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POL-DO: Frau greift erst Jugendliche an und dann Polizisten – Ingewahrsamnahme

Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 1189

Die Polizei Dortmund hat am Freitagabend (11. Oktober) in Dortmund-Lütgendortmund eine Frau in Gewahrsam genommen, die zunächst mehrere Jugendliche und dann auch die eingesetzten Polizeibeamten bedroht hatte.

Gegen 21.40 Uhr hatten mehrere Zeugen die Polizei verständigt. Auf einem Schulhof an der Limbecker Straße hatte eine Frau offenbar mehrere Jugendliche bedroht. Dabei trug sie den ersten Zeugenangaben zufolge auch einen schlagstockartigen Gegenstand mit sich. Vor Ort trafen die Beamtinnen und Beamten zunächst auf einen 16-jährigen Dortmunder, der angab von der Frau bedroht worden zu sein.

Zudem waren zwei 19-jährige Dortmunderinnen und ein 16-Jähriger aus Castrop-Rauxel vor Ort, die sich auf dem Schulhof aufgehalten hatten. Unvermittelt kam ihren ersten Aussagen zufolge eine unbekannte Frau auf sie zu. Einer der jungen Frauen riss sie demnach an den Haaren und drückte sie zu Boden. Der 16-Jährige konnte die Angreiferin daraufhin wegschubsen und wurde ebenfalls von ihr bedroht – offenbar mit dem oben genannten Gegenstand in der Hand. Auch die zweite junge Frau ging die Unbekannte an, bevor sie vor den eintreffenden Beamten flüchtete.

Noch in direkter Nähe konnten die Beamten die Frau (25, aus Dortmund) stellen. Während der Sachverhaltsklärung und ihrer Durchsuchung gab sie sich den Einsatzkräften gegenüber zunehmend aggressiver, so dass sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Dagegen leistete sie verbal wie körperlich Widerstand. Unter anderem versuchte sie sich im Streifenwagen in Richtung einer eingesetzten Beamtin zu werfen und diese mit Kopfstößen zu treffen. Im Polizeigewahrsam angekommen beruhigte sich die Frau weiterhin nicht. Nicht nur bedrohte und beleidigte sie die Beamtinnen und Beamten, sondern sie versuchte auch mehrfach, in ihre Richtung zu schlagen und zu treten.

Weil ihre Angriffe abgewehrt werden und die 25-Jährige schließlich fixiert werden konnte, blieben alle eingesetzten Kräfte unverletzt. Bei der Durchsuchung der Dortmunerin fanden sie zusätzlich noch mutmaßliche Betäubungsmittel. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Zudem erhielt die Frau eine Gefährderansprache.

Die Ermittlungen dauern an.

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Polizei Dortmund Pressestelle Nina Kupferschmidt Telefon: 0231-132 1026 Fax: 0231-132 9733 E-Mail: pressestelle.dortmund@polizei.nrw.de https://dortmund.polizei.nrw/

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