Das große Lernen aus der Krise

Lockdown, Leid, Einbußen einerseits – Kreativität, Flexibilität, Homeoffice andererseits. Die Gesichter der Corona-Pandemie könnten gegensätzlicher nicht sein. Die durchwegs positive Seite: Menschen wurden erfinderisch, Unternehmen haben Dinge ermöglicht, die sie vor März dieses Jahres noch vehement abgelehnt hatten. „Die Geschäftsführung musste von jetzt auf gleich umdenken und neue Möglichkeiten finden, wie der Umsatz zumindest ein wenig aufrechterhalten werden kann“, so Gelmi. Er findet: „Vielen ist der Umgang mit der Krise sogar recht gut gelungen. Und vieles davon sollte ein Lerneffekt für die Unternehmensführung in Zukunft bleiben, sonst gehen wertvolle Erkenntnisse verloren.“

In vielen Firmen stand beispielsweise Homeoffice bis Dato nicht zur Diskussion. Der Lockdown führte plötzlich dazu, dass praktisch über Nacht die Voraussetzungen geschaffen werden mussten, um von zu Hause aus arbeiten zu können. So wurde zum Beispiel in einem grossen Konzern ein ganzes Callcenter mit 300 Mitarbeitern auf diese Weise ins Home-Office verlegt.

Mitarbeiterzufriedenheit ging „durch die Decke“
Doch damit nicht genug: Eine in diesem Zeitraum durchgeführte Mitarbeiterbefragung brachte Ergebnisse zutage, von denen in der Unternehmensführung davor niemand zu träumen gewagt hätte. Diese Werte veranlassten die Verantwortlichen, Homeoffice auch nach den aktuell noch gegebenen Einschränkungen als Option anzubieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen künftig individuell entscheiden dürfen, wo sie arbeiten möchten. „Ein Angestellter, der sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt – egal wo sich dieser befindet – ist immer bereit, wenn nötig über den Tellerrand hinaus zu denken und zu handeln, was dann für den internen oder externen Kunden den entscheidenden Unterschied ausmacht und heutzutage sogar zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb sein kann“, erklärt Gelmi.

Initiative und Engagement
„Fühlt sich der Mensch in seinem Wert geschätzt, wird er gesehen und seine Meinung ernst genommen, geht er gerne auch mal eine Extrameile“, weiß der Sparringspartner für Unternehmer/innen und Führungskräfte, der diese darin unterstützt, ein Klima positiver emotionaler Verfassung und psychologischer Sicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. „Wer emotional positiv gestimmt ist, wird offener für notwendige Veränderungen und ist eher bereit, diese auch mitzutragen. Und Veränderungen gehören mittlerweile zur Tagesordnung in Unternehmen weltweit.“

Mehr Informationen zu Thomas Gelmi: http://www.thomasgelmi.com

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