Bundespolizeidirektion München: Zweimal Widerstand nach Fluchtversuchen

Einen 18- und einen 20-Jährigen konnten Streifen der Bundespolizei nach kurzen Fluchtversuchen dingfest machen.
München (ots) –

Zweier Mitnahmen zur Dienststelle versuchten sich zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren in zwei unterschiedlichen Fällen am frühen Sonntagmorgen (24. Juni) durch Fluchtversuche zu entziehen. Dabei kam es bei Male zu Widerstandshandlungen gegen Bundespolizisten.

Gegen 04:45 Uhr wollte ein vom Personal eines Schnellrestaurants verwiesener 18-jähriger Deutscher, u.a. nachdem er ein Drehkreuz zur Toilette übersprungen hatte, den Imbiss am Ostbahnhof nicht verlassen. Hinzugerufene Bundespolizisten sprachen einen Platzverweis aus und führten den auch gegenüber den Beamten widerwilligen Wohnsitzlosen an den Armen aus dem Restaurant. Vor dem Schnellimbiss beleidigte der Mann die Beamten. Aus dem zunächst vollzogenem Platzverweis wurde eine Mitnahme zur Dienststelle. Dabei lief der 18-Jährige plötzlich los und rannte gegen ein Taxi am Vorplatz. Der Unverletzte wurde daraufhin fixiert, als sich plötzlich ein Unbeteiligter einmischte, der zudem die polizeilichen Maßnahmen mit einem Handy filmte. Nachdem der 18-Jährige gefesselt zur Wache verbracht worden war, wurde bei ihm ein Atemalkohol von 2,18 Promille gemessen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er das Revier am Ostbahnhof freien Fußes verlassen. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Im zweiten Fall, nur wenige Minuten später, erkannten Mitarbeiter im selben Imbiss einen 20-Jährigen, der zuvor mit anderen im Schnellrestaurant durch aggressives Verhalten aufgefallen war. Dabei soll es zu Beleidigungen und Drohungen gekommen sein. Auch hier kam es zu einer Identitätsfeststellung sowie anschließendem Platzverweis durch die Bundespolizei. Den 20-Jährigen aus Neuhausen interessierte dies nicht. Er begegnete den Beamten mit den Worten: „Ich bin am Essen, kommt später wieder“.

Als auch er zur Wache mitgenommen werden sollte, versuchte er sich dem Wirkungsbereich der Streife zu entziehen, indem er vom Mitgehen zum Weglaufen wechselte. Die Beamten konnten ihn einholen und als er sich beim Griff an die Schulter losreißen wollte, überwältigen sie den Neuhausener. Auf der Dienststelle zeigte sich der mit 2,98 Promille Alkoholisierte kooperativ. Auch er konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Wache wieder verlassen. Gegen ihn wurden von der Bundespolizei Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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