Vermischtes

Die Impulskraft für den Nachwuchssport kommt aus NRW

Köln (ots) – Das IOC hat den australischen Bewerber Brisbane zum „bevorzugten Kandidaten“ für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2032 erklärt. Ein Rückschlag für die Region Rhein-Ruhr. Im Sinne unserer Nachwuchstalente gelte es jedoch, mit ungebrochener Leidenschaft und Antriebskraft auf erfolgreiche Spiele hinzuarbeiten, betont die Vorstandsvorsitzende der Sportstiftung NRW, Ute Schäfer.

„Olympische Spiele in Australien stehen in besonderer Verbindung mit Nordrhein-Westfalen. Das durchwachsene Abschneiden von Team Deutschland in Sydney 2000 gab den letzten Ausschlag für die Gründung der Sportstiftung NRW. Die damalige Landesregierung rief ein Instrument ins Leben, um die Qualität des Leistungssports an Weltklasseniveau heranzuführen. Nachwuchsathlet*innen sollten die bestmöglichen Perspektiven für eine nachhaltige und ganzheitliche Karriere im Sport haben. Die Sportstiftung NRW hatte die Zielsetzung dafür professionelle Bedingungen und Strukturen zu schaffen. Das Startkapital betrug 10 Mio. Deutsche Mark.

Diese gewaltige Impulskraft aus NRW war ein Novum und suchte in Deutschland ihresgleichen. Bis heute ist die Sportstiftung NRW die größte Initiative eines Bundeslandes zur Förderung des olympischen und paralympischen Leistungssports.

2002 erhielten ausgewählte NRW-Athlet*innen erstmals eine individuelle monatliche Grundförderung zur Vorbereitung auf die Spiele in Athen. In den folgenden zwei Jahrzehnten hat die Sportstiftung fast 70 Mio. Euro Fördermittel bereitgestellt – primär für tausende Nachwuchstalente und Spitzensportler*innen, aber auch für Trainer*innen, innovative Forschungsprojekte und höchste Qualitätsstandards in den Sportinternaten des Landes.

Unser Konzept Individualförderung hat sich bewährt. In NRW können sich Talente dank einer zuverlässigen, lückenlosen Förderung auf Landesebene entwickeln und den Übergang in die Bundesspitze meistern. In Rio 2016 stellte NRW ein Viertel der deutschen olympischen und paralympischen Mannschaft. Unsere Athlet*innen waren an rund der Hälfte der Medaillenerfolge beteiligt – Platz eins im Ländervergleich. Aktuell fördern wir rund 450 Bundeskaderathlet*innen, jährlich mit mehr als 1,2 Mio. Euro. 60 Prozent sind Teil eines Nachwuchskaders und zwischen 16 und 23 Jahre alt.

Wir erfüllen unsere Mission seit 20 Jahren mit Leidenschaft. Für ‚Rhein Ruhr City‘ halten wir uns weiterhin bereit. Es gilt, trotz Rückschlägen, dem Vorbild unserer Sportler*innen zu folgen, für sie und für erfolgreiche Olympische und Paralympische Spiele unser Bestes zu geben – auch mit Blick auf 2032. Aus gestärkten werden starke Athlet*innen und stets auch starke Persönlichkeiten, die als Impulsgeber für unsere Gesellschaft und das Sportland NRW unverzichtbar sind.“

Pressekontakt:

Sebastian Burg
Referent für Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation

Sportstiftung NRW
Am Sportpark Müngersdorf 6, 50933 Köln
Tel: 0221 4982 6026
Mobil: 0176 626 323 38
sebastian.burg@sportstiftung-nrw.de

Jetzt sind Singvögel im Hormonrausch / Deutsche Wildtier Stiftung: Zwitschern, pfeifen, tirilieren – manchmal so laut wie ein Presslufthammer

Hamburg (ots) – Am Montag ist der meteorologische Frühlingsanfang. Wer den Frühling „hören“ möchte, braucht jetzt nur kurz vor Sonnenaufgang das Fenster öffnen. Dann kann man den Liebesliedern der Singvögel lauschen. die dumpfe Kakophonie der Stadt durchsetzen.

Für die Frühlingsgefühle der Vögel ist die Intensität des Tageslichtes entscheidend. „Mit der immer früher einsetzenden Morgendämmerung startet auch das Singvogel-Konzert früher“, sagt Prof. Dr. Klaus Hackländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Wildtier Stiftung. Das kann ganz schön laut werden. Einige Singvögel wie die Amsel erreichen mit bis zu 100 Dezibel den Lärmpegel eines Presslufthammers. Außerdem haben Wissenschaftler gemessen, dass die Großstädter unter den Singvögeln am lautesten zwitschern. Scheint logisch, denn sie müssen ja den Straßenlärm übertönen. Die männliche Nachtigall singt in der Stadt bis zu fünf Mal lauter als ihre Verwandten auf dem Land. Das fanden Ornithologen des Max-Planck-Instituts heraus. Kohlmeisen singen nicht nur lauter, sondern auch höher. So können sie sich stimmlich gegen

Das Piep-Konzert dient nur einem einzigen Zweck: Es geht um die Familienplanung. „Während der Mensch verzückt dem Sing-Sang der Vögel lauscht und es für einen Ausdruck von Lebensfreude hält, ist die Balz für die Männchen eine anstrengende Angelegenheit und alles andere als ein Vergnügen“, so Hackländer. „Zunächst muss der Rivale mit kräftiger Stimme aus dem Revier vertrieben werden, dann gilt es, die Weibchen mit dem Gesang zu beeindrucken.“

Eine kräftige Stimme, kombiniert mit einem prächtigen Gefieder, steht für Gesundheit und signalisiert der Vogel-Frau in spe: Ich habe gute Gene für unseren Nachwuchs zu bieten. Bei dem Liebesgeflüster während der Balz sind nicht nur Lautstärke, Dauer und die Häufigkeit des Gesangs von Vorteil; es geht auch um das Repertoire. Die Amsel ist ähnlich wie die Nachtigall ein Meistersänger. Während die Nachtigall mit glasklarem Sopran und bis zu hundert Strophen brilliert, verfügt das Amselmännchen über einen geradezu kitschig anmutenden Schmelz in der Vogelstimme. Das hat der Gartenrotschwanz nicht drauf, aber er hat eine tolle Range. Sein Gesang beginnt kraftvoll, fällt dann ab, um wieder ins Crescendo über zu gehen. Ganz gleich, ob der Ampelmast oder der Apfelbaum als Bühne dienen, eins ist klar: Wer am lautesten singt, der kriegt die Braut!

Übrigens: Der lauteste Vogel der Welt lebt in Brasilien. Der männliche Zapfenglöckner imponiert mit 125 Dezibel! Er hat ein weißes Gefieder und wiegt nur 250 Gramm, aber sein „Ding-Ding“-Ruf klingt wie eine Glocke und durchdringt die Tiefen des Amazonasgebietes.

Pressekontakt:

Eva Goris Pressesprecherin Telefon: 040 9707869-13 E.Goris@DeWiSt.de
www.DeutscheWildtierStiftung.de

Jetzt sind Singvögel im HormonrauschDeutsche Wildtier Stiftung: Zwitschern, pfeifen, tirilieren – manchmal so laut wie ein Presslufthammer

Hamburg (ots)

Am Montag ist der meteorologische Frühlingsanfang. Wer den Frühling „hören“ möchte, braucht jetzt nur kurz vor Sonnenaufgang das Fenster öffnen. Dann kann man den Liebesliedern der Singvögel lauschen. die dumpfe Kakophonie der Stadt durchsetzen.

Für die Frühlingsgefühle der Vögel ist die Intensität des Tageslichtes entscheidend. „Mit der immer früher einsetzenden Morgendämmerung startet auch das Singvogel-Konzert früher“, sagt Prof. Dr. Klaus Hackländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Wildtier Stiftung. Das kann ganz schön laut werden. Einige Singvögel wie die Amsel erreichen mit bis zu 100 Dezibel den Lärmpegel eines Presslufthammers. Außerdem haben Wissenschaftler gemessen, dass die Großstädter unter den Singvögeln am lautesten zwitschern. Scheint logisch, denn sie müssen ja den Straßenlärm übertönen. Die männliche Nachtigall singt in der Stadt bis zu fünf Mal lauter als ihre Verwandten auf dem Land. Das fanden Ornithologen des Max-Planck-Instituts heraus. Kohlmeisen singen nicht nur lauter, sondern auch höher. So können sie sich stimmlich gegen

Das Piep-Konzert dient nur einem einzigen Zweck: Es geht um die Familienplanung. „Während der Mensch verzückt dem Sing-Sang der Vögel lauscht und es für einen Ausdruck von Lebensfreude hält, ist die Balz für die Männchen eine anstrengende Angelegenheit und alles andere als ein Vergnügen“, so Hackländer. „Zunächst muss der Rivale mit kräftiger Stimme aus dem Revier vertrieben werden, dann gilt es, die Weibchen mit dem Gesang zu beeindrucken.“

Eine kräftige Stimme, kombiniert mit einem prächtigen Gefieder, steht für Gesundheit und signalisiert der Vogel-Frau in spe: Ich habe gute Gene für unseren Nachwuchs zu bieten. Bei dem Liebesgeflüster während der Balz sind nicht nur Lautstärke, Dauer und die Häufigkeit des Gesangs von Vorteil; es geht auch um das Repertoire. Die Amsel ist ähnlich wie die Nachtigall ein Meistersänger. Während die Nachtigall mit glasklarem Sopran und bis zu hundert Strophen brilliert, verfügt das Amselmännchen über einen geradezu kitschig anmutenden Schmelz in der Vogelstimme. Das hat der Gartenrotschwanz nicht drauf, aber er hat eine tolle Range. Sein Gesang beginnt kraftvoll, fällt dann ab, um wieder ins Crescendo über zu gehen. Ganz gleich, ob der Ampelmast oder der Apfelbaum als Bühne dienen, eins ist klar: Wer am lautesten singt, der kriegt die Braut!

Übrigens: Der lauteste Vogel der Welt lebt in Brasilien. Der männliche Zapfenglöckner imponiert mit 125 Dezibel! Er hat ein weißes Gefieder und wiegt nur 250 Gramm, aber sein „Ding-Ding“-Ruf klingt wie eine Glocke und durchdringt die Tiefen des Amazonasgebietes.

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Illegale Mülldeponien in Deutschland: Greenpeace Magazin findet Giftstoffe / 127 unerlaubte Deponien mit rund fünf Millionen Tonnen Haus- und Industrieabfällen allein in Brandenburg

Hamburg (ots) – Illegale und schadstoffbelastete Mülldeponien in Deutschland gefährden Menschen und Umwelt. Das ergab eine Auswertung von Proben, die Reporter des Greenpeace Magazins auf zwei illegalen Deponien in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg genommen haben. Im Sickerwasser einer nicht genehmigten Müllkippe in Güstrow, die in einer Trinkwasserschutzzone für die Stadt Rostock liegt, fanden sich erhöhte Arsen- und Quecksilberwerte. Das sind giftige Schwermetalle, die Nervenzellen schädigen und Krebs auslösen können. Proben von der deutschlandweit vermutlich größten illegalen Plastikmülldeponie in Schönermark in der Uckermark enthielten erhöhte Konzentrationen von Blei und Weichmachern.

Der Toxikologe Edmund Maser von der Universität Kiel, der die Probenergebnisse für das Greenpeace Magazin bewertete, spricht von einem „Cocktail von Schadstoffen“ und warnt, durch das jahrelange Freisetzen von Schadstoffen aus diesen illegalen Mülldeponien bestehe „eine chronische Belastung für Mensch und Umwelt“. Insbesondere in Güstrow sieht er dringenden Handlungsbedarf. „Wenn solche illegalen Mülldeponien lange genug bestehen, muss man damit rechnen, dass die Schadstoffe auch in eine tiefer liegende Grundwasserschicht sickern.“ Gerieten die Deponien in Brand, verbreiteten sich giftige Stoffe zudem über die Luft, so Maser.

Illegale Deponien sind in Deutschland kein Einzelfall. Abfälle mit teils giftigen Schadstoffen wurden und werden an zahlreichen Orten illegal abgeladen. Brandenburg ist dafür ein Brennpunkt. Reporter des Greenpeace Magazins haben hier 127 illegale Deponien dokumentiert, auf denen insgesamt rund fünf Millionen Tonnen Haus- und Industrieabfälle lagern, teilweise aus dem Ausland. Die sachgemäße Sanierung und Entsorgung würde nach Schätzungen 500 Millionen Euro kosten.

Um Abfälle billig loszuwerden, täuschen kriminelle Müllentsorger eine fachgerechte Entsorgung meist nur vor. Sie kassieren zunächst das Geld für den Abtransport des Mülls, manipulieren dann die Frachtpapiere, weisen Lieferungen falsch aus, deklarieren etwa gefährlichen zu ungefährlichem Abfall um und kippen ihn schließlich illegal ab. Das Bundeskriminalamt verglich die Gewinne der Müllschieber schon vor acht Jahren in einem internen Bericht mit den Profiten der organisierten Drogenkriminalität und stellte fest, dass Dealen mit Müll lukrativer ist.

Die Täter werden häufig nicht verurteilt und wenn, dann oft mild. Zahlen aus dem brandenburgischen Justizministerium für die Jahre 1994 bis 2015 zeigen: In neunzig Prozent ihrer Urteile zu entsprechenden Delikten beließen es Gerichte bei einer Geldstrafe.

Nach Recherchen des Greenpeace Magazins bilden Müllschieber häufig ein Netz aus Maklern, Spediteuren und Unternehmen vom mittelständischen Betrieb bis zum Großkonzern. Oft werden solche Geschäfte durch komplizierte Firmenstrukturen mit verschiedenen Tochtergesellschaften verschleiert. Hinter der illegalen Deponie in Güstrow etwa stecken Mitglieder einer Unternehmerfamilie aus Norddeutschland. Diesen gehört eine Reihe von Firmen mit Niederlassungen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg und London, von denen viele inzwischen insolvent sind.

Ein weiteres Problem ist, dass Abfallkriminalität zu den sogenannten Kontrolldelikten zählt, die nur bei genauem Hinsehen auffallen. Oftmals führen Behörden jedoch zu wenige Kontrollen durch oder sie verschleppen die Räumung. So existieren die Deponien in Güstrow und Schönermark seit Mitte der Neunzigerjahre. Noch bis vor kurzem wurde auf der Halde in Güstrow Müll abgeladen, obwohl dafür von Anfang an keine Genehmigung vorlag. In Schönermark hatten die Behörden zwar zunächst grünes Licht gegeben, jedoch nur unter strengen Auflagen, die spätestens seit 2010 missachtet wurden. Dass an beiden Orten Müll illegal abgeladen wurde, ist den Ämtern seit Langem bekannt.

„Die Recherchen haben gezeigt, dass Behörden die Gefahren illegaler Deponien einfach ignorieren“, sagt Michael Pauli, Chefredakteur Greenpeace Magazin. „In den Jahren oder gar Jahrzehnten, in denen sie nach den Verursachern suchen, wird der Boden verseucht, wie die Probenergebnisse belegen. Die Behörden müssen illegale Müllhalden unverzüglich räumen lassen und dürfen nicht warten, bis die Schadstoffe möglicherweise ins Grundwasser sickern. Die Rechnung können sie dann später schicken.“ Wenn beispielsweise Öl auf der Elbe auslaufe, dann komme auch sofort die Feuerwehr. „Da sucht auch keiner zuerst den Verursacher“, so Michael Pauli.

„Es ist erschreckend, dass in Deutschland solch unhaltbare Zustände existieren“, sagt Greenpeace-Experte Manfred Santen, der ähnliche Untersuchungen auf Deponien in Malaysia durchgeführt hat. „Die Behörden müssen genauer hinschauen und den schwarzen Schafen in der Abfallbranche das Handwerk legen – mit einem Kontrollsystem, das Gesetzesverstöße aufdeckt und mit wirksamen Sanktionen ahndet.“ Greenpeace werde rechtliche Schritte einleiten.

Den gesamten Report „Auf Halde – Wie Kriminelle ein Millionengeschäft mit illegalen Mülldeponien mitten in Deutschland machen“ von Michael Billig und Marius Münstermann ist nachzulesen im aktuellen Greenpeace Magazin 2/2021.

Für Rückfragen und Fotomaterial:

Andreas Botzlar: „Wir müssen beim Impfen endlich den Turbo einschalten“ / 2. Vorsitzender des Marburger Bundes fordert rasche Einbeziehung von Arztpraxen und MVZ in die Impfkampagne gegen SARS-CoV-2

Berlin (ots) – Bund und Länder müssen bei ihrem Treffen in der nächsten Woche eine Antwort darauf geben, wie die zugesagten Millionen an Impfstoffdosen zügig verimpft werden, fordert der Marburger Bund. „Wir sind in einer entscheidenden Phase der Pandemie. Wenn es gelingt, die ausgelieferten Mengen an Impfstoff unverzüglich an den Mann und an die Frau zu bringen, bekommen wir auch die dritte Welle besser in den Griff. Es zählt jeder Tag: Je mehr gefährdete Menschen geimpft sind, umso weniger stark sind die Krankenhäuser belastet. Sobald die große Masse an Impfstoff kommt, müssen wir beim Impfen endlich den Turbo einschalten. Dafür brauchen wir die Kolleginnen und Kollegen in den Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren. Nur mit ihrer Hilfe wird es gelingen, mehrere Millionen Menschen in wenigen Wochen durchzuimpfen“, sagte Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes.

Die jetzige Struktur der Impfzentren könne nur eine Hilfskonstruktion sein. „Es liegt nicht am guten Willen der Beteiligten, sondern schlicht an den unzulänglichen Tageskapazitäten der Zentren. Wenn dann noch ein Drittel derer, die einen Termin erhalten hat, nicht erscheint, bleiben zu viele Impfdosen ungenutzt. Das können wir uns in dieser Situation schlicht nicht mehr leisten“, betonte Botzlar. Spätestens wenn nach Ostern die zugesagten Impfstoffmengen der verschiedenen Hersteller eintreffen, müssten die Arztpraxen und MVZ sofort einbezogen werden.

Mit steigendem Impfstoffvolumen werde auch die jetzige Priorisierung nicht mehr der bestimmende Faktor beim Impfen sein können. „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen jedes Jahr zig Millionen Menschen gegen Infektionskrankheiten. Es gibt eine funktionierende Infrastruktur und unkomplizierte Terminvergaben. Die Politik sollte deshalb alles unterlassen, was zusätzliche Zeit kosten könnte. Bitte keine weitere Bürokratie – davon haben wir genug! Die Ärztinnen und Ärzte in den Praxen und MVZ wissen selbst am besten, welche Patienten Vorrang vor anderen haben“, erklärte Botzlar.

Pressekontakt:

Marburger Bund Bundesverband
Referat Verbandskommunikation
Hans-Jörg Freese (Pressesprecher)
Tel. (030) 746846-40
Mobiltel.: 0162 2112425
E-Mail: presse@marburger-bund.de

rbb-exklusiv: Berliner Landeselternausschuss kritisiert neue Regelung zum freiwilligen „Sitzenbleiben“

Berlin (ots) – Der Berliner Landeselternausschuss (LEA) erwartet große Probleme, wenn viele Schülerinnen und Schüler von der neuen Möglichkeit Gebrauch machen, das laufende Schuljahr freiwillig zu wiederholen. Der Vorsitzende des Ausschusses, Norman Heise, sagte am Freitag im Inforadio vom rbb:

„Wir bauen ja eine ziemliche Welle auf. Selbst wenn es nur zwei Kinder sind, die pro Klasse zurücktreten, sind das immerhin rund zehn Prozent. Wenn man das mal auf eine Gesamtschul-Bevölkerung eines Bezirks rechnet – da sind es meistens so im Durchschnitt 30.000 – sind das 3.000 Schülerinnen und Schüler, die dann plötzlich Platz suchen. Das sind mal umgerechnet fünf bis sechs Schulen, die man da zusätzlich braucht – plus das entsprechende Lehrpersonal. Ob das vorhanden ist, ob das eine gute Idee ist – sehen wir nicht.“

Außerdem wies Heise auf die möglichen Folgen hin:

„Die Konsequenz ist in der Tat, dass wir große Klassen haben werden. Und das konterkariert ja wahrscheinlich wieder ein bisschen den Lernerfolg. Denn wir alle wissen aus unterschiedlichen Studien: je kleiner die Klassen, umso besser die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern.“

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202102/26/530759.html

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 37400
Mail: info@inforadio.de
Ihr Rundfunkbeitrag für gutes Programm.

SGS bietet mechanisierte Phased Array Ultraschallprüfungen im laufenden Betrieb an

SGS bietet mechanisierte Phased Array Ultraschallprüfungen jetzt auch für Lagertanks und Druckbehältern im laufenden Betrieb an

Um die geforderte Sicherheit nachzuweisen, müssen Lagertanks und Druckbehälter in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Die vorgeschriebenen Prüfungen sind sehr aufwendig und erfordern in der Regel eine Außerbetriebnahme von Anlagenteilen, um notwendige Druckprüfungen, innere Inspektionen usw. durchzuführen. Dies führt für die Betreiber zu Ausfallzeiten von Anlagenkomponenten und dadurch zu erhöhten Kosten.

SGS bietet mechanisierte Phased Array Ultraschallprüfungen jetzt auch für Lagertanks und Druckbehältern im laufenden Betrieb an

Um die geforderte Sicherheit nachzuweisen, müssen Lagertanks und Druckbehälter in regelmäßigen Abständen geprüft werden. Die vorgeschriebenen Prüfungen sind sehr aufwendig und erfordern in der Regel eine Außerbetriebnahme von Anlagenteilen, um notwendige Druckprüfungen, innere Inspektionen usw. durchzuführen. Dies führt für die Betreiber zu Ausfallzeiten von Anlagenkomponenten und dadurch zu erhöhten Kosten.

Eine Alternative zur Außerbetriebnahme von Lagertanks und Druckbehältern können Ultraschall-Prüfungen darstellen. Gängige Vorgehensweise ist dabei die Prüfung von Hand, wobei die Bewertung im selben Augenblick erfolgen muss. „Bei der SGS werden diese Prüfungen vorzugsweise mit dem Phased Array-Verfahren und zudem mechanisiert durchgeführt, um die größtmögliche Sicherheit für das Auffinden von Fehlern zu erreichen“, erklärt Rüdiger Klaas, Director Industrial bei der SGS in Deutschland. Während der einzelnen Scans an festgelegten Prüfbereichen (z.B. Schweißnähte) werden alle Ultraschalldaten mit den dazugehörigen Koordinaten erfasst und gespeichert. So können die durch SGS erfassten Daten auch zur Beurteilung der Ergebnisse folgender, wiederkehrender Prüfungen herangezogen werden. Damit hat der Kunde die Möglichkeit Zustandsveränderungen seiner Komponenten im Laufe der Zeit zu verfolgen. Dem Betreiber wird durch die mechanisierten Ultraschall Phased Array-Prüfungen der SGS ein zusätzliches Werkzeug zur Verfügung gestellt, dass zur Bewertung der Restnutzungsdauer der Behälter und Tanks oder zur Festlegung von notwendigen Reparaturmaßnahmen mit herangezogen werden kann. Dadurch führt das System der SGS für die Betreiber von Druckbehältern und Lagertanks zu einer Erhöhung der Betriebssicherheit.

Illegale Mülldeponien in Deutschland: Greenpeace Magazin findet Giftstoffe127 unerlaubte Deponien mit rund fünf Millionen Tonnen Haus- und Industrieabfällen allein in Brandenburg

Hamburg (ots)

Illegale und schadstoffbelastete Mülldeponien in Deutschland gefährden Menschen und Umwelt. Das ergab eine Auswertung von Proben, die Reporter des Greenpeace Magazins auf zwei illegalen Deponien in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg genommen haben. Im Sickerwasser einer nicht genehmigten Müllkippe in Güstrow, die in einer Trinkwasserschutzzone für die Stadt Rostock liegt, fanden sich erhöhte Arsen- und Quecksilberwerte. Das sind giftige Schwermetalle, die Nervenzellen schädigen und Krebs auslösen können. Proben von der deutschlandweit vermutlich größten illegalen Plastikmülldeponie in Schönermark in der Uckermark enthielten erhöhte Konzentrationen von Blei und Weichmachern.

Der Toxikologe Edmund Maser von der Universität Kiel, der die Probenergebnisse für das Greenpeace Magazin bewertete, spricht von einem „Cocktail von Schadstoffen“ und warnt, durch das jahrelange Freisetzen von Schadstoffen aus diesen illegalen Mülldeponien bestehe „eine chronische Belastung für Mensch und Umwelt“. Insbesondere in Güstrow sieht er dringenden Handlungsbedarf. „Wenn solche illegalen Mülldeponien lange genug bestehen, muss man damit rechnen, dass die Schadstoffe auch in eine tiefer liegende Grundwasserschicht sickern.“ Gerieten die Deponien in Brand, verbreiteten sich giftige Stoffe zudem über die Luft, so Maser.

Illegale Deponien sind in Deutschland kein Einzelfall. Abfälle mit teils giftigen Schadstoffen wurden und werden an zahlreichen Orten illegal abgeladen. Brandenburg ist dafür ein Brennpunkt. Reporter des Greenpeace Magazins haben hier 127 illegale Deponien dokumentiert, auf denen insgesamt rund fünf Millionen Tonnen Haus- und Industrieabfälle lagern, teilweise aus dem Ausland. Die sachgemäße Sanierung und Entsorgung würde nach Schätzungen 500 Millionen Euro kosten.

Um Abfälle billig loszuwerden, täuschen kriminelle Müllentsorger eine fachgerechte Entsorgung meist nur vor. Sie kassieren zunächst das Geld für den Abtransport des Mülls, manipulieren dann die Frachtpapiere, weisen Lieferungen falsch aus, deklarieren etwa gefährlichen zu ungefährlichem Abfall um und kippen ihn schließlich illegal ab. Das Bundeskriminalamt verglich die Gewinne der Müllschieber schon vor acht Jahren in einem internen Bericht mit den Profiten der organisierten Drogenkriminalität und stellte fest, dass Dealen mit Müll lukrativer ist.

Die Täter werden häufig nicht verurteilt und wenn, dann oft mild. Zahlen aus dem brandenburgischen Justizministerium für die Jahre 1994 bis 2015 zeigen: In neunzig Prozent ihrer Urteile zu entsprechenden Delikten beließen es Gerichte bei einer Geldstrafe.

Nach Recherchen des Greenpeace Magazins bilden Müllschieber häufig ein Netz aus Maklern, Spediteuren und Unternehmen vom mittelständischen Betrieb bis zum Großkonzern. Oft werden solche Geschäfte durch komplizierte Firmenstrukturen mit verschiedenen Tochtergesellschaften verschleiert. Hinter der illegalen Deponie in Güstrow etwa stecken Mitglieder einer Unternehmerfamilie aus Norddeutschland. Diesen gehört eine Reihe von Firmen mit Niederlassungen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg und London, von denen viele inzwischen insolvent sind.

Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) / vom 01.03.2021 bis 05.03.2021 / (die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr)

Wiesbaden (ots) – Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS)

vom 01.03.2021 bis 05.03.2021

(die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr)

Montag, 01.03.2021

(Nr. 091) Entwicklung der Tarifverdienste (Vierteljährlicher Tarifindex), 4. Quartal 2020

(Nr. 092) Inflationsrate (Verbraucherpreisindex inklusive Harmonisierter Verbraucherpreisindex), vorläufige Ergebnisse, Februar 2021, im Laufe des Tages

Dienstag, 02.03.2021

(Nr. 093) Einzelhandel (Umsatz), Januar 2021

(Nr. 094) Monatliche Arbeitsmarktstatistik (Erwerbstätige, Erwerbslose, Erwerbslosenquote), Januar 2021

(Nr. 095) Sterbefallzahlen in Deutschland (vorläufig), bis einschließlich 7. Kalenderwoche 2021 (im Laufe des Tages)

(Nr. 096) Außenhandel: Importe und Exporte mit dem Vereinigten Königreich (vorläufige Ergebnisse), Januar 2021

Phishing und Viren: So schützt Dataport die Verwaltung

Altenholz (ots) – Fast jede zweite an die öffentliche Verwaltung adressierte Mail hat einen unerwünschten oder schädlichen Inhalt. Die Quote an Mails, die durch die Sicherheitssysteme von Dataport als Spam, Phishing-Mail oder virenbelastet herausgefiltert wurden, lag 2020 bei rund 45 Prozent. Im Jahr zuvor waren es noch 40 Prozent. Größere Angriffswellen via Mail, wie sie im Zuge der Corona-Pandemie erwartet worden waren, blieben bislang aber aus. Zugleich baute Dataport seinen Virenschutz deutlich aus.

„Die E-Mail ist und bleibt das Haupt-Einfallstor für Cyber-Angriffe. Die konkreten Bedrohungen aber ändern sich permanent und darauf reagieren wir“, sagt Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport. „Dataport hat sein IT-Sicherheitsmanagement im vergangenen Jahr weiter optimiert, mit neuen Technologien und verbesserten Vorgehensweisen. Das zahlt sich aus: Auch im vergangenen Jahr wurden keine Daten abgegriffen und wir hatten keine kritischen Sicherheitsvorfälle zu verzeichnen.“

Während die Zahl der als Spam bzw. Spamverdacht identifizierten Mails im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau von rund 10 Millionen verharrte, hat sich die Zahl der Mails, die auf Websites mit Schadsoftware verlinken, mehr als verdoppelt: 2020 filterten die Virenscanner von Dataport rund eine halbe Million solcher Mails heraus. Dazu gehören auch jene Nachrichten, die durch das mittlerweile inaktive Programm Emotet erstellt wurden. Auch 2020 hat sich kein von Dataport gemanagtes Gerät mit Emotet infiziert. Das Programm las Kontakte und Mail-Inhalte aus den Postfächern infizierter Systeme aus und war so in der Lage, authentisch wirkende Angriffs-Mails zu versenden. Im Januar 2021 konnte ein internationales Team von Ermittlern die Infrastruktur von Emotet ausschalten.

Als wichtigen Baustein zum Schutz vor Cyber-Angriffen hat Dataport im vergangenen Jahr den Virenschutz für die mehr als 120.000 Endgeräte seiner Kunden modernisiert und ausgebaut. Neu hinzugekommen ist unter anderem ein sogenannter „Threat Intelligence Exchange“-Server, der einen schnellen Austausch von Informationen über potenzielle Bedrohungen zwischen den angeschlossenen Endgeräten und Servern ermöglicht. Der verbesserte Virenschutz ist ein Baustein des zentralen Endpoint Security Managements, das Dataport für seine Kunden betreibt. Dieses geht über die reine Virenabwehr hinaus und überprüft Endgeräte generell auf unerwünschte und schädliche Inhalte.

www.dataport.de

Pressekontakt:

Britta Heinrich, Pressesprecherin
Dataport AöR
Billstraße 82
20539 Hamburg
E-Mail: Britta.Heinrich@dataport.de
Telefon: 040 42846-3047
Mobil: 0171 3342284

Das TV-Duell und seine Regeln

Stuttgart (ots) – Die Vereinbarungen für das mit Spannung erwartete Fernseh-Duell im Vorfeld der baden-württembergischen Landtagswahl

Wenn am Montag, 1. März 2021, um 20:15 Uhr in der SWR Livesendung „Die Wahl im SWR – Das Duell“ der amtierende Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) auf seine Herausforderin Susanne Eisenmann (CDU) trifft, diskutieren die beiden Spitzenkandidierenden eine Stunde lang nach vereinbarten Regeln.

Sekundengenaue Messung der Redezeit

Eine wichtige Vorgabe betrifft die Redezeit. Susanne Eisenmann und Winfried Kretschmann kommen gleichberechtigt zu Wort. In der Regie messen zwei Uhren sekundengenau die Redeanteile der beiden. Diese Zeitkonten werden mehrmals eingeblendet, damit auch die Zuschauer*innen erfahren, wie es um die Redeanteile bestellt ist. Sollten die Kontrahenten gleichzeitig sprechen, laufen beide Uhren weiter. Am Ende müssen die Zeitkonten nahezu ausgeglichen sein. Achten wird darauf Moderator und SWR Chefredakteur Fritz Frey.

Das Los entscheidet

Dem „letzten Wort“ wird immer eine besondere Bedeutung beigemessen. Das Los hat entschieden, dass Fritz Frey die erste Frage an Susanne Eisenmann richten wird. Die letzte Frage beantwortet Winfried Kretschmann. Ebenfalls per Los entschieden wurde, dass Susanne Eisenmann vom Zuschauenden aus gesehen rechts von Fritz Frey steht, Winfried Kretschmann vom Zuschauenden aus gesehen links.

Live im Fernsehen, Hörfunk und Internet

Das TV-Duell gilt als herausragendes Ereignis im baden-württembergischen Landtagswahlkampf. Das SWR Fernsehen überträgt live in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, der Hörfunk sendet das Duell zeitgleich bei „SWR Aktuell“. Im SWR Channel in der ARD Mediathek, in der SWR Aktuell App, auf dem SWR Aktuell Facebook-Kanal, auf www.SWR.de/bw und www.SWR1.de/bw kann man den Live-Stream verfolgen. Im Studio werden – neben Kameraleuten und Kabelhilfen – nur drei Personen anwesend sein: Winfried Kretschmann, Susanne Eisenmann und Moderator Fritz Frey.

Leeres Papier und ein Stift

Im TV-Duell geht es um Argumente – es gilt das gesprochene Wort. Die Spitzenkandidierenden der beiden großen Parteien können den Wähler*innen ihre Position zu den wahlentscheidenden Themen erläutern – in freier Rede: Die beiden Kandidierenden haben sich darauf geeinigt, keine Unterlagen mit ins Studio zu nehmen. Auf den Stehpulten liegt lediglich leeres Papier und ein Stift für Notizen bereit.

Die Wahl im SWR – Analyse des Duells

Unser Alltag nach dem Lockdown – Junge Generation will Testpflicht für Konzerte

Berlin (ots) – Generationenforscher Rüdiger Maas und Zukunftsforscher Hartwin Maas über den Alltag nach dem Lockdown

Eine repräsentative Umfrage des Instituts für Generationenforschung

ALLE STUDIENERGEBNISSE

Die Forscher Maas sehen einen langfristigen Schaden für die Kultur

Durch die Corona-Pandemie befürchten die befragten Teilnehmer*innen einen unumkehrbaren Schaden für die Kulturlandschaft und die Veranstaltungsbranche insgesamt.

Die Teilnehmer mussten auf einer Werteskala von 0 (= kein Schaden) bis 100 (= maximaler Schaden) ihre jeweilige Einschätzung abgeben. Hierbei lag der Gesamtdurchschnitt bei 82. Das ist ein sehr negatives Ergebnis, denn es heißt, die Mehrheit sieht auf lange Sicht einen großen Schaden für unsere Kultur- und Veranstaltungsbranche.

Das negative Testergebnis als Eintrittskarte

Die Befragung ergab ebenfalls, dass 46 % der Befragten ein negatives Corona-Testergebnis für die Teilnehmer einer Großveranstaltung wünschen. Nur 15 % der Befragten können sich einen Besuch ohne jegliche Einschränkung vorstellen.

Generationenforscher Rüdiger Maas: „Bei den unter 26-Jährigen, der sog. Generation Z sind es mit 53 % sogar noch mehr und bestätigt, wie in allen unseren Erhebungen, die durchschnittlich höhere Regeltreue der heutigen jungen Menschen.“

Generationenwechsel in der Veranstaltungsbranche

Über die Hälfte der über 40-Jähringen sind nicht bereit mehr für ein entsprechendes Hygienekonzept zu zahlen. Je jünger die Befragten sind, desto mehr sind sie bereit einen Aufpreis für das jeweilige Hygienekonzept zu zahlen. Infolge wird bei kostenintensiven Hygienekonzepten, bei diversen Veranstaltungen vermehrt auf die jungen Besucher wert gelegt werden.

ZDF-Politbarometer Februar 2021: Mehrheit für Lockerungen bei Corona-Maßnahmen / Top Ten: Ansehensverluste bei allen

Mainz (ots) – Zwar halten weiterhin die meisten Befragten die geltenden Corona-Regelungen für gerade richtig (55 Prozent; Jan. II: 56 Prozent), der Anteil derer, die diese übertrieben finden, ist mit 23 Prozent jedoch deutlich angestiegen (Jan. II: 14 Prozent) und nur noch 18 Prozent (Jan. II: 28 Prozent) sind für strengere Maßnahmen (Rest zu 100 Prozent hier und im Folgenden jeweils „weiß nicht“).

Eine Mehrheit von 56 Prozent meint, dass es jetzt zu Lockerungen kommen soll, 41 Prozent lehnen das ab. Am lautesten ist der Ruf nach Lockerungen bei den Anhängern von AfD (82 Prozent) und FDP (67 Prozent) aber auch gut die Hälfte der Anhänger von CDU/CSU (56 Prozent) und Linke (54 Prozent) schließen sich dem an. Die SPD-Anhänger sind eher gespalten und die Anhänger der Grünen sind mehrheitlich dagegen (58 Prozent). Eine Einschränkung machen die Befragten jedoch: Sollte es zu einer dritten Welle, also zu deutlich höheren Infektionszahlen kommen, befürworten nur noch 21 Prozent eine Lockerung der Corona-Maßnahmen.

Lockerungen: Läden und Geschäfte an erster Stelle

Grundschulen und Kitas wurden in den meisten Bundesländern bereits in dieser Woche wieder geöffnet. Das unterstützen 44 Prozent der Befragten und 26 Prozent hätten sich sogar die Öffnung aller Schulen gewünscht. Nur für 26 Prozent hätten die Schulen noch länger geschlossen bleiben sollen. Auch dass Lehrkräfte in Grundschulen und Beschäftigte in Kitas früher als bisher geplant geimpft werden sollen, findet mit 88 Prozent breite Zustimmung.

Wenn es darum geht, für welche Bereiche es als nächstes Lockerungen geben soll, haben für 40 Prozent Läden und Geschäfte oberste Priorität, 22 Prozent wollen als erstes Erleichterungen bei den geltenden Kontaktbeschränkungen, 20 Prozent bei Sport, Kultur und Freizeit und 15 Prozent bei den Restaurants.

Mehrheit verspricht sich viel von Corona-Schnelltests im Kampf gegen die Pandemie

In den nächsten Wochen sollen Corona-Schnelltests bei uns deutlich ausgeweitet werden. 59 Prozent der Befragten glauben, dass die Durchführung vieler Schnelltests stark helfen wird, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. 40 Prozent bezweifeln das, darunter eine Mehrheit der AfD-Anhänger (58 Prozent).

Corona-Management: schwach positive Bilanz

Mit dem Krisenmanagement von Bund und Ländern zeigen sich 52 Prozent der Befragten zufrieden, 43 Prozent stellen den politischen Entscheidungsträgern in Sachen Corona ein schlechtes Zeugnis aus. Dabei beurteilen die Anhänger der Regierungsparteien (CDU/CSU-Anhänger: 66 Prozent; SPD-Anhänger: 59 Prozent) sowie der Grünen (54 Prozent) deren Arbeit mehrheitlich positiv, die Anhänger von AfD (85 Prozent), FDP (54 Prozent) und Linke (62 Prozent) äußern dagegen mehrheitlich Kritik.

Auf europäischer Ebene überwiegt in dieser Frage die Unzufriedenheit: 57 Prozent meinen, die EU mache in der Corona-Krise ihre Sache eher schlecht, nur 31 Prozent sagen eher gut. Diese Einschätzung teilen die Anhänger aller Parteien mehrheitlich, lediglich die Anhänger der Grünen sind hier gespalten.

Projektion Bundestagswahl: Union mit Verlusten

Wirtschaftsanwalt und Juraprofessor Dr. Volker Römermann begrüßt erstes Urteil eines Obergerichts zum Gewerbemietrecht und sieht Rettungschancen für vom Lockdown betroffene Unternehmen erhöht

Hannover (ots) – Mit Urteil vom 24. Februar 2021 gab das OLG Dresden einer Gewerbemieterin Recht, die im Frühjahrs-Lockdown 2020 für ihr Geschäft eine Miete schuldig geblieben war. Nach dem Urteil der Vorinstanz hätte sie für ihren geschlossenen Laden noch die volle Summe nachzahlen müssen. Das Argument des OLG: Mit dem staatlich verordneten Lockdown sei die Geschäftsgrundlage für den Mietvertrag entfallen, weshalb der Schaden zwischen Mieter und Vermieter zu teilen sei. Eine wesentliche Grundlage für dieses Urteil bildet eine Gesetzesänderung, die im Dezember 2020 durch den Bundestag beschlossen wurde.

Wirtschaftsanwalt Volker Römermann, der zugleich an der Berliner Humboldt-Universität als Professor lehrt, hatte bereits unmittelbar nach Inkrafttreten des Gesetzes am 31. Dezember 2020 in der Fachpresse auf die möglichen Rechtsfolgen hingewiesen. Insbesondere vertrat Römermann die Auffassung, dass die Minderung der Gewerbemiete auch rückwirkend mit Blick auf die Lockdowns und Teil-Lockdowns in 2020 und 2021 gerechtfertigt sei. Das hat das OLG Dresden nun indirekt bestätigt.

Römermann begrüßt das Gesetz als gerecht, kritisiert aber, dass es nicht angemessen an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Tausende von Gewerbemietern seien über die Einsparmöglichkeiten im Unklaren und würden entsprechend nicht profitieren. Dies gälte für kleinere Unternehmer ohnehin, aber auch für Filialisten, die kostenbedingt Arbeitnehmer entlassen oder ihre Geschäftstätigkeit aufgeben müssten. Auch wenn das OLG Karlsruhe erst jüngst ein dem OLG Dresden widersprechendes Urteil gefällt habe, gäbe es einige Anzeichen dafür, dass den Mietern deutliche Entlastungen ins Haus stünden.

Prof. Dr. Römermann dazu: „Es ist schade, dass das Gesetz im Blitzverfahren verabschiedet und nicht ausreichend bekannt gemacht wurde. Stattdessen werden weiter staatliche Fördergelder ausgegeben, ohne den Unternehmen über eine Informationskampagne die proaktive Anpassung ihrer Kosten zu ermöglichen. Gut, dass das Oberlandesgericht Dresden hier Klarheit geschaffen hat. Die Risiken eines behördlich angeordneten, unvorhersehbaren und von beiden Mietparteien nicht zu vertretenen Geschäftsausfalls werden gerecht auf die Schultern beider Seiten verteilt und soziale Härten auf faire Weise reduziert.“

Im Hinblick auf die praktischen Folgen des Urteils sei davon auszugehen, dass es zu einer großen Zahl an Verrechnungen in den kommenden Monaten kommen werde. Viele Mieter hätten voll durchgezahlt, auch weil die Vermieter eine Reduzierung der Gewerbemiete oder sogar schon ein Gespräch darüber verweigert hätten. Andere Mieter seien die Miete komplett schuldig geblieben und müssten nun nachzahlen. Besser als der Gang vors Gericht sei stets eine einvernehmliche Lösung auf Basis der geltenden Gesetzgebung, indem man Probleme offen bespricht und Differenzen beilegt.

Prof. Dr. Römermann: „Zwischen vielen Mietern und Vermietern sind die Fronten aktuell verhärtet. Es sollte aber nicht übersehen werden, dass auch viele Vermieter hohe laufende Kosten haben und auf die Mieten finanziell angewiesen sind. Im Sinne einer guten Geschäftsbeziehung sollte eine gütliche Einigung an erster Stelle stehen. Denn darauf kommt es in der Wirtschaft ja an: Fairness beim Umgang miteinander.“

Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Römermann, Vorstand der Römermann Rechtsanwälte AG, ist Fachanwalt für Insolvenzrecht, Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht und seit mehr als zwei Jahrzehnten Vorstandsvorsitzender des Instituts für Insolvenzrecht e.V., Er fungiert als Präsident der German Speakers Association (GSA) e.V. und ist Honorarprofessor der Humboldt-Universität zu Berlin. Im März 2021 erscheint seine umfangreiche Kommentierung des Art. 240 § 7 EGBGB (Gewerbemiete nach dem Gesetz vom 22. Dezember 2020) im Verlag C. H. Beck (beck online).

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EMD etabliert Sourcing Code of Conduct mit verbindlichen Einkaufsrichtlinien

Pfäffikon/Schweiz (ots) –

Verantwortung für Menschen, Arbeitsbedingungen und Umwelt – die EMD als Europas führende Einkaufsallianz bekennt sich seit jeher dazu. Jetzt wird das Top-Thema der sozialen Verantwortung und Nachhaltigkeit von der European Marketing Distribution noch konkreter definiert: Private Label-Lieferanten unterliegen ab sofort einem SOURCING CODE OF CONDUCT, der 12 Nachhaltigkeitskriterien für die Zusammenarbeit mit der EMD festlegt. Inhaltlich orientieren sich diese Einkaufsrichtlinien an der Sustainable Supply Chain Initiative (in der die EMD aktives Mitglied ist) des Consumer Goods Forum (CGF). Private Label-Lieferanten, die den neuen EMD-Einkaufsrichtlinien noch nicht entsprechen, werden von der internationalen Handelsallianz begleitet und bei der Zielerreichung unterstützt.

Die EMD setzt damit einen weiteren Meilenstein. Der neue Katalog mit Nachhaltigkeitsanforderungen für die Beschaffung von Handelsmarken gilt für alle gemeinsamen Einkaufsprojekte der internationalen Handelsallianz. Mit dem SOURCING CODE OF CONDUCT untermauern die EMD und ihre Mitgliedsunternehmen den Anspruch, den Verbrauchern in den einzelnen Ländern nur nachhaltig produzierte Produkte von herausragender Qualität anzubieten. Dementsprechend werden in den neuen Einkaufsrichtlinien die strikte Einhaltung hoher Sozialstandards und das Bekenntnis zu anerkannten Standards der Lebensmittelsicherheit als unverzichtbar erklärt.

Um die Lebensmittelsicherheit gemäß der Global Food Safety Initiative zu gewährleisten, werden alle beteiligten Lieferanten sorgfältig überwacht. Im Hinblick auf die sogenannten Risikoländer (Amfori BSCI-Risikoländerklassifizierung) und Risikoproduktkategorien bewertet die EMD soziale Compliance-Nachweise wie Auditberichte und Zertifikate.

Jedes EMD-Mitglied kann bei der Beschaffung von Waren auch weiterhin auf seine eigenen Standards zurückgreifen. Die EMD selbst wird in der zusammenarbeit mit der Handelsmarkenindustrie jedoch ausschließlich die eigenen, im SOURCING CODE OF CONDUCT festgelegten Richtlinien akzeptieren.

Darüber hinaus bietet die EMD allen A-Brand-Lieferanten die Zusammenarbeit bei deren internationalen Nachhaltigkeitsinitiativen an. Die EMD begrüßt jeden Vorschlag, der im Einklang mit den Richtlinien und Möglichkeiten der einzelnen EMD-Mitglieder steht.

Über EMD

Die European Marketing Distribution AG mit Hauptsitz in Pfäffikon, Schweiz, ist seit 1989 als effizienter und leistungsstarker Partner für Fast Moving Consumer Goods (FMCG) in der Konsumgüterindustrie anerkannt. Die führende Verbundgruppe ist heute mit ihren Mitgliedsunternehmen in 20 Ländern in Europa, Ozeanien und Asien tätig.

Die Mitgliedsunternehmen der European Marketing Distribution (EMD) sind in den folgenden Märkten aktiv:

Bain-Studie zu ESG-Anleihen und -Krediten / Nachhaltige Finanzierungen werden für Banken zunehmend attraktiv

München/Zürich (ots) –

ESG-Produkte (Environmental, Social, Governance) erobern die Finanzwelt – erst im Asset-Management, dann im Corporate-Banking. Firmenkunden setzen immer häufiger auf Kredite und Anleihen, deren Konditionen auch vom Erreichen bestimmter ökologischer, sozialer oder ethischer Ziele abhängen. Allein in Europa hat sich das Volumen ESG-gebundener Kredite an Unternehmen innerhalb von zwei Jahren nahezu vervierfacht – von 27 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 102 Milliarden Euro 2019 (Abbildung). Im globalen Geschäft waren die Wachstumsraten noch höher. Zuletzt summierte sich das ESG-bezogene Emissionsvolumen auf 268 Milliarden Euro. Allerdings entspricht dies erst 1 Prozent aller Unternehmensanleihen. Groß ist daher das Wachstumspotenzial. Das sind Ergebnisse der Studie „Higher Value, Lower Risk: ESG Finance Moves to the Banking Mainstream“ der internationalen Unternehmensberatung Bain & Company.

„Angesichts der aktuellen Wachstumszahlen ist es eine Frage der Zeit, bis sich nachhaltige Finanzierungen im Alltag etablieren“, ist Dr. Christian Graf, Bain-Partner und Co-Autor der Studie, überzeugt. „Da sich die Ansprüche der Kunden verändern, verankern immer mehr Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Strategie. Sie setzen sich klare Ziele und starten entsprechende Projekte. Und von ihren Kreditinstituten erwarten sie, dass sie passende Finanzierungslösungen bereitstellen.“ Dies biete Banken auch die Chance, sich strategisch neu zu positionieren – und so neue Kunden und Marktanteile zu gewinnen.

Geringeres Ausfallrisiko

Allerdings stellen ESG-Finanzierungen die Bankbranche zunächst einmal vor neue Herausforderungen, denn die Institute müssen die Angaben ihrer Kunden zur Nachhaltigkeit überprüfen und verfolgen. Doch dieser Mehraufwand rechnet sich. Das zeigt ein Vergleich der Risikokosten der 25 größten europäischen Banken mit denen der europäischen Mitglieder der Global Alliance for Banking on Values, einem Netzwerk von weltweit mittlerweile mehr als 60 auf Nachhaltigkeit spezialisierten Instituten. So kamen die der Global Alliance angeschlossenen europäischen Banken über die vergangenen fünf Jahre hinweg auf ein Drittel weniger Risikokosten als die Top 25.

„Offenkundig gibt es einen Zusammenhang zwischen dem ESG-Engagement und dem Risikoprofil von Unternehmen“, erklärt Bain-Partner und Bankenexperte Dr. Stefan Wörner. Wer seinen Energieverbrauch verringere, Abfallmengen reduziere oder seine Marke durch ESG-Initiativen stärke, dürfte finanzielle Erfolge verbuchen. „Führende Banken haben das Thema Nachhaltigkeit frühzeitig entdeckt“, so Wörner weiter. „Bei ihnen fließen bereits seit einigen Jahren ESG-Kriterien in den Kreditrisikoprüfungsprozess ein. Das ermöglicht es ihnen auch, sich vor potenziellen Imageschäden zu schützen, die durch die Finanzierung nicht ESG-konformer Assets entstehen könnten.“

Noch allerdings ist eine entscheidende Hürde zu nehmen. Durch die zunehmende Bedeutung des Themas in Politik und Öffentlichkeit sind viele unterschiedliche Reportingrichtlinien entstanden. Bislang gibt es keinen einheitlichen Standard für Unternehmen, was ESG-Konformität anbelangt. Die Bandbreite für Banken oder Investoren kann vom Ausschluss kontroverser Branchen bis hin zum sogenannten Impact Investing reichen. „Viele Kreditinstitute fragen sich, wie sie die Substanz ihrer ESG-Strategien messen und belegen sollen, um Greenwashing-Vorwürfe zu vermeiden“, sagt Wörner. „Sie sollten daher frühzeitig messbare Ziele in ihrer Strategie verankern und ihre Reportingprozesse darauf auslegen.“

Wachsender Bedarf

Banken sind rund um den Globus gefordert, ihre ESG-Kompetenz zügig auf- beziehungsweise auszubauen und insbesondere ihr Kreditgeschäft in diese Richtung zu entwickeln. Erfolgskritisch sind dabei drei Faktoren:

1. Passende Produkte. Nachhaltige Kredite müssen mehrere Bedingungen erfüllen. Klare Ziele sind ebenso erforderlich wie passende Kennzahlen, um die Fortschritte beispielsweise bei der Reduzierung von CO2-Emissionen zu messen. Unverzichtbar sind zudem einfache Monitoring- und Reportingprozesse.

Salzburg AG automatisiert die Kundenkommunikation mit Cognigy.AI

Düsseldorf (ots) – Cognigy unterstützt die Salzburg AG mit seiner Conversational AI-Plattform bei der Automatisierung des Kundenservice und des Vertriebs. Das österreichische Unternehmen versorgt Kunden in den Bereichen Energie, Mobilität und Kommunikation. Auf Basis von Cognigy.AI hat die Salzburg AG „LEA“ entwickelt. Die „Lernende Elektronische Assistentin“ beantwortet Fragen von Kunden zur gesamten Produktpalette und über 270 Themenbereichen rund um die Uhr. Ob Anfragen zu Produkten oder Dienstleistungen, Änderungen wie beim Ein-, Aus- oder Umzug, oder auch bei Problemen anderer Art – LEA hat nicht nur Antworten, sondern kann auch Aufträge verarbeiten oder Produkte bestellen. Bei besonderen Anfragen übergibt LEA das Gespräch als Live-Chat an einen persönlichen Servicemitarbeiter.

Mehr Zeit für den Kunden und 24/7 Problemlösung

Der Einsatz von Cognigy.AI soll zur Reduzierung von gängigen Anfragen führen, sodass dort mehr Zeit für längere Qualitätsgespräche besteht. LEA ist smart und kann Anfragen mit der Kundennummer automatisiert direkt dem Kunden zuordnen. LEA ist dadurch keine Silo-Lösung, sondern ein integrierter Bestandteil der Business-Prozesse des Versorgers.

Die LEA-Dialoge können über den intuitiven grafischen Cognigy-Editor von den Fachexperten bei Salzburg leicht angepasst und auf neue Produkte oder Themen erweitert werden. So können neue Angebote oder Informationen leicht ergänzt werden. Die Salzburg AG kann zudem agiler ad-hoc Kommunikation bei aktuellen Themen aufsetzen, die viele Kunden gleichzeitig betreffen (z.B. bei Gesetzes- oder Tarifänderungen oder bei besonderen Aktionen).

Starke Vertriebsunterstützung

Cognigy.AI wird zudem für automatisierte Vertriebsprozesse genutzt: Über den LEA-Chatbot wurden beispielsweise während der Corona-Lockdowns in kürzester Zeit eine Flut von Bestellungen von Internet-Produkt-Upgrades vollautomatisch abgewickelt. Analysen der über Cognigy automatisiert geführten Dialoge liefern dem Salzburg-Team Erkenntnisse, welche Themen und Services die Kunden besonders interessieren – beziehungsweise welche Angebote noch stärker promoted werden sollten. Kampagnen und Kommunikationsmaßnahmen können entsprechend effektiver gesteuert werden.

Jetzt auch bei Alexa und Google Assistant

LEA wurde in einer ersten Basisversion 2019 gelauncht und wird seither als zentrales Element der Kundenkommunikation immer weiter ausgeweitet – zuletzt auch als sprachbasierte Energieberaterin für die Kanäle Alexa und Google Assistant. Per Sprachdialog unterstützt die Cognigy-Lösung dabei, den Energieverbrauch im Haushalt zu senken und das Verbrauchsverhalten klimafreundlicher zu gestalten. Wurde ein erhöhter Verbrauch identifiziert, versucht LEA gemeinsam mit dem Kunden die Ursache zu finden. Durch gezielte Fragen von LEA können so die Ursachen gefunden und behoben werden. Das Salzburg-Team plant bereits weitere nützliches Anwendungen für LEA als Sprachassistentin.

„Wir unterstützen unsere Kunden mit einer enormen Fülle an Produkten und Leistungen – vieles davon ist erklärungsbedürftig. Mit Cognigy und unserer LEA können wir einfache, sich wiederholende Fragen aber auch viele spezielle Anliegen unserer Kunden digital und automatisiert beantworten. Unsere Mitarbeiter im Contact Center haben dadurch mehr Zeit für individuelle Qualitätsgespräche, ohne dass Wartezeiten entstehen. Wir setzen LEA zudem verstärkt für unseren vertrieblichen Erfolg ein und nutzen die Erkenntnisse, die uns Cognigy liefert“, erklärt Sarah Haider, Customer Experience Specialist, Salzburg AG. „Cognigy hält als Enterprise Plattform, was es verspricht: Auch Nicht-IT´ler können in Minuten einen funktionierenden Chatbot entwickeln. Das Sprachverstehen und das Traingsvermögen der KI sind exzellent. Cognigy stellt DSGVO-konformen Datenschutz sicher und wir können die Lösung leicht auf weitere Kanäle oder Themen ausweiten. Zukünftig wird Cognigy.AI noch eine noch stärkere vertriebliche Rolle einnehmen soll Hand in Hand mit E-Commerce gehen.“

Mehr zu Cognigy.AI in Action bei der Salzburg AG im Video-Interview mit Sarah Haider, Customer Experience Specialist, Salzburg AG: https://www.youtube.com/watch?v=b7jQCYCFNC0&feature=youtu.be

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Verlängerte 10. Staffel: FOX präsentiert die neuen Folgen von „The Walking Dead“ ab 1. März

München (ots) –

„The Walking Dead“ meldet sich mit dem dritten Teil von Staffel 10 aus der internationalen Winterpause zurück: Die Gefahr durch die Flüsterer scheint zwar gebannt, doch eine neue, unbekannte Bedrohung rollt unaufhaltsam auf die Überlebenden der Zombie-Apokalypse zu. Als festes Ensemblemitglied stößt Okea Eme-Akwari („Greenland“) zum Cast von „The Walking Dead“ und als Gaststar ist u. a. Hilarie Burton („One Tree Hill“) dabei. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Lauren Cohan in der Rolle der Maggie Green.

Über „The Walking Dead“ Staffel 10C

Die Überlebenden der Zombie-Apokalypse haben ihre bislang größte Herausforderung gemeistert: Alpha und ihr Stellvertreter Beta sind tot, ihre Beißerhorde wurde von Carol und Lydia auf eine Klippe gelockt und in den – diesmal endgültigen – Tod gestürzt. Damit ist die Gefahr, die von den Flüsterern ausging, endgültig gebannt. Doch der Sieg hat einen hohen Preis: Das Königreich ist gefallen, Hilltop liegt in Trümmern und Alexandria wurde von den Bewohnern verlassen, um die letzte Schlacht gegen die Flüsterer zu schlagen. Nach dem knappen Sieg sind die Verheerungen des Krieges überall sichtbar – und nicht zuletzt haben sie sich tief in die Seelen der Überlebenden eingebrannt: Daryl wird von traumatischen Erinnerungen heimgesucht, die ihn weiter von den anderen entfremden. Auch seine Freundschaft mit Carol droht zu zerbrechen. Für Negan wird die Lage nach Maggies Rückkehr ebenfalls bedrohlich. Er mag sich zwar durch seinen Mut den Respekt seiner Mitkämpfer verdient haben – doch Maggie hat ihm keines der Verbrechen vergeben, die er einst als Anführer der Saviors begangen hat. Während die Überlebenden mit ihren inneren Dämonen ringen und der mühevolle Wiederaufbau Alexandrias beginnt, mehren sich die Anzeichen, dass längst nicht alle Bedrohungen ausgeschaltet sind.

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Rosario Sicali
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Tel: + 49 89 2030 49121
Rosario.X.Sicali.-ND@disney.com

ZTE-Präsident Xu Ziyang: Stärkere Kernkompetenz aufbauen, gemeinsam hochwertiges Wachstum erreichen

Shenzhen, China (ots/PRNewswire) – Eine Keynote bei der Eröffnungsfeier des Mobile World Congress (MWC) Shanghai 2021

Die ZTE Corporation (0763.HK / 000063.SZ), ein bedeutender internationaler Anbieter von Telekommunikations-, Unternehmens- und Consumer-Technologielösungen für das mobile Internet, gab heute bekannt, dass der Präsident des Unternehmens, Xu Ziyang, eine Grundsatzrede mit dem Titel Stärkere Kernkompetenz aufbauen, gemeinsam hochqualitatives Wachstum erreichenauf der Eröffnungsfeier des Mobile World Congress (MWC) Shanghai 2021 gab, der heute in Shanghai, China, begonnen hat.

Laut Herrn Xu steckt 5G noch in den Kinderschuhen, während die digitale und intelligente Transformation bereits voll im Gange ist. ZTE bleibt bei der Einschätzung, dass die Entwicklung in dieser Phase sowohl auf technologische Herausforderungen als auch auf geschäftliche Unwägbarkeiten stoßen wird. Zu den technologischen Herausforderungen gehören die ständige Senkung der Kosten und die Steigerung der Effizienz für 5G-Infrastrukturen sowie die Erfüllung höherer Leistungsanforderungen für verschiedene Branchenanwendungen.

Um die technologischen Herausforderungen zu meistern, baut ZTE eine stärkere Kernkompetenz auf und strebt nach Spitzenleistungen.

Herausforderungen durch geschäftliche Unwägbarkeiten beziehen sich auf eine Reihe von Problemen, die nicht klar verstanden werden, z. B. die groß angelegte Expansion, Monetarisierung und Geschäftsmodelle von Industrieanwendungen.

Angesichts der Unsicherheiten bei der Marktexpansion stärkt ZTE die „agilen“ Fähigkeiten, um die digitale und intelligente Transformation vertikaler Branchen voranzutreiben und so die Anlaufkosten zu senken, schnelle Versuche und Iterationen durchzuführen und erfolgreiche Modelle zu fördern. In der Zwischenzeit begrüßt ZTE eine tiefe und offene Zusammenarbeit mit unseren Partnern in vertikalen Branchen und dem Ökosystem, um gemeinsam ein hochwertiges Wachstum zu erreichen.

Hier folgt die Originalrede:

Hallo, alle zusammen. Viele Menschen wissen vielleicht, dass es eine schnell wachsende Pflanze namens Giant King Grass gibt. Innerhalb des ersten halben Jahres nach dem Austrieb ist der Stamm nur etwa einen Zentimeter hoch, aber die Wurzeln wachsen über 10 Meter tief in die Erde und breiten sich kräftig aus, um Nährstoffe aufzunehmen und Energie zu speichern. Sobald es regnet, kann das Giant King Grass in nur wenigen Tagen über zwei Meter hoch wachsen. Wie kann ein Unternehmen dann schnell wachsen? Vor diesem Hintergrund möchte ich über „Stärkere Kernkompetenz aufbauen, gemeinsam hochqualitatives Wachstum erreichen – für ein digitales und intelligentes Ökosystem des gemeinsamen Erfolgs“ sprechen. In dieser Rede werde ich einige der Innovationen, Praktiken und Gedanken von ZTE vorstellen, um alle Partner zu gemeinsamen Anstrengungen in der 5G-Kinderstube für eine bessere Zukunft aufzurufen.

Das Jahr 2020 war sicherlich außergewöhnlich. Der Streik von COVID-19 und das sich ständig verändernde globale Umfeld schienen die 5G-Einführung zu stören, aber tatsächlich hielten China und andere Länder, die präventive Maßnahmen ergriffen hatten, ihr Tempo. Im Kampf gegen die Pandemie war die Technik erfolgreich. Für die Verbraucher hat die Pandemie die Art und Weise, wie sie leben und arbeiten, stark verändert und macht IKT-Dienste zu einer Notwendigkeit, wie Luft, Wasser und Strom. Unternehmen müssen dann die digitale und intelligente Transformation beschleunigen, nicht nur um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, sondern auch um agiler und intelligenter zu werden und so besser mit den Unsicherheiten in externen Umgebungen, Märkten und Technologien umgehen zu können.

Digitale und intelligente Transformation in vollem Gange

Nach zwei Jahren kommerzieller Praxis befindet sich 5G noch in den Kinderschuhen, und die digitale und intelligente Transformation hat bereits volle Fahrt aufgenommen. Wir bleiben bei der Einschätzung, dass die Entwicklung in dieser Phase sowohl auf technologische Herausforderungen als auch auf geschäftliche Unwägbarkeiten stoßen wird. Zu den technologischen Herausforderungen gehören: die ständige Senkung der Kosten und Steigerung der Effizienz für 5G-Infrastrukturen sowie die Erfüllung höherer Leistungsanforderungen für verschiedene Industrieanwendungen. Herausforderungen durch geschäftliche Unwägbarkeiten beziehen sich auf eine Reihe von Problemen, die nicht klar verstanden werden, z. B. die groß angelegte Expansion, Monetarisierung und Geschäftsmodelle von Industrieanwendungen.

blue office® personalisieren / Individuelle Anpassungen an Betriebsabläufe

Hochdorf/Schweiz (ots) – Das Schweizer IT-Unternehmen blue office consulting ag bietet mit seiner aktuellen Software die Möglichkeit der individuellen Anpassbarkeit.

„Add-Ins in unserer Software blue office® sind die Lösungen für viele Kundenanforderungen. Sie besprechen mit uns Ihre Bedürfnisse und wir realisieren für Sie.“ erklärt Marcel Ruckstuhl, Entwicklungsleiter der blue office consulting ag.

Mit kundenspezifisch erstellten blue office® Add-Ins werden effiziente Abläufe erzielt, Eingabefehler vermieden und letztendlich schneller und wirtschaftlicher gearbeitet. Die Add-Ins automatisieren zeitintensive Arbeitsvorgänge, damit die Kunden wieder Zeit für ihr eigentliches Geschäft haben.

„Stellen Sie sich bei Ihren hausinternen Abläufen die Frage, ob das nicht einfacher geht und möchten Sie täglich wiederkehrende Aufgaben rationalisieren oder mehrere Arbeitsschritte automatisiert in einem Prozess durchführen?“, fragt Marcel Ruckstuhl und führt weiter aus: „Wir bieten mit blue office® unserer ERP-Software für KMU, den Unternehmen eine ideale und kostengünstige Alternative für den wachsenden und erforderlichen Digitalisierungsprozess.“

blue office® zählt seit Jahren zu den meist verkauften Softwareapplikationen für kleine- und mittlere Unternehmen (KMU) und das nicht ohne Grund. Ob Auftragsbearbeitung, Projektadministration oder Bestellwesen, blue office® unterstützt die Kunden effizient in jedem Bereich ihrer Unternehmen.

Über die blue office consulting ag:

Die blue office consulting ag www.blue-office.ch mit Sitz in Hochdorf, Schweiz ist ein Softwareunternehmen mit Fokus auf Auftragsbearbeitung und Warenwirtschaftssysteme sowie der Spezialität, dass die Standardanwendung um Individualprogrammierung erweitert werden kann. Das Unternehmen wurde 1998 in der Schweiz gegründet.

Das aktive Verkaufsgebiet umfasst die Länder Schweiz, Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Deutschland und neuerdings auch die Niederlande. Hierbei wird Deutschland durch die 100prozentige Tochter der blue office consulting ag, der blue office deutschland gmbh, Österreich durch den Distributor Seebacher Automation GmbH, Bosnien durch die Seebacher Servis d.o.o und die Niederlande durch den Distributor EG Computer Specialisten betreut.

Das Unternehmen gehört zu den führenden Herstellern von ERP-Software-Applikationen in der Schweiz. blue office® bietet Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen jeder Branche in den Bereichen Auftragsbearbeitung, Rechnungswesen, Angebotserstellung und Produktion sowie Zeiterfassung.

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TÜV SÜD informiert: Alternativen zu Einwegplastik

München (ots) – Ab 3. Juli 2021 gilt in Deutschland das Verbot vieler Einwegplastikartikel, für die es Alternativen aus anderen Materialien gibt. Auch EU-weit ist die Herstellung bestimmter Gegenstände aus Einwegplastik dann nicht mehr erlaubt. Eine EU-Richtlinie verbietet herkömmliche Einwegprodukte aus Kunststoff, die aus fossilen Rostoffen wie Rohöl hergestellt werden. TÜV SÜD informiert über alternative Materialien für Lebensmittelverpackungen.

Zirka 19 Millionen Tonnen Verpackungen fallen derzeit pro Jahr in Deutschland an, zur Hälfte verursacht durch Privathaushalte, die mit 8,8 Millionen Tonnen einen neuen Höchststand erreicht haben. Seit dem Jahr 2000 hat sich die allgemeine Menge an Verpackungen in Deutschland laut Umweltbundesamt um 23 Prozent erhöht. Verpackungsmüll aus Plastik erhöhte sich seitdem um 79 Prozent. Pandemiebedingt nutzen Verbraucher zunehmend Lieferdienste, damit steigt auch der Verpackungsmüll. Der Trend zu verpackten Convenience-Waren wie Salate, Obst und Rohkost verstärkt das Problem.

Einwegplastik-Verbot und allgemeines Recycling-Gebot

In der EU-Richtlinie 2019/904 vom 5. Juni 2019 ist konkret aufgelistet, für welche Artikel aus Einwegplastik das Aus kommt. Wattestäbchen, Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff sowie To-Go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essenbehälter aus expandiertem Polystyrol (bekannt als Styropor) sind künftig nicht mehr erlaubt. Nicht betroffen sind nur natürliche Polymere, die nicht chemisch modifiziert wurden. Weiterhin im Einsatz sind Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff. Sie haben wichtige Funktionen und schützen hygienisch bei Transport, Einkauf und Aufbewahrung. Aufgrund ihrer Eigenschaften helfen sie, die Qualität über längere Zeit zu erhalten. Neue „Bio-Kunststoffe“ schonen heute die fossilen Rohstoffe, bereiten aber noch Probleme bei der zügigen Kompostierung oder dem effizienten Recycling. „Alternative“ Kunststoffe werden im Lebensmittelhandel zunehmend genutzt. Ihre bessere Ökobilanz ist laut Experten nicht immer gesichert. Denn auch pflanzenbasierte Rohstoffe verbrauchen Flächen, Wasser und verursachen Umweltschäden. Wem die biologische Abbaubarkeit wichtig ist, muss deshalb genau hinschauen.

Biologisch abbaubar: Das sollten Verbraucher wissen

Der Begriff der Bioabbaubarkeit bedeutet – festgelegt in DIN EN 13432 – dass sich ein Material nach einer bestimmten Zeit unter definierten Bedingungen (z.B. Temperatur-, Sauerstoff- und Feuchtebedingungen) und durch Hilfe von Mikroorganismen oder Pilzen zu mehr als 90 Prozent abgebaut haben muss (zu Wasser, Kohlendioxid und Biomasse). Nicht alle biologisch abbaubaren Kunststoffe sind aus nachhaltigen Rohstoffen. Und nicht alle Verpackungen aus nachhaltigen Rohstoffen sind (vollständig) biologisch abbaubar. Nicht zuletzt deshalb bezieht sich das Verbot bestimmter Einwegplastikartikel auch auf biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe.

Informationen der Bundesregierung zum Plastikverbot sind hier verfügbar.

Der Originaltext der EU-Richtlinie 2019 /904 ist hier abrufbar.

Pressekontakt:

Sabine Krömer
TÜV SÜD AG
Unternehmenskommunikation
Westendstr. 199, 80686 München
Tel.: +49 (0) 89 / 57 91 – 29 35
Fax: +49 (0) 89 / 57 91 – 22 69
E-Mail: sabine.kroemer@tuvsud.com
Internet: www.tuvsud.com/de

Denken Sie, dass Sie durch Produkte, die Talk enthalten, geschädigt wurden? Ihre Rechte können beeinträchtigt und Ihre Verletzungsansprüche ausgeräumt werden. Ihre Stimme hilft mit zu bestimmen, wie Verletzungsansprüche behandelt werden.

New York (ots/PRNewswire) – Reichen Sie Ihre Stimme bis zum 25. März 2021 ein.

Die folgende Erklärung wird von Prime Clerk LLC in Bezug auf die Imerys Chapter 11 ausgestellt.

WENN SIE EINEN ANSPRUCH AUF PERSONENSCHÄDEN DURCH TALK HABEN, werden Ihre Rechte durch eine bevorstehende Abstimmung über einen Umstrukturierungsplan (der „Plan“) im Rahmen des Verfahrens nach Chapter 11 von Imerys Talc America, Inc., Imerys Talc Vermont, Inc. und Imerys Talc Canada Inc. (zusammengefasst als die „nordamerikanischen Schuldner“) beeinträchtigt. Imerys Talc Italy S.p.A („ITI“) kann auch einen Fall nach Chapter 11 in den Vereinigten Staaten einreichen (sie haben ihn aber noch nicht eingereicht). „Schuldner“ bezeichnet die nordamerikanischen Schuldner und, wenn sie einen Fall nach Chapter 11 einreichen, bevor der Plan bestätigt wird. Großgeschriebene Begriffe, die hier verwendet, aber nicht anderweitig bestimmt werden, haben die ihnen im Plan zugewiesenen Bedeutungen, die unter ITArestructuring.com (die „Fall-Website“) verfügbar sind.

DIE SCHULDNER HABEN EINE OFFENLEGUNGSERKLÄRUNG (verfügbar auf der Fall-Website) eingereicht, die Informationen enthält, die Ihnen bei der Entscheidung helfen, wie Sie über den Plan abstimmen sollen. Diese schlägt vor, einen Trust einzurichten, um alle Ansprüche auf Personenschäden durch Talk zu klären. Ihre gesetzlichen Rechte werden beeinträchtigt, wenn der Plan genehmigt wird.

Nur Inhaber von „Ansprüchen auf Personenschäden durch Talk“ oder deren Anwälte in ihrem Namen haben Anspruch auf eine Stimmabgabe zur Abstimmung über den Plan.

Es wird davon ausgegangen, dass die Inhaber von Ansprüchen und Beteiligungen an allen anderen Klassen des Plans den Plan akzeptieren, da sie entweder vom Plan nicht beeinträchtigt werden oder Plan-Befürworter sind.

Wenn Sie einen Anspruch auf Personenschäden durch Talk haben, haben Sie oder Ihr Anwalt in Ihrem Namen das Recht, über den Plan abzustimmen, wie dies nach den Abstimmungsverfahren zulässig ist. Die Frist, bis zu der die Stimmzettel beim Anforderungsvertreter der Schuldner, Prime Clerk LLC („Prime Clerk“), eingehen müssen, endet am 25. März 2021 um 16:00 Uhr. ET (Eastern Time Zeitzone). Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Anwalt berechtigt ist, in Ihrem Namen abzustimmen, wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt. Sowohl der Ausschuss für unerlaubte Handlungen, als auch der Vertreter künftiger Antragsteller auf Personenschäden durch Talk unterstützen den Plan.

WENN DER PLAN VOM INSOLVENZGERICHT UND VOM BEZIRKSGERICHT GENEHMIGT WIRD, werden alle Ansprüche auf Personenschäden durch Talk an den Trust für Personenschäden durch Talk weitergeleitet und gemäß dem Verfahren zur Vertrauensverteilung geklärt. Wenn Sie Inhaber von (a) einem Anspruch auf Personenschäden durch Talk sind und für die Annahme des Plans stimmen, (b) einem Anspruch sind, von dem angenommen wird, dass er den Plan akzeptiert, (c) einem Anspruch auf Personenschäden durch Talk sind und Sie gegen den Plan stimmen und Sie der Freigabe nicht zustimmen, oder (d) einem Anspruch auf Personenschäden durch Talk sind, der berechtigt ist, für oder gegen den Plan zu stimmen und Sie nicht für oder gegen den Plan stimmen und Sie sich nicht gegen die im Plan vorgesehenen Freigaben entscheiden (vorbehaltlich bestimmter im Plan beschriebener Einschränkungen), wird davon ausgegangen, dass Sie die in Artikel XII des Plans festgelegten „Freigaben durch den Inhaber von Ansprüchen“ gewähren. Bitte lesen Sie den Plan und andere Planunterlagen sorgfältig durch, um Einzelheiten darüber zu erfahren, wie sich der Plan, falls er genehmigt wird, auf Ihre Rechte auswirkt.

SIE HABEN DAS RECHT, DEM PLAN ZU WIDERSPRECHEN. Die Frist für die Einreichung eines Widerspruchs endet am 28. Mai 2021 um 16:00 Uhr. ET (Eastern Time Zeitzone). Es gibt Anforderungen, die befolgt werden müssen, um einen Einspruch einzulegen, die in der Reihenfolge der Abstimmungsverfahren festgelegt sind. Nach Ablauf der Frist eingegangene Einwände werden vom Insolvenzgericht möglicherweise nicht berücksichtigt und können ohne weitere Ankündigung als überstimmt angesehen werden. Sie können zusätzliche Informationen oder Anweisungen erhalten, die Planunterlagen einsehen oder ein Anspruchspaket mit dem Stimmzettel zur Abstimmung erhalten, indem Sie sich an den Prime Clerk wenden.

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rbb-exklusiv: Finanzpolitische Sprecherin der Unionsfraktion lehnt Steuererhöhungen ab

Berlin (ots) – Die finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Antje Tillmann, lehnt es ab, dass neue Corona-Hilfen über Steuererhöhungen finanziert werden.

Im Inforadio vom rbb sagte Tillmann am Freitag: „Im Moment geht das nur über Kredit, weil es überhaupt keinen Sinn macht, andere Finanzierungsquellen – wie zum Beispiel Steuererhöhungen – jetzt auch ins Gespräch zu bringen. Das ist aber auch nicht schlimm, denn wir haben in der Verfassung ja vorgesehen dass die Schuldenbremse in Notsituationen auch diese zusätzlichen Schulden erlaubt. Wir sind heute mit 400 Milliarden Euro Neuverschuldung immer noch unter der Verschuldung des Jahres 2009, so dass wir da gut gewirtschaftet haben in Zeiten wo es uns gut geht und jetzt in der Situation auch ohne Sorgen diese zusätzlichen Schulden aufnehmen können.“

Tillmann reagierte damit auf eine Vorschlag von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), der Steuererhöhungen ins Gespräch gebracht hat:

„Ich halte es nicht für sinnvoll, über Steuererhöhungen zu diskutieren. Denn wir wollen ja, dass die Menschen wieder Geld ausgeben. Die Sparquote ist in der Corona-Situation massiv gestiegen. Die Unternehmen haben Rückstau von Investitionen. Wir wollen, dass die Menschen viel investieren, viel Geld ausgeben, und dadurch Wachstum generieren. Und dieses Wachstum führt dann wieder zu zusätzlichen Steuereinnahmen. Das hat nach der Finanzkrise geklappt und ich bin guten Mutes, dass es auch jetzt wieder klappen wird.“

Das vollständige Interview können Sie hier nachhören: https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202102/26/526103.html

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EuroLeague und easyCredit BBL live bei MagentaSport: FC Bayern München – Maccabi Tel Aviv 72:70 / Trinchieri findet seinen FC Bayern nicht perfekt, aber: „Wir haben ein Team, das nicht gern verliert“

München (ots) – Der FC Bayern hat mit einer starken Leistung im letzten Viertel einen 72:70-Erfolg gegen Maccabi Tel Aviv gesichert, somit die Chancen für das Erreichen der EuroLeague Playoffs gewahrt. Geschäftsführer Marko Pesic mahnte vor dem Spiel: „Die werden um ihr Leben kämpfen!“ Bayerns Trainer Andrea Trinchieri bilanzierte mit Stolz: „Wir haben ein Team, das nicht gern verliert. Wir sind nicht perfekt, machen Fehler, wir machen uns das Leben selbst kompliziert, wie du es auf diesem Level selten siehst. Aber: wir wollen nicht verlieren!“ Der FC Bayern rangiert nach 16 Siegen auf dem 5. Platz in der EuroLeague. Pauls Zipser blickt auf eine weiterhin packende Gruppenphase, die für den FC Bayern in den Playoffs enden soll: „Wir wollen unseren Platz haben und den müssen wir uns verdienen!“ ALBA kämpft heute ab 19.45 Uhr gegen Panathinaikos Athen um einen guten Abschluss in der EuroLeague, am Sonntag ab 17.45 Uhr im Top-Spiel der easyCredit BBL gegen den starken Zweiten Merlins Crailsheim. MagentaSport zeigt alle Spiele der easyCredit BBL sowie der EuroLeague live.

Nachfolgend die FCB-Stimmen nach dem Basketball-Krimi in der EuroLeague – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Die easyCredit BBL liefert nach der Länderspiel-Pause ab Samstag spannende Partien. Top: Hamburg fordert den Tabellenführer Ludwigsburg, Bamberg und Frankfurt stehen sich im direkten Duell um einen Playoff-Platz gegenüber.

FC Bayern München – Maccabi Tel Aviv 72:70

Marko Pesic, Geschäftsführer FC Bayern, vor dem Spiel: „Wir dürfen nicht darüber nachdenken, was morgen ist. Wenn man das tut, wenn man anfängt zu rechnen, dann ist alles vorbei. Diese Qualität haben wir nicht, dass wir vorausrechnen.“

Pesic zu Maccabi: „Da ist eine Mannschaft, die sich unter Wert verkauft hat. Die viele Spiele knapp verloren hat….Die werden um ihr Leben kämpfen.“

Stimmen nach dem Spiel:

Paul Zipser über den erneut knappen Sieg in spannenden Schluss-Sekunden: „Wir hatten schon ein paar enge Spiele. Ich dachte, irgendwann läuft es mal andersrum. Die Jungs haben einen super Job gemacht….Das wussten wir auch schon vorher, dass das ein sehr wichtiges Spiel wird. So sind wir auch aufgetreten heute.“

Zipsers Ausblick aufs Restprogramm: „Es sind noch so viele Mannschaften, die um die Playoffs spielen. Wir wollen unseren Platz haben und den müssen wir uns verdienen.“

FC Bayern Trainer Andrea Trinchieri: „Als erstes möchte ich Maccabi gratulieren: sie haben ein großes Spiel gemacht. Sie waren stark in der Defense, haben uns sehr gefordert. Für uns war es ein wichtiger Erfolg. Wir haben als Team gewonnen mit dem besseren Line Up in den letzten 5,6 Minuten. Wir müssen glücklich sein heute Abend. Das war ein großartiger Sieg.“

Die Frage an Trinchieri – was war ausschlaggebend für den Sieg? „Wir haben ein Team, das nicht gern verliert. Wir sind nicht perfekt, machen Fehler, wir machen uns das Leben selbst kompliziert, wie du es auf diesem Level selten siehst. Aber: wir wollen nicht verlieren. Wir wollen immer einen Weg finden, zu gewinnen. Wir hätten es uns auch heute einfacher machen können.“

Wade Baldwin, der die 500 Punkte Marke in der EuroLeague überschritt und erneut zum MVP gekürt wurde: „Das war vom Start weg ein hartes Spiel. Maccabi ist ein hungriges Team, haben unglaubliche Guards und tolle Mitspieler. Für uns war´s ein Erfolg als Mannschaft, die vielseitig ist.“

EuroLeague und easyCredit BBL live bei MagentaSport: FC Bayern München – Maccabi Tel Aviv 72:70Trinchieri findet seinen FC Bayern nicht perfekt, aber: „Wir haben ein Team, das nicht gern verliert“

München (ots)

Der FC Bayern hat mit einer starken Leistung im letzten Viertel einen 72:70-Erfolg gegen Maccabi Tel Aviv gesichert, somit die Chancen für das Erreichen der EuroLeague Playoffs gewahrt. Geschäftsführer Marko Pesic mahnte vor dem Spiel: „Die werden um ihr Leben kämpfen!“ Bayerns Trainer Andrea Trinchieri bilanzierte mit Stolz: „Wir haben ein Team, das nicht gern verliert. Wir sind nicht perfekt, machen Fehler, wir machen uns das Leben selbst kompliziert, wie du es auf diesem Level selten siehst. Aber: wir wollen nicht verlieren!“ Der FC Bayern rangiert nach 16 Siegen auf dem 5. Platz in der EuroLeague. Pauls Zipser blickt auf eine weiterhin packende Gruppenphase, die für den FC Bayern in den Playoffs enden soll: „Wir wollen unseren Platz haben und den müssen wir uns verdienen!“ ALBA kämpft heute ab 19.45 Uhr gegen Panathinaikos Athen um einen guten Abschluss in der EuroLeague, am Sonntag ab 17.45 Uhr im Top-Spiel der easyCredit BBL gegen den starken Zweiten Merlins Crailsheim. MagentaSport zeigt alle Spiele der easyCredit BBL sowie der EuroLeague live.

Nachfolgend die FCB-Stimmen nach dem Basketball-Krimi in der EuroLeague – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Die easyCredit BBL liefert nach der Länderspiel-Pause ab Samstag spannende Partien. Top: Hamburg fordert den Tabellenführer Ludwigsburg, Bamberg und Frankfurt stehen sich im direkten Duell um einen Playoff-Platz gegenüber.

FC Bayern München – Maccabi Tel Aviv 72:70

Marko Pesic, Geschäftsführer FC Bayern, vor dem Spiel: „Wir dürfen nicht darüber nachdenken, was morgen ist. Wenn man das tut, wenn man anfängt zu rechnen, dann ist alles vorbei. Diese Qualität haben wir nicht, dass wir vorausrechnen.“

Pesic zu Maccabi: „Da ist eine Mannschaft, die sich unter Wert verkauft hat. Die viele Spiele knapp verloren hat….Die werden um ihr Leben kämpfen.“

Stimmen nach dem Spiel: