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Das sollten Sie bei der Planung des Inbetriebnahmemanagements beachten

Der Eröffnungstermin steht vor der Tür, aber die Baustelle ist noch in vollem Gange – Zeit für eine gewerkeübergreifende Inbetriebnahme oder einen Probebetrieb? Fehlanzeige. Diese Situation kennt Tobias Potz nur allzu gut, denn genau dann werden er und sein Team meist gerufen. „Wenn wir zu einem Inbetriebnahmeprojekt gerufen werden, bedeutet das meistens viel Schweiß beim Einsatz vor Ort, um alles, was im Projekt jemals gefehlt hat, aufzuholen“, erklärt der Experte für Gebäudeautomation und -technik, Tobias Potz. Deshalb sei es sinnvoll die gewerkeübergreifende Inbetriebnahme in die Hand zu nehmen, bevor es zu spät ist.

Tobias Potz schildert das Problem folgendermaßen: „Die Firmen sind z. B. beauftragt, die Anlagen mit der Gebäudeautomation in Betrieb zu nehmen. So funktionieren die RLT-Anlage, die Heizungs- und Kältetechnik, die Entrauchungsanlage, die Brandmeldeanlage usw. eigenständig, jedoch wurden die komplexen Zusammenhänge gewerkeübergreifend meist nie getestet. Jede Anlage hat jedoch auch übergreifende Funktionen, wie z. B. bei Auslösung eines Rauchmelders, denn dann müssen entsprechend der Brandfallsteuermatrix die entsprechenden Funktionen wie z.B. die RLT-Anlagen AUS gehen, sich die Entrauchungsanlagen EIN schalten, die Nachströmeinrichtungen AUF gehen, die Sprachalarmierung EIN geschaltet werden und die Türen entsprechend AUF oder ZU gehen getestet werden. Wenn diese Tests nicht geplant sind oder es hierfür keinen Ablaufplan gibt, dann endet das Thema im Chaos.“ Potz und sein Team empfehlen aus diesem Grund die Beauftragung des Inbetriebnahmemanagements in Leistungsphase 3 – „um die systematische gewerkeübergreifende Inbetriebnahme nach VDI 6039 planen zu können.“

„Ohne gewerkeübergreifendes Inbetriebnahmemanagement machen zwar alle auf der Baustelle mit, aber keiner koordiniert die gewerkeübergreifenden Funktionen, damit z. B. die Wirkprinzipprüfung und Black-Building-Tests des Gebäudes geprüft werden können“, weiß der Fachmann für Schnittstellenkoordination.

Anstatt es darauf ankommen zu lassen, lohne es sich im Voraus etwas Geld in die Hand zu nehmen, denn: „wenn Sie sich das Inbetriebnahmemanagement sparen, dann sparen Sie an der falschen Stelle“, so Potz. Abschließend fügt der Experte hinzu: „Früher waren Gebäude nicht so kompliziert und hatten weniger miteinander vernetzte Anlagen. Zusätzlich gab es lange nicht so viele Schnittstellen wie heute – auch war das Thema Wirkprinzipprüfung seitens Musterprüfverordnung nicht oder anders gefordert. Heute ist das anders.“ Deshalb empfiehlt Potz Gebäudeautomation, dass man nie früh genug mit dem Thema Inbetriebnahmemanagement und gewerkeübergreifender Schnittstellenkoordination beginnen kann.

Mehr über Potz Gebäudeautomation und -technik finden Sie unter: www.potz-gebaeudeautomation.de (https://www.potz-gebaeudeautomation.de)

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