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Guido Maria Kretschmer: Es ging nicht darum sie als Curvys zu fotografieren

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Meterhohe Portraits. Ein Mix aus Mode und Kunst. Guido Maria Kretschmer designte mit #SizeRevolution erstmals eine Curvy Kollektion für den Versandhändler Otto. Zum Launch gab es Ende Oktober es eine exklusive Vernissage in den Deichtorhallen Hamburg. Die Fotografin Gabriele Oestreich, bekannt als Gabo, interpretierte die Kollektion auf ihre eigene Weise. Auf überlebensgroßen Leinwänden aus Büttenpapier präsentiert sie die Influencerinnen und Plus Size Models. Das OnlineMagazin PlusPerfekt (https://www.PlusPerfekt.de)sprach mit Guido Maria Kretschmer über diese unkonventionelle „Modenschau“.

PlusPerfekt: Die Präsentation deiner Curvy-Kollektion in Form einer Vernissage geht Richtung Kunst. Einerseits Mode, andererseits Models künstlerisch in Szene gesetzt. Wie ist das für Dich?

Guido Maria Kretschmer: Das ist für mich ein großer Tag und ich glaube, auch für die Mädchen, die wir fotografiert haben. Die Fotos erzählen von den vielen Geschichten der Plus Size Frauen, von Curvy Frauen, und auch von denen, die sich als mollig bezeichnen und all die anderen. Nicht nur, weil sie zum ersten Mal ins Museum eingezogen sind, sondern auch weil wir ihnen den Raum gegeben haben, zu sagen: „Ihr seid schön, so wie ihr seid.“

Es ging nicht darum, sie als „curvy“ oder „kräftige Mädchen“ zu fotografieren, sondern als der Mensch, der sie sind. Bei den Bildern fällt nicht auf, ob da jetzt mehr oder weniger Körper ist. Es ist wichtig, zu zeigen: Ihr seid im Hier und Jetzt wichtige Vertreterinnen für eine kleine Körper-Bewegung, die endlich da ist. Sodass Frauen hoffentlich ein Selbstverständnis erleben und nicht mit dem Gefühl groß werden: „Ich bin nicht perfekt, ich darf mich nicht zeigen. Ich darf nicht dies, ich darf nicht das.“ Diese Befreiung, dieses „Me too.“ Mal ganz anders. Oder vielleicht eher „I“m as well.“

Dieses Ich-Verständnis für mich leben, das finde ich schön. Und die Idee, das in den Deichtorhallen zu machen, finde ich toll. Ich habe hier so viele schöne Ausstellungen von wunderbaren Künstlern gesehen. Für mich waren diese Ausstellungsräume hier auch oft Zeitvertreib zwischen Terminen. Zwischendurch mal Fotografie oder Malerei sehen. Mein Frank hat gleich gesagt: „Das ist ja toll, in den Deichtorhallen.“

PlusPerfekt: Als Fotograf?

Guido Maria Kretschmer: Ja, genau. Man sieht bei den Fotos diese Verbindung zwischen Kunst und Mode. Das macht in meinen Augen den Zeitgeist aus. Dieses Zusammenspiel aus der Idee mit der Kollektion, der Fotografin, die Idee alle Fotos auf Büttenpapier zu ziehen und natürlich dieser Benefit für die Frauen, die fotografiert wurden. Dass sie das alles erleben durften und wir diese tolle Zeit bei den Shootings hatten. Gabo hat das Shooting ja bei sich Zuhause gemacht. Sie hat ihr Privathaus aufgemacht und in ihrem Anwesen auf dem Land wurden die Bilder gemacht.

Hier geht es zum kompletten Interview mit Guido Maria Kretschmer. (https://www.plusperfekt.de/guido-maria-kretschmer-es-ging-nicht-darum-curvys-zu-fotografieren/)

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