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Proindex Capital Invest: Großbauern in Südamerika setzen auf Soja

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In Südamerika gelten landwirtschaftliche Monokulturen wie Soja als wirtschaftliches Erfolgsmodell, so auch in Paraguay. Was dies für die Umwelt, Tiere und Kleinbauern bedeutet, weiß die Proindex Capital Invest.

Suhl, 12.02.2019. „Soja hat sich in Paraguay als wirtschaftliches Erfolgsmodell etabliert. Soja-Monokulturen erstrecken sich im ganzen Land. Hier sieht man keine Bäume oder Tier, lediglich eine einförmig grüne Wüste“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest. „Gearbeitet wird mit Glyphosat, die weltweite Nachfrage nach Soja muss schließlich bedient werden. In Südamerika ist das Business mit Soja in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Doch Kleinbauern bleiben auf der Strecke und ihnen bleibt oft keine andere Wahl, als ihr Land an Sojabauern zu vermieten oder zu verkaufen. Hierbei geht es vor allem um den Anbau von Gensoja, welches als Viehfutter nach Europa exportiert wird. Paraguay ist dabei ein anschauliches Beispiel, was der weltweit ansteigende Fleischkonsum und vor allem jener durch Massentierhaltung für eine lokale Wirtschaft bedeutet“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest weiter.

Unterdessen zeigt eine Schätzung der Forschungseinrichtung Base, dass 900.000 Kleinbauern in Paraguay in den vergangenen 10 Jahren ihr Land verloren haben. „Paraguay exportiert landwirtschaftliche Produkte für über 60 Millionen Menschen. Man müsste hier ein faireres Model finden, bei dem die Kleinbauern und die Natur weniger leiden müssen. Seit der Umstellung auf Soja wuchs die Volkswirtschaft in Paraguay immer stärker, bis zu fünf Prozent jährlich. Ob die Armut dadurch wirklich weniger geworden ist, darüber gibt es sehr unterschiedliche Statistiken“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest außerdem.

Zurzeit werden in Paraguay 3,2 Millionen Hektar Soja angebaut. Die Ernte in 2019 verspricht Rekordwerte. Die wichtigsten Soja-Anbaugebiete Südamerikas sind Brasilien, Bolivien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. „Vor allem der Umgang mit Pestiziden ist politisch sehr umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation hatte Glyphosat 2015 als „vermutlich krebserregend“ eingestuft. Langzeitstudien gibt es bislang noch nicht“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital Invest abschließend.

Weitere Informationen unter: www.proindex.de

Proindex Capital AG ist eine Gesellschaft, die sich auf die Konzeption, Finanzierung und Realisierung von ökologisch orientierten Kapitalanlagen spezialisiert hat. Das Unternehmen folgt nachhaltigen Grundsätzen und stellt Mensch und Natur gleichberechtigt in den Mittelpunkt seines Handelns.

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