Aktuelles

Tanzvergnügen so brillant wie nie! Mediengruppe RTL Deutschland zeigt RTL-Show-Highlight „Let’s Dance“ in UHD

Köln (ots)

Ab dem 26. Februar 2021 heißt es bei RTL wieder: „Wer wird Dancing Star?“ – ultrascharfe Bilder inklusive. Die Mediengruppe RTL Deutschland weitet ihr UHD-Engagement aus und zeigt alle Primetime-Folgen der 14. Staffel von „Let’s Dance“ in UHD bei RTL UHD. Die deutsche Produktion von Seapoint und BBC Studios Germany in Zusammenarbeit mit den MMC Studios Köln ist damit die weltweit erste „Let’s Dance / Dancing with the Stars“-Staffel, die in UHD produziert wird.

Seit 2018 hat die Mediengruppe RTL Deutschland umfassend in UHD-Inhalte investiert und die Programmstunden bei RTL UHD stetig gesteigert. Bereits 2020 kam die Sendergruppe auf 390 UHD-Programmstunden, eine Steigerung um knapp 75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; 2021 werden es über 500 Stunden sein.

Thomas Harscheidt, Geschäftsführer CBC: „Wir freuen uns sehr, dass Seapoint und die BBC uns das Vertrauen schenken, mit uns ihre UHD-Show-Premiere zu feiern. Das zeigt einmal mehr, welche Pionierrolle wir in der UHD-Produktion einnehmen. ‚Let’s Dance‘ gehört seit vielen Jahren zu den Highlights im Programm. Die Zuschauer können sich auf facettenreiche Bilder in UHD freuen.“

Nina Klink, Geschäftsführerin Seapoint, ergänzt: „Gerade bei so einem langlaufenden und erfolgreichen Format wie ‚Let’s Dance‘ ist es unser Anspruch, die Zuschauer*innen immer wieder mit Innovationen und herausragender Qualität zu begeistern. Deshalb freut es uns besonders, dass wir gemeinsam mit der CBC und MMC nun auch technisch ein einmaliges Seherlebnis in UHD bieten können.“

Mit dem neuen UHD-Highlight am Freitagabend zeigt die Mediengruppe RTL Deutschland zum Start ins Wochenende über vier Stunden brillante UHD-Bilder am Stück: „Alles was zählt“, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Let’s Dance“.

Über RTL UHD

Auch Pössl mit Reisemobil Roadcruiser im Diesel-Abgasskandal von Fiat-Chrysler verwickeltDr. Stoll & Sauer reicht nächste Klage ein und rät zum schnellen Klagen

Diesel-Klage gegen Fiat trifft Pössl mit Roadcruiser

Fiat-Kunden stehen unter Schock. Auch der Autokonzern FCA hat einen ausgewachsenen Diesel-Abgasskandal und ganz offensichtlich {die|pass away} Abgasreinigung in seinen Motoren so manipuliert, dass {die|pass away} EU-Grenzwerte nur auf dem Prüfstand eingehalten werden. Darüber hinaus verkaufen Fiat und Iveco Fahrgestelle und Motoren an Herstellern von Reise- und Wohnmobilen. Damit hält der Diesel-Abgasskandal von FCA Einzug in eine gerade durch {die|pass away} Corona-Pandemie boomende Branche. Am 3. August 2020 hat Dr. Stoll & Sauer bereits {die|pass away} erste Klage in Deutschland im Abgasskandal gegen Fiat Chrysler {Automobiles|Vehicles|Cars|Autos}( FCA)am Landgericht Freiburg eingereicht. In der aktuellen Klage steht ein Wohnmobil des Herstellers Pössl im Mittelpunkt. Niesmann + Bischoff gehört zur Glück-Gruppe. Hier {die|pass away} Fakten zur nächsten Zivilklage gegen Fiat Chrysler {Automobiles|Vehicles|Cars|Autos} (Stellantis) in der Bundesrepublik:

Welche Motoren sind im FCA-Skandal verwickelt?FCA -Kunden haben jetzt natürlich viele Fragen. Dr. Stoll & Sauer geht davon aus, dass sich der Fall Fiat ähnlich entwickeln wird wie {die|pass away} Skandale bei VW, Daimler, BMW und Opel. {Die|Pass away} Kanzlei gehört zu einer der erfahrensten im Abgasskandal, hat am 6. Oktober 2015 {die|pass away} erste Klage im Dieselskandal von VW eingereicht und mit der Musterfeststellungsklage gegen VW deutsche Rechtsgeschichte geschrieben. Eine der wichtigsten Frage für {die|pass away} Verbraucher ist natürlich, bin ich vom Skandal betroffen.|Auch der Autokonzern FCA hat einen ausgewachsenen Diesel-Abgasskandal und ganz offensichtlich {die|pass away} Abgasreinigung in seinen Motoren so manipuliert, dass {die|pass away} EU-Grenzwerte nur auf dem Prüfstand eingehalten werden. Dr. Stoll & Sauer geht davon aus, dass sich der Fall Fiat ähnlich entwickeln wird wie {die|pass away} Skandale bei VW, Daimler, BMW und Opel. Oktober 2015 {die|pass away} erste Klage im Dieselskandal von VW eingereicht und mit der Musterfeststellungsklage gegen VW deutsche Rechtsgeschichte geschrieben.}

Gast, Gästin, Gäst*innen? ExpertInnenstatement zur Diskussion um gendergerechte Sprache

Die Sprachwissenschaftlerin und apl. Professorin Dr. Kirsten Schindler über respektvolle und zielführende Sprache – und Probleme in der aktuellen Diskussionskultur zum Thema Gendern.

Gendersensible Sprache setzt sich immer mehr durch. Genderstern, Gender-Gap oder Gender-Doppelpunkt – aktuell gibt es viele Varianten geschlechtergerechter Sprache. Der Online-Duden hat inzwischen zum Beispiel den Begriff Gästin aufgenommen und damit nicht nur Lob, sondern auch Kritik auf sich gezogen. Die außerplanmäßige Professorin Dr. Kirsten Schindler vom Institut für deutsche Sprache und Literatur II an der Universität zu Köln nimmt Stellung zur aktuellen Diskussion um gendergerechte Sprache.

Professorin Dr. Kirsten Schindler: „Die Diskussion um die Frage, ob und wie sich in der Sprache das Geschlecht von Personen abbildet, ist nicht neu. Vergleichsweise neu ist aber, dass nach vielen Jahrzehnten der Bemühungen um eine – auch sprachlich – stärkere Sichtbarmachung von Frauen, in den letzten Jahren vermehrt Anstrengungen unternommen wurden, Formen zu finden, um auch Menschen zu adressieren, die sich nicht einem der beiden Geschlechter Mann oder Frau zuordnen lassen oder wollen. Spätestens mit der Veränderung des Personenstandsgesetzes (2017, ratifiziert 2018) und der Möglichkeit neben männlich und weiblich noch die Form divers ins Geburtenregister einzutragen, hat die Diskussion an Relevanz zugenommen. Der Wunsch, alle Menschen so zu adressieren, dass sie sich angesprochen fühlen, entspringt dabei ganz grundsätzlich der Haltung einer respektvollen und zielführenden Kommunikation.

Kontrovers ist aber sicher die Frage, welche Form bzw. Formen dafür in besonderer Weise geeignet ist bzw. sind. Der Rat für deutsche Rechtschreibung setzt sich in seiner 2017 eingerichteten Arbeitsgruppe intensiv für forschungsbasierte Empfehlungen ein, die neben sprachsystematischen Überlegungen auch Fragen der Nutzungsart und Frequenz bestimmter Formen (zum Beispiel Beidnennungen, Genderstern und andere) berücksichtigen. Neben grundlegenden Kriterien, die zum Beispiel Verständlichkeit und Lesbarkeit, Rechtssicherheit und Eindeutigkeit betreffen, geht es in diesen Empfehlungen auch um orthografische Fragen sowie stilistische und grammatisch-syntaktische Strategien; letztere sind insbesondere für das Schreiben von behördlichen Texten, die Kommunikation in öffentlichen Räumen, Pressetexte etc. von Bedeutung – sie betreffen grundsätzlich nicht das private Sprechen und Schreiben. Finale Entscheidungen für einzelne (und damit zugleich gegen andere) dieser Sprachformen sind bislang nicht getroffen bzw. noch nicht im Amtlichen Regelwerk festgelegt worden (https://www.rechtschreibrat.com/DOX/rfdr_2018-11-28_anlage_3_bericht_ag_geschlechterger_schreibung.pdf). Dieses Abwarten ist verständlich, schafft aber auch Unsicherheit.

Der Vorstoß des Dudens, sogenannte generische Formen (insbesondere das generische Maskulinum) ganz grundsätzlich in Frage zu stellen, geht über die bisherigen Empfehlungen hinaus. Bislang stellt die generische Verwendung von maskulinen Substantiven, die Personen bezeichnen, eine durchaus noch übliche (wenn auch kritisierte) Möglichkeit dar. Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: Der Ausdruck „Lehrer“ könnte dann einen männlichen Lehrer, eine weibliche Lehrerin oder eine Lehrkraft bezeichnen, bei der das Geschlecht entweder nicht bekannt, nicht der Zweigeschlechtlichkeit zuzuordnen oder irrelevant ist. „Lehrer“ in seiner generischen Verwendung soll dann auf die Kategorie (also zum Beispiel die Rolle einer Lehrkraft im Unterricht) verweisen. Schwierig am generischen Maskulinum ist seine Mehrfachbedeutung, das heißt die sprachliche Information, ob „Lehrer“ nun generisch oder geschlechtsspezifisch verwendet wird (also nur männliche Lehrkräfte meint), ist unklar. Das generische Maskulinum ist aus sprachhistorischer Perspektive übrigens ebenfalls vergleichsweise ‚neu‘ und wird in der oben beschriebenen Nutzung erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts verwendet. In älteren Grammatiken finden sich vor allem geschlechtsspezifische Benennungen, wie Professorin Dr. Ursula Doleschal eindrücklich gezeigt hat. Dabei spielten auch gesellschaftliche Bedingungen eine Rolle. Viele der ausschließlich männlichen Berufsbezeichnungen zeigen, dass Frauen gar nicht die Möglichkeit hatten, diese Berufe auszuüben; etwas, das sich ja glücklicherweise geändert hat.

„Gästin“, wie vom Duden vorgeschlagen und in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert, wäre dann das weibliche Pendant zu dem nur noch ausschließlich männliche Besucher bezeichnenden „Gast“. Damit wird einerseits die weibliche Form gestärkt und das generische Maskulinum abgelehnt, zugleich werden zwei Formen vorgeschlagen, die die Zweigeschlechtlichkeit betonen. Die Ableitung Gästin ist dabei durchaus nicht neu. Professor Dr. Henning Lobin, Direktor des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim, verweist zurecht auf den Eintrag im Grimm‘schen Wörterbuch, also auf eine Verwendung, die mindestens ins 19. Jahrhundert zurückweist. Gästin war und wird bislang nicht häufig verwendet und erscheint den meisten vermutlich ungewohnt und irritierend. Andersherum: Bei „Gast“ ist die generische Verwendung momentan noch so etabliert, dass eine ausschließlich männliche Lesart eher unwahrscheinlich ist.

Der Vorschlag „Gästin“ erscheint aus den angegebenen Gründen daher noch nicht gänzlich überzeugend, zudem macht der Vorschlag auf ein Problem aufmerksam, das die Debatte um geschlechtergerechte Sprache zurzeit stark bestimmt. Neben Einzelnen, die geschlechtergerechte Sprache weiterentwickeln und systematisch nutzen, diese Nutzung aber auch von anderen einfordern, stehen andere, die solchen – teils sehr gravierenden – Änderungen in der Sprache gegenüber skeptisch sind. Trotz jeweils wichtiger Argumente lässt sich eine oftmals ungute Diskussion wahrnehmen, der einerseits Sexismus, andererseits „Genderwahn“ unterstellt wird. Damit wird die wichtige Debatte um eine inkludierende Sprache, das gemeinsame Finden und Diskutieren dafür geeigneter Formen teils überdeckt.“

Köln-Rodenkirchen: Wiederherstellung der Fahrbahndecke in der Hauptstraße

Ein Dokument

Nach Arbeiten am Gasnetz stellt die RheinEnergie in der Zeit von Montag, 1. März, bis Mittwoch, 10. März 2021, die Fahrbahndecke in der Hauptstraße im Kölner Stadtteil Rodenkirchen wieder her. Die Arbeiten finden im Abschnitt zwischen den Hausnummern 24 und 34 statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der beigefügten Pressemitteilung.

Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Eugen Ott

SWRLive: Eröffnungsfeier zur „Woche der Brüderlichkeit“ mit Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille im SWR Fernsehen

Stuttgart (ots)

Live aus der Liederhalle in Stuttgart mit Überreichung der Buber-Rosenzweig-Medaille am7. März 2021, 11:35 Uhr, im SWR Fernsehen/ Zusammenfassung in Das Erste/ Livestream unter www.SWRfernsehen.de/live/index.html!.?.!Stuttgart. Margaretha Hackermeier, katholische Präsidentin des Deutschen Koordinierungsrats, eröffnet am 7. März in der Stuttgarter Liederhalle {die|pass away}“Woche der Brüderlichkeit 2021″. Es sprechen weiterhin der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann sowie der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper. {Die|Pass away} Stuttgarter Philharmoniker gestalten den musikalischen Rahmen unter Leitung ihres Chefdirigenten Dan Ettinger. Evelin König moderiert {die|pass away} 60-minütige Veranstaltung, {die|pass away} ohne Publikum stattfindet. Liveübertragung der Eröffnungsfeier mit Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Christian Stückl live am 7. März 2021 um 11:35 Uhr im SWR Fernsehen und in ARD-alpha. Das Erste zeigt am 7. März 2021 um 23:35 Uhr eine halbstündige Zusammenfassung.Verleihung der Buber-Rosenzweig Medaille 2021 an Christian Stückl {Die|Pass away} Buber-Rosenzweig-Medaille 2021 erhält der Regisseur Christian Stückl.

Der Preisträger hat sich als Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele seit 1990 mit dem Vorwurf des christlichen Antijudaismus auseinandergesetzt und {die|pass away} Passionsspiele reformiert. Christian Stückl beschäftigte sich darüber hinaus in vielen seiner Inszenierungen mit dem Verhältnis der Religionen zueinander, er bezieht Stellung gegen Antisemitismus und Rassismus und steht ein für eine offene und plurale Gesellschaft. Mit ihm wird ein Theatermacher ausgezeichnet, der in besonderer Weise auch das Jahresthema des Deutschen Koordinierungsrats für 2021 sowie das Leitthema der“Woche der Brüderlichkeit“ reflektiert. Es lautet:“… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“und soll {die|pass away} Bedeutung visueller Medien für {die|pass away} Erinnerung -und Gedenkkultur betonen. {Die|Pass away} Laudatio auf den Preisträger hält Kardinal Reinhard Marx. Woche der Brüderlichkeit Jedes Jahr im März wird mit einem Festakt {die|pass away}“ Woche der Brüderlichkeit „eröffnet, {die|pass away} vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet wird. In zahlreichen Workshops und Vorträgen in den folgenden Monaten geht es um {die|pass away} Verständigung zwischen Christen und Juden, um den Kampf gegen Antisemitismus und Diskriminierung sowie das friedliche Zusammenleben der Religionen. Schirmherr der“Woche der Brüderlichkeit“ist der Bundespräsident. Teil der Eröffnungsfeier ist seit 1968 {die|pass away} Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. {Die|Pass away} Medaille wird in Erinnerung an die jüdischen Philosophen Martin Buber und Franz Rosenzweig verliehen.|Mit ihm wird ein Theatermacher ausgezeichnet, der in besonderer Weise auch das Jahresthema des Deutschen Koordinierungsrats für 2021 sowie das Leitthema der“Woche der Brüderlichkeit“ reflektiert. Schirmherr der“Woche der Brüderlichkeit“ist der Bundespräsident. Teil der Eröffnungsfeier ist seit 1968 {die|pass away} Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.}

Der Preisträger hat sich als Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele seit 1990 mit dem Vorwurf des christlichen Antijudaismus auseinandergesetzt und {die|pass away} Passionsspiele reformiert. Mit ihm wird ein Theatermacher ausgezeichnet, der in besonderer Weise auch das Jahresthema des Deutschen Koordinierungsrats für 2021 sowie das Leitthema der“Woche der Brüderlichkeit“ reflektiert. Jedes Jahr im März wird mit einem Festakt {die|pass away}“ Woche der Brüderlichkeit „eröffnet, {die|pass away} vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet wird. Schirmherr der“Woche der Brüderlichkeit“ist der Bundespräsident. Teil der Eröffnungsfeier ist seit 1968 {die|pass away} Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

Capital zeichnet CHECK24 als Deutschlands innovativstes Unternehmen aus

München (ots)

CHECK24 gehört zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands. Das ergab eine Untersuchung des Wirtschaftsmagazins Capital und des Datenanalyse-Haus Statista. Die Tester*innen zeichneten das Vergleichsportal im Bereich „Internet, Medien & Kommunikation“ aus. In der Kategorie für Firmen bis 1.000 Mitarbeiter*innen konnte CHECK24 dort als einziges Unternehmen die Maximalwertung fünf Sterne erreichen und landete so z. B. vor Ebay, Payback oder Seven.One Media.1)

CHECK24 mit seinem Hauptsitz in München trägt dazu bei, dass die bayerische Landeshauptstadt die erste Adresse für Technologieunternehmen in Deutschland ist. Neben CHECK24 haben 76 der insgesamt 473 ausgezeichneten Unternehmen ihren Sitz im Großraum München. Dahinter folgen Köln und Berlin.

Capital und Statista befragten für ihre Analyse Vertreter*innen innovationspreisgekürter Unternehmen und Mitglieder des Statista Expert Circle. Insgesamt gaben 3.269 erfahrene Führungskräfte ihre Stimme ab. Zunächst wurden die Befragten um eine Empfehlung besonders innovativer Unternehmen gebeten.

Danach konnten sie ihre Antworten durch Sieger von Innovationswettbewerben der vergangenen drei Jahre ergänzen. Anschließend sollten die Expert*innen entscheiden, in welchem der drei Bereiche (Produkte und Dienstleistungen, Prozesse sowie Unternehmenskultur) ihre empfohlenen Unternehmen besonders hervorzuheben sind. Abschließend gaben die Teilnehmer*innen an, wie sehr neun vorgegebene Empfehlungsgründe für die jeweiligen Unternehmen zutreffen. Nach einer Gewichtung wurden die Ergebnisse in eine Sternebewertung übertragen. Werte im zweiten Quartil entsprechen drei Sternen, Werte im dritten Quartil vier, alle darüberliegenden fünf.

1)Quelle: Capital.de „Deutschlands innovativste Unternehmen“ (https://ots.de/SmhMMz) abgerufen am 22.2.2021

Pressekontakt:

Buchtipp: Johanna Romberg trifft Naturretter aus Ihrer Region

Ein Dokument

Für ihr neues Buch hat Bestsellerautorin Johanna Romberg lokale Umwelthelden – auch aus Ihrer Region – getroffen, die der Natur wieder den Platz verschaffen, den sie braucht.

Bestsellerautorin Johanna Romberg hat für ihr neues Buch eine ganze Reihe Menschen getroffen, die in verschiedenen Ecken Deutschlands Biotope schaffen, Lebensräume verteidigen oder der Natur auf andere Weise Platz verschaffen:

In den Mooren bei Greifswald und Pinneberg, an einem Steinbruch unweit von Maria Laach in der Eifel, in der Lüneburger Heide, in einem wilden Garten im niedersächsischen Binnen, im schleswig-holsteinischen Wattenmeer, an einem Küchentisch in Lübeck und in der Schorfheide Ostbrandenburgs.

Junge Frau wie eine Sklavin gehalten – Anklage gegen vier Täter

Köln (ots)

Mehrere Tage ist eine 21-Jährige von vier Tätern in einer Wohngemeinschaft in Köln-Höhenberg wie eine Sklavin gehalten worden. Die Frau starb im Krankenhaus an multiplem Organversagen. Der furchtbare Fall geschah im Frühjahr 2020 – nun hat die Kölner Staatsanwaltschaft Anklage gegen vier Personen wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen Körperverletzung mit Todesfolge erhoben. Sie sollen für den Tod der 21-Jährigen verantwortlich sein – darunter auch der Ex-Freund des Opfers. Die Anklage der Staatsanwaltschaft listet schreckliche Details von Misshandlungen auf. Das spätere Opfer soll mit eine Hundeleine geschlagen worden sein, mit Arbeitsstiefeln getreten, gewürgt und häufig mit Schlägen und Fäusten drangsaliert worden sein. Hiebe bekam die 21-Jährige in den Unterleib und anderen Stelle des gesamten Körpers. Begonnen haben die Peinigungen, als das Paar sich trennte, heißt es in der Anklage. Danach soll der frühere Freund seine Ex brutal attackiert haben. Die Gewaltexzesse wurden intensiver, als ein weiteres Paar dauerhaft in der Wohnung lebte. „Die Frau erlitt am gesamten Körper zahlreiche intensive Verletzungen“, sagt Landgerichtssprecher Dr. Jan Orth. Ein Arzt sei nicht gerufen worden. Von etwa dem 23. April bis zum 28. April behandelten die Bewohner der Wohngemeinschaft die Frau wie eine Sklavin. Die Angeklagten schrieben der Frau vor, wie sie sich zu verhalten habe. Ob der Gang zur Toilette, Essen oder Körperpflege – alles ging nur mit Einwilligung der Angeklagten. In einem Fall soll die 21-Jährige an den Haaren aus dem Badezimmer gezogen worden sein. Verstieß die Frau gegen die Regeln, wurde sie bestraft: In der Anklage steht, dass sie den Boden zur Strafe ablecken musste. Damit die Frau keine Hilfe holen konnte, soll man ihr auch ihr Handy abgenommen haben. Nach mehreren Tagen der Peinigungen war die 21-Jährige körperlich so am Ende, dass sie sich kaum noch wehren konnte und nur noch regungslos auf dem Boden lag, teilte die Polizei mit. Schließlich vermisste eine Freundin die Frau, weil sie nicht mehr am Telefon zu erreichen war. Der Rettungsdienst wurde alarmiert. Schließlich fanden die Sanitäter die lebensgefährlich verletzte Frau in den Räumen an der Nördlinger Straße. Mediziner stellten in der Klinik in Merheim „diverse Brüche“ fest. Zudem diagnostizierten die Ärzte ein akutes Nierenversagen. Trotz aller ärztlichen Bemühungen starb die 21-Jährige schließlich am 6. Juli 2020 an multiplem Organversagen, so die Staatsanwaltschaft.

Pressekontakt:

Kölnische Rundschau
Jens Meifert
Telefon: 0221-1632-498
print@kr-redaktion.de

Original-Content von: Kölnische Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Nachholspiel 3. Liga LIVE bei MagentaSport – Dresden „nur“ 1:1 gegen FC Bayern München2FCB-Youngster ärgern Dynamo vor dem Top-Spiel gegen Ingolstadt: „Wir waren nicht gut genug für den Sieg“

München (ots)

Die jüngste Mannschaft der Liga, der FC Bayern2, hält mit einem 1:1 beim Tabellenführer Dresden die Spannung an der Spitze. Dynamo-Trainer Markus Kauczinski befand nüchtern: „Letzten Endes waren wir heute nicht gut genug für den Sieg.“ Kauczinskis Ausblick auf das Topspiel am Samstag gegen den Zweiten FC Ingolstadt (ab 13.45 Uhr live): „Da müssen wir auf jeden Fall anders auftreten. Da müssen wir mutiger sein.“ Den Punktgewinn für den FC Bayern sicherte Maximilian Welzmüller mit seinem ersten Treffer seit 2017. „Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Wir haben heute mit 3 Spielern aus dem 2003er-Jahrgang gespielt – die sind noch aus dem jüngeren Jahrgang der A-Junioren“, so Welzmüller. Sein Tor widmete er übrigens „meinen beiden Brüdern“.

Nachfolgend die Stimmen vom Spiel Dresden gegen FC Bayern München 2 – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport benennen. Weiter geht´s mit dem Derby TSV 1860 München gegen Spvgg. Unterhaching – am Freitag ab 18.30 Uhr live bei MagentaSport.

Dynamo Dresden – FC Bayern München2 1:1

Frage an Dynamo-Trainer Markus Kauczinski – den Sieg verschenkt? „Am Ende haben wir die Chancen noch. Wir haben insgesamt nicht gut genug gespielt. Nicht so aggressiv und nicht so schnell im Kopf wie wir´s sein müssen in so einem Spiel. Da hat es uns Bayern schon schwer gemacht. Die letzte Viertelstunde haben wir dann plötzlich anders gespielt und Chancen gehabt. Da müssen wir noch einen machen. Letzten Endes waren wir heute nicht gut genug für den Sieg.“

Kauczinskis Ausblick auf das Topspiel gegen Ingolstadt am Samstag: „Da müssen wir auf jeden Fall anders auftreten. Da müssen wir mutiger sein. Wir müssen den Weg nach vorne anders suchen. Gerade in der ersten Viertelstunde nach der Halbzeit haben wir viele Angriffe liegen lassen.“

Der Punktgewinn fühle sich „unter den Voraussetzungen wir hierher gefahren sind, sehr gut an“, sagte FCB-Torschütze Maximilian Welzmüller: „Für mich ist der Punkt auch verdient. Nach dem 1:1 hatten wir eine Riesenchance aufs 2:1. Ich bin unglaublich stolz auf die Mannschaft. Wir haben heute mit 3 Spielern aus dem 2003er-Jahrgang gespielt – die sind noch aus dem jüngeren Jahrgang der A-Junioren.“

Deutscher Servicepreis 2021Auszeichnung der servicebesten Unternehmen – Sieger in 27 Kategorien beim 11. Deutschen Servicepreis

Köln/Hamburg (ots)

Kundenorientierung ist auch in Deutschland kein Fremdwort. Trotz der großen Herausforderungen, denen sich die Wirtschaft coronabedingt stellen musste, bieten die Unternehmen insgesamt einen guten Service. Das zeigt eine umfassende Jahresauswertung von 54 Studien und Kundenbefragungen des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Der Nachrichtensender ntv und das DISQ zeichnen heute die Gewinner mit dem renommierten Deutschen Servicepreis aus (Sendehinweis: ntv Ratgeber – Test, Donnerstag, 25.02.2021, 18:35 Uhr).

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität: „Der Service bewegt sich hierzulande auf einem guten Niveau. Dass gegenüber 2019 sogar noch eine leichte Verbesserung eingetreten ist, muss vor dem Hintergrund des schwierigen Umfeldes hervorgehoben werden. Natürlich gibt es in vielen Unternehmen noch Verbesserungspotenzial; die beste Performance lieferten die Gewinner des Deutsche Servicepreises.“

Jochen Dietrich, ntv-Redaktionsleiter Wirtschaftsmagazine: „Der von ntv mitinitiierte Deutsche Servicepreis zeichnet jene Unternehmen aus, die sich im letzten Jahr – aller Widrigkeiten zum Trotz – mit guten Serviceleistungen profiliert haben. Dies liefert allen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine wichtige Orientierungshilfe.“

Im Rahmen der Studien und Verbraucherbefragungen wurden anhand von rund 12.000 verdeckten Testkontakten und fast 90.000 Kundenmeinungen insgesamt gut 1.700 Unternehmen untersucht. Die Auszeichnung wird in 27 Kategorien vergeben, etwa in den Bereichen Gesundheit, Versicherung und Finanzen, Energie, Reise und Touristik oder Bildung. Unter den Gewinnern des Deutschen Servicepreises finden sich auch Unternehmen, die in ihrer Branche in puncto Service schon langjährig Maßstäbe setzen und bereits mehrfach zu den Preisträgern zählten. Spitzenreiter sind der Immobilienfinanzierer Interhyp und der Versicherer Münchener Verein mit acht Auszeichnungen. Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse sicherte sich in den letzten Jahren sieben Awards. Häufige Mehrfachgewinner sind auch der Energieversorger Knauber und die Budgethotelkette Motel One (sechsmal) sowie Acer, CosmosDirekt und Samsung mit jeweils fünf Auszeichnungen.

PREISTRÄGER DEUTSCHER SERVICEPREIS 2021

(alphabetische Sortierung)

DFSI-Studie „Die Zukunftssicherheit der deutschen Lebensversicherer“ 2021WWK Leben und Hannoversche sind die zukunftssichersten Gesellschaften

Köln (ots)

Können Deutschlands Lebensversicherer das Dauerzinstief überleben? Dieser Frage ging das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) auch in diesem Jahr detailliert nach. Für die Studie „Die Zukunftssicherheit der deutschen Lebensversicherer 2021“ wurden die 60 größten in Deutschland aktiven Lebensversicherer einem harten Fakten-Check unterzogen. Wie schon in den Vorjahren erwies sich die WWK Leben als der Service-Versicherer, der am besten für die Zukunft gerüstet ist. Bei den Direkt-Versicherern schnitt die Hannoversche am besten ab.

Die deutschen Lebensversicherer kommen einfach nicht in ruhiges Fahrwasser. Erst sanken die Zinsen in Folge der Finanz- und Staatsschuldenkrise in bis dahin unbekanntem Ausmaß. Und nun sorgt Corona dafür, dass die Zinsen auf Jahre hinaus niedrig bleiben. „Die bereits lange Zeit extrem niedrigen Zinsen gefährden das bisherige Geschäftsmodell der Lebensversicherer stark“, sagt DFSI-Geschäftsführer Thomas Lemke. „Und die Corona-Pandemie lässt eine nachhaltige Zinswende in noch weitere Ferne rücken.“ Mit gravierenden Folgen für die Branche: „Ich rechne angesichts der massiven Verwerfungen damit, dass ein paar Wettbewerber, die nicht gut gewirtschaftet haben, ausscheiden“, erklärte vor kurzem Oliver Bäte, der Chef des Marktführers Allianz.

Damit stellen sich zwangsläufig Fragen: Können die Lebensversicherer überhaupt überleben? Welche Lebensversicherer haben ihr Geschäft trotz anhaltendem Dauerzinstief zukunftsfest aufgestellt? Und welche nicht? Das DFSI hat daher – wie schon in den Vorjahren – eine Studie zur Zukunftssicherheit deutscher Lebensversicherer durchgeführt. Dabei wurden fünf Bereiche detailliert untersucht: die Substanzkraft jedes Lebensversicherers, seine Ertragsstärke, die Kundenzufriedenheit, die Bestandsicherheit sowie die Kundenperformance.

Die Ergebnisse sind dramatisch: Zwöf Lebensversicherer schaffen es nicht, die geforderten gesetzlichen Solvabilitätsquoten ohne Hilfe der derzeit noch zulässigen Übergangsmaßnahmen zu erreichen. Und 22 der 60 untersuchten Versicherer gelang es nicht, eine Rohüberschussmarge von mindestens 1,0 Prozent zu erwirtschaften. „Ein fatales Ergebnis für diese Gesellschaften, denn aus der Rohüberschussmarge werden die nicht garantierten Kundenüberschüsse bedient – und bei Versicherungs-Aktiengesellschaften auch die Aktionäre“, erläutert der Senior Analyst des DFSI, Sebastian Ewy. Verschärfend für Kunden von Versicherungs-AGs gibt es bei diesen AGs den Trend, den Aktionären immer größere Anteile des Rohüberschusses zukommen zu lassen. „Diese teils eklatante Bevorzugung wird oft durch eine Absenkung der Gewinnbeteiligung der Kunden erzielt,“ weiß DFSI-Geschäftsführer Thomas Lemke. In diesen Fällen gab es daher in der Studie Punktabzug.

Übrigens: Im Schnitt schütten die untersuchten Versicherer 2021 auf die angelegten Kundengelder eine Überschussbeteiligung von 2,04 Prozent aus. Nur bei zehn Gesellschaften lag diese Quote deutlich höher: Ihre Kunden bekommen 2,5 Prozent bis 3,0 Prozent. Am anderen Ende der Skala rangieren dagegen drei Versicherer mit Überschussbeteiligungen von lediglich 1,25 Prozent. Fatal für Neukunden, denn auch bei diesen Gesellschaften erhalten Kunden mit Altverträgen weiterhin die ihnen bei Abschluss garantierte Mindestverzinsung von bis zu 4,0 Prozent.

Doch nicht nur fehlende finanzielle Substanz und zu geringe Erträge bringen Versicherer in existenzielle Gefahr: Bei immer mehr Gesellschaften bluten zudem die Bestände aus. Lediglich bei 19 Service-Versicherern wächst der Bestand noch. Im Jahr 2017 stieg dagegen die Anzahl der Verträge noch bei 24 Service-Versicherern. „Eine äußerst bedenkliche Entwicklung“, findet DFSI-Studienleiter Ewy. „Den Versicherern laufen die Kunden weg.“ Etwas besser sieht es hier bei den vier Direkt- und Biometrie-Versicherern aus: Immerhin drei Gesellschaften verzeichnen steigende Vertragszahlen. Naturgemäß ist das bei den Run-Offs anders: Hier verringert sich bei jedem der fünf betrachteten Unternehmen die Zahl der Verträge.

Pressenews: Ab nach draußen mit der neuen Lamaze Clip & Go Kollektion von TOMY

Ein Dokument

Es duftet nach Frühling und das schöne Wetter zieht Groß und Klein nach draußen. Zeit für die neue Lamaze Clip & Go Kollektion von TOMY: freche Früchtchen, bunte Käfer und ein kleiner Traktor warten auf ihren ersten Ausflug ins Grüne. Dank ihres praktischen Clips sind die farbenfrohen Lamaze Produkte einfach anzubringen und können überall mitgenommen werden, ohne verloren zu gehen – die idealen Begleiter für kleine Entdecker ab sechs Monaten.

Die Pressemitteilung sowie Bildmaterial finden Sie am Ende dieser E-Mail. Wenn Sie Fragen oder Interesse an einer Kooperation mit TOMY haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Viele Grüße

Ihr TOMY Presseteam

i. A. Tomma Rabach

Territory und Ad Alliance gewinnen gemeinsam DOUGLAS-Pitch

Köln/Hamburg (ots)

Territory und Ad Alliance haben den aktuellen Pitch um das crossmediale DOUGLAS-Kundenmagazin gewonnen. Das Projekt umfasst die Kreation, Produktion und Vermarktung eines sechs Mal im Jahr erscheinenden Printmagazins und die Erstellung von Content für die digitalen Kanäle von Douglas. Das Magazin wird künftig von Territory und Ad Alliance betreut. Territory ist für Konzept, Kreation und Produktion der crossmedialen Inhalte verantwortlich; ein übergreifendes Print-Digital-Team aus den G+J-Beauty-Redaktionen von BRIGITTE und GALA wird mit seiner Expertise den Kolleg*innen von Territory beratend zur Seite stehen. Ad Alliance wird das Kundenmagazin exklusiv vermarkten und konnte sich in einem Pitch gemeinsam mit Territory gegen weitere Mitbewerber durchsetzen. Damit baut Ad Alliance die Vermarktung von Corporate Publishing-Angeboten weiter aus.

Das DOUGLAS-Magazin wird konzeptionell überarbeitet und mit der Ausgabe 03/2021 (17. Mai 2021) in modernem Look und mit neuen Rubriken und Kolumnen vorliegen. Das Heft erscheint alle zwei Monate mit einer Auflage von 1,9 Millionen Exemplaren. Es wird DOUGLAS-Card-Kund*innen nach Hause geschickt und liegt in den Filialen der Parfümeriekette aus. Anzeigenschluss für die erste überarbeitete Ausgabe ist der 8. März 2021.

Caroline Schmitt, Director Marketing, E-Commerce, Social Media & Marketing-PR Germany DOUGLAS: „Mit Leidenschaft, Kreativität und tollen Ideen haben Territory und Ad Alliance gezeigt, welches Potenzial sie in unserem DOUGLAS-Magazin sehen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit zwei erfahrenen Partnern an unserer Seite unser crossmediales Kundenmagazin neu aufsetzen und unsere Leser*innen ab Mai sowohl mit der klassischen Printversion als auch über unsere digitalen Kanäle mit neuen Impulsen und einem frischen Look begeistern und inspirieren können.“

Sandra Harzer-Kux, Sprecherin der Geschäftsführung Territory: „DOUGLAS ist nicht nur eines der größten und modernsten Beauty-Retailer, sondern längst selbst eine echte Love Brand. Sie steht für absolute Beauty-Leidenschaft und exzellente Beratungskompetenz ebenso wie für entschlossenes Unternehmertum und erfolgreiche digitale Transformation. Dass wir DOUGLAS von unserem Konzept überzeugen konnten, ist ein toller Beleg für unsere fachliche Kompetenz und übergreifende Aufstellung“.

„Für uns war dieser Pitch sehr wichtig, da Corporate-Publishing-Angebote eine große Reichweite für eine Vielzahl an Werbungtreibenden bieten. Mit uns haben unsere Werbekunden den stärksten Partner an ihrer Seite, um die passgenaue Zielgruppe zu erreichen, in diesem Fall vor allem die weibliche Zielgruppe“, so Paul Mudter, COO Ad Alliance. „Als Ad Alliance wollen wir stetig wachsen und uns noch breiter aufstellen. In diesem Fall haben wir gemeinsam mit Territory eine immense Schlagkraft und bieten DOUGLAS mit unseren Erfahrungen Vermarktung und Content aus einer Hand.“

Zur Ad Alliance:

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Roth voran

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Roth voran

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Die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Roth ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür in den vergangenen drei Monaten zwei Standorte neu gebaut, einen mit LTE und einen mit 5G erweitert. Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es steht insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich. Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Allersberg, Hilpoltstein (2) und Rednitzhembach. Die Standorte dienen zudem der Versorgung entlang der Autobahn und/oder der Bahnstrecke. Der Landkreis Roth nimmt von Beginn an Teil an der Entwicklung und hat damit einen digitalen Standortvorteil.

Status und Ausblick

Die Telekom betreibt im Landkreis Roth jetzt 60 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 99 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 18 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an 21 Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

Holz – die große erneuerbare Energie: Initiative Holzwärme formuliert Empfehlungen an Politik

Köln/berlin (ots)

Die Initiative Holzwärme hat eine neue Info-Broschüre „Holz – die große erneuerbare Energie“ vorgelegt und darin unter anderem auch Empfehlungen an die Politik formuliert. Dabei nehmen die Partner der Initiative Bezug auf die EU-Klimaziele, die durch den europäischen Rat im November 2020 noch einmal verschärft wurden. Galt bisher ein CO2-Reduktionsziel von 40 %, so soll der CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 nun um 55 % reduziert werden. „Wer ein solch ambitioniertes Ziel erreichen will, muss vollumfänglich die nachwachsende und CO2-neutrale Ressource Holz zur Wärmeversorgung in der Industrie, in Nahwärmenetzen und in Gebäuden in die Strategie einbeziehen“, betont Artur Auernhammer, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vorsitzender des Vorstandes des Bundesverbandes Bioenergie (BBE). Auernhammer unterstützt die Förderung moderner und effizienter Holzzentralheizungen und fordert ihre Fortsetzung. Diese wurde zu Beginn des Jahres in die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) überführt.

Holz: Größte erneuerbare Energie im Wärmemarkt

„Mit einem Anteil von rund 5 Prozent am deutschen Endenergieverbrauch liegt die Holzenergie auf demselben Niveau wie die Windenergie“, betont Andreas Lücke, Koordinator der Initiative Holzwärme und BDH-Hauptgeschäftsführer. Dabei sei vielen nicht bewusst, dass die Holzenergie 65 % der erneuerbaren Energien im größten Energieverbrauchssektor Deutschlands, dem Wärmemarkt, ausmacht. Der Wald, so Lücke mit Bezug auf Daten der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR), belege mit rund 11 Mio. Hektar ein Drittel der Fläche Deutschlands. Dies stelle in Europa einen Spitzenwert dar.

„Seit Jahren wächst der deutsche Wald netto um 1 bis 3 Prozent, so dass eine nachhaltige Bewirtschaftung gewährleistet ist, zumal für die energetische Verwertung nur Waldrest- und Schadholz verwendet wird, das für die stoffliche Verwertung nicht in Frage kommt“.

Pro Klimaschutz: Stand der Technik beschleunigt in die Gebäude bringen

Christiane Wodtke, geschäftsführende Gesellschafterin des gleichnamigen Herstellers von Pelletöfen und Kaminöfen sowie Präsidentin des Industrieverbands Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) ergänzt: „Unsere Industrie hat in den letzten Jahren mit einem hohen Aufwand an Forschung und Entwicklung die Effizienz der Technologien vorangetrieben. Moderne Öfen und Holzheizungen mit Wirkungsgraden von 85 Prozent und mehr kommen im Vergleich zu veralteten Anlagen mit weniger als der Hälfte des Brennstoffes aus. Auch die Feinstaubemissionen konnten um über 90 % gesenkt werden“, so Wodtke weiter. Vor diesem Hintergrund sprechen sich die Partner der Initiative für den beschleunigten Austausch veralteter Anlagen aus.

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Rastatt voran

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Rastatt voran

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Die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Rastatt ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür in den vergangenen drei Monaten zwei Standorte neu gebaut und fünf mit LTE erweitert. Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es steht insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich. Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Bühl, Durmersheim, Iffezheim, Lichtenau und Rastatt (2). Drei Standorte dienen zudem der Versorgung entlang der Autobahn und/oder der Bahnstrecke. Der Landkreis Rastatt nimmt von Beginn an Teil an der Entwicklung und hat damit einen digitalen Standortvorteil.

Status und Ausblick

Die Telekom betreibt im Landkreis Rastatt jetzt 77 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 96 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 22 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an sechs Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

Neue Erkenntnisse über den Mechanismus der Kernspaltung: Bruchstücke drehen sich erst nach der Spaltung

Ein Team vom Institut für Kernphysik der Universität zu Köln hat zu der Klärung der Frage beigetragen, wie der Spin der beiden bei der Spaltung eines Atomkerns entstehenden Fragmente aufgebaut wird / Veröffentlichung in „Nature“

Eine Reihe von Experimenten am ALTO-Teilchenbeschleuniger im französischen Orsay hat erwiesen, dass die bei der Kernspaltung entstehenden Fragmente ihren Eigendrehimpuls (oder Spin) nach der Spaltung erhalten und nicht vorher, wie bisher in den meisten Theorien angenommen. Ermöglicht wurde dieses Ergebnis durch die „nu-ball“ Kollaboration, in der eine internationale Gruppe von Kernphysikerinnen und -physikern ein breites Spektrum von Atomen und deren Struktur untersucht. Die Gruppe umfasst Forschende aus 37 Instituten und 16 Ländern, darunter auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des Instituts für Kernphysik (IKP) der Universität zu Köln. Das Irène-Joliot-Curie-Labor in Orsay hat die Leitung der Gruppe inne. Die Studie ist unter dem Titel „Angular momentum generation in nuclear fission“ in „Nature“ erschienen.Die Kernspaltung, bei der sich ein schwerer Kern in zwei Teile spaltet und Energie freisetzt, wurde bereits Ende der 1930er Jahre von den Chemikern Otto Hahn und Fritz Straßmann, der Physikerin Lise Meitner und dem Physiker Otto Frisch entdeckt. Offene Fragen zu diesem Prozess bestehen jedoch bis heute. Die neue Studie hat untersucht, warum sich die bei der Spaltung eines schweren Atomkerns entstehenden Bruchstücke drehen, obwohl sich der ursprüngliche Kern nicht gedreht hat. Dazu gibt es konkurrierende Theorien. Die meisten gehen jedoch davon aus, dass der Spin der Spaltfragmente erzeugt wird, bevor sich der Kern spaltet, was zu einer klaren Korrelation der Spins der beiden Partnerfragmente führe. Um den Mechanismus aufzudecken, der den Fragmentspin erzeugt, führte das Team in der ALTO-Anlage Kernspaltungsreaktionen herbei und maß die Gammastrahlung, die dabei emittiert wurde. Die Forschenden buchten von Februar bis Juni 2018 mehr als 1200 Stunden Strahlzeit in dem Teilchenbeschleuniger, um Proben des Uranisotops 238U und des Thoriumisotops 232Th mit einem gepulsten Neutronenstrahl zu beschießen. Aus Köln waren Rosa-Belle Gerst, Guillaume Häfner, Dr. Nigel Warr und Dr. Andrey Blazhev an der Vorbereitung und Durchführung des Experiments beteiligt. Zudem analysierten sie ausgewählte Daten und trugen zur wissenschaftlichen Diskussion bei.Die umfassenden Daten zeigten, dass der Spin tatsächlich nach der Kernspaltung erzeugt wird. Das belegte die Analyse der gemessenen Gammastrahlen. Die Experimente zeigten auch, dass der durchschnittliche Spin von der Masse des Fragments abhängig ist und die Abhängigkeit der Form eines Sägezahns entspricht. Die beiden Fragmente, die sich in unterschiedlichen Massenverhältnissen aufteilen können, weisen jedoch durchschnittliche Spins auf, die nicht von der Masse ihres Partnerfragments abzuhängen scheinen. Der Hauptautor der Studie, Dr. Jonathan Wilson vom IJC-Labor in Orsay, erklärt: „Was mich wirklich überraschte war das Fehlen einer signifikanten Abhängigkeit des in einem Fragment beobachteten durchschnittlichen Spins von dem im Partnerfragment geforderten minimalen Spin. Die meisten Theorien, die annehmen, dass Spin vor der Spaltung erzeugt wird, hätten eine starke Korrelation vorhergesagt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Fragmentspin nach der Aufspaltung erzeugt wird. Man kann es sich vorstellen, als wären die Kernfragmente mit einem gedehnten Gummiband verbunden, das irgendwann reißt. Dies erzeugt eine Drehkraft, oder Drehmoment.“Dr. Nigel Warr sagt: „Ein wichtiger Meilenstein für das aktuelle Experiment war ein früheres Experiment in der ALTO-Anlage, bei dem 24 hochauflösende MINIBALL-Gamma-Detektoren verwendet wurden, die wir in Köln entwickelt haben.“ Dr. Andrey Blazhev fügt hinzu: „Das ermöglichte uns die Entwicklung des Multi-Detektor-Spektrometers ‚nu-ball‘, das aus 164 Detektoren besteht. Mit diesem Instrument war es möglich, Gammastrahlung mit hoher Auflösung und höherer Effizienz als früher zu messen.“Die neuen Erkenntnisse über die Rolle des Drehimpulses bei der Kernspaltung sind wichtig für das grundlegende Verständnis und die theoretische Beschreibung des Spaltungsprozesses. Sie beeinflussen aber auch andere Forschungsgebiete wie die Untersuchung der Struktur neutronenreicher Isotope und der Synthese und Stabilität superschwerer Elemente.Darüber hinaus eröffnet die Studie neue Möglichkeiten für praktische Anwendungsbereiche, wie etwa das Problem der Erhitzung durch Gammastrahlen in Kernreaktoren. Die bei der Kernspaltung emittierte Gammastrahlung und speziell die Gammamultiplizität (Anzahl der emittierten Gammastrahlen pro Spaltung) ist ein wichtiger Parameter für die Berechnung der Erwärmung in Kernreaktoren. Das Forschungsteam konnte die Gammamultiplizität direkt messen, was in Zukunft genauere Berechnungen der Erwärmung in Kernreaktoren ermöglichen wird.Das Institut für Kernphysik der Universität zu Köln blickt auf eine lange Kooperation mit verschieden Forschungsgruppen in Orsay zurück. Es bringt regelmäßig seine Expertise zu Gammadetektoren sowie zur Datenanalyse und Kernstrukturinterpretation in gemeinsame Forschungsprojekte ein. Inhalticher Kontakt:Dr. Andrey Blazheva.blazhev@ikp.uni-koeln.deDr. Nigel Warrwarr@ikp.uni-koeln.dePresse und Kommunikation:Eva Schissler+49 221 470 4030e.schissler@verw.uni-koeln.dePublikation:https://www.nature.com/articles/s41586-021-03304-wDOI: 10.1038/s41586-021-03304-wWeitere Informationen:Institut für Kernphysik (UzK): www.ikp.uni-koeln.de/IJC Labor: www.ijclab.in2p3.fr/en/home/

Es geht uns alle an: Bündnis „Medien für Vielfalt“ gegründet

Köln/Berlin (ots)

Auf Initiative der Bremischen Landesmedienanstalt haben die Medienhäuser ARD, ZDF, Deutsche Welle, Deutschlandradio, Mediengruppe RTL und ProSiebenSat.1 Media SE das neue Bündnis „Medien für Vielfalt“ gegründet.

Die Schirmherrschaft hat die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Staatsministerin Annette Widmann-Mauz übernommen.

Vielfalt ist ein wichtiges Element einer offenen Gesellschaft und zugleich auch ein positiver Erfolgsfaktor für die Wirtschaft. Das Bündnis steht für ein klares Bekenntnis zu Vielfalt in der Medienbranche. Für Medien bedeutet sie Verantwortung und Chance zugleich. Sie prägen mit ihrer Berichterstattung und in ihren Unterhaltungsangeboten die Wahrnehmung von Vielfalt in der Gesellschaft. Und sie fördern damit auch den öffentlichen Diskurs darüber.

Die Bündnispartner werden sich unter dem gleichnamigen Motto „Medien für Vielfalt“ regelmäßig austauschen, um Diversität nach innen und nach außen zu fördern und anhand von Erfahrungen voneinander zu lernen. Das Bündnis ist offen für neue Partner*innen aus dem Medienbereich, die sich ebenfalls für mehr Vielfalt engagieren wollen.

ARD-Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab: „Vielfalt ist der Reichtum einer offenen Gesellschaft. Als Medien können wir dies aufzeigen, abbilden und selbst dazu beitragen“.

Pressekontakt:

Verbot religiöser Zeichen im Betrieb nur in Ausnahmefällen

Köln (ots)

Darf ein Unternehmen es verbieten, während der Arbeit sichtbare religiöse Zeichen zu tragen? Diese Abwägungsfrage zwischen unternehmerischer Betätigungsfreiheit und individueller Religionsfreiheit muss der Europäische Gerichtshof entscheiden. Dessen Generalanwalt sprach sich am 25.2.2021 zugunsten der deutschen Religionsfreiheit aus. Arbeitsrechtler Prof. Dr. Michael Fuhlrott, Professor an der Hochschule Fresenius in Hamburg, gibt dazu eine Einschätzung.

Mit dem Bundesarbeitsgericht (BAG, Beschl. v. 30.1.2019 – 10 AZR 299/18 A) und dem Arbeitsgericht Hamburg (ArbG Hamburg, Beschl. v. 21.11.2018 – 8 Ca 123/18) haben gleich zwei deutsche Arbeitsgerichte den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung angerufen, ob das in der Grundrechtecharta verbriefte Recht auf unternehmerische Betätigungsfreiheit die Religionsfreiheit des einzelnen Arbeitnehmers überwiegt. Konkret geht es um die Frage, ob und wann Unternehmen Mitarbeiter*innen das Tragen von Kopftüchern und anderen sichtbaren religiösen Zeichen verbieten dürfen. „Es geht dabei um die schwierige Abwägungsfrage zwischen zwei geschützten Rechtspositionen: Religionsfreiheit des Einzelnen auf der einen Seite versus unternehmerischer Betätigungsfreiheit auf der anderen Seite“, so Prof. Dr. Michael Fuhlrott.

Bundesverfassungsgericht: Verbot nur bei konkreten Störungen

Das Grundgesetz schützt in Art. 4 die Religionsfreiheit und deren Ausübung. Ihr kommt eine besonders große Bedeutung zu. So hat das Bundesverfassungsgericht etwa 2015 ein generelles Verbot von Kopftüchern für Lehrerinnen als verfassungswidrig angesehen (Beschl. v. 27.1.2015 – 1 BvR 471/10 und 1 BvR 1181/10). Die Verfassungsrichter verlangen vielmehr eine konkrete Störung des Schulfriedens, um ein Kopftuchverbot zu rechtfertigen. Ähnlich urteilen deutsche Arbeitsgerichte: „Ein betriebliches Kopftuchverbot ist danach nur gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber konkrete Störungen darlegen kann. Allein der Wunsch des Arbeitgebers nach betrieblicher Neutralität ist rechtlich nicht ausreichend“, erklärt Arbeitsrechtler Fuhlrott. So habe das BAG bereits im Jahr 2002 (Urt. v. 10.10.2002 – 2 AZR 472/01) zu Gunsten einer kopftuchtragenden Verkäuferin entschieden.

Europäisches Recht: Größeres Gewicht der Unternehmerinteressen

Die Sichtweise des EuGH war in der Vergangenheit hingegen unternehmensfreundlicher: So stellte dieser in einer Entscheidung aus dem Jahr 2017 (Urt. v. 14.3.2017 – C-157/15) fest, dass die Anforderung eines neutralen Auftretens ohne sichtbare religiöse Zeichen bei einer Mitarbeiterin im Empfangsbereich durchaus gerechtfertigt sein kann und keine religiöse Diskriminierung darstellt.

Daten in Echtzeit über externe Geräte ein- und ausgeben: Neues Produkt Peakboard Edge

Peakboard Box und Peakboard Designer des Stuttgarter Unternehmens Peakboard wurden bisher primär in der Datenvisualisierung in Echtzeit eingesetzt. Dank des neuen Produktes Peakboard Edge kann {die|pass away} Peakboard Box jetzt auch Informationen in Echtzeit über externe Geräte aussenden und empfangen. Logistik- und Produktionsunternehmen steigern damit ihre Prozesseffizienz.

Stuttgart, 23.02.2021

Peakboard Edge ermöglicht {die|pass away} Ein- und Ausgabe von Informationen zwischen externen Geräten und der Peakboard Box. Eingangsinformationen fließen von ihrer Quelle– etwa Schaltern, Tastern, Barcodescannern, RFID Readern oder Lichtschranken– über Peakboard Edge direkt in die Peakboard Box, {die|pass away} sie dann verarbeitet. Von dort können über Peakboard Edge wiederum Informationen ausgegeben werden, zum Beispiel über Signalleuchten oder Soundboxen.

„ Peakboard und Peakboard Edge in Kombination bilden {die|pass away} erste Schnittstelle zwischen Ein- und Ausgabegeräten mit Direktanschluss und digitaler Datenbereitstellung in Echtzeit, {die|pass away} keinen Programmieraufwand oder externen Server benötigt, in wenigen Stunden einfach einsatzbereit ist und jederzeit flexibel verändert werden kann. Wir freuen uns, dass Kunden bereits {die|pass away} Vorteile erkennen“, sagt Peter Wohlfarth, Geschäftsführer von Peakboard, denn Edge befindet sich im Rahmen einer Pilotphase schon im Einsatz. {So kommunizieren beispielsweise Mitarbeiter in der Produktion über einen einfachen Schalter Störmeldungen direkt an den Schichtleiter oder es werden mithilfe einer Lichtschranke Produktionseinheiten gezählt, um sie als Soll-Ist-Vergleich zu visualisieren.

|Kommunizieren beispielsweise Mitarbeiter in der Produktion über einen einfachen Schalter Störmeldungen direkt an den Schichtleiter oder es werden mithilfe einer Lichtschranke Produktionseinheiten gezählt, um sie als Soll-Ist-Vergleich zu visualisieren.

} In der Logistik zeigen Signalleuchten an den Werkstoren ankommenden LKWs {die|pass away} Torverfügbarkeit an, indem sich {die|pass away} Peakboard Box bei der Ankunft {die|pass away} entsprechende {Information|Info|Details} aus dem Logistiksystem beschafft und sie über Peakboard Edge an die Signalleuchten weitergibt. In einem anderen Fall erfährt ein Lagermitarbeiter den Palettenplatz für ein Paket direkt nach dem Scannen des EAN Codes, da sein Gerät sich über Peakboard Edge mit einer Peakboard Box verbindet. {Dies|Passes away} sind nur einige der möglichen Anwendungsmöglichkeiten.

Das neue Produkt verringert {die|pass away} Verarbeitungs- und Übertragungszeit (Latenz) von Daten und flexibilisiert darüber hinaus {die|pass away} Visualisierung. {Die|Pass away} Datenübertragung erfolgt über LAN oder WLAN. {So ist der Informationsfluss schneller und direkter, da telefonische oder persönliche Benachrichtigungen bei einem {Problem|Issue} entfallen.

Mediengruppe RTL Deutschland führt TV und Streaming weiter zusammen und stärkt Eigenproduktionen – Neuordnung der Content-Verantwortlichkeiten

Köln (ots)

Köln, 25. Februar 2021 – Die Mediengruppe RTL Deutschland führt TV und Streaming konsequent zusammen. Gleichzeitig investiert das Medienhaus noch stärker in die eigene Produktion lokaler Inhalte. Dazu wird das Tochterunternehmen RTL STUDIOS noch breiter aufgestellt. Sämtliche Inhalte, für die die Programm- und Streamingmarken verantwortlich sind, werden künftig noch stärker plattformübergreifend orchestriert und zielgerichtet für das jeweilige Publikum ausgespielt.

Ziel der Neuordnung ist es, die Führungspositionen sowohl im linearen Fernsehen als auch im Streaming in Deutschland auszubauen und die Programmmarke RTL über alle Plattformen und Verbreitungswege hinweg zu stärken. Erst kürzlich hat das Unternehmen angekündigt, im Zuge der bevorstehenden Repositionierung der Kernmarke RTL auch ihr stark wachsendes Streamingangebot TVNOW in RTL+ umzubenennen.

Mit diesen strategischen Zielsetzungen geht zum 1. März 2021 folgende personelle Neuordnung einher:

Henning Tewes, Geschäftsleiter TVNOW und COO Programme Affairs & Multichannel der Mediengruppe RTL, übernimmt im Sinne einer stringenten Programm- und Markenführung zusätzlich die Geschäftsführung von RTL Television, Deutschlands führendem Privatsender.

Telekom treibt Mobilfunkausbau in Bremerhaven voran

Telekom treibt Mobilfunkausbau in Bremerhaven voran

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Die Mobilfunk-Versorgung in Bremerhaven ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür in den vergangenen drei Monaten zwei Standorte mit 5G erweitert. Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung in Bremerhaven in der Fläche und es steht insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich. Die Standorte dienen zudem der Versorgung entlang der Autobahn. Bremerhaven nimmt von Beginn an Teil an der Entwicklung und hat damit einen digitalen Standortvorteil.

Status und Ausblick

Die Telekom betreibt in Bremerhaven jetzt 37 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei nahezu 100 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 12 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an elf Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

Dr. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz

Bonn (ots)

{Die|Pass Away} Theologin Dr. Beate Gilles wird neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz und Geschäftsführerin des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD). Auf der heute (23. Februar 2021) begonnenen Frühjahrs-Vollversammlung haben {die|pass away} Bischöfe Beate Gilles als Nachfolgerin von P. Dr. Hans Langendörfer SJ gewählt, der Anfang Januar 2021 nach 24 Jahren in den Ruhestand getreten war.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, freut sich über das {positive|favorable} Votum der Vollversammlung. „Mit Frau Dr. Gilles wird zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Bischofskonferenz eine Frau Generalsekretärin. Ich sehe das als starkes Zeichen, dass {die|pass away} Bischöfe ihrer Zusage nachkommen, Frauen in Führungspositionen zu fördern. Frau Dr. Gilles gilt als profunde Theologin, {stark|plain} in den vielfältigen Strukturen der katholischen Kirche vernetzt und mit besten organisatorischen Fähigkeiten ausgestattet. Ihre bisherigen Tätigkeiten und Erfahrungen sind sehr gute Voraussetzungen für {die|pass away} neue Aufgabe“, erklärte Bischof Bätzing unmittelbar nach der Wahl. Mit der Veränderung des Titels „Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz“ komme {man|guy|male} einer Anpassung an die internationalen Gegebenheiten nach, zumal das kirchliche Recht diese Begrifflichkeit verwende.

Dr. Beate Gilles sagte nach ihrer Wahl: „Ich freue mich auf {die|pass away} neue Aufgabe. Nach über zehn Jahren in Limburg und zuvor in Stuttgart hoffe ich, den Ansprüchen an diese Stelle umfassend gerecht werden zu können. Mit Respekt schaue ich auf {die|pass away} Leistung meines Vorgängers, P. Dr. Hans Langendörfer SJ, der das Sekretariat und den Verband mehr als zwei Jahrzehnte mitgeprägt hat. Es ist gerade eine herausfordernde, aber auch spannende {Phase|Stage} für {die|pass away} katholische Kirche in Deutschland. Mit dem Synodalen Weg hat etwas Neues begonnen. Dieser Prozess wird es mir ermöglichen, {die|pass away} differenzierte katholische Landschaft schnell kennenzulernen. Außerdem freue ich mich natürlich darauf, {die|pass away} Kolleginnen und Kollegen im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und im VDD kennenzulernen. {Die|Pass away} hohe Leistungsfähigkeit ist mir natürlich bekannt, aber {die|pass away} wenigsten Gesichter dahinter kenne ich bis jetzt persönlich. Auf diese Begegnungen freue ich mich.“

{Die|Pass away} neue Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz und Geschäftsführerin des VDD wird ihr Amt am 1. Juli 2021 antreten. Beate Gilles wurde 1970 in Hückeswagen geboren. Von 1989 bis 1995 studierte sie an der Universität Bonn {die|pass away} Fachrichtungen katholische Religionslehre und Deutsch und legte {die|pass away} erste Staatsprüfung ab. 2000 promovierte sie mit einer liturgiewissenschaftlichen Arbeit zur Dr. theol. bei Prof. Dr. Albert Gerhards. Bis zu diesem Zeitpunkt war Beate Gilles bereits freie Referentin in der theologischen und religiösen Erwachsenenbildung und freie Mitarbeiterin bei der Katholischen Fernseharbeit beim ZDF. Wissenschaftlich betätigte sie sich von 1995 bis 1999 als Mitarbeiterin am {Seminar|Workshop} für Liturgiewissenschaft an der Universität Bonn. Von 2000 bis 2010 war Dr. Beate Gilles Leiterin und Geschäftsführerin des Katholischen Bildungswerkes Stuttgart e. V. Seit 2010 ist sie Dezernentin für Kinder, Jugend und Familie im Bistum Limburg. Zum Dezernat gehören {die|pass away} Abteilungen Jugendliche, junge Erwachsene, Jugendverbände, Familie und Generationen, Kindertageseinrichtungen sowie der Eigenbetrieb Tagungshäuser im Bistum Limburg.

Dr. Beate Gilles ist seit 2020 außerdem ehrenamtliche Bundesvorsitzende von IN VIA Deutschland, dem katholischen Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, dessen stellvertretende Vorsitzende sie bereits von 2012 bis 2019 war. Seit diesem Jahr ist sie außerdem Beauftragte der hessischen Bistümer im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks.

Pressekontakt:

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Celle voran

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Celle voran

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Die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Celle ist jetzt noch besser. Die Telekom hat dafür in den vergangenen drei Monaten drei Standorte mit 5G erweitert. Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es steht insgesamt auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in Gebäuden verbessert sich. Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Bergen (2) und Wathlingen. Der Landkreis Celle nimmt von Beginn an Teil an der Entwicklung und hat damit einen digitalen Standortvorteil.

Status und Ausblick

Die Telekom betreibt im Landkreis Celle jetzt 71 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 98 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 20 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an elf Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

Dieselgate 2.0: Erstes Oberlandesgericht verurteilt VWVersäumnisurteil zum EA288, weil VW-Anwälte vor Gericht nicht erschienen

Der Bann ist gebrochen: Erstmals hat ein Oberlandesgericht den Volkswagen-Konzern im zweiten Diesel-Abgasskandal aufgrund vorsätzlicher und sittenwidriger Schädigung nach §826 BGB zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Das OLG Köln ließ mit dem Urteil vom 19. Februar 2021 keine Revision zu (Az. 19 U 151/20). Die VW-Anwälte hatten den Gerichtstermin am 12. Februar 2021 versäumt. Daher fällte der Senat ein sogenanntes Versäumnisurteil. Der Vorwurf, dass VW in dem streitgegenständlichen Fahrzeug mit dem Motor EA288 eine „prüfstandoptimierte Umschaltlogik (wie bei den Motoren vom Typ EA189 eingesetzt) eingebaut“ hat, betrachtete das Gericht als unstreitig und zugestanden. Eine manipulierte Motorsteuerungssoftware ist für den 19. Zivilsenat „grundsätzlich geeignet“, den Käufer zu täuschen. Dies entspricht der gefestigten Rechtsprechung des Senats, die durch das erste VW-Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. Mai 2020 (Az. VI ZR 252/19) höchstrichterlich bestätigt worden war.

Durchbruch in der juristischen Aufarbeitung von Dieselgate 2.0

Für die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH steht außer Frage, dass Dieselgate 2.0 durch das erste verbraucherfreundliche Urteil einer zweiten Instanz weiter an Dynamik erhält. Die Verurteilungen von VW im Fall der neuen Motorgeneration EA288 häufen sich in der ersten Instanz. Mit Beweisbeschlüssen wollen die Gerichte die Geheimniskrämerei von VW aufbrechen. Auch erwarten Gerichte mittlerweile von VW nicht nur das pauschale Leugnen der Vorwürfe, sondern vernünftige Argumente und Beweise. Die VW-Juristen erklärten stets, der Kläger habe das Vorhandensein einer unzulässigen Abschalteinrichtung nicht ausreichend belegt. Und damit kam der Konzern bisher durch. Durch die veränderte Sichtweise der Gerichte auf Dieselgate 2.0 rund um den EA288 ist VW juristisch in die Defensive geraten. Die Trendwende im neuen Diesel-Abgasskandal ist unabwendbar. Die Verbraucher-Kanzlei Dr. Stoll & Sauer gehört zu den führenden im Abgasskandal. Betroffenen Verbrauchern rät die Kanzlei, sich anwaltlich beraten zu lassen. Im kostenfreien Online-Check der Kanzlei lässt sich der richtige Weg aus dem Diesel-Abgasskandal herausfinden. Die Fälle werden individuell geprüft, ehe man sich auf ein gemeinsames Vorgehen gegen den Autobauer einigt. Die beiden Inhaber haben in der VW-Musterfeststellungsklage für 260.000 Verbraucher einen 830-Millionen-Euro-Vergleich ausverhandelt und damit deutsche Rechtsgeschichte geschrieben.

Internes VW-Dokument Indiz für Abschalteinrichtung im EA288

Auch am OLG Düsseldorf steht VW kurz vor einer Verurteilung. Gerade hatte der Konzern im Wirtschaftsmagazin Capital beteuert, dass mit dem Motor EA288 alles in Ordnung sei. Das Düsseldorfer Gericht ist jedoch skeptisch. In einem Beschluss vom 16. Februar 2021 (Az. I-23 U 159/20) stellte der 23. Zivilsenat fest: Eine Haftung von VW könnte sich nach § 826 BGB ergeben. Grund dafür ist eine interne „Applikationsrichtline“ von VW für den EA288. Diese Richtlinie belegt aus Sicht der Kläger eine Zykluserkennung und eine Manipulation der Abgasreinigung auf dem Prüfstand. VW hat nun bis Anfang März 2021 Zeit für eine Entgegnung auf die Vorlage der internen Dokumente.

Am 22. April 2020 berichtete das Handelsblatt erstmals über dieses interne VW-Dokument, das in einem Verfahren vor dem Landgericht Ravensburg Gegenstand der Verhandlung war. Das Dokument stammt vom 18. November 2015 und trägt den Titel „Entscheidungsvorlage: Applikationsrichtlinien & Freigabevorgaben EA 288“. Auf Seite 4 des Dokuments heißt es, beim EA 288 Euro 6 gebe es eine „Bedatung, Aktivierung und Nutzung der Fahrkurven zur Erkennung des Precon und des NEFZ, um die Abgasnachbehandlungsevents (…) streckengesteuert zu platzieren.“ NEFZ ist der in Europa vorgeschriebene Fahrzyklus für Autos auf dem Prüfstand. Für das Landgericht Ravensburg beschreibt der Auszug aus dem Dokument „eine Erkennung des Prüfstandlaufs, um Abgasnachbehandlungsevents platzieren zu können“. Die Software merke also, ob sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand oder auf der Straße befinde und steuere entsprechend den Abgasausstoß. Dem Landgericht war aufgrund des Dokumentes klar, dass Volkswagen nicht mehr einfach bestreiten konnte, dass eine unzulässige Abschalteinrichtung im Motor vorhanden sei. Das Unternehmen müsse seine Argumentation konkret belegen. Volkswagen unterließ in dem Verfahren daraufhin weitere Äußerungen, sodass das Gericht den Vortrag des Klägers als zugestanden betrachtete und den Autobauer nach §826 BGB verurteilte – also vorsätzliche und sittenwidrige Schädigung.

EuGH und internes VW-Papier fachen Dieselgate 2.0 an