Maja Meixner

TAGUNGSRÄUME SIND DIE KLASSENZIMMER DER ERWACHSENEN-BILDUNG: WÜRZBURGER HOTELIER SPRICHT ÜBER DIE ZUKUNFT VON EVENTS

Werden wir wieder gefüllte Tagungsräume, Messehallen und große Familienfeste sehen? Definitiv, sagt Christoph Unckell, Inhaber des Hotels Rebstock in Würzburg. Er ist sich sicher, dass der persönliche Kontakt, Events, Messen & Co. wieder zur Normalität werden. Im Interview spricht der renommierte Hotelier über seine Einschätzung für die Zukunft von Events und erklärt, warum er fest mit einem rasanten Anstieg von Veranstaltungen vor Ort rechnet.

Würzburg, Februar 2021. Der neue Tagungsbereich des Hotels Rebstock steht nun seit fast einem Jahr weitgehend leer und wartet darauf, wieder mit Leben gefüllt zu werden. Neben Tagungen finden auch Familien- und Hochzeitsfeiern während der Pandemie gezwungenermaßen nur sehr eingeschränkt oder zumeist überhaupt nicht statt. Doch genau wie Schulkinder brauchen auch Erwachsene nicht nur den direkten sozialen Kontakt zu Freunden und Kollegen, sondern auch einen Zugang zu persönlicher Weiterbildung. Das ist nur einer der Gründe, warum Kommunikation laut dem Würzburger Unternehmer Christoph Unckell auf Dauer nicht nur digital stattfinden kann.

Wie empfinden Sie digitale Events?
Ich empfinde digitale Events als sehr anstrengend. Gerade bei längerer Dauer sinkt die Aufmerksamkeit stark. Mich erinnert das manchmal an den Frontalunterricht von vor 50 Jahren. Oft findet kaum richtige Kommunikation statt, besonders, wenn viele Menschen an einer Konferenz teilnehmen. Rückmeldungen kommen auch auf Nachfrage sehr verhalten, dadurch wird es schwierig, eine beidseitige Kommunikation herzustellen.

Was empfinden Sie als Schwierigkeiten bei Videokonferenzen & Co.?
Ich finde sie oft unpersönlich. Besonders, wenn man nur die Initialen der Teilnehmer sieht, aber kein Gesicht dahinter. Dadurch weiß man nicht einmal, ob überhaupt jemand zuhört. Auch die Smalltalks und Gespräche, die man zum Beispiel auf einer Konferenz mit den anderen Anwesenden führt, gehen komplett verloren. Unter solchen Bedingungen eine kreative Atmosphäre zu schaffen, in der gemeinsam Lösungen und Ideen erarbeitet werden, ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Nicht umsonst wollen auch die Schulen so schnell wie möglich zum Präsenzunterricht zurück.

Was werden Ihrer Meinung nach die langfristigen Folgen der rein virtuellen Veranstaltungen sein?
Bildung beschränkt sich nicht auf das erste Lebensviertel, jeder Mensch lernt ein Leben lang dazu. Die gezielte Weiterbildung findet zu einem großen Teil in unserer Branche statt, bei Tagungen, für die wir den Rahmen bieten, Kongressen, Messen und Events. Aber auch Kulturstätten, Theater, Konzerte und Museen gehören für mich unbedingt dazu. Wer meint, das könne ja auch alles virtuell passieren, bedenkt nicht, dass Bildung auch auf emotionaler Ebene stattfindet. Und die ist in Zoom-Meetings quasi nicht zu erreichen. Wenn über die Folgen des ausfallenden Unterrichts für unsere Kinder gesprochen wird, müssen auch die Folgen der nahezu komplett ruhenden Erwachsenenbildung diskutiert werden. Irgendwann, wenn Innovationen ausbleiben, sich soziale Kompetenz zurückentwickelt, Erfolge nachlassen und der Fortschritt fehlt, dann wird klar sein, dass wir immer systemrelevant waren.

Was macht den Kontakt vor Ort für Sie so wichtig?
Bei der Kommunikation wirken Inhalt, Stimme und Körpersprache zusammen. Übersetzt heißt das für mich, dass online ein Großteil, wenn nicht sogar mehr als die Hälfte an Kommunikation gar nicht wahrgenommen werden kann. Das macht solche Meetings für mich so anstrengend und ineffektiv. Im Zweifel entstehen Missverständnisse und Fehlinterpretationen, weil so viele Kommunikationsinformationen verloren gehen. In Meetings geht es nicht um reine Informationsweitergabe, sondern um persönlichen Kontakt, Austausch und direkte Kommunikation. Dadurch sind Präsenzveranstaltungen effektiver, sie führen schneller zu einem besseren Ergebnis.

Wie schätzen Sie die Zukunft von Tagungen und Events ein?
Unsere Tagungsräume sind die Klassenzimmer der Erwachsenenbildung. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass es einen großen Nachholbedarf geben wird, wenn diese Pandemie einmal vorbei ist. Viele Unternehmen werden schnell merken, wie wichtig Weiterbildungen, Mitarbeiterschulungen und Diskussionsrunden sind, und dass sie nur erfolgreich bleiben, wenn sie ihre Mitarbeiter stetig auf dem Laufenden halten. In einer sich immer schneller weiterentwickelnden Wissensgesellschaft ist lebenslanges Lernen unabdingbar. Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir nach all den Onlinemeetings einen Boom an Präsenzveranstaltungen erleben werden. Ich kann mir vorstellen, dass reine Vortragsveranstaltungen von ein bis zwei Stunden Länge abnehmen, denn das geht zur Not auch gut online. Aber die immer wichtiger werdenden Team- und Persönlichkeitsentwicklungsformate, in denen neben reinem Wissen auch soziale Kompetenz geschult wird, werden dafür zunehmen. Meiner Einschätzung nach werden sich allerdings nachhaltig Gruppengrößen verkleinern und der Platz pro Person wird sich vergrößern.

Ihre Räumlichkeiten werden auch für Hochzeits- oder Familienfeiern gebucht. Wie sehen Sie die Zukunft dafür?
Bei Familienfeiern sehe ich einen enormen Nachholbedarf. Wir haben mehrere runde Geburtstage, die bei uns bereits mehrmals verschoben wurden. Auch Hochzeiten, die zunächst nur in kleinem Rahmen gefeiert wurden, sollen mit einem großen Fest nachgeholt werden. Das ist wie eine Bugwelle, die vor uns herschwimmt, auch weil das Bedürfnis der Menschen und Familien, nach über einem Jahr der Pandemie wieder einmal zu feiern, so groß ist. Gerade Häuser mit einem guten Hygienekonzept, modernen Lüftungsanlagen und großzügigem Platzangebot werden davon besonders profitieren.

Im Zentrum von Würzburg, umgeben von Weinbergen und historischen Baudenkmälern liegt das Best Western Premier Hotel Rebstock. Hinter der Rokoko-Fassade des Haupthauses erwartet die Gäste ein persönlicher Familienbetrieb mit authentischem und herzlichem Service, der ein Zuhause weg von zu Hause bietet. Seit 2019 ergänzt der hochmoderne Neubau Hof Engelgarten, der auf dem ehemaligen Grundstück des benachbarten Franziskanerklosters errichtet wurde, das Angebot des geschichtsträchtigen Hauses. Die 54 Zimmer und Suiten spiegeln mit ihrer stilvollen Einrichtung die Historie und den gleichzeitig modernen Geist des Hauses wider. Ausgestattet mit hochwertigen Designer-Möbeln bieten sie einen Ort zum Wohlfühlen, die hauseigene Tiefgarage und großflächige Tagungsräume mit modernster Technik komplettieren das Angebot. Im Gourmetrestaurant Kuno 1408 steht Daniel Schröder als Küchenchef am Herd und verleiht der französischen Küche eine fränkische Note.

Kontakt:
Best Western Premier Hotel Rebstock
Neubaustraße 7
97070 Würzburg
Telefon: +49 (0)931 30930
Fax: +49 (0)931 3093100
rebstock@rebstock.com
www.rebstock.com

Pressekontakt:
Prime Connection
Alexandra Kampe
Telefon:+ 49 (0) 69 2578128-28
a.kampe@prime-connection.de

 

**Bildrechte liegen beim Hotel Rebstock**

STARKER SERVICE AUS EINER HAND MIT UNILEVER FOOD SOLUTIONS & LANGNESE

Unilever Food Solutions und Langnese treten ab sofort gemeinsam als „Unilever Food Solutions & Langnese“ auf. Durch die Synergien profitieren Kunden aus der Gastronomie, der Hotellerie, der Gemeinschaftsverpflegung sowie Tankstellenbetreiber und Kunden aus dem Freizeitbereich gleichermaßen vom vollen Service- und Produktangebot, Support und Weiterbildungsangeboten von Unilever Food Solutions & Langnese. Dank immer neuer Rezeptideen und Werbemittel erhalten Gastroprofis auf den Webseiten der beiden Unternehmensbereiche und im Kontakt mit den Culinary Fachberatern jede Menge Inspiration für ihre eigene Speisekarte. So bleiben alle Kunden rund um die neuesten Küchentrends und die ideale Verkaufsunterstützung auf dem Laufenden.

Hamburg, Februar 2021. Unilever Food Solutions und Langnese vereint schon immer eine Kernkompetenz – Trends zu erkennen und in Ideen umzusetzen. Nun gehören die beiden Bereiche auch offiziell zusammen. Kunden aus Gastronomie und dem Freizeitbereich profitieren damit von bekannten Marken wie Knorr Professional, Hellmann’s, Lukull oder eben den beliebten Eissorten von Langnese[1] sowie vom umfangreichen Serviceangebot aus einer Hand.

Die Anforderungen der Gäste sind vielfältig und facettenreich, sei es in der Gemeinschaftsverpflegung, im Restaurant oder im Freizeitbereich. Im Vordergrund des Zusammenschlusses stehen Support, Inspiration und Weiterbildung. Unilever Food Solutions & Langnese wollen ihren Kunden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen und mit tollen Konzepten und Produkten überzeugen, damit diese sowohl gute als auch schlechte Zeiten meistern können.

STARKE MARKEN UND INSPIRATION FÜR PROFIS
Von Rezepten rund um angesagte Foodtrends bis hin zu spannenden Eiscreme-Kreationen: Unilever Food Solutions & Langnese bieten ihren Kunden Produkte und Ideen, die sie im Alltag von A bis Z begleiten. „Mit Langnese, Carte D’Or, Ben&Jerry’s, Knorr Professional, Hellmann’s, The Vegetarian Butcher und vielen mehr unterstützen wir unsere Kunden mit einer umfangreichen Produktpalette, geben neue Impulse, wie sie ihr eigenes Angebot noch attraktiver für ihre Gäste gestalten können, und entwickeln abwechslungsreiche Menüs von Vorspeise bis Eis-Desserts. Wir freuen uns sehr, dabei nun von der geballten Unilever Food Solutions & Langnese Markterfahrung zu profitieren“, erklärt Harm van Tongeren, Managing Director DACH bei Unilever Food Solutions & Langnese.

Online gibt es viele hilfreiche Tipps und Tricks, Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Beratungsangebote rund um aktuelle gastronomische Themen. Die Culinary Fachberater stehen Köchen und Gastronomen ebenfalls unterstützend zur Seite. Im Bereich Langnese wird das Angebot ergänzt um Werbemittel, beispielweise Tischaufsteller und Eis-Tafeln. Persönliche Verkaufsberater helfen jedem Kunden außerdem, die für ihn perfekte Eis- und Dessertkarte aus einer großen Auswahl an Designs zu finden und zu individualisieren.

SUPPORT AUF GANZER LINIE
Sowohl Food Solutions als auch Langnese sind seit vielen Jahren Marktexperten und beobachten aktuelle Ernährungstrends genau. Gerade die Nachfrage nach pflanzenbasierten Lebensmitteln, familienorientierten Menüs und gesunden Snacks zeigt, dass sich Ernährungstrends und dadurch die Bedürfnisse von Gastronomen, Köchen und auch Betreibern von Freizeiteinrichtungen ständig wandeln. „Der Außer-Haus-Markt steckt in schwierigen Zeiten. Umso wichtiger ist es, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Mit unserem PLANTMADE-Konzept, den Produkten von The Vegetarian Butcher oder veganen Eissorten von Langnese und Carte D‘Or sind wir schon lange Vorreiter“, so van Tongeren.

GENUSS IM VORDERGRUND, NACHHALTIGKEIT IM FOKUS
Ziel von Unilever Food Solutions & Langnese ist es, Nachhaltigkeit alltäglich zu machen. So wird beispielsweise ein immer größerer Teil der im Eis verwendeten Früchte nachhaltig angebaut, mehr als 50 Prozent der Langnese-Werbematerialien sind aus recyceltem Plastik. Die Kakaobohnen, aus denen die Magnum-Schokolade hergestellt wird und die Vanille für die Sorte Cremissimo Bourbon Vanille stammen von Farmen, die von der Rainforest Alliance zertifiziert sind. Ben&Jerry’s hat es sich zur Aufgabe gemacht, faire Produkte, verantwortliches wirtschaftliches Handeln und soziales Engagement für die Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen. Bei den beliebten Hellmann’s-Produkten werden für die Mayonnaise nur Eier aus Freilandhaltung sowie beim Ketchup Tomaten aus nachhaltigem Anbau verarbeitet.

Weitere Informationen zu Langnese und spannende neue Rezeptideen finden Sie unter www.langnese-business.de, alles zu Unilever Food Solutions unter www.ufs.com.

[1] 95 % der Deutschen kennen Langnese. Quelle: Millward Brown, BHC 2018.

Mit bekannten Marken wie Knorr Professional, Hellmann’s, The Vegetarian Butcher, Lukull, Carte D‘Or und Langnese unterstützen Unilever Food Solutions & Langnese Gastronomen weltweit und bieten immer neue Ideen, Konzepte und Inspirationen für deren tägliche Arbeit. Seit 1838 ist das Unternehmen im Lebensmittelbereich tätig und arbeitet eng mit Betrieben aller Art und Größen zusammen. Mit einem Experten-Team, den Culinary Fachberatern, werden regelmäßige Workshops im modernen Chefmanship Centre organisiert. Hier positioniert sich das Unternehmen erneut als Ratgeber und Partner der Gastronomen und bildet sie in verschiedenen Fachbereichen mit neuen Techniken weiter.

Kontakt:
Unilever Food Solutions & Langnese
Nadine Milbradt
Neue Burg 1
20457 Hamburg
nadine.milbradt@unilever.com
www.unileverfoodsolutions.de

Pressekontakt:
Gourmet Connection GmbH
Justine Merz / Jaimie Knecht
Tel: +49 (0) 69 – 2578 128 – 16 / – 13
j.merz@gourmet-connection.de
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Podcast „Am Küchentisch“ geht mit dem Godfather of Cookware in die zweite Runde

Podcast „Am Küchentisch“ geht mit dem Godfather of Cookware in die zweite Runde

Er ist das Herzstück in der Frankfurter Kommunikationsagentur Gourmet Connection: Der Küchentisch. Nun verwandelte er sich bereits zum zweiten Mal in den Schauplatz des gleichnamigen Podcasts, bei dem sich Radiomoderator, Journalist und Hörbuchsprecher Martin Maria Schwarz mit spannenden Gästen aus der Kulinarik, Hotellerie oder Agenturszene austauscht. In der zweiten Folge geht es um Kochgeschirr der Extraklasse. Mit am Küchentisch sitzt Mr. All-Clad George Henrici, Marketing und Sales Manager für die Cookware-Marken All-Clad und Tefal. Mit Martin Maria Schwarz spricht Henrici über Must-Haves in der Küche, die besten Branchen-Events und darüber, wie man selbst die heillos eingebrannteste Pfanne noch retten kann.

Frankfurt am Main, Januar 2021. „Und, George, wenn Du nur ein Teil mit auf die einsame Insel nehmen könntest, welches wäre das?“, fragt Martin Maria Schwarz. Für Henrici eine klare Sache: „Ich stelle mir das immer so vor: Wenn man aus der gemeinsamen Wohnung fliegt und auf die Schnelle nur ein einziges Teil greifen kann, ist es für mich die Drei-Liter-Sauteuse aus der Stainless-Linie von All-Clad. Ist ja dann in einem neuen Haushalt erstmal so ähnlich wie auf einer einsamen Insel. Aber ernsthaft, die Sauteuse ist perfekt zum Braten, für Risotto, aber auch für Suppen, ein echter Allrounder.“ Und weil zu jedem kulinarischen Gespräch auch das Passende im Glas gehört, gibt es natürlich etwas zu trinken: Den 2016er Chardonnay von Ghost Pines, einen der Lieblinge Henricis. Die Trauben stammen aus dem Napa, Sonoma und Monterey County und geben dem Wein einen markanten, vielschichtigen Charakter.

Tipps, Tricks und Know-how rund ums Thema Kochgeschirr
George Henrici weiß alles über Kochgeschirr, was es zu wissen gibt – schließlich beschäftigt er sich nicht nur beruflich seit vielen Jahren mit dem Thema, sondern kocht auch privat gern. Im Gespräch mit Martin Maria Schwarz erklärt er, warum gutes Kochgeschirr überhaupt nicht günstig sein kann und worauf es beim Kauf ankommt: „Am wichtigsten ist es, dass man am Ende gerne mit dem Kochgeschirr arbeitet. Das ist natürlich individuell, manche bevorzugen leichte Pfannen, andere mögen es schwerer. Es hilft immer, sich vor dem Kauf etwas in die Materie einzulesen.“ Henrici erzählt auch, wie es ist, in den Gourmet- und Sterneküchen ein- und auszugehen, und an welche Branchenevents er sich am liebsten zurückerinnert. „Ein besonderes Highlight ist für mich immer die Alles für den Gast in Salzburg. Es gibt Messen, die nüchtern und geschäftlich ablaufen, in Österreich ist es wie eine große, anstrengende, aber sehr lustige Party mit vielen feierfreudigen Köchen.“

Das Besondere am Podcasting
„Podcasts leben von spontanen Gesprächen, wie sie oft abends am Küchentisch entstehen. Genau diese Atmosphäre wollen wir transportieren“, erklärt Susanne Drexler, Gründerin und Inhaberin von Gourmet Connection. Damit geht die Kommunikationsagentur auf einen wichtigen Trend ein, denn Podcasts gewinnen immer mehr an Bedeutung. „Es gibt Podcasts zu allen erdenklichen Themen, das Interesse wächst immer weiter. Menschen hören die Folgen auf dem Weg zur Arbeit, beim Aufräumen oder einfach zum Abschalten“, sagt Alexandra Kampe, die das Projekt bei Gourmet Connection betreut. „Dabei werden die Podcaster fast zu so etwas wie guten Freunden, mit denen man sich einmal die Woche trifft und über Gott und die Welt spricht, nur eben immer und überall verfügbar. Genau das bieten wir in unserem Podcast für alle, die sich für das Thema Essen und Trinken interessieren“, ergänzt Susanne Drexler.

Die Agentur zeigt damit nicht nur die Vielseitigkeit der Branche, sondern macht sie auch erlebbar. „Wir wollen unsere Arbeit und unsere Kunden greifbar machen. Zum Beispiel geht es beim Frischeparadies nicht nur um die Produkte, die in den Märkten verfügbar sind. Hinter einer Panama-Ananas stecken so viele spannende Geschichten und ein weiter Weg, den sie zurücklegen musste, um es überhaupt in den Markt zu schaffen.“ Die Geschichte der Ananas und viele weitere erzählt Christian Horaczek, Mitglied der Geschäftsleitung bei Frischeparadies, in der ersten Folge von „Am Küchentisch“.

Weitere Informationen und alle Folgen des Podcasts „Am Küchentisch“ finden Sie hier auf unserer Website.

Darüber hinaus können Sie „Am Küchentisch“ auch auf den gängigen Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Anchor, PocketCasts und YouTube anhören.

Gourmet Connection entwickelt seit der Gründung 2006 maßgeschneiderte Kommunikation und anspruchsvolle Konzepte für hochwertige nationale und internationale Kunden, Unternehmen und Produzenten aus den Bereichen Kulinarik, Genuss und Reise. 2014 kam Prime Connection hinzu, wo der Fokus auf den Themen Design, Lifestyle, Interior und Franchise liegt. Seit 2019 komplettiert Click Connection als Digitalagentur das Full-Service-Angebot, außerdem ist Gourmet Connection Gründer des internationalen Agenturnetzwerks World Gourmet Connection mit Partnern in zwölf Ländern. Für kleinere Unternehmen und Start-Ups bietet die Agentur mit PR Light ein Baukastensystem mit neun Modulen, aus denen Kunden individuelle Dienstleistungen wählen und frei miteinander kombinieren können. Im Dezember 2020 geht die erste Folge des Food&Beverage-Podcasts „Am Küchentisch“ der Frankfurter Agentur online.

Kontakt:
Gourmet Connection GmbH
Patricia Freyer
Telefon: + 49 (0) 69 – 2578128-15
p.freyer@gourmet-connection.de

Unilever strebt eine Milliarde Euro Umsatz mit pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen an

Umsatzziel ist Teil der heute vorgestellten „Future Foods“- Initiative
– Weitere Ziele der Initiative sind die Halbierung der Lebensmittelabfälle bis 2025 sowie eine weitere Verbesserung der Nährwertprofile vieler Produkte 
– Die Marke Knorr hat 2020 in Deutschland, Österreich und der Schweiz überwiegend pflanzenbasierte Innovationen auf den Markt gebracht

Hamburg, November 2020. Unilever will den Umsatz mit pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen in den kommenden fünf bis sieben Jahren auf eine Milliarde Euro steigern. Das ist das Ziel der heute weltweit vorgestellten „Future Foods“-Initiative. Mit dieser unterstützt Unilever Menschen bei der Umstellung auf eine gesündere Ernährung und verringert die Umweltbelastung der Lebensmittelproduktion. Dazu wird Unilever das Angebot von pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen stark ausbauen und zusätzlich

– bis 2025 die Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette von der Fabrik bis ins Regal halbieren
– bis 2025 die Anzahl der Produkte mit einem verbesserten Ernährungsprofil verdoppeln
– Kalorien, Salz und Zucker in Produkten weiter reduzieren
Hanneke Faber, Präsidentin der Foods & Refreshment Division: „Wir können den Menschen nicht vorschreiben, was sie essen sollen. Aber wir können dafür sorgen, dass sich jede/r Einzelne gesünder ernährt und für pflanzliche Alternativen entscheiden kann.“ Peter Dekkers, General Manager DACH & Executive Vice President Middle Europe ergänzt: „Menschen wollen sich bewusst, gesund und umweltschonender ernähren. Dieser Trend hat sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich beschleunigt. Deshalb werden wir mehr Produkte anbieten, die erschwinglich sind, gut schmecken und gesund für Mensch und Umwelt sind.“ Die „Future Foods“-Initiative reiht sich in die bestehenden Umweltverpflichtungen von Unilever ein. Weitere Informationen dazu, sowie zu der Initiative selbst, finden Sie unter www.unilever.com

Zahlreiche Markteinführungen und Relaunches in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind bereits von der Initiative inspiriertt 2020 in Deutschland

Zwei Jahre nach dem Erwerb von The Vegetarian Butcher bietet Unilever in Deutschland bereits acht verschiedene Produkte mit pflanzenbasierten Fleischalternativen, vier davon vegan. Der „Sieht-Chick-aus Burger“ wurde dieses Jahr in Deutschland von der Tierschutzorganisation PETA mit dem Vegan Food Award als beste Hähnchenalternative ausgezeichnet. Zudem sind bei Burger King der vegetarische Whopper und pflanzliche Nuggets erhältlich.

Fast die Hälfte des Ben & Jerry’s Sortiments ist entweder vegan (23 %) oder fettreduziert (23 %). Beide Marken wurden von Nielsen als zwei der Top 25 Neueinführungen in Europa ausgezeichnet.[1] In Deutschland ging Ben & Jerry´s mit seinem veganen Sortiment sogar als Sieger hervor. Das erste vegane Eis von Magnum wurde 2019 auch mit dem PETA Vegan Food Award ausgezeichnet.

Die Marke Knorr hat in Deutschland 2020 überwiegend pflanzenbasierte Innovationen auf den Markt gebracht. Gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF UK und anderen namhaften Experten hat die Lebensmittelmarke im letzten Jahr die Liste der „Future 50 Foods“ entwickelt. Die 50 Nahrungsmittel wurden mit dem Ziel ausgewählt, Menschen eine gesunde, abwechslungsreiche und schmackhafte Ernährung zu bieten und im Einklang mit der Natur zu stehen, weil ihr Anbau eine geringere Belastung für die Umwelt und das Klima darstellt.

Kontakt:
Unilever Food Solutions
Nadine Milbradt
Am Strandkai 1
20457 Hamburg
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Tel.: +49 (0) 69 25 78 12 8 15 /-19
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Weitere Informationen

Der globale Markt für pflanzliche Fleischalternativen wächst mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 15,8 Prozent[2] und wird bis 2027 voraussichtlich 35,4 Milliarden US-Dollar erreichen. Barclays schätzt, dass die die Nachfrage nach pflanzenbasierten Produkten in den nächsten zehn Jahren sogar um über 1.000 % wachsen und bis 2029 140 Milliarden US-Dollar wert sein könnte.
Das Marktwachstum von pflanzlichen Fleischalternativen wird hauptsächlich durch die weltweit massive Zunahme von veganen und flexitären Ernährungsweisen getrieben. Insbesondere die Konsumentengruppe der Millenials verzichtet aus gesundheitlichen oder ökologischen Gründen immer öfter auf Fleisch. Die Zunahme von Infektionsfällen in der Massentierhaltung sowie ein Anstieg von Allergien und Unverträglichkeiten auf tierische Produkte sind weitere Gründe.

Das globale Ernährungssystem ist ungerecht und ineffizient. Für ein Viertel der Menschheit ist die Ernährungssicherung gefährdet, ein weiteres Viertel leidet an gesundheitsschädlichem Überkonsum. Wir leben in einer Welt, in der 2 Milliarden Menschen übergewichtig[3] sind und 1 Milliarde Menschen Hunger leiden.[4] Allein die Landwirtschaft verursacht 30 % der Treibhausgasemissionen[5]. Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel landet weltweit nutzlos in der Tonne – insgesamt etwa 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr[6]. Die Tierhaltung ist nach fossilen Brennstoffen der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen und mitverantwortlich für Abholzung, Wasser- und Luftverschmutzung sowie dem Verlust der globalen Biodiversität[7]. Fast 70 % der direkten Treibhausgasemissionen unserer Ernährung sind auf tierische Produkte zurückzuführen, auf pflanzliche Produkte dagegen nur knapp ein Drittel.[8]

Der EAT Lancet Bericht 2019 zeigte, dass eine Ernährung, die reich an pflanzlichen Nahrungsmitteln ist und weniger Lebensmittel tierischer Herkunft enthält, sowohl der Gesundheit als auch der Umwelt zugutekommt.[9]

Unilevers bestehende Nachhaltigkeitsziele

Die heutige Zielsetzung ist eine Fortsetzung von Unilevers bestehenden Umweltverpflichtungen, darunter

alle Unilever-Produkte bis 2039 netto-emissionsfrei herzustellen,
die Treibhausgasbilanz unserer Produkte in der gesamten Wertschöpfungskette bis 2030 zu halbieren und gleichzeitig bis 2023 eine entwaldungsfreie Lieferkette zu erreichen,
bis 2025 die verwendete Menge an Neuplastik zu halbieren und somit 350.000 Tonnen weniger Neuplastik für Verpackungen einzusetzen; mehr Kunststoff zu sammeln und zu verarbeiten, als wir kaufen, mindestens 25 % recyceltes Plastik für unsere Verpackungen einzusetzen, und 100 Prozent der Kunststoffverpackungen so zu gestalten, dass sie wiederverwendbar, recyclingfähig oder kompostierbar sind.

Über Unilever

Unilever ist ein international führender Konsumgüterhersteller. Das Unternehmen vertreibt in über 190 Ländern Lebensmittel, Körperpflegeprodukte, Waschmittel und Haushaltsreiniger, die jeden Tag von rund 2,5 Milliarden Verbraucherinnen und Verbrauchern genutzt werden. Unilever beschäftigt weltweit über 150.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Umsatz von 52 Milliarden Euro. Zu Unilever gehören einige der weltweit bekanntesten und beliebtesten Marken wie Knorr, Bertolli, Lipton, Dove, Axe, Rexona, Coral, Langnese, Eskimo, Lusso und Ben & Jerry’s.

Unilever hat es sich zum Ziel gesetzt,

bis 2020 mehr als eine Milliarde Menschen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern
den Umwelteinfluss unserer Produkte bis 2030 zu halbieren
die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen bis 2020 zu verbessern.
Unilever schafft Unternehmenswert, indem Wachstum und Vertrauen gesteigert sowie Kosten und Risiken gesenkt werden. Unsere Marken, die eine nachhaltige Lebensweise unterstützen, standen 2019 für 78 Prozent unseres Wachstums sowie 75 Prozent unseres Umsatzes.

Das Unternehmen will bis 2030 eine positive CO2-Bilanz in seinen Produktionsprozessen erreichen. Außerdem hat Unilever zugesichert, dass 100 Prozent seiner Kunststoffverpackungen bis 2025 vollständig wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind. Bis 2025 sollen zudem die verwendete Menge an Neuplastik halbiert und somit 350.000 Tonnen weniger Neuplastik für Verpackungen eingesetzt werden

Im Dow Jones Sustainability Index belegte Unilever 2019 erneut eine führende Position und ging in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in Folge aus der GlobeScan/Sustainability Global Corporate Sustainability Leaders Survey als bestplatziertes Unternehmen hervor.

Über Unilever Food Solutions

Mit bekannten Marken wie Knorr, Hellmann’s, Becel, Rama und Lukull unterstützt Unilever Food Solutions Köche weltweit und bietet immer neue Ideen, Konzepte und Inspirationen für deren tägliche Arbeit. Seit 1838 ist das Unternehmen im Lebensmittelbereich tätig und arbeitet eng mit Betrieben aller Art und Größen zusammen. Mit einem Experten-Team, den Culinary Fachberatern, organisiert Unilever Food Solutions regelmäßige Workshops in den modernen Chefmanship Centren. Hier positioniert sich das Unternehmen erneut als Ratgeber und Partner der Köche und bildet sie in verschiedenen Fachbereichen mit neuen Techniken weiter.

Über The Vegetarian Butcher

The Vegetarian Butcher wurde 2010 von Jaap Korteweg, Landwirt in neunter Generation, gegründet. Nach dem Ausbruch der Schweinegrippe wird er selbst zum Vegetarier. Er vermisst den Geschmack und die Textur von Fleisch jedoch so sehr, dass er mit der Entwicklung von vegetarischem Fleisch beginnt. Nach Jahren der Forschungsarbeit entdeckte Jaap mit Hilfe von Spitzenköchen einen innovativen Fleischersatz mit außergewöhnlicher Textur und unglaublichem Biss, der seinen Produkten zudem den Geschmack und das Genusserlebnis von tierischem Fleisch verlieh. Sein Ziel ist es, damit der größte Metzger der Welt zu werden. Mittlerweile werden Produkte von The Vegetarian Butcher an über 5.000 Verkaufsstellen in 26 Ländern verkauft.

[1] Quelle: Nielsen’s Top 25 Breakthrough Innovations of 2019, 2019: https://www.nielsen.com/us/en/insights/report/2020/nielsens-top-25-breakthrough-innovations-of-2019/

[2] Quelle: Polaris Market Research. Plant-Based Meat Market Share, 2020: https://www.polarismarketresearch.com/industry-analysis/plant-based-meat-market

[3] Quelle: Health Effects of Overweight and Obesity in 195 Countries over 25 Years, 2017: https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1614362

[4] Quelle: A billion people hungry. Governments and aid agencies must rise to the challenge, 2009: https://www.oxfam.org/en/research/billion-hungry-people

[5] Quelle: One third of world’s food is wasted, says UN study, 2011: https://www.bbc.com/news/world-europe-13364178

[6] Quelle: One third of world’s food is wasted, says UN study, 2011: https://www.bbc.com/news/world-europe-13364178

[7] Quelle: Tackling Climate Change through Livestock. A global assessment of emissions and mitigation opportunities, 2013: http://www.fao.org/3/i3437e/i3437e03.pdf

[8] Quelle: Klimawandel auf dem Teller, 2012: https://www.wwf.de/fileadmin/user_upload/Klimawandel_auf_dem_Teller.pdf

[9] Quelle: Food Planet Health. Healthy Diets From Sustainable Food Systems, k.A.: https://eatforum.org/content/uploads/2019/01/EAT-Lancet_Commission_Summary_Report.pdf

Trocken oder lieblich, Baden oder Rheingau? Tipps von Elfhundertzwölf für den Weinkauf zu Weihnachten

Vom Fachhändler bis zum Discounter gibt es in Deutschland eine schier endlose Auswahl an Weinen. Gerade vor Weihnachten stellt sich die Frage, welche Weine die richtige Wahl sind. Viele Weintrinker greifen zum stetig wachsenden Angebot im Supermarkt, mit dem allerdings weniger Beratung einhergeht. Elfhundertzwölf verrät, wie man sich in Weinabteilungen zurechtfindet, zielsicher den richtigen Wein für jeden Anlass aussucht und ihn gekonnt zu passenden Gerichten kombiniert. Worauf muss der Kunde beim Kauf achten, und mit welchen einfachen Tipps steht dem Genuss zu Hause nichts mehr im Wege?

Salem, November 2020.

Mit welchem Wein kann nie etwas schiefgehen?
Fest steht, dass dieses Jahr für viele ein besonderes Weihnachtsfest wird. Dabei soll möglichst alles stimmen, auch die Weinbegleitung zum Menü im kleinen Kreis. Wie bei vielen Dingen gilt auch beim Weinkauf: Es gibt kein Richtig und Falsch. Gut ist, was schmeckt, es gibt nicht den einen Wein, der zu allem passt. Wer aber ein paar Faustregeln berücksichtigt, kann auch im Supermarkt genau das Passende finden.

Was sind erste Anhaltspunkte für einen guten Wein?
Weinabteilungen in Supermärkten sind oft nach Regionen und Ländern sortiert. Hat man sich für ein Gebiet entschieden, greift der geneigte Etikettentrinker nach ansprechend aussehenden Flaschen. In der Tat gibt das Etikett viel Aufschluss über die Qualität, jedoch sollte man sich nicht nur auf die Optik verlassen. Auf den ersten Blick sind Auszeichnungen von Weinwettbewerben ein guter Anhaltspunkt. So wurde der Elfhundertzwölf Spätburgunder mit einer Spitzenbewertung von 90 Punkten bei Meiningers Rotweinpreis ausgezeichnet, während der Grauburgunder, der Blanc de Noirs und der Spätburgunder Rosé bei der Berliner Wein Trophy mit Gold prämiert wurden. Bei Supermarktweinen gilt: Lieber zu jüngeren Jahrgängen greifen, da die Weine in der Regel nicht dafür gedacht sind, lange gelagert zu werden. Für vier bis acht Euro pro Flasche gibt es hier gute Weinqualität, die sich ideal als Menübegleitung für Weihnachten eignen.

Welche Informationen stehen auf dem Etikett?
Die Optik ist oft ein zentrales Entscheidungskriterium für viele Weintrinker, aber auf dem Etikett finden sich auch wichtige Informationen zur Qualität. Die Rückseite ist ein guter Anhaltspunkt, insbesondere, wenn es schon eine Vorliebe für ein bestimmtes Weinanbaugebiet oder eine Rebsorte gibt.

Anbaugebiet: In Deutschland gibt es 13 Weinanbaugebiete, heimische Weine müssen klar einem dieser Gebiete zugeordnet sein.
Rebsorte: Das ist die Traubensorte, aus der ein Wein hauptsächlich besteht. Reinsortige Weine müssen zu 85 Prozent aus einer Sorte bestehen, Cuvées sind ein Zusammenspiel aus verschiedenen Sorten.
Qualitätsstufe: In der Regel sind deutsche Weine in Supermärkten Qualitätsweine. Dafür müssen sie zu 100 Prozent aus einem der Anbaugebiete stammen und die amtliche Qualitätsweinprüfung bestanden haben.
Alkoholgehalt: Der Alkohol entsteht, wenn die Hefen den Zucker im Traubenmost umwandeln, bis dieser ganz oder teilweise verschwunden ist. Trockene Weine, bei welchen der Zucker fast vollständig umgewandelt wurde, weisen demnach höhere Alkoholgehalte auf als Weine mit Restsüße.
Bukett und Geschmack: Meist finden sich auf dem Etikett Angaben zum Geschmack und Geruch, so entsteht bereits ein erster Eindruck und der Wein kann besser zu einem bestimmten Gericht ausgesucht werden.
Restsüße: Die Restsüße ist die Menge an Zucker, die nach der Gärung übrigbleibt. Je nachdem, ob es sich um einen trockenen, halbtrockenen, lieblichen oder süßen Wein handelt, ist entsprechend mehr Zucker vorhanden. Trockene Weine haben beispielsweise bis zu neun Gramm Restzucker pro Liter.

Wie probiere ich einen Wein richtig?
Der Wein ist ausgesucht, nun gilt es, ihn zu probieren. Dafür gibt es die bewährte Fünf-S-Regel, die zeigt, wie Weine ihre Aromen optimal entfalten. Das erste S ist das Sehen. Welche Farbe hat er? So ist ein Spätburgunder meist rubinrot, etwas durchsichtig und vergleichsweise hell. Ein Dornfelder dagegen ist tiefrot, fast schon violett, und kaum durchsichtig. Bei Weißweinen verrät die Farbe viel über das Alter, ein junger Jahrgang ist heller, während ältere Jahrgänge dunkler und gelblicher werden. Das zweite S ist das Schwenken im Glas, dadurch bekommt der Wein Sauerstoff und die Noten entfalten sich. Das dritte S, das Schnüffeln, beschäftigt sich mit dem Geruchssinn. Dieser spielt eine zentrale Rolle, immerhin ist unsere Nase in der Lage, über 4.000 Duftkombinationen wahrzunehmen, während die Zunge nur zwischen fünf Geschmacksrichtungen unterscheiden kann. Um die Aromatik eines Weines beurteilen zu können, ist es daher unabdingbar, zuerst daran zu riechen. Beim vierten S, dem Schlürfen, wird der Wein im Mund mit Sauerstoff versorgt, ähnlich wie beim Schwenken im Glas. So entfaltet er seinen Geschmack optimal und seine Aromen gelangen über den Rachen in die Nase. Auf diese Weise lässt sich der Wein ideal beurteilen. Das letzte S, das Schlucken, gibt Aufschluss darüber, welche Aromen am Gaumen zurückbleiben.

Welche Weine passen zu welchen Gerichten? Dos and Don’ts bei der Auswahl

Der Wein schmeckt, jetzt stellt sich bloß die Frage, welcher Wein zu welchem Gericht passt. Spätburgunder zur Weihnachtsgans? Rosé zum Dessert? Auch hier gibt es kein Richtig und Falsch und es muss nicht immer Rotwein zu Wild und Weißwein zu Fisch sein. Aber es gibt ein paar Regeln, die Orientierung bieten:

Do:
Der Wein und das Gericht sollten Partner auf Augenhöhe sein und ähnlich kräftig schmecken, so dass keine Aromen überdeckt werden. Mittelkräftige Burgunderweine sind in der Regel eine gute und unkomplizierte Wahl.
Salzig und sauer harmonieren gut miteinander. Ein Gericht mit intensiver Würze passt also ideal zu einem Wein mit lebendiger Säure.
Zu scharfen, sauren oder bitteren Speisen passen Weine mit einer leichten Süße. Dadurch entsteht ein rundes und ausbalanciertes Geschmacksbild.

Don’t:
Zu scharfen oder bitteren Gerichten passt kein Wein, der einen erhöhten Alkoholgehalt mitbringt, da dieser die Geschmäcker verstärken würde.
Ein saurer Wein passt nicht zu einem sauren Essen. Die Säure addiert sich und führt zu einem unangenehmen Geschmacksbild.

Bei welcher Temperatur werden Weine getrunken?
Weiß- und Roséweine sollten eine Trinktemperatur von 9 bis 12 Grad haben. Werden sie im Kühlschrank gelagert, haben sie schnell die ideale Temperatur erreicht. Rotweine entfalten sich bei 16 bis 18 Grad ideal, dafür empfiehlt sich eine Lagerung im kühlen Keller, oder der Wein kommt etwa eine Stunde vor dem Trinken in den Kühlschrank.

Wie bewahre ich offenen und geschlossenen Wein richtig auf?
Geschlossene Flaschen werden am besten bei gleichbleibender Temperatur in dunkler, kühler Umgebung gelagert, wie zum Beispiel im Keller oder in einer Speisekammer. Bei geöffneter Flasche sollte der Wein so wenig Sauerstoffkontakt wie möglich bekommen, damit sich die Aromen nicht verflüchtigen oder der Wein kippt. Offene Flaschen werden mit Korken oder Schraubverschluss verschlossen im Kühlschrank gelagert und sollten innerhalb von drei bis vier Tagen getrunken werden. Dabei gilt: Je leerer die Flasche ist, desto schneller kann der Wein verderben, da sich mehr Sauerstoff darin befindet.

Ist ein Korken immer wertiger als ein Schraubverschluss?
Gute Weine müssen nicht immer mit Naturkorken verschlossen werden. Mittlerweile ist der Schraubverschluss auf dem Vormarsch, weil er viele Vorteile für den Weingenuss bietet und gleichzeitig keinen negativen Einfluss auf die Weinqualität hat – insbesondere bei Weinen, die nicht über Jahre gelagert werden. Der Schraubverschluss ist praktischer, da kein Korkenzieher benötigt wird, die noch verschlossenen Flaschen können auch stehend gelagert werden, weil kein Korken auszutrocknen droht, und schon geöffnete Flaschen lagern dicht verschlossen platzsparend und liegend im Kühlschrank. Weine von Elfhundertzwölf sind wie die von zahlreichen anderen Weingütern mit Schraubverschluss verschlossen, um diese Vorteile zu nutzen.

Alle Weine werden durch Rotkäppchen-Mumm vertrieben. Der Verkaufspreis liegt im alleinigen Ermessen des Handels.

Weitere Informationen und Rezeptinspirationen finden Sie unter www.1112-wein.de

Markenrelaunch bei Apothic Wine: Samtige Kalifornier ab sofort mit neuem Label

Markenrelaunch bei Apothic Wine: Samtige Kalifornier ab sofort mit neuem Label

Die kalifornische Weinmarke Apothic steht für kraftvolle Rotweine mit samtig-weichem Charakter. Während Kellermeister Boyd Morrison jüngst das Portfolio um einen Cabernet Sauvignon erweiterte, hat parallel auch der Markenaufritt ein sanftes Facelift bekommen. Apothic Red und Cabernet Sauvignon sind ab sofort mit neuen Doppeletiketten im Handel erhältlich, Apothic Dark behält sein dunkel-gotisches Design.

Bad Homburg, Dezember 2020. „Die Farben Rot und Schwarz sind typisch für die Weine aus dem Apothic-Portfolio“, erklärt Dirk Schultheis von der E. & J. Gallo Winery. „Die Markenidentität wollten wir natürlich erhalten, aber den Etiketten gleichzeitig einen frischen Anstrich geben.“ Herausgekommen ist ein Markenauftritt, der die zentralen Charakteristika der kalifornischen Weinmarke noch stärker in den Vordergrund stellt.

Gesteigerte Brand Awareness
Das wichtigste Wiedererkennungsmerkmal der Weine, deren Name sich aus Apotheka, dem lateinischen Wort für Weinkeller, und Epic, dem englischen Ausdruck für das Heroische, Gewaltige zusammensetzt, ist der große, von Ornamenten umrankte Buchstabe A. Waren die Etiketten früher durchgängig und zeigten neben diesem Key Visual nur Sorte und Herkunft, zieren die Vorderseite der Weinflaschen ab sofort zwei separate Labels.
Dem Designelement A kommt auf den oberen Labels von Apothic Red und Cabernet Sauvignon nun noch mehr Platz zu, darunter sind Markenname und Rebsorte zu lesen. Auf einer separaten, schmalen Labelbanderole darunter finden sich übersichtlich aufgeteilt Angaben zu Jahrgang, Weinstil und Herkunft, so dass der Verbraucher sich schnell orientieren kann. Das Rückenetikett gibt Aufschluss über das Geschmacksprofil der Weine.

Über Apothic Wine
Aufgrund der geographischen und klimatischen Bedingungen entwickeln die Rebsorten Merlot, Cabernet Sauvignon und Shiraz nahe der kalifornischen Stadt Modesto ihr ganz eigenes Wesen: Regenreiche Winter, heiße Sommer und die typischen Böden, zumeist aus Lehm und dem Sedimentgestein Mergel, bringen opulente Weine mit kräftiger Tanninstruktur hervor. Die Cuvée Apothic Red wurde international schon vielfach ausgezeichnet, ganz aktuell beispielsweise von Mundus Vini 2020 mit Gold. Apothic Cabernet Sauvignon kam 2020 neu auf den deutschen Markt.

Apothic Wine ist im ausgewählten Handel erhältlich, die UVP liegt bei 8,99 Euro. Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie unter www.apothic.de
Wenn Sie Interesse an einem Muster haben, sprechen Sie uns bitte an.

Apotheca steht im Lateinischen für Weinkeller, Epic beschreibt im Englischen das Heroische, Gewaltige. Zusammengefügt ergibt beides den Namen der kalifornischen Weinmarke Apothic. Apothic Red, Dark und Cabernet Sauvignon erhalten ihre charakteristische Ausprägung durch die Verarbeitung der Trauben zum Reifehöhepunkt. So entstehen vielschichtige Weine mit intensiven Fruchtnoten, ausgeprägter Struktur, facettenreichem Geschmack und samtig-weichen Tanninen.

Kontakt:
E. & J. Gallo Winery
Dirk Schultheis
Louisenstraße 65
61348 Bad Homburg
Tel: +49 (0) 6196 – 8803 0
Fax: +49 (0) 6196 – 8803 133
dirk.schultheis@ejgallo.com
www.gallo.com

Pressekontakt:
Patricia Freyer
Gourmet Connection GmbH
Tel.: +49 (0) 69 25 78 12 8 15
p.freyer@gourmet-connection.de

Follow your own Path: Umfassender Markenrelaunch bei Dark Horse Wine

Follow your own Path: Umfassender Markenrelaunch bei Dark Horse Wine

Die Rot-, Weiß- und Roséweine der Marke Dark Horse verbinden typisch kalifornische Geschmacksprofile mit erfrischender Unkonventionalität. Diese Einzigartigkeit wird ab sofort durch das neue, moderne Design noch intensiver widergespiegelt. Das zentrale Element, ein Pferdekopf mit einem Weinglas als Blesse, rückt stärker in den Fokus, neben den Etiketten von Chardonnay, Merlot, Zinfandel, Cabernet Sauvignon und Rosé wurden auch die Weinkartons und die Ausstattung am PoS überarbeitet.

Bad Homburg, November 2020. „Das Motto von Dark Horse lautet ‚Follow your own Path’“, erklärt Dirk Schultheis von der E. & J. Gallo Winery. „Nachdem Winemakerin Beth Liston es mit ihrer Eigenwilligkeit schon immer verkörpert hat, wollten wir das Leitmotiv nun auch konsequent in den Brand-Auftritt übersetzen.“

Minimalistische Eleganz
Aushängeschild des Markenrelaunchs sind die Weinetiketten. Waren sie vorher weitestgehend in Grau gehalten, mit der Kapsel als einzigem farblich abgesetzten Akzent, hat jetzt jeder Wein seine eigene Farbwelt. So zeigt das Label des Merlots ein edles Dunkelblau, Cabernet Sauvignon kräftiges Burgunderrot, Chardonnay ein helles Gelb, Rosé Zartrosa und der Zinfandel ein intensives Lila. Der Fokus der Gestaltung liegt auf dem Key Visual der Marke, einem Pferdekopf mit Blesse in Weinglas-Form.

Neben Angaben zu Rebsorte, Jahrgang, Herkunft und Alkoholmenge gibt das leicht strukturierte Label mit dezentem Schimmer auch Aufschluss über die Eigenschaften des jeweiligen Weins. Die Rückseite ziert eine persönliche, von Winemakerin Beth Liston unterzeichnete Nachricht, in der sie Produktionsweise, Trauben und Geschmacksprofil erläutert. Auch die Umverpackungen und die Ausstattung am PoS wurden der neuen Optik angepasst.

Über Dark Horse
Der kreative Kopf hinter Dark Horse ist seit mehr als zehn Jahren Beth Liston. Für ihre Leidenschaft, das Weinmachen, hängte die Kalifornierin eine erfolgreiche Karriere in der Wirtschaft an den Nagel. Auch sonst entspricht die junge Mutter keinem Schema F: Auffällig tätowiert und in ihrer Freizeit am liebsten unter renovierungsbedürftigen Oldtimern zu finden, verarbeitet sie für ihre Weine die aromatischen Trauben aus den San Joaquin und Sacramento Valleys, den südlichen und nördlichen Teilen des kalifornischen Längstals.

Mit ihrer Besinnung auf die eigene Leidenschaft und fundierten Expertise bringt Liston Weine mit einem einzigartigen Ansatz hervor, die zwar typisch kalifornisch, aber trotzdem außergewöhnlich sind. In Deutschland erhältlich sind Dark Horse Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Zinfandel, Merlot und Rosé.
Dark Horse ist beispielsweise im Lebensmitteleinzelhandel bei Real erhältlich; weitere Informationen finden Sie auf www.darkhorsewine.de
Wenn Sie Interesse an einem Muster haben, sprechen Sie uns bitte an.

Auf konsequente Überraschungsmomente setzt die experimentierfreudige Ausnahmeweinmacherin Beth Liston mit Dark Horse. Modisch inspiriert vom Stil der 40er-, 50er- und 60er- Jahre und auffällig tätowiert, sticht sie als Powerfrau aus der männerdominierten Weinbranche heraus. Die aromatischen Trauben für ihre Weine stammen aus dem San Joaquin und Sacramento Valley, dem südlichen und nördlichen Teil des kalifornischen Längstals. In Deutschland auf dem Markt sind Dark Horse Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Zinfandel, Merlot und Rosé.

Kontakt:
E. & J. Gallo Winery
Dirk Schultheis
Louisenstraße 65
61348 Bad Homburg
Tel: +49 (0) 6196 – 8803 0
Fax: +49 (0) 6196 – 8803 133
dirk.schultheis@ejgallo.com
www.gallo.com

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Patricia Freyer
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