Christian Raisson, ManoMano: „Wollt ihr wegen Amazon und Alibaba untergehen?“

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Im digitalen Zeitalter hat das klassische Geschäftsmodell des „SB-Baumarkt“ ausgedient. So eine aktuelle Studie der IFH Köln und eine der Schlussfolgerungen aus dem 7. Global DIY Summit, eine Veranstaltung für Einzelhändler und Hersteller aus der Heimwerker- und Gartencenter-Branche, der vor kurzem in Irland stattfand. Der europäische Online-Baumarkt ManoMano (https://www.manomano.de) war vor Ort und nahm am Gedankenaustausch über aktuelle und zukünftige Entwicklungen der Branche teil.

Die rund 1.000 Teilnehmer aus 55 Ländern des 7. DIY Summits zeigten sich hinsichtlich ihrer Geschäftsaussichten durchaus realistisch. Die ehemalige „nette kleine Welt“ der klassischen Baumärkte hat sich durch Faktoren wie Online-Handel und Rabattformate radikal verändert. Nur knapp ein Fünftel (21 Prozent) der anwesenden Einzelhändler und Produzenten erwartet ein Wachstum von etwa 10 Prozent, 37 Prozent sehen sogar nur ein Plus von bis zu 4 Prozent. Der Tenor ist einhellig: Die klassischen Baumärkte geraten zunehmend unter Druck und müssen neue Geschäftsmodelle entwickeln, um mit den global agierenden Handelsriesen aufzunehmen.
Digitalisierung – so das Zauberwort auch während des DIY-Summits. Neu ist es nicht. Schon seit Jahren verweisen traditionelle Baumärkte darauf, „auf die Kunden zu hören“, ohne jedoch ihr Innovationspotenzial auszuschöpfen.

Unternehmen wie ManoMano haben von Anfang an diese Lücke gefüllt. Aus gutem Grund. Christian Raisson, Mitgründer und Geschäftsführer von ManoMano fasst es so zusammen: „Wollt ihr wegen Amazon und Alibaba untergehen und teilt ihr deren Werte?“

ManoMano ist der erste Online-Marktplatz, der sich auf Produkte für Heimwerken und Gartenbau spezialisiert hat. Philippe de Chanville und Christian Raisson haben ManoMano 2013 ins Leben gerufen, um DIY für alle einfach und bezahlbar zu machen. „Unsere Werte sind Service, Einfallsreichtum, Kühnheit und Schnelligkeit“, so Raisson. Ein Erfolgsgeheimnis von ManoMano sind die neuen Formen der Zusammenarbeit mit Herstellern und Produzenten, die eine Basis für die Zukunftsfähigkeit der Baumärkte darstellen.

Veränderte Vertriebsstrategien der Hersteller – die sich zunehmend auch abseits des Baumarkts an die Endkunden direkt richten – erfordern ein Umdenken der bestehenden Prozesse und eine Adaption von Vertriebsstrukturen insgesamt. Zudem darf sich das Angebot nicht auf die reine Produktversorgung erschöpfen. Diese erfolgreiche Marktstrategie ManoManos wurde bereits mit mehreren Wachstumsfinanzierungen in Höhe von 170 Millionen Euro angeführt durch die Wachstumskapitalgesellschaft General Atlantic bestätigt (https://gruender.wiwo.de/manomano-online-baumarkt-erhaelt-110-millionen-euro/). Auch für die laufenden Jahre sind die Pläne ManoManos ambitioniert. In 2020 soll das digitale Geschäftsmodell die Schwelle von einer Milliarde Euro Unternehmenswert nehmen. Damit wäre ManoMano das erste europäische Unicorn in dem Segment des DIY-Marktes.

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Lorenz und Brandt
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