Weihnachtseinkäufe im Shopping-Center: Wo haben Deutsche die Wahl zwischen mehreren Einkaufstempeln?

Bonn, 07. Dezember 2017_ Es gibt nicht viele Orte, die so sehr für den weihnachtlichen Shopping-Rausch stehen wie das Shopping-Center: Alles ist hier auf das Einkaufserlebnis ausgerichtet. Es ist warm und trocken, Parkplätze sind meist vorhanden, es ist prächtig dekoriert und hell erleuchtet und es gibt Gelegenheiten zum Ausruhen und Essen. Obwohl immer mehr Verbraucher ihre Geschenke online kaufen, schwören viele Kunden auch weiterhin für die Weihnachtseinkäufe auf das Shopping-Center. Nexiga hat dies zum Anlass genommen, um in der aktuellen Karte des Monats (https://marktanalystonline.de/karte-des-monats/122017/) zu untersuchen, wie gut Deutschland mit Shopping-Centern versorgt ist.

In Deutschland gibt es rund 1.000 Shopping-Center, zu denen zur Vereinfachung auch die Fachmarktzentren gezählt werden, da sie gleiche Versorgungsfunktionen erfüllen. Die Karte stellt den Versorgungsgrad auf Basis einer feinräumigen Gebietsebene dar (Wohnquartiere von Nexiga). Die Darstellung des Versorgungsniveaus ist aufgeteilt in fünf Klassen von „sehr hoch“ bis „sehr gering / keine Versorgung“. Außerdem zeigt die Karte beim Hineinzoomen die genauen Standorte der Einkaufszentren.

Größtenteils orientiert sich die Lage der Shopping-Center an der Bevölkerungsverteilung: Vor allem in und um Großstädte wie München, Berlin, Köln oder Hamburg herum, haben die Geschenkejäger freie Auswahl zwischen mehreren Shopping-Centern. Aber nicht nur die Bewohner der Großstädte profitieren von dem guten Angebot. Auch in ländlich geprägten Regionen mit mittelgroßen Städten in Niederbayern, der Bodensee-Region, im Allgäu und Ostfriesland ist die Versorgung zufriedenstellend.

Es gibt jedoch auch große, weiße Flecken auf der Shopping-Center-Landkarte: Zum Beispiel in Brandenburg, wo außerhalb Berlins und Potsdams die Bewohner entweder weit fahren müssen oder doch der Postbote die Geschenke bringt. Aber auch im Shopping-Center-Bermuda-Dreieck zwischen Bremen, Hamburg und Hannover klafft eine große Lücke. Allerdings zeigt sich auch hier der Zusammenhang mit der Bevölkerungsdichte: In den Gebieten mit sehr schlechter Versorgung leben ungefähr 12,6 Millionen Einwohner, das sind nur 15,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Sehr gut versorgt sind dagegen etwa 18,7 Millionen Einwohner, was ungefähr 23 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.

Dort, wo wenige Menschen wohnen, werden große Projekte wohl kaum umgesetzt, weil das Marktvolumen zu klein ist. Im Wettbewerb mit den Online-Händlern bleibt den stationären Händlern daher im Grunde nur übrig, in die Qualität ihres Einkaufserlebnisses zu investieren. Hybride Konzepte, die nicht mehr nur das reine Shopping in den Fokus rücken, sondern einen Mix aus Shop-, Gastro-, Entertainment-, Bildungs- und Gesundheitsangeboten, sind jetzt gefragt.

Quellen: Eigene Berechnungen und Daten von Nexiga.

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