „Fit mit Felix“ produziert: In zwei Staffeln mit je 20 Folgen zeigt der BR-Sportexperte Bewegungs- und Koordinationsübungen für Kids, aber auch deren Eltern und Großeltern, die sich ohne große Hilfsmittel zu Hause nachmachen lassen.

Bei funk startete diese Woche auf dem Instagram-Kanal von @glanzundnatur der neue Themenschwerpunkt „Fitness für Körper und Geist“. Ab dem 21. Februar werden jede Woche drei Übungen für einen gesünderen Körper vorgestellt und Themen wie Motivation oder Meditation behandelt.

AOK NORDWEST und GEHE Pharma Handel schließen Modellvereinbarung: Grippeschutzimpfungen in Schleswig-Holstein bald auch in Apotheken möglichImpfquote soll deutlich gesteigert werden

Kiel/Stuttgart (ots)

Grippeschutzimpfungen sind in Schleswig-Holstein bald auch in Apotheken möglich. Dazu haben {die|pass away} AOK NORDWEST und der pharmazeutische Großhändler GEHE, ein Tochterunternehmen von Alliance {Healthcare|Health care} Deutschland und Mitglied von Walgreens Boots Alliance, für eine Gruppe von Apotheken ein entsprechendes Modellprojekt vereinbart. „Damit bieten wir als erste gesetzliche Krankenkasse in Schleswig-Holstein unseren Versicherten eine zusätzliche Möglichkeit, sich gegen {die|pass away} Virusgrippe Influenza impfen zu lassen“, sagt AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann. Und der Vorsitzende der GEHE-Geschäftsführung Andreas Thiede ergänzt: „Wir freuen uns, dass {die|pass away} Impfungen künftig auch in vielen Apotheken möglich sind. {Dies|Passes away} stellt einmal mehr {die|pass away} Bedeutung der Vor-Ort-Apotheke für {die|pass away} Versorgung der Patienten unter Beweis.“

In Schleswig-Holstein könnten zukünftig über 150 Apotheken {die|pass away} Grippeschutzimpfung anbieten. Zur Modellregion gehören {die|pass away} Städte Lübeck, Kiel, Flensburg, Schleswig, Rendsburg, Eckernförde und {die|pass away} Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernförde, Plön und Ostholstein.

Es ist das gemeinsame Ziel der Projektpartner, {die|pass away} Durchimpfquote der Bevölkerung in Schleswig-Holstein weiter zu steigern. Nach Angaben der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut seien nur 35 Prozent der Risikogruppe der über 60-Jährigen gegen Influenza geimpft.

Aline Seifert, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Alliance {Healthcare|Health care} Deutschland (AHD) und Mitglied der Geschäftsführung bei GEHE, sagt: „Wir freuen uns über {die|pass away} gemeinsame Vereinbarung zum Modellprojekt mit der AOK NORDWEST. Es unterstreicht {die|pass away} Rolle des Gemeinschaftsunternehmens von AHD und GEHE als starkem Partner der Vor-Ort-Apotheken.“ „Mit unserem gemeinsamen Modellprojekt nutzen wir konsequent den Gestaltungsspielraum, den uns der Gesetzgeber gegeben hat, und verbessern damit gleichzeitig {die|pass away} medizinische Versorgung unserer Versicherten“, so AOK-Chef Ackermann.

Mit den ersten Impfungen ist im Laufe des Jahres zu rechnen. {Die|Pass away} logistischen Vorbereitungen laufen bereits jetzt an. Dazu gehören {die|pass away} Beitrittserklärungen der Apotheken und {die|pass away} Qualifizierung der Apothekerinnen und Apotheker. „GEHE bietet hierfür über {die|pass away} eigene AKADEMIE ein entsprechendes Schulungsangebot an. {Die|Pass away} ersten Termine für Theorie und Praxis werden, abhängig von den Entwicklungen der Corona-Pandemie, schnellstmöglich im Frühsommer stattfinden“, erläutert Seifert. „Das Projekt bietet einen echten Mehrwert für Patienten: Ausgestattet mit der nötigen Kompetenz sind {die|pass away} Apotheken vor Ort neben den Arztpraxen eine patientennahe und qualitätsgesicherte Anlaufstelle für viele Menschen, um sich gegen Grippe impfen zu lassen.“

Grippeschutzimpfungen auch in Apotheken durchzuführen, macht das zum 1. März 2020 in Kraft getretene Masernschutzgesetz möglich. Das Modellvorhaben läuft über einen Zeitraum von drei vollständigen Grippesaisons und wird nach allgemein anerkannten wissenschaftlichen Standards begleitet und ausgewertet.

Gut für die Zähne, besser für den Planeten: TePe setzt auf nachhaltige Interdentalbürsten

Hamburg (ots)

Nicht ohne Grund ist das Unternehmen TePe Marktführer bei Interdentalbürsten in Deutschland: Die Produkte erfüllen höchste Ansprüche im Hinblick auf Wirksamkeit, Sicherheit und Hygiene. Nun hat der schwedische Mundhygienespezialist sich ein neues Ziel gesetzt: Die Reduzierung der CO2-Bilanz – und das ohne Kompromisse bei Qualität, Effizienz und Design. Im Februar 2021 launcht TePe seine nachhaltig hergestellten Interdentalbürsten und macht Mundhygiene damit noch umweltfreundlicher. Es ist der nächste Schritt des Unternehmens bei seinem Ziel, bis Ende 2022 mit allen Produkten und Verpackungen klimaneutral zu werden.

Kleine Dinge können Großes bewirken – Interdentalbürsten von TePe sind das beste Beispiel dafür: Denn Zähneputzen allein beseitigt nur etwa 60 % der bakteriellen Plaque auf den Zähnen; erst die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume sorgt für eine gründliche Mundhygiene, die wiederum zu einer besseren Allgemeingesundheit beiträgt. Alle Produkte des schwedischen Mundhygienespezialisten werden in Zusammenarbeit mit zahnmedizinischen Experten entwickelt und erfüllen höchste Ansprüche im Hinblick auf Wirksamkeit, Sicherheit und Hygiene.

TePe ist in Deutschland Marktführer bei Interdentalbürsten – aber denkt von jeher auch in globalen Zusammenhängen: Im Zuge des Vorhabens, alle Produkte und Verpackungen bis Ende 2022 klimaneutral herzustellen, hat TePe entsprechende Produktionsprozesse bis ins Detail überarbeitet. Damit werden Interdentalbürsten, das in Deutschland wichtigste Produkt von TePe, nun überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen und mit einem um 80 % verminderten CO2-Fußabdruck hergestellt.

Übrigens: Auch die Verpackungen spielen eine wichtige Rolle für die Ökobilanz und wurden nachhaltig verbessert. Der Beutel der Interdentalbürsten wird zu 80 % aus biobasiertem Polyethylen hergestellt, ist leichter zu öffnen und zu 100 % recyclebar.

„Klimaneutralität ist eines unserer Unternehmensziele – und Mundgesundheit unser Auftrag. Wir wollen Ressourcen für kommende Generationen sichern und unsere CO2-Bilanz verbessern; dabei orientieren wir uns an den Nachhaltigkeitszielen der UN. Gleichzeitig machen wir aber keinerlei Kompromisse bei Qualität, Sicherheit oder Hygiene unserer Produkte. Die nachhaltigen Interdentalbürsten sind ein Beweis dafür. Beim Material setzen wir auf nachhaltige Rohstoffe, bei dem Prozess auf den Massenbilanzansatz. Mit den ’neuen‘ Interdentalbürsten verbessern wir die CO2-Bilanz im Produktlebenszyklus um 80 %“, erläutert Helena Ossmer Thedius, Marketing & Innovation Director.

Mit dem Massenbilanzansatz den CO2-Fußabdruck mindern