Bundespolizeidirektion München: Besonderer Service: Bundespolizei macht auch „Hausbesuche“

Nach einem Hausbesuch von Bundespolizisten muss ein verurteilter Schwarzfahrer für längere Zeit ins Gefängnis.
Kolbermoor / Rosenheim (ots) –

Einen besonderen Service der Bundespolizei, hat am Mittwoch (10. Oktober) ein Mann in Kolbermoor genießen dürfen: Die Rosenheimer Beamten statteten ihm einen persönlichen „Hausbesuch“ ab. Allerdings hatte die Stippvisite Folgen, denn der deutsche Staatsangehörige musste für längere Zeit ins Gefängnis.

In den Morgenstunden klingelten die Bundespolizisten an einer Kolbermoorer Wohnung. Unmittelbar nachdem der aufgesuchte Bewohner an der Tür erschienen war, eröffneten ihm die Beamten zwei Haftbefehle. Die Staatsanwaltschaften in München und Traunstein suchten nach dem Mann, weil er wegen Leistungserschleichung Geldstrafen in Höhe von insgesamt 2.300 Euro zu zahlen hatte.

Da der verurteilte Schwarzfahrer die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er verhaftet. Anschließend brachten die Bundespolizisten den Deutschen in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau. Dort wird er ersatzweise 170 Tage verbringen müssen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 – 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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