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Toyota Supra: Neuauflage mit bayerischer Kraft

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Toyota lässt seine Sportwagenlegende Supra auferstehen. Antrieb und Technik des BMW Z4 stecken unter der Dose des coolen Coupés – und jede Menge Freude am Fahren. Wenn der Chef etwas im Sinn hat, ist die Entscheidungsfindung selbst in einer so strukturierten Gruppe wie Toyota mit fast zehn Millionen Fahrzeugen pro Jahr einer der größten Autohersteller der Welt, manchmal recht kurz. Weil Herr Präsident, Akio Toyoda gerne Rennen fährt. Seine Lieblingsstrecke ist die Nordschleife des Nürburgrings. Und hier in der Eifel entstand vor einigen Jahren die Idee, die Sportwagenlegende Supra wiederzubeleben. Aber auch ein Mr. Toyoda war sich sehr bewusst, dass es wirtschaftlich schwierig ist, solche Autos in den Griff zu bekommen. Die Lösung war BMW. Warum nicht Supra und Z4 zusammenfügen? Die Bayern bekommen ihren rasanten Roadster, die Japaner ihr cooles Coupé. Eine perfekte Win-Win-Situation, die dem Supra die beste Fahrdynamik verlieh, die jemals in einem Toyota-Serien-Sportwagen zu finden war. Nicht zuletzt ein Ergebnis des klassischen Aufbaus: Motor vorn längs, Heckantrieb, zwischendurch zwei Sitze, fertig. Gepaart mit modernster Technik, Leichtbau, niedrigem Schwerpunkt und einer Gewichtsverteilung von ideal 50:50 ist alles nur auf eine Richtung ausgerichtet: Fahrspaß. Hightech-Motor aus München Was im Supra steht, kann nur auf der Rennstrecke erlebt werden. Foto: Toyota Toyota war sogar so schlau, kein Aggregat aus der Gruppe wiederzubeleben. Oder für teures Geld einen neuen Sechszylinder-Reihenmotor zu bauen, wenn es in München bereits einen ebenso leistungsstarken und geschmeidigen Hightech-Motor gibt, den sogenannten B58-Motor. Drei Liter, 340 PS und 500 Newtonmeter stark. Dies sind die Eckdaten. Zusammen mit einem top funktionierenden 8-Gang-Automatikgetriebe – es gibt kein Schaltgetriebe – wird diese Kombination zu einer Art Traumteam unter der langen Haube. Was im Supra steht, lässt sich im Verkehr nur geringfügig herausziehen. Der bessere, wenn nicht ideale Ort dafür ist die Rennstrecke. Kurven durchdringt der einzige 1570-Pfund-Sportwagen in perfektem Stil, lässt sich dadurch problemlos in den Grenzbereich dominieren. Das gesamte Auto fühlt sich sehr ausgewogen an und ermöglicht auch Laien schnelle Rundenzeiten ohne Schweißperlen auf der Stirn. Der doppelt aufgeladene Reihensechszylinder setzt bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten kräftig an und entwickelt einen schönen sportlichen Klang, gut wahrnehmbar, aber nie unanständig laut. Passend wie ein Custom-Schuhschalthebel zeigen Controller und Monitor deutlich BMW-Gemeinsamkeiten. Foto: Toyota Auch das gemeinsame Fahrwerk des BMW Z4 verleiht dem Supra eine hervorragende Ergonomie. Das Auto passt wie ein Maßschuh. Vor dem vermeintlich wichtigsten Instrument eines Sportwagens: dem Drehzahlmesser in der Mitte des Cockpits. Porsche lässt hier grüßen. Das Dashboard ist klassisch unterteilt. In der Mitte der Oberseite sitzt ein 8,8-Zoll-Bildschirm. Einige Drehschalter, wie die der Klimaanlage, erinnern nicht nur an die von BMW, sie sind es auch – aber das ist sicher kein Nachteil. Auch der Wählhebel für das Automatikgetriebe, das Lenkrad und der i-Drive-Controler zeigen eine gewisse Affinität zum bayerischen Partner. Etwas ungewöhnlich ist die asymmetrische Verteilung der Mittelkonsole. Sie ist etwas offener für den Passagier, gibt ihm optisch mehr Luft. Erstes Kontingent bereits ausverkauft Insgesamt ist jedoch kein üppiges Raumgefühl zu erwarten. Der Innenraum ist kurz geschnitten, das Dach an den Seiten tief heruntergezogen. Sie sitzen aber auch in einem Sportwagen. Der Wert im Gepäck ist entsprechend gering. Unter der Heckklappe verbleiben nur noch 290 Liter Ladevolumen. Das reicht für das Wochenende oder die üblichen Einkäufe. Die Kiste muss jedoch hoch gehoben werden. So großartig der Supra bewegt werden kann und so viel Spaß er hinter dem Lenkrad macht, hat er einen Nachteil: Er ist zumindest für dieses Jahr ausverkauft. Das deutsche Kontingent von 300 Exemplaren war trotz eines nicht sehr günstigen Preises von 62.900 Euro sofort weg. Darunter waren auch 24 sogenannte „A90-Edition-Modelle“ für 67.250 Euro, mattgrau lackiert und innen mit rotem Leder ausgekleidet. Wer jetzt bestellt, muss bis zum Frühjahr 2020 Geduld haben. Aber das Warten lohnt sich. Autoankauf Bonn , Autoankauf Münster , Autoankauf Mönchengladbach , Autoankauf Gelsenkirchen , Autoankauf Aachen , Autoankauf Krefeld , Autoankauf Oberhausen , Autoankauf Hagen

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