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Proindex Capital AG: Paraguay und Uruguay sprechen über den Handelsblock Mercosur

Die Präsidenten von Uruguay und Paraguay treffen sich, um die Fragen des Mercosur in einer offenen Agenda zu erörtern. Die Proindex Capital AG liefert Einblicke.

 

Suhl, 26.02.2021. Die Präsidenten von Uruguay und Paraguay, Luis Lacalle Pou und Mario Abdo Benítez, werden am Mittwoch im uruguayischen Badeort Punta del Este ein Treffen mit „offener Tagesordnung“ abhalten. Der paraguayische Außenminister Euclides Acevedo sagte, das offene Agenda-Treffen werde sich sicherlich mit Fragen des Handelsblock Mercosur befassen, insbesondere nach den Interviews von Lacalle Pou mit dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro und dem argentinischen Präsidenten Alberto Fernandez. „Wir sind sehr daran interessiert, den Inhalt dieser beiden Treffen zu kennen.“

 

„Der Handelsblock Mercosur besteht aus Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay und feiert nächsten Monat den dreißigsten Jahrestag des Regionalabkommens. Argentinien hält derzeit den Vorsitz des Blocks“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. „Eines der im Mercosur umstrittenen Themen sind Mitglieder, die einseitige Handelsbeziehungen zu Drittländern unterhalten, die sowohl von Uruguay als auch von Brasilien unterstützt werden. Argentinien fordert, dass alle Länder des Mercosur in Freihandelsabkommen einbezogen werden müssen und Mitglieder ein Vetorecht haben“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

 

„Paraguay hält sich an die Mercosur-Regeln und arbeitet auf diplomatischer Ebene vor allem eng mit Argentinien zusammen, da der gesamte Außenhandel über den Fluss Parana abgewickelt wird. Nichtsdestotrotz besteht der generelle Wunsch, die Handelsbeziehungen mit Drittländern flexibler zu gestalten. Es ist jedoch bekannt, dass Argentinien dieser Öffnung widerspricht, da es an eine starke Wirtschaftspolitik der staatlichen Intervention glaubt und diese umsetzt“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

 

Außerdem ist die derzeitige argentinische Regierung vom Handelsabkommen zwischen dem Mercosur und der EU nicht vollständig überzeugt und möchte einige ihrer Punkte überprüfen. Auf jeden Fall stehen auch bilaterale Beziehungen auf der Tagesordnung, und beide Präsidenten sind an einer Steigerung des Handelsvolumens interessiert, insbesondere an der Nutzung des uruguayischen Hafens Nueva Palmira, der von paraguayischen Unternehmen genutzt wird.

 

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Proindex Capital AG ist eine Gesellschaft, die sich auf die Konzeption, Finanzierung und Realisierung von ökologisch orientierten Kapitalanlagen spezialisiert hat. Das Unternehmen folgt nachhaltigen Grundsätzen und stellt Mensch und Natur gleichberechtigt in den Mittelpunkt seines Handelns.

 

 

Proindex Capital AG über die Impfkampagne in Paraguay

 

 

 

Die Proindex Capital AG liefert Details zur derzeitigen Impfkampagne in Paraguay.

Magdeburg, 13.02.2021. Paraguay unterzeichnete Vereinbarungen mit zwei Pharmaunternehmen über den Kauf von 3 Millionen Dosen Coronavirus-Impfstoffen und plant, in der zweiten Februarhälfte mit Impfungen zu beginnen, sagte der Gesundheitsminister Julio Mazzoleni am Freitag. „Außerdem plant Paraguay, weitere 4,2 Millionen Dosen über den COVAX-Mechanismus der Weltgesundheitsorganisation zu kaufen. Paraguay hat nach Angaben des Ministeriums bisher 125.518 Fälle von Coronavirus und 2.570 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 registriert. Die Regierung sagt, der Impfplan werde Gesundheitspersonal und Personen über 60 Jahren Priorität einräumen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

 

Letzte Woche genehmigte Paraguay die Notfallanwendung des Sputnik V-Impfstoffs, berichtete der russische RDIF-Staatsfonds. Argentinien, Venezuela und Bolivien haben ebenfalls die Verwendung von Sputnik V genehmigt. Der Impfstoff wurde vom Gamaleya-Institut in Moskau entwickelt.

 

„Laut der panamerikanische Gesundheitsorganisation wurden 300.000 Dosen des Impfstoffs AstraZeneca/Oxford eingekauft. Mit diesen gesicherten Dosen können 150.000 Menschen geimpft werden, da man zwei Impfungen erhält“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Das paraguayische Gesundheitsministerium zeigte sich erleichtert über die Tatsache, dass der Impfstoff – im Gegensatz zu vielen anderen – nur zwischen -2°C bis -8°C gekühlt werden muss. Das ist ein Bereich, der in wärmeren Ländern noch zu realisieren ist.

 

Die panamerikanische Gesundheitsorganisation informierte 36 Länder und Territorien über das Programm Covax. Hier wird festgelegt, welches Land wann und in welchem Umfang Impfdosen erhält. „Die paraguayische Regierung hatte schon im Oktober letzten Jahres 6,8 Millionen US-Dollar gezahlt und sich damit 4.279.800 Dosen des Impfstoffs gesichert. Des Weiteren dürfen private Laboratorien verschiedene Impfstoffe importieren und frei verkaufen. Insgesamt ist die Lieferung von 7.000.000 Impfdosen geplant“, sagt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Ab dem 10. Februar kann man sich in Paraguay auf einem Webportal für den Impftermin einschreiben.

 

 

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Proindex Capital AG: Paraguay verhandelt Erwerb von Impfstoff gegen COVID-19

Paraguay verhandelt derzeit fünf Arzneimittel zur Ergänzung der COVAX-Versorgung – im Kampf gegen COVID-19.

Suhl, 05.01.2021. „Paraguay verhandelt derzeit mit fünf ausländischen Pharmaunternehmen den Erwerb von bis zu 4 Millionen Dosen COVID-19-Impfstoff. Dies soll bereits in den ersten Wochen des Jahres 2021 zustande kommen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG und bezieht sich dabei auf Aussagen des paraguayischen Gesundheitsministers Julio Mazzoleni. Dieser hatte bei einer Ansprache am 01.01.2021 betont, man wolle im Rahmen des COVAX-Systems weitere Arzneimittel zur Bekämpfung der Pandemie ergänzen.

Mazzoleni sagte, dass das Land mit fast 7 Millionen Einwohnern im Mai oder Juni mehr als 4 Millionen Dosen durch die von der Weltgesundheitsorganisation geleitete COVAX-Initiative erwartet, ein Programm zur gemeinsamen Beschaffung und gerechten Verteilung von Impfstoffen. Der Preis beträgt 40 Millionen Dollar, sagte er. „Wir führen Gespräche, um das Angebot zu ergänzen oder sogar zu verdoppeln (die von COVAX zugesagten Dosen)“, sagte Mazzoleni gegenüber Reportern und fügte hinzu, dass die Geschäfte dem Zeitpunkt und der Verfügbarkeit unterliegen.

„Nationen in ganz Lateinamerika bemühen sich derzeit, die Versorgung ihrer Bürger mit Impfstoffen zu sichern. Paraguay wurde für sein kluges Management der Pandemie gelobt, obwohl die Fälle in den letzten Wochen zugenommen haben“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Der Minister gab die an den Diskussionen beteiligten Unternehmen nicht konkret an, sagte jedoch: „Sie sind diejenigen Unternehmen, die jeder kennt.“ Er sagte, ein eventueller Deal mit den Pharmazeutika wäre sinnvoll, wenn „sie dies vor dem COVAX-Mechanismus tun könnten“. Der Minister kündigte außerdem ein Reiseverbot außerhalb der Hauptstadt Asunción zwischen dem 25. Dezember und dem 3. Januar an, um die Verbreitung des Virus während der Feierlichkeiten zum Jahresende zu begrenzen. „Paraguay hat fast 100.000 Coronavirus-Fälle und mehr als 2.000 Todesfälle durch die Krankheit registriert“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG über Asphalt in Paraguay

Die Proindex Capital AG beschäftigt sich heute mit der Frage, warum Asphalt in Paraguay so teuer ist.

Suhl, 17.12.2020. Asphalt ist ein Straßenbelagmaterial, das aus der Kombination von Schotteroberflächen, Teer und Sand hergestellt wird. Es wurde im 19. Jahrhundert vom schottischen Ingenieur John Louden McAdam erfunden und 1902 vom walisischen Erfinder Edgar Purnell Hooley patentiert. Dabei wird das Wort Asphalt für eine Vielzahl anderer Materialien verwendet, darunter teervergossener Schotter, bituminöse Oberflächenbehandlungen und moderner Asphaltbeton. „Wenn ein Land wie Paraguay Asphalt importieren muss – oder zumindest die entsprechenden Geräte zur Verarbeitung von Asphalt – dann ist dies wesentlich kostspieliger als in Deutschland. Hätte Paraguay solche Maschinen oder Materialien vor Ort, wäre der Asphalt günstiger. Höhere Asphaltierungskosten haben auch mit dem Know-How vor Ort zu tun, was in Europa sehr hoch ist“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

„In Deutschland sieht man überall Asphalt. Schaut man sich nur das paraguyanische Straßennetz an, lohnt es sich zu vergleichen, wie viele Kilometer hier asphaltiert sind“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Demnach umfasst das Straßennetz in Paraguay 78.850 Kilometer – 10.372 Kilometer sind asphaltiert. Des Weiteren sind 7.932 Kilometer zementiert und 40 Kilometer gepflastert, 1.292 Kilometer gesteint und 1.093 Kilometer geschottert. Hinzu kommen 68.477 Kilometer Erdwege.

„Derzeit liegt Paraguay preislich bei 1.606.00 US-Dollar für Asphalt. Das klingt zunächst natürlich enorm viel“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Zum Vergleich: Laut Daten des Europäischen Rechnungshofs lagen die Preise für 24 Straßenbauprojekte in Deutschland, Griechenland, Polen und Spanien zwischen 116.000 US-Dollar (Deutschland) und 218.000 US-Dollar (Polen). Die Daten stammen aus den Zeitraum 2000-2018, durchschnittlich waren es 178.000 US-Dollar für Asphalt. „Der Vergleich zu Europa zeigt also, dass der Asphaltkilometer ungefähr neun Mal so viel in Paraguay kostet. Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass Straßenbauprojekte anders ausgeschrieben und vergeben werden. Außerdem fragt sich, welche Unternehmen involviert sind und wie konkret abgerechnet wird. All diese Faktoren können die Preise für Asphalt durchaus in die Höhe treiben. Für einen besseren Vergleich bräuchte man an dieser Stelle aber mehr Transparenz.“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

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Proindex Capital AG über die Proteste in Asunción

Die anhaltenden Proteste der Landwirtinnen scheinen erste Erfolge mit sich zu tragen. Die Proindex Capital AG beschreibt den Konflikt.

Suhl, 14.12.2020. „Die Proteste der Landwirtinnen und Landwirte in Paraguay zeigen mittlerweile erste Erfolge. Vor allem Frauen gehen seit Wochen auf die Straßen und machen auf strukturelle und institutionelle Gewalt aufmerksam, die ihnen in ihrer Arbeit widerfährt“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Rund 7.000 Landwirt*innen, Produzent*innen und Landlose der Nationalen Intersektoralen Koordination (CNI) sowie aus dem Bauern-, Indigenen- und populären Verbund (Articulación Campesina, Indígena y Popular) haben sich für die Proteste in der paraguyanischen Hauptstadt Asunción auf unbestimmte Zeit zusammengefunden.

„Sie fordern, dass die Regierung sich an die bestehenden Abkommen hält. Die Demonstrierenden haben sich vor dem Landwirtschaftsministerium versammelt. Die Blockaden und Demonstrationen haben bereits bewirkt, dass die Gesetzesvorlage zur Reaktivierung der Familienlandwirtschaft zunächst vertagt wurde“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Derzeit sieht die paraguyanische Regierung den Transfer von bis zu 25 Millionen US-Dollar für Familienbetriebe vor. Außerdem sollen circa 70 Prozent der versprochenen Gelder – 16 Millionen US-Dollar – direkt an die betroffenen Personen übertragen werden. „Außerdem sollen Menschen, die von Überschuldung bedroht sind, unterstützt werden. Das geplante Gesetz schließt auch Steuererlässe mit ein“, so die Proindex Capital AG weiter.

Die Demonstrierenden beklagen, die Agrarreform sei ungerecht und nützte nur jenen wenigen, die ohnehin schon mehr Gewinn erzielen und profitieren. Sie werfen dem Obersten Gerichtshof in Paraguay vor, dass sie zwar arbeiten wollen, aber das schwer zu realisieren ist, ohne den Besitz eines eigenen Landes“, betont Andreas Jelinek von Proindex Capital AG abschließend. Nun stellt sich die Frage, wie lange der Konflikt anhalten wird. Aus der paraguayischen Politik gibt es gemischte Stimmen. Letztendlich muss die Abgeordnetenkammer entscheiden. Laut Landwirtschaftsminister Santiago Bertoni könne aber nur ein geringer Teil der geplanten Gelder an die Landwirte abgegeben werden.

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Proindex Capital AG: Paraguay strebt bessere Handelsbeziehungen mit USA an

Die paraguayische Regierung will die Handelsbeziehungen mit den USA weiter verbessern – der Sieg des US-amerikanischen Demokraten Joe Biden dürfte diesen Wunsch noch verstärkt haben.

Suhl, 27.11.2020. Der Demokrat Joe Biden wird bald Präsident der Vereinigten Staaten sein, und Wissenschaftler auf der ganzen Welt atmen kollektiv auf. Es bestehen jedoch weiterhin Bedenken: Fast die Hälfte der Wähler stimmt für Präsident Donald Trump, dessen Aktionen wiederholt die Wissenschaft und die wissenschaftlichen Institutionen untergraben haben. Biden wird Trump offiziell im Januar ablösen und übernimmt das Ruder einer politisch polarisierten Nation. Gemeinsam mit der neuen Vizepräsidentin Kamala Harris wird Biden nun auch die Handelsbeziehungen mit anderen Staaten weltweit neu definieren. Donald Trump leitete in den vergangenen zwei Wochen rechtliche Schritte ein und zweifelte das Wahlergebnis massiv an.

„Unterdessen freut man sich auch in Paraguay über Bidens Sieg und hofft auf bessere Handelsbeziehungen mit den USA. Die paraguayische Regierung dürfte ihre Politik insofern fortführen, als dass sie weiterhin gute Beziehungen mit den USA versuchen wird zu pflegen – so , wie es die Regierung selbst bei Donald Trump versucht hat“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Diplomatische Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika betonten, die Beziehungen zu Paraguay seien solide und man teile gemeinsame Werte, welche sich weiter ausbauen ließen.

„Für die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Paraguay ist es nun essentiell, dass innenpolitisch in den USA ein wenig Normalität einkehrt. Ein großer diplomatischer Erfolg wäre es, wenn Paraguay eine Öffnung des US-amerikanischen Marktes für paraguayisches Fleisch realisieren könnte. Dieser Prozess befindet sich nun in der Endphase. Außerdem könnten während der Amtszeit von Joe Biden weitere Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und den Mercosur-Staaten zu Stande kommen. Das würde Exporte seitens Paraguay enorm erleichtern“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Autohersteller tragen zur illegalen Abholzung bei

Große europäische Autohersteller verwenden Leder aus Paraguay und tragen so zur illegalen Abholzung der Wälder bei.

Suhl, 26.10.2020. Laut einem aktuellen Bericht der in London ansässigen NGO Earthsight tragen internationale Autohersteller seit Jahren zur illegalen Abholzung in Südamerika bei. „Die jahrelange, investigative Untersuchung zeigt, dass es in der Region Chaco immer wieder zu illegalen Waldrodungen kam. In den Wäldern des Gran Chaco, einer Tieflandregion zwischen Bolivien, Paraguay, Argentinien und Brasilien, leben gefährdete Tiere wie Jaguare und Riesenameisenbären, deren Populationen durch Viehzucht und Sojabohnenanbau zerstört wurden“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Große europäische Autohersteller wie Jaguar Land Rover und BMW verwenden Leder, das im Zusammenhang mit der illegalen Entwaldung in südamerikanischen Wäldern steht, in denen laut neuen Untersuchungen auch einer der letzten unkontaktierten Stämme der Welt lebt. Laut Earthsight handelt es sich bei den Ergebnissen wahrscheinlich nur um die „sehr schmutzige Spitze eines viel größeren Eisbergs“, da keiner der zehn größten europäischen Hersteller von lederbekleideten Autos die Quelle der in ihren Fahrzeugen verwendeten Rohstoffe vollständig identifizieren konnte. „Kein Autobesitzer wird sich in seinem weichen Ledersitz wohl fühlen, wenn er weiß, dass die letzte Waldhütte eines unkontaktierten Stammes illegal geräumt wurde“, sagte Sam Lawson, Direktor von Earthsight, in einer Erklärung.

„Europa ist voll von Abholzung und Menschenrechtsverletzungen. Unternehmen haben es völlig versäumt, das Richtige zu tun. Es ist höchste Zeit, dass die Regierungen reagieren. Zwischen 1987 und 2012 zerstörte Paraguay fast 4,4 Millionen Hektar Wald, hauptsächlich um Rinderfarmen im Westen des Landes zu erweitern. Die Entwaldung hat seit 2012 zugenommen, was auf die Nachfrage der Verbraucher nach paraguayischem Rindfleisch und Leder zurückzuführen ist. Dieser Boom veranlasste die paraguayische Regierung, Viehzüchter und Fleischverarbeiter, ihre Präsenz in der Europäischen Union auszubauen. Paraguay exportierte Leder an EU-Automobilunternehmen wie BMW, Citroën, Peugeot, Renault, Porsche und Ferrari, die Leder aus dem Chaco für ihre Fahrzeuginnenausstattung verwenden. Aber diese Luxusdesigns sind für die Natur mit hohen Kosten verbunden. Die Region weist eine der weltweit höchsten Entwaldungsraten auf und verliert zwischen 2001 und 2014 jährlich fast 250.000 Hektar Waldfläche“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Auf die Frage nach ihren Rückverfolgbarkeitssystemen gab keiner der 10 von Earthsight kontaktierten und vom Lederhändler Pasubio gelieferten Autohersteller an, die Waren vollständig bis zur Quelle zurückverfolgen zu können.

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Proindex Capital AG: Notstand in Paraguay aufgrund von Waldbränden

Der Paraguay-Kongress erklärte am Donnerstag einen nationalen Notfall, als Waldbrände tobten und weite Teile des Chaco-Trockenwaldes abbrannten. Im Chaco befanden sich zu diesem Zeitpunkt weitläufige Rinderfarmen, Jaguare und viele indigene Stämme, die evakuiert werden mussten.

Suhl, 11.10.2020. „Die anhaltende Dürre und Hitzewelle in Paraguay haben dazu geführt, dass in mehreren Regionen des Landes verheerende Brände ausgebrochen sind“, erklärt Andras Jelinek von der Proindex Capital AG. „Allein über der Hauptstadt Asunción liegt eine große Rauchwolke“.

Die Notstandserklärung wurde vergangene Woche Donnerstag, am 01.10.2020, beschlossen und erhöht die Handlungsfähigkeit der Regierung von Präsident Mario Abdo Benítez. So können vermehrt Mittel für die Brandbekämpfung durch Haushaltsgelder des Staates finanziell ermöglicht werden, aber auch internationale Hilfe durch Spendengelder soll während der Brände einfacher anzunehmen sein. „In der Hauptstadt erreichten die Temperaturen zuletzt einen Hitzerekord von 42,8 Grad. Augenzeugen sprachen von apokalyptischen Zuständen, einem gelb gefärbten Himmel, Asche, die vom Himmel falle und dichten Rauchwolken, die einem das Atmen extrem erschweren“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Der Nationale Wetterdienst Paraguays hatte die die Atemluft als „ungesund“ eingestuft. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete in der vergangenen Woche seien insgesamt 5.231 Brandherde in nur 24 Stunden gemeldet worden. Die Behörden betonten unterdessen, es seien zwei Feuerwehrflugzeuge in Paraguay angekommen, um die Brände in den am stärksten betroffenen Regionen zu löschen.

„Die regionalen Nachbarn Argentinien, Bolivien und Brasilien kämpfen ebenfalls darum, Brände einzudämmen, die bei Dürre und trockenem Wetter ein historisches Niveau zu erreichen drohen. Die meisten Brände in Paraguay herrschen derzeit in der stark bewaldeten Region Chaco. Diese ist eine Brutstätte für Waldbrände und Regen ist demnächst nicht erwarten“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

„Alle Feuer, die erzeugt wurden, werden kontrolliert, aber wir haben die Schlacht nicht gewonnen, wir können unsere Kapazitäten und Maßnahmen nicht senken“, sagt die paraguayische Direktion für Meteorologie, welche den ersten Regen erst am 7. Oktober erwartet.

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Proindex Capital AG: Paraguay bereitet fünf große Infrastrukturprojekte vor

Paraguay, das im vergangenen Jahr ein historisches Finanzierungspaket für ein großes Straßenprojekt erfolgreich abgeschlossen hat, arbeitet an fünf bedeutenden Infrastrukturprojekten mit einem Gesamtpreis von rund 1,34 Milliarden US-Dollar.

Suhl, 28.09.2020. „Nach der ersten öffentlich-privaten Partnerschaftsstruktur im vergangenen Jahr umfasst die Pipeline neuer Projekte mehr Straßen, ein Stadtbahnnetz, Wasserstraßen und saubere Wassersysteme im gesamten Land“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Zwei davon seien die Hauptstraßen, Rutas 1 & 6, ein 500-Millionen-Dollar-Projekt, das derzeit untersucht wird. Die Weltbank und die Inter-American Development Bank (IDB) sind involviert.

Nachdem Paraguay ein Gesetz über öffentlich-private Partnerschaften abgeschlossen hatte, startete das erste Projekt mit der Interamerikanische Entwicklungsbank – weitere folgen nun. „Bald wird ein neues Projekt zur Integrität des Wasserversorgungssystems für den nördlichen Teil der Hauptstadt Asuncion starten, gefolgt von einem neuen Stadtbahnsystems in Asuncion“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Die Stadtbahn für Asuncion ist zunächst ein 15 km langes Projekt, das 300 Millionen US-Dollar kostet. Eine zweite Phase wäre die Erweiterung des Projekts um 40 km, die Kosten dafür seien bisher noch nicht bekannt. Das fünfte Projekt ist ein 140-Millionen-Dollar-Wasserstraßenprojekt an der Ostgrenze zu Brasilien.

„Paraguays Wirtschaft litt wie alle anderen unter der COVID-19-Pandemie, aber die Einbußen waren nicht so stark wie der seiner Nachbarn in der Region. Nach den neuesten Prognosen der Daten des Internationalen Währungsfonds, beziehungsweise des Weltbank-Weltwirtschaftsausblicks wird für Paraguay in diesem Jahr ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 1 Prozent und für 2021 ein Wachstum von 4 Prozent erwartet“, kommentiert Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG die aktuellen Schätzungen.

Das Land hat fast 28.000 positiv getestete Personen für das Coronavirus mit 525 Todesfällen nach Angaben des Coronavirus Resource Center der Johns Hopkins University. „Die Zeit der Pandemie war für eine Zeit, in der Paraguay die öffentlichen Arbeiten nicht eingestellt hat. Das Land hat früh seine Grenzen geschlossen, sodass die Wirtschaft nicht zum Stillstand kam, genau so wenig, wie die laufenden Projekte. Paraguay ist außerdem ein Agrarland und hat nicht aufgehört, Getreide oder Fleisch zu produzieren“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Indigene Sprachen in Paraguay

Kultur ist Sprache – wie eine indigene Sprache in Paraguay am Leben gehalten wird.

Suhl, 09.09.2020. „Die paraguayische Guaraní-Sprache ist eine seltene regionale Erfolgsgeschichte. Aber seine eigene Popularität ist ein Problem für kleinere Sprachen. Auf einem Hügeldenkmal in Asunción steht eine Statue des mythologischen indigenen Häuptlings Lambaré neben anderen großen Führern aus der paraguayischen Geschichte“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die anderen ausgestellten historischen Helden sind gemischter Abstammung, aber die Idee eines edlen indigenen Erbes ist in Paraguay stark vertreten und kann – einzigartig in Amerika – von den meisten Menschen des Landes in einer indigenen Sprache ausgedrückt werden: Paraguayan Guaraní. „Paraguayan Guaraní ist eine Sprache, die aus mehreren indigenen Sprachen stammt und bleibt eine der Hauptsprachen von 70 Prozent der Bevölkerung des Landes. Im Gegensatz zu anderen weit verbreiteten Muttersprachen wie Quechua, Aymara oder den Maya-Sprachen wird es überwiegend von Nicht-Indigenen gesprochen“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

„Die Sprache hat teilweise aufgrund der geografischen Isolation des Binnenlandes und teilweise aufgrund der „sprachlichen Loyalität“ seiner Bevölkerung überlebt. Die Ureinwohner weigerten sich, Spanisch zu lernen. Die Gouverneure mussten also lernen, Guaraní zu sprechen“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Die 19 überlebenden indigenen Gruppen Paraguays haben jeweils ihre eigene Sprache, aber sechs von ihnen werden von der Unesco als stark oder kritisch gefährdet eingestuft. In einer Volkszählung von 2012 wurde berichtet, dass 48 Prozent der 113.220 indigenen Einwohner Paraguays Paraguayan Guaraní als ihre Hauptsprache sprechen.

Die Vorteile des Sprechens der beiden Amtssprachen des Landes seien klar: Spanisch bleibt die Regierungssprache, und Paraguayan Guaraní wird häufig in ländlichen Gebieten gesprochen, wo es eine wichtige Voraussetzung für viele Arbeitsplätze ist. „Leider hören viele Menschen auf, ihre Sprache zu sprechen, um Diskriminierung zu vermeiden. Aber sie haben ein sehr klares Bewusstsein dafür als eine Art Verrat an ihrer eigenen Identität. Oft werden diese Menschen als ländlich, arm und ungebildet stigmatisiert und das ist fatal“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Politische und sozioökonomische Systeme haben Spanisch, oft mit Gewalt, als Sprache des Staates, der Bildung und der Macht priorisiert. Die Sprache wurde für einen Großteil der langen Diktatur von Gen Alfredo Stroessner (1954-89) aus dem Bildungssystem verbannt.

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Proindex Capital AG: Der letzte Atlantikwald Paraguays

In Paraguay sind nur noch 13 Prozent des ursprünglichen Atlantikwaldes erhalten, und was übrig bleibt, ist stark fragmentiert. Die einzige Ausnahme ist das San Rafael-Reservat, 730 Quadratkilometer größtenteils intakter Atlantikwald.

Suhl, 27.08.2020. Trotz seines offiziellen Schutzstatus ist das San Rafael-Reservat laut Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG durch Abholzung, Wilderei und Waldrodung für die Landwirtschaft bedroht.

Der freiberufliche Fotojournalist Matthew Sanchez erinnert sich an eine Konfrontation zwischen Polizei und Rangern mit der gemeinnützigen Naturschutzgruppe Pro Cosara, die in seiner letzten Nacht in der Nähe des San Rafael-Reservats in Paraguay stattgefunden hat. „Das San Rafael-Reservat ist ein Paradies für gefährdete Wildtiere, die einst im gesamten atlantischen Wald von Paraguay vertreten waren. Die boomende weltweite Nachfrage nach Soja hat dazu geführt, dass große Teile des Atlantischen Waldes in endlose und eintönige Ackerlandabschnitte umgewandelt wurden“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

Die Atlantikwälder Südamerikas erstrecken sich vom Nordosten Brasiliens entlang der Atlantikküste und im Landesinneren bis nach Nordargentinien und Ostparaguay. Sie bieten Lebensraum für bis zu 8.500 Arten, die nirgendwo sonst auf der Erde zu finden sind. Hier findet man nach dem Amazonasgebiet die zweitgrößte Artenvielfalt.

Allein in Brasilien gab es einst mehr als 1.000.000 Quadratkilometer Atlantischer Wald, aber der World Wildlife Fund schätzt, dass nur noch 7 Prozent übrig sind. „In Paraguay sind nur noch 13 Prozent der ursprünglichen atlantischen Waldfläche erhalten, und was übrig bleibt, ist stark fragmentiert. Trotz seines offiziellen Schutzstatus ist das San Rafael-Reservat durch Abholzung, Wilderei und Waldrodung für die Landwirtschaft bedroht. Aus diesem Grund wird Ranger regelmäßig im Wald nach illegalen Holzfällern und Wilderern patrouilliert. Man muss ein Bewusstsein für die Notwendigkeit der Erhaltung des letzten intakten Atlantikwaldes in Paraguay schaffen. In den lokalen Gemeinden fehlt es manchmal an angemessener Bildung. Die Armut in Paraguay ist weiterhin hoch.
Die Versuchung, die Ressourcen zu nutzen, die ein schwindender Wald bieten kann, ist für viele oft zu groß. Dies war bei der Abholzung und Waldrodung für die kleinbäuerliche Landwirtschaft der Fall“, analysiert Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Rebekka Hauer
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Proindex Capital AG: Kaufgewohnheiten der Paraguayer haben sich verändert

Suhl, 17.08.2020. „Dass die Corona-Pandemie weltweit Auswirkungen auf Volkswirtschaften hatte, ist bekannt. Das betrifft auch die Kaufgewohnheiten der Verbraucher. So ging die Einkaufstätigkeit in Paraguay während der Covid-19-Pandemie um 51 Prozent zurück“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG und bezieht sich dabei auf eine Umfrage des Beratungsunternehmens CCR Paraguay. Dafür wurden die Einwohner der Hauptstadt Asunción sowie umliegenden Städten befragt.

Seit Beginn der Pandemie und des ersten Lockdowns in Paraguay gaben über die Hälfte der Befragten (51 Prozent) an, dass sie wesentlich weniger in Supermärkten oder Shoppingmalls verkehren. 31 Prozent kauften mit der gleichen Regelmäßigkeit ein und 18 Prozent öfter, als vor Ausbruch der Pandemie. „Interessant bei diesen Zahlen sind auch die Begründungen der Befragten. Dies bietet Aufschluss darüber, wie ernst die Bürger von Paraguay die Pandemie nehmen“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. So gaben ganze 65 Prozent der Verbraucher an, auf einen Supermarktbesuch zu verzichten, da sie die Hygieneprotokolle nicht verständlich finden oder sogar Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 haben. 18 Prozent wollten nicht mehr einkaufen, da es weniger Gutscheine und Angebote gab. 11 Prozent gingen aus finanziellen Gründen nicht einkaufen und 9 Prozent fehlte die Lust.

Eine andere Umfrage von CCR Paraguay beschäftigte sich mit dem Thema Online-Shopping: Hier gaben 41 Prozent an, lieber online geshoppt zu haben, während 36 Prozent das physische Shoppen im Supermarkt auch während der Pandemie bevorzugten.

36 Prozent der Befragten würden auch nach Ende der Pandemie gerne beim Online-Shoppen bleiben, 28 Prozent gaben sogar an, nicht mehr in Geschäften einkaufen zu wollen und 28 Prozent waren unentschlossen. Trotzdem wollen 7 von 10 Personen gerne in Geschäfte und Restaurants zurückkehren, bei Food Courts in Shoppingcentern waren die meisten noch skeptisch. „Die langzeitigen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie wird man wohl erst im nächsten Jahr ausreichend abschätzen und analysieren können“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend hinzu.

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Proindex Capital AG: Die vielfältigste Ökoregion der Welt

Der Atlantische Wald umfasst 15 Ökoregionen, die ursprünglich mehr als 1,3 Millionen Quadratkilometer Brasiliens, Paraguays und Argentiniens bedeckten. Die jahrzehntelange Entwaldung hat jedoch einen Tribut gefordert, und heute sind noch weniger als 13 Prozent übrig.

Suhl, 26.07.20. „Das Upper-Paraná-Gebiet erstreckt sich zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay und ist eine der ökologisch vielfältigsten Ökoregionen der Welt. Ein einziger Hektar kann 450 verschiedene Baumarten beherbergen, und mehr als 90 Prozent der Amphibienarten und 50 Prozent der Pflanzen sind endemisch, was bedeutet, dass sie nirgendwo anders auf der Welt zu finden sind“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Leider ist das obere Paraná aber auch einer der am stärksten gefährdeten Wälder der Welt. Die Ökoregion wurde in Brasilien fast vollständig geräumt, und Argentinien besitzt die größten verbleibenden Gebiete mit verbundenem Lebensraum. In Paraguay gibt es nach Schätzungen weniger als zehn Prozent Überreste, hauptsächlich als fragmentierte Waldinseln, die über eine weitgehend ungeschützte, entblößte Landschaft verstreut sind. „Die Landwirtschaft ist die treibende Kraft der Entwaldung in Paraguay. Ein Großteil der Wälder des Landes wurde im letzten halben Jahrhundert legal gerodet, um Platz für Rinder-, Soja-, Mais- und Zuckerrohrfelder zu machen“, so Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Laut dem National Forestry Institute in Paraguay werden jährlich durchschnittlich fast 8.000 Hektar für diese Zwecke zerstört.

Nach Angaben des World Wildlife Fund (WWF) wurden seit 2004 9.107 Hektar im Bosque Mbaracayú-Reservat, im San Rafael-Nationalpark, im Morombí-Reservat und im Caazapá-Nationalpark abgeholzt, von denen jetzt mindestens 2.350 Hektar als Marihuana-Plantagen genutzt werden. Die Rodung für den illegalen Marihuana-Anbau belastet aber auch die Wälder im Osten Paraguays. Nach Angaben des Nationalen Anti-Drogen-Sekretariats (SENAD) wurden zwischen 2015 und 2020 81.871 Kilo Marihuana beschlagnahmt und 797 Pakete in Paraguays Teil des oberen Paraná-Atlantikwaldes zerstört. „Regierungsbeamte und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen fordern vor Ort mehr Durchsetzung und dass diejenigen , die wegen Umweltverbrechen für schuldig befunden wurden, härter verurteilt werden sollten“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Paraguay trotz Pandemie auf Wachstumskurs

Wie der IMF in einem neuen Report ermittelt hat, trotzt Paraguay der Corona-Pandemie und steht nun auf Wachstumskurs.

Suhl, 06.07.2020. „Paraguay ging energisch gegen COVID-19 vor und konnte die Pandemie mit sehr wenigen Fällen und Opfern eindämmen. Das heiß natürlich nicht, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen nicht hart waren: So wird das BIP in diesem Jahr um voraussichtlich 5 Prozent sinken. Doch um das Wachstum wiederzubeleben, führt Paraguay entsprechende Reformen durch“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Neunzehn Menschen starben von rund 2.100 Fällen bei einer Bevölkerung von 7 Millionen. Hingegen hatte das benachbarte Bolivien mehr als 31.000 Fälle und über 1.000 Opfer unter seinen über 11 Millionen Einwohnern.

„Nach einer tiefen Rezession in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren war Paraguay im Durchschnitt um mehr als 4 Prozent in den letzten 15 Jahren gewachsen. Dies lag vor allem an einem Boom der Agrarrohstoffpreise und einer soliden makroökonomischen Politik. Natürlich hat die Pandemie die Wirtschaftstätigkeit stark beeinträchtigt. Die Importe von Investitionsgütern waren im April um 60 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Tourismus und Handel sind ähnlich beeinträchtigt. Trotzdem kann die Tiefe der Rezession erst später analysiert werden“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Dafür waren die Eindämmungsmaßnahmen in Paraguay durchaus wirksam, da die Behörden schnell und energisch handelten. Um zur Finanzierung des höheren Haushaltsdefizits beizutragen, bat Paraguay um Kredite des Internationalen Währungsfonds (IMF) gebeten, um schnell Hilfe zu leisten. Ein Darlehen in Höhe von 274 Millionen US-Dollar wurde Ende April genehmigt und durch die Hilfe anderer internationaler Organisationen ergänzt.

„Jetzt, da sich die Wirtschaft wieder öffnet, ist es Zeit, über die nächsten Schritte nachzudenken. Paraguay hat traditionell eine gute makroökonomische Politik mit geringen Defiziten und Schulden, was dazu beigetragen hat, eine tiefe Krise wie in Paraguays Nachbarländern zu verhindern. Diese soliden Grundlagen werden jetzt wichtig sein, wenn das Land seine Zukunft plant“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. „Wenn zukünftige Wirtschaftshistoriker auf Paraguay im Jahr 2020 zurückblicken, werden sie hoffentlich schreiben, dass die COVID-19-Krise der Beginn einer Phase tiefgreifender Reformen war, die Paraguay auf den Weg in eine glänzende Zukunft gebracht haben“, kommentiert auch der IMF.

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Proindex Capital AG: Paraguay und die Einführung von 5G

Länder wie Paraguay haben es derzeit nicht eilig, 5G einzuführen. Dies hat aber rein gar nichts mit Verschwörungstheorien zu tun.

Suhl, 21.06.2020. „Während die Einführung von 5G in Ländern wie Südafrika, den Philippinen und Marokko unmittelbar bevorsteht oder bereits im Gange ist, haben einige Länder keine Eile – die jüngsten Beispiele dafür sind Paraguay und Nigeria“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Laut Juan Carlos Duarte, der die Nationale Telekommunikationskommission von Paraguay leitet, wird es frühestens 2024 eine Ausschreibung für 5G-Mobilfunklizenzen im Land geben. Auch in Paraguay reagieren Menschen teilweise panisch auf das Thema. Erst vergangene Woche wurden Mobilfunkmaste durch Bewohner von Villarrica, einer Stadt im Süden Paraguays, angezündet.

„Diese Art von Vorfällen ist derzeit nicht ungewöhnlich, da Verschwörungstheorien, die 5G mit der jüngsten Coronavirus-Pandemie in Verbindung bringen, in den sozialen Medien weit verbreitet sind. Auch in anderen Ländern wurden Funkmaste angezündet. Trotzdem dürften diese Fälle wenig damit zu tun haben, dass Paraguay die Einführung von 5G aufschiebt“, kommentiert Jelinek von der Proindex Capital AG diesbezüglich.

Experten sagen, dass auch diese Befürchtungen hinsichtlich 5G unbegründet sind „Gibt es etwas zu befürchten? Die kurze Antwort lautet nein“, sagte Chris Collins, Professor und Forschungsdirektor in der Abteilung für Radiologie an der New York University School of Medicine. „Die Theorie, die versucht, die Pandemie mit 5G in Verbindung zu bringen, ist unsinnig. Covid-19 wird durch ein ansteckendes Virus verursacht und verbreitet sich in Gebieten der Welt, in denen es noch keine 5G-Technologie gibt. Aber solche Theorien sind nicht neu: Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von 5G auf die Gesundheit verbreiteten sich bereits vor dem Coronavirus“.

In den vergangenen Wochen wurden Tests verschiedener Gerätehersteller in Paraguay durchgeführt. „Ziel der Tests war neben der Leistung die Einhaltung der Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien. Nachdem diese Tests nun abgeschlossen sind, wurde mit der Arbeit an einer Bereitstellungsrichtline begonnen und festgestellt, dass 5G erst bereitgestellt wird, wenn die Richtlinie abgeschlossen und genehmigt wurde. Eine öffentliche Konsultation mit relevanten Interessengruppen, einschließlich Vertretern der Regierung und des Privatsektors, wird folgen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Paraguay beginnt mit Arbeit an Wasserstoff-Roadmap

Paraguay hat sich anderen Ländern in der Region angeschlossen, um das Potenzial der Einbeziehung von Wasserstoff in die Energie-Wertschöpfungskette zu prüfen.

Suhl, 11.06.2020. „Während eines nationalen Treffens zur Energiepolitik unter der Leitung des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation sagten der stellvertretende Bergbau- und Energieminister Paraguays, Gustavo Cazal, die Arbeiten zur Ausarbeitung einer nationalen Strategie zur Wasserstoffnutzung hätten begonnen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die Interamerican Development Bank (IDB) unterstützt die Initiative, die mit technischer Unterstützung des lokalen Rohstoff-, Energie- und Entwicklungszentrums CRECE und des katalanischen Energieforschungsinstituts IREC zählt, und schließt die Beteiligung des staatlichen Ölkonzerns Petropar ein. „Die Strategie wird den Kraftstoffverbrauch für den Fern- und Personenverkehr bestimmen. Geplante Maßnahmen umfassen den Entwurf einer Pilot-Wasserstoffproduktionsanlage. Die Wasserstoffforschung hat in Lateinamerika und der Karibik im Rahmen der Bemühungen um einen Übergang zu einer saubereren Wirtschaft an Bedeutung gewonnen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

In den letzten Tagen kündigte die kolumbianische Bergbau- und Energieplanungseinheit UPME Pläne an, einen Aufruf zur Untersuchung der Wasserstoffproduktion zu starten. Und im April aktualisierte Chile seine national festgelegten Beiträge zum Pariser Klimaabkommen, das eine Verpflichtung zur Wasserstoffproduktion und zum Wasserstoffverbrauch beinhaltet.

„Lateinamerika verfügt über außergewöhnliche Bedingungen für die Produktion von grünem Wasserstoff, die hauptsächlich mit dem Überfluss an erneuerbaren Ressourcen und Wasserquellen zusammenhängen, die dazu beitragen, dass auf den internationalen Märkten Bedingungen für die Gasförderung zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen geschaffen werden können“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Eine nachhaltige Energieumwandlung erfordert keine Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffkriterien unter Verwendung von Primärenergiequellen, die die Erde wie erneuerbare Ressourcen auf natürliche Weise schnell wieder auffüllt. „Solar- und Windkraftumwandlungstechnologien sind in letzter Zeit kostengünstig geworden, es bleibt jedoch eine Herausforderung, die Dynamik des Stromnetzes zu steuern und die Endnutzungsanforderungen für energiedichte Kraftstoffe und Chemikalien zu erfüllen. Erneuerbarer Wasserstoff kann mit Elektrolyse-Systemen, die dynamisch betrieben werden, um die Dynamik erneuerbarer Wind- und Solarenergie zu ergänzen, mit sehr hohem Wirkungsgrad hergestellt werden“, so Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Paraguays Corona-Erfolg durch vorbildliche Maßnahmen

Präsident Mario Abdo Benitez fürchtet, dass Brasilien den Corona-Erfolg seines Landes bedrohe. Paraguay hatte zuletzt vorbildliche Maßnahmen getroffen und war damit Vorreiter in Südamerika.

Suhl, 18.05.2020. Der paraguayische Präsident Mario Abdo Benitez sagte, die Ausbreitung des Coronavirus in Brasilien bedrohe den Erfolg seines Landes bei der Eindämmung des Corona-Virus. „Paraguay erhielt mehr als die Hälfte der 563 Fälle in Paraguay, die aus dem benachbarten Brasilien eingereist waren“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Das Land hat die letzten zwei Monate unter strenger Sperrung verbracht. Derzeit werden Menschen mit der Covid-19-Krankheit in bewachten Unterkünften unter Quarantäne gestellt. „Inzwischen ist Brasilien das am stärksten betroffenen Land in Südamerika. Die beiden Länder teilen sich eine 400 Kilometer lange Grenze, die normalerweise lose kontrolliert wird“, erklärt Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

Aber Präsident Benitez sagte Journalisten, dass „die am stärksten gefährdeten Teile der Grenze“ „verstärkt und militarisiert“ worden seien. Er fügte hinzu: „Brasilien ist heute vielleicht der Ort mit der schnellsten Ausbreitung des Coronavirus in der Welt, und das ist eine große Bedrohung für unser Land.“

Präsident Mario Abdo Benitez ist einer von mehreren führenden Politikern in der Region, die sich besorgt über den sich schnell entwickelnden Ausbruch Brasiliens geäußert haben. Der argentinische Präsident Alberto Fernandez sagte, der Handel zwischen den beiden Ländern sei ein Risiko, da Trucker Waren aus Sao Paulo, einer der am stärksten infizierten Regionen Brasiliens, nach Süden in sein Land transportieren. Über der Nordgrenze Brasiliens hat der Venezolaner Nicolás Maduro wiederholt den Umgang seines brasilianischen Amtskollegen Jair Bolsonaro mit dem Ausbruch als unverantwortlich bezeichnet. „Bolsonaro hat wiederholt gesagt, dass das von Coronavirus ausgehende Risiko übertrieben ist und ist in den letzten Wochen mit Gouverneuren des Bundesstaates, die Sperren verhängt haben, in Konflikt geraten“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

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Proindex Capital AG: Rinderproduktion bedroht Paraguays Chaco-Biom

Die Rinderproduktion ist der weltweit größte Treiber für den Verlust tropischer Wälder mit verheerenden Auswirkungen auf Klima, Artenvielfalt und Menschen. Das trifft auch auf das Chaco-Biom in Paraguay zu.

Suhl, 05.05.2020. „Paraguay weist eine der höchsten Entwaldungsraten der Welt auf, was hauptsächlich auf die rasche Ausweitung der Viehzucht zurückzuführen ist, insbesondere in der westlichen Gran Chaco-Region – einem stark artenreichen und dünn besiedelten Trockenwald-Ökosystem“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Experten sagen voraus, dass der Wald und andere einheimische Vegetation innerhalb von Jahrzehnten verschwinden könnten, wenn die derzeitige Expansionsrate im Gran Chaco anhält.
„Da Paraguay neue globale Märkte für die Expansion in Betracht zieht und eine neue Waldüberwachungsplattform implementiert, deutet ein neuer Bericht darauf hin, dass das Land eine einzigartige Gelegenheit hat, auf eine großflächige nachhaltige Viehproduktion umzusteigen und die Entwaldung erheblich zu reduzieren“, lobt Jelinek von der Proindex Capital AG allerdings.

Zwischen 1987 und 2012 löschte Paraguay fast 4,4 Millionen Hektar Wald aus, hauptsächlich um Rinderfarmen im westlichen Teil des Landes zu erweitern – einer semiariden Region, die einst von Trockenwäldern und Savannen dominiert wurde, die als Gran Chaco-Biom bekannt waren erstreckt sich von Paraguay in das benachbarte Bolivien, Argentinien und Brasilien.

Ein neuer Bericht der Supply Change Initiative (SCI) bietet der paraguayischen Regierung und der Privatindustrie die Möglichkeit, die Landverschlechterung im Chaco durch die Einführung besserer Überwachungssysteme für die Entwaldung zu verringern, um den Verlust von Rindern und damit verbundenen Wäldern zu erhöhen rückverfolgbar und kontrollierbar und letztendlich reduzieren. „Der Chaco beherbergt eine extrem reiche Artenvielfalt und gleichzeitig eine enorme Quelle für Wirtschaft und Einkomme. Die Art der Investitionen, die die Regierung tätigt, signalisieren, dass sie die Chancen für eine nachhaltige Produktion sieht“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Während im Land immer noch erhebliche Hindernisse bestehen, die eine Verlagerung hin zu einer nachhaltigeren Rinderproduktion behindern – einschließlich schwacher Waldschutzgesetze, anhaltender Korruption und Vorschriften, die sich eher auf die Sicherheit von Rindern als auf die Entwaldung konzentrieren – ,ist die Proindex Capital AG optimistisch: „Es ist keine hoffnungslose Situation, es ist eine Gelegenheit, sich zu ändern. Paraguay steht kurz vor der Umsetzung neuer Praktiken und Richtlinien, die sich auf neue Märkte auswirken würden, und hat die Chance, dies nachhaltig zu tun“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Paraguay und die Corona-Pandemie

Wie die Corona-Pandemie die sozialen Ungleichheiten des Landes Paraguay offenlegt

Suhl, 21.04.2020. „Paraguayaner hungern, weil die Regierungsmaßnahmen hinsichtlich der Corona-Pandemie den Lebensunterhalt vieler Menschen zerstört. Als Covid-19 in Südamerika ankam, war Paraguay eines der ersten Länder, das nach dem zweiten bestätigten Fall am 11. März Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen, Schulen geschlossen und öffentliche Versammlungen verboten hat“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die landesweite Sperrung scheint die Ausbreitung der Krankheit zu kontrollieren, hat jedoch ein weiteres Problem geschaffen: Eine große Anzahl von Paraguayern hungert in ihren eigenen Häusern. Paraguay hat einige der niedrigsten Infektionsraten in Südamerika gemeldet – derzeit 129 bestätigte Fälle und sechs Todesfälle. Die Regierung von Präsident Mario Abdo Benítez wurde jedoch heftig kritisiert, weil sie während der gesamten Quarantäne, die bis zum 19. April andauern soll, Menschen, die kein Einkommen haben, nicht unterstützt hat. „65 Prozent der Beschäftigten in Paraguay verdienen ihren Lebensunterhalt in der informellen Wirtschaft und haben während der Coronavirus-Krise keinen Zugang zu Leistungen. Bisher hat nur ein kleiner Teil der Bevölkerung Notzahlungen und Lebensmittelpakete erhalten“, erklärt Jelinek von der Proindex Capital AG weiter.

Abdo Benítez hat sich für die Situation entschuldigt und um Geduld gebeten. „Das Ausmaß der Krise wurde durch die kürzlich erfolgte Einführung von AyudaPy aufgezeigt – einer Open-Source-Nichtregierungswebsite, auf der Benutzer Hilfe anfordern und anbieten können. Täglich werden Tausende von Nachrichten von Menschen gepostet, die schlimme Umstände beschreiben und grundlegende Dinge wie Milch, Brot und Medikamente anfordern“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Óscar Pereira, Mitglied einer Anwohnerorganisation im benachteiligten Stadtteil Tacumbú in der Hauptstadt Asunción, sagte: „Die gegenseitige Solidarität ist hervorragend. arme Menschen helfen anderen armen Menschen. Wir alle helfen und geben, was wir können: Wir kochen gemeinsam, damit wir den Menschen Essen bringen können.“ „Wie in ganz Lateinamerika hat die Coronavirus-Krise soziale Ungleichheiten und den schlechten Zustand der öffentlichen Infrastruktur offengelegt. Für die Zukunft lässt sich nur hoffen, dass sich diese Situation auf lange Sicht zum Positiven verändern wird, sobald wieder mehr Normalität in Paraguay eintritt“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Proindex Capital AG: Paraguay senkt Löhne im öffentlichen Sektor

Die Löhne im öffentlichen Sektor sollen in Paraguay für mindestens drei Monate gesenkt werden, um die Auswirkungen des Coronavirus zu mildern, erklärt die Proindex Capital AG.

Suhl, 14.04.2020. In dieser Woche macht Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG darauf aufmerksam, dass die Löhne und andere Leistungen im öffentlichen Sektor für mindestens drei Monate gesenkt werden sollen. Ziel ist es, die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus zu mildern, bestätigten Paraguays Finanzminister Benigno Lopez und Vizepräsident Hugo Velazquez am Montag auf einer Pressekonferenz.

Die Regierung wird die monatlichen Löhne des öffentlichen Sektors auf 37 Millionen paraguayische Guarani (rund 5.700 US-Dollar) begrenzen, was der Höhe des Gehalts des Präsidenten entspricht. Darüber hinaus werden Lohnkürzungen von 10 Prozent und 20 Prozent für öffentliche Angestellte eingeführt, deren Gehälter das Fünf- und Zehnfache des Mindestlohns überschreiten, wodurch insgesamt rund 52 Mio. USD eingespart werden.

„Die Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der Paraguayaner Lohnkürzungen für die politische Klasse fordern, um die sozialen Kosten einer durch das neuartige Coronavirus verhängten Sperre zu senken. Velazquez führte weitere langfristige Maßnahmen ein, die zur Reform des Staates ergriffen werden, um nach dem Ende der Coronavirus-Krise eine baldige wirtschaftliche Erholung zu erreichen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die Maßnahmen zielen darauf ab, den öffentlichen Apparat zu verkleinern, um mehr Mittel für das öffentliche Gesundheitssystem bereitzustellen, um das Virus zu bekämpfen. Von Entlassungen war keine Rede, aber Lopez sagte, dass es in Zukunft weitere Kürzungen geben werde. „Die Spielregeln werden nicht die gleichen sein“, fügte er hinzu. Nach dem Auftreten des Coronavirus in Paraguay erklärte die Regierung Maßnahmen zur sozialen Isolation.

Laut dem neuesten Update des Gesundheitsministeriums hat Paraguay 64 bestätigte Fälle des Coronavirus und drei Todesfälle. Nachdem das neuartige Coronavirus, das offiziell als COVID-19 bekannt ist, im vergangenen Dezember erstmals in Wuhan, China, aufgetaucht ist, hat es sich nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University in mindestens 177 Ländern und Territorien verbreitet. Weltweit wurden mehr als eine Million Fälle gemeldet, wobei die Zahl der Todesopfer über 37.000 beträgt.

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Proindex Capital AG: Wie Paraguay mit der Corona-Pandemie umgeht

Suhl, 27.03.2020. Angesichts der grassierenden Covid-19-Pandemie hatte Paraguay vergangenen Sonntag seine Grenzen und Flughäfen geschlossen. „Paraguays Innenminister Euclides Acevedo hatte letzte Woche den Ausnahmezustand als mögliche Option für das Land während der Corona-Krise angekündigt, ruderte vorerst allerdings zurück. Die Begründung klingt vernünftig, da diverse Gouverneure oder Bürgermeister ihre Macht und Kompetenzen missbrauchen könnten. Außerdem gebe es laut Innenminister keine Gesetzesgrundlage für die legale Ausrufung des Ausnahmezustands“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die paraguayische Regierung hatte die Bevölkerung dazu aufgerufen, die Quarantänevorschriften einzuhalten. Die Polizei kontrolliert derzeit Verstöße, wie beispielsweise Menschenmengen auf der Straße. „Nichtsdestotrotz klagt die Polizei in Paraguay über Personalmangel und zu wenige Streifenwagen im Einsatz während der Pandemie. Um die Corona-Krise adäquat zu bekämpfen, müssen diese sich breiter aufstellen, um wirklich einen Großteil der Bevölkerung kontrollieren zu können. Wie wir auch aus beinahe allen Ländern dieser Welt wissen lautet die einzige Devise: Zuhause bleiben. Somit ist das auch für Paraguay der richtige Weg, zumal man auch hier das Gesundheitssystem auf keinen Fall zu stark belasten will“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Des Weiteren fordert die paraguayische Regierung die Durchsetzung der Hygienevorschriften.

„Seit Ausbruch des Coronavirus in Paraguay liefen einige Dinge sehr chaotisch ab. Beispielsweise beschlossen einige Bürgermeister und Gouverneure ganze Straßen und Zugänge zu sperren, obwohl sie dazu gar nicht befugt gewesen sind. Die Regierung wies darauf hin, dass Ein- und Ausgangspunkte der Departements unbedingt freigehalten werden müssen. Der Transit könne zwar kontrolliert und ordentlich geregelt, aber nicht geschlossen werden. Der freie Transit ist Teil der nationalen Verfassung in Paraguay“, sagt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend. Paraguay hat derzeit 43 bestätigte Corona-Fälle im gesamten Land, davon drei Todesfälle.

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Proindex Capital AG: Wie eine Minderheit Paraguays größtes Waldgebiet Gran Chaco erhält

Der „neue Panamakanal“ – so nennen einige die im Bau befindliche Autobahn in Südamerika, die den Kontinent vom Atlantik bis zum Pazifik überspannt. Der Central Bioceanic Railway Corridor durchquert den paraguayischen Chaco, Lateinamerikas zweitgrößten Wald nach dem Amazonas.

Suhl, 17.03.2020. „Paraguays größtes Waldgebiet Gran Chaco ist heutzutage ein Zentrum für Viehzucht und Sojabohnenanbau. Der Chaco war einst ein flacher, struppiger und angeblich unwirtlicher Wald – bis ihn die mennonitischen Siedler, die Anfang des 20. Jahrhunderts nach Paraguay kamen, in eine fruchtbare, landwirtschaftliche Region verwandelten“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Bis 2017 war das Binnenland Paraguay mit 7 Millionen Einwohnern der sechstgrößte Rindfleischexporteur der Welt. „Wenn die neue Straße im Jahr 2022 fertiggestellt ist, werden Rindfleisch und andere landwirtschaftliche Exporte per LKW über Seehäfen in Chile und Brasilien auf die Weltmärkte gebracht“, erklärt Jelinek außerdem. Die Autobahn sei nur ein sichtbares Zeichen für den landwirtschaftlichen Boom des Chaco: Umfangreiche Entwaldung macht der Region Angst. Demnach wurden rund 14 Prozent des Chaco-Waldes zwischen 2001 und 2014 abgeholzt.

„Dies gefährdet diesen berühmten Wald und bedroht die Existenz von Indigenen, die seit undenklichen Zeiten in der Region leben. Die Mennoniten des paraguayischen Chaco, die heute rund 40.000 sind, kamen erstmals in den 1920er Jahren an und entkamen der Verfolgung aus Stalins Russland über Kanada. Mindestens 2,13 Millionen Mennoniten leben in 87 Ländern mit großen Bevölkerungsgruppen in den USA, Kanada und Äthiopien. Knapp 10 Prozent der Mennoniten leben in Lateinamerika“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG die Geschichte der ursprünglich aus Deutschland stammenden, christlich-religiösen Minderheit.

Als die Mennoniten vor einem Jahrhundert nach Paraguay kamen, stand das Land am Rande eines Krieges mit dem benachbarten Bolivien, das den Chaco für sich beanspruchte. Durch die Erlaubnis der Mennoniten, Siedlungen im Chaco zu errichten, wurden die territorialen Ansprüche Paraguays erneut bestätigt, aber viele indigene Völker aus ihrem Land vertrieben. „Mit dem Wachstum ihrer Geschäfte, insbesondere der Viehzucht, stieg auch die Notwendigkeit eines zuverlässigen Transports, um ihre Produkte schneller auf den Markt zu bringen. In den 1960er Jahren halfen mennonitische Organisationen beim Bau einer Autobahn namens „Trans-Chaco“. Aufgrund der starken globalen Nachfrage nach paraguayischem Rindfleisch und anderen landwirtschaftlichen Exporten gedeihen heute viele mennonitische Gemeinden“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Die wachsende Rindfleischindustrie und die Ausweitung der Sojabohnenproduktion von Brasilien nach Ostparaguay drängen immer mehr Menschen in den Chaco. Ackerland, einst billig und reichlich für diejenigen, die bereit sind, es zu roden, wird unerschwinglich teuer. Und je mehr Menschen einziehen, desto schneller verschwindet der Chaco-Wald. Die Entwaldung verschärft Konflikte um Landrechte mit indigenen Gemeinschaften, die versuchen, ihr angestammtes Land zurückzugewinnen. Der paraguayische Präsident Mario Abdo Benítez erwartet, dass sich nach Fertigstellung der Autobahn noch viel mehr Menschen im Chaco niederlassen werden, aufgrund der neuen, wirtschaftlichen Möglichkeiten.

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Proindex Capital AG: Paraguay präsentiert sich bei der Expo Dubai 2020

Paraguay zeigt sich bei der diesjährigen Expo Dubai von seiner besten Seite

Suhl, 18.02.2020. „Paraguay will bei der diesjährigen Expo Dubai Akzente setzen und die besten und schönsten Seiten des Landes präsentieren“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Die Expo 2020 der Vereinigten Arabischen Emirate (EAU) findet im Oktober 2020 statt und endet im April 2021. „Dabei handelt es sich um eine Ausstellung von mehreren Ländern, auch aus der südamerikanischen Region. Paraguay kann diese Möglichkeit ideal nutzen, um die Fortschritte der letzten Jahre zu präsentieren, aber auch auf das Potential der Zukunft aufmerksam zu machen“, sagt Jelinek und bezieht sich dabei auf Aussagen des Ministeriums für Industrie und Handel (MIC).

Insgesamt nehmen an der Expo 190 Länder teil. Paraguay wird einen eigenen Pavillon haben, um die spezielle Landesmarke auszustellen und zu demonstrieren. „Dabei soll es thematisch vor allem um eine der wichtigsten Ressourcen zur Energieerzeugung in Paraguay, nämlich Wasser, gehen“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG außerdem.

„Wasser ist eine Grundlage Paraguays zur weltweiten Vernetzung durch Flüsse und Nahrungsmittelproduktion. Außerdem bietet es Geschäftsmöglichkeiten und fördert nachhaltige Entwicklung. Dementsprechend wird es in den sechs Monaten der Ausstellung diverse Aktivitäten geben, wo nationale Behörden und Vertreter aus der Lebensmittelbranche anwesend sein werden. Hierzu sind Geschäftsforen, Konferenzen und Podiumsdiskussionen zu nachhaltiger Entwicklung vorgesehen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Die Expo Dubai 2020 ist eine der größten und ehrgeizigsten Weltausstellungen. In der Vergangenheit fand die Expo in Sevilla (1992) sowie in Hannover (2000) und in Shanghai (2010) statt. In Dubai werden 25 Millionen Besucher erwartet. Gefeiert wird laut Veranstaltern ein „Fest der menschlichen Brillanz und Leistung“. Es ist eine Gelegenheit für Menschen, sich aus verschiedenen Ecken der Welt zu verbinden, das Beste aus Kunst, Kultur, Geographie, Wissenschaft, Technologie, Innovation und Erfindung zu erleben und „Millionen neuer Gedanken und Ideen in Bewegung zu setzen“.

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Proindex Capital AG: Paraguay führend in der Obstproduktion

Laut Carlos Medina, dem Direktor der chilenisch-paraguayischen Handelskammer, hat Paraguay das Potential, in Zukunft weltweit führend in der Obstproduktion zu sein.

Suhl, 06.02.2020. „Paraguay hat nicht nur in der Region, sondern weltweit das Potential, eine weltweit führende Rolle in der Obstproduktion zu übernehmen“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG und stützt seine Einschätzung dabei auf ein Statement von Carlos Medina, dem Direktor der chilenisch-paraguayischen Handelskammer.

„Paraguay profitiert von einem enormen Potential aufgrund des Obstreichtums des Landes, des privilegierten Klimas und der reichlichen Wasserressourcen. Diese Faktoren könnten Paraguays Wirtschaft in den kommenden Jahren nachhaltig zum positiven verändern und das südamerikanische Land zum führenden Obstproduzenten machen“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu.

Paraguay hat kürzlich die erste Bananenlieferung des Landes nach Chile durchgeführt. Carlos Medina betonte, dass die Lieferung von Bananen nur der Anfang sei. Im späteren Verlauf wolle Paraguay auch den Markt für Ananas, Mangos und Wassermelonen öffnen. So sei es in einem Projekt zur Schaffung eines Nationalen Tropenfrucht-Exportplans vorgesehen.

„Der Exportplan für Tropenfrüchte wird von der lokalen Regierung in Zusammenarbeit mit den Institutionen beider Länder entwickelt“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Medina betonte auch, dass Paraguay dank dieser Geschäftsbeziehung seine Früchte mit Chile als Logistikplattform in asiatische Märkte exportieren könne. „Aufgrund von Gesundheitsproblemen und neuen Ernährungstrends ist ein anhaltendes Wachstum des globalen Obst- und Bio-Marktes zu verzeichnen. Asien wird aufgrund des schwindelerregenden Wachstums seiner Mittelschicht von entscheidender Bedeutung für dieses Wachstum sein“, fügte er hinzu.

Nach Angaben der Zentralbank von Paraguay, BCP, stiegen die Bananenexporte im Jahr 2019 um 44 Prozent. Die Exporte stiegen von 8,1 Millionen im Jahr 2018, als der einzige Markt Argentinien war, auf 11,6 Millionen US-Dollar im Jahr 2019, als sie auch Exporte von Argentinien nach Uruguay durchführten.

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Proindex Capital AG: Paraguay steht nach der Rezession vor einer wirtschaftlichen Erholung

Der Chef der Zentralbank sagt, Paraguays Wirtschaft werde um 4,1% expandieren, da sich eine breite Erholung von der Landwirtschaft bis zur Industrie abzeichnet.

Suhl, 21.01.2020. „Paraguay wird seine Position unter den am schnellsten wachsenden südamerikanischen Volkswirtschaften im Jahr 2020 zurückerobern“, betont Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG und bezieht sich dabei auf Aussagen des Vorsitzenden der Zentralbank von Paraguay José Cantero. Cantero schätzt, dass die monetären Anreize und die öffentlichen Investitionen es Paraguay ermöglichen werden, in drei Jahren am stärksten zu expandieren.

Cantero sagte in einem Telefoninterview, dass das Land um 4,1 Prozent expandieren wird, da sich eine breite Erholung von der Landwirtschaft bis zur Industrie abzeichnet, nachdem der Leitzins auf ein Neunjahrestief gesenkt wurde. Im Rahmen eines 6,8-Milliarden-US-Dollar-Bauprogramms wurden eine Reihe von Straßen- und Autobahnprojekten gestartet. „Dieser Ausblick markiert eine Trendwende ab 2019, als Dürre die Sojaernte und die Stromerzeugung beeinträchtigte und das Land in der ersten Jahreshälfte in eine Rezession stürzte“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Nun werde das Land von den Bemühungen zur Diversifizierung seiner landwirtschaftsabhängigen Wirtschaft profitieren, sagte Cantero. Der Export von Industriegütern wie Autoteilen und Kunststoffen könnte erstmals seit 2003 den Wert von Rindfleisch übertreffen.

Paraguays Wachstumsrate, die 2018 zu den besten Südamerikas gehörte, wird in diesem Jahr mit Ausnahme von Guyana besser abschneiden als die meisten in der Region. Cantero sagte, die erwartete Expansion von 2,2 Prozent im benachbarten Brasilien sei „günstig“ für Paraguay, während er feststellte, dass das Land vor der Rezession in Argentinien geschützt ist. „Man kann beobachten, dass sich Paraguay von Argentinien abgekoppelt hat. Argentinien hat vor einiger Zeit aufgehört, einen wesentlichen Beitrag zum südamerikanischen Wachstum zu leisten“, so Jelinek von der Proindex Capital AG.

Die Richtung der Zinssätze in Paraguay werde von den künftigen Wirtschaftsdaten des Landes abhängen, sagte Cantero. Die Zentralbank wird voraussichtlich am 23. Januar ihre erste geldpolitische Sitzung abhalten. Die Verbraucherpreise, die weit unter dem Vier-Prozent-Ziel der Bank blieben, ermöglichten es den politischen Entscheidungsträgern, 2019 mit fünf Leitzinssenkungen die „Schleusen“ für geldpolitische Anreize zu öffnen. Die jährliche Inflationsrate lag im Dezember nach den neuesten Daten der Zentralbank bei 2,8 Prozent. Die Währungsbehörde untersucht sowohl ihr Verbraucherpreisziel als auch das, was sie als neutrales Zinsniveau ansieht. „Sollten sich die Entwicklungen 2020 mit den Einschätzungen der Zentralbank decken, steht Paraguay ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Jahr bevor“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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