Change Consent

Proindex Capital AG über Paraguays Gesetz gegen Staatenlosigkeit

Paraguay hat ein Gesetz gegen Staatenlosigkeit verabschiedet – Andreas Jelinek klärt auf

Suhl, 06.09.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG mit einem neuen Gesetz in Paraguay, welches gegen die Staatenlosigkeit vorgehen soll. „Der Kongress hat ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, welches die Rechte von staatenlosen Menschen schützt und zur Erleichterung der Einbürgerung beitragen soll. Paraguay hält sich damit an die Forderung der Vereinten Nationen, die sich mit ihrer Kampagne „#IBelong“ zum Ziel gemacht hat, Staatenlosigkeit bis zum Jahr 2024 zu beenden“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Demnach seien die Mitglieder der Nationalen Kommission für Flüchtlinge in Paraguay nun dafür zuständig, staatenlose Bevölkerungsgruppen zu identifizieren. Auf lange Sicht soll laut Kongress der Schutz staatenloser Personen optimiert werden. „Staatenlosigkeit soll langfristig verhindert werden. Beispielsweise sollen bürokratische Prozesse vereinfach werden, indem im Ausland geborene Kinder paraguayischer Eltern automatisch deren Staatsbürgerschaft erhalten- Dafür müssen sie nicht nach Paraguay ziehen“, erklärt Jelinek weiter.

Unterdessen erklärte Juan Ignacio Livieres, Direktor des Büros für konsularische Angelegenheiten im Außenministerium, dass es innerhalb Paraguays zwar keine staatenlosen Personen mehr gebe: Nichtsdestotrotz sei sein Büro durchaus darüber im Bilde, dass viele im Ausland lebenden Paraguayer zum jetzigen Zeitpunkt keine Staatsbürgerschaft nachweisen können. Livieres könne noch keine genaueren Angaben machen. Die Vereinten Nationen (UN) beschreiben das Gesetz gegen Staatenlosigkeit als „Meilenstein für die Region“. Staatenlosigkeit wird dabei hoffentlich stetig verschwinden. Derzeit sind laut UN rund zehn Millionen Menschen von Staatenlosigkeit betroffen. „Staatenlosigkeit bedeutet in der Realität für viele Menschen Probleme bei der Aufnahme einer Arbeit, beim Reisen, Heiraten bis hin zum Eröffnen eines Bankkontos. Das ist kein tragbarer Zustand, zumal es auch den Zugang zu klar definierten Grundrechten verweigert, wie Bildung oder medizinische Versorgung“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

Rebekka Hauer
PROINDEX CAPITAL AG

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