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POL-K: 190919-1-K Großdemonstration in der Innenstadt

Aufzuwegweg
Köln (ots) –

Polizei verbietet Parallelkundgebung auf den Autobahnen im Kreuz Köln-West

Die Polizei Köln bereitet sich auf die Großdemonstration „Fridays-for-Future“ am kommenden Freitag (20. September) vor. Der Anmelder erwartet bis zu 20.000 Teilnehmer, die zwischen 10 Uhr und 17 Uhr vom Stadtteil Ehrenfeld in die Innenstadt ziehen wollen. Die Polizei wird die Versammlung schützen und hierfür den Aufzugweg für den Fahrzeugverkehr sperren.

Nicht gesperrt werden am Freitag nach Entscheidung der Polizei die Autobahnen 1 und 4 im Kreuz Köln-West für eine zwischen 11 Uhr und 19 Uhr angemeldete Versammlung mit 500 Teilnehmern unter dem Titel „Generalstreik. Gegen Feinstaub und Abgase. Für eine Welt, in der Autobahnen nicht möglich sind“. Die Polizei hat die Versammlung am 18. September wegen erheblicher Gefahren für Versammlungsteilnehmer und den Autobahnverkehr verboten.

„Wir schützen alle Menschen, die sich friedlich für ihre Zukunft, die Umwelt und für aktuelle gesellschaftliche Themen einsetzen, damit sie ihre Meinung öffentlich kundtun können“, sagte heute Polizeipräsident Uwe Jacob. Hintergrund ist ein Internet-Aufruf zu Sabotage-Aktionen am Freitag aus dem linksextremen Umfeld des Hambacher Forsts, die sich unter die Versammlung mischen könnten. „Lassen Sie sich Ihre gute Sache nicht durch unfriedliche Aktionen verderben, die keinen Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit genießen“.

Die Polizei Köln empfiehlt daher allen Teilnehmern der Versammlung Fridays-for-Future, sich von möglichen unfriedlichen Aktionen zu distanzieren und nicht zuzulassen, dass Straftäter in der friedlichen Versammlung abtauchen oder aus ihr heraus Aktionen vorbereiten.

Aufzugsweg und Kundgebung „Fridays-for-Future“

Der Versammlungsanmelder beabsichtigt nach einer Auftaktkundgebung auf dem Hans-Böckler-Platz gegen 12 Uhr einen Aufzug über die Venloer Straße, den Friesenplatz, den Appellhofplatz, den Neumarkt, den Rudolfplatz zum Hohenzollernring. Der Aufzugsweg ist aus der beigefügten Karte ersichtlich.

Am Hohenzollernring soll gegen 17 Uhr die Versammlung nach einer Abschlusskundgebung mit Bühnenprogramm beendet werden. Für den Aufbau der Bühne wird am 20.09.2019 von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr der Hohenzollernring zwischen Friesenplatz und Rudolfplatz für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Während des Aufzugs und den Kundgebungen werden Straßensperrungen zu umfänglichen Verkehrsbeeinträchtigungen führen. Informationen zum Einsatz und aktuelle Sperrungen veröffentlicht die Polizei über Facebook https://www.facebook.com/Polizei.NRW.K, und Twitter https://twitter.com/polizei_nrw_k sowie auf ihrer Internetseite http://www.polizei.nrw/koeln/.

Zudem ist unter der Rufnummer 0221 229-7777 am Donnerstag, den 19.09.2019 von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und am Tag der Großdemonstration (20. September) von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet. (as/cg)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

https://koeln.polizei.nrw

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