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Natur und Umwelt

Mercedes-Benz / ots.Audio: So dicht am PKW wie keiner seiner Vorgänger ...

ots.Audio: "So dicht am PKW wie keiner seiner Vorgänger" - Fachjournalist
beeindruckt vom neuen Mercedes-Benz Viano - Vito bietet Handwerkern
wirtschaftliche Motoren, mehr Zuladung und flottes Design


Hamburg/Stuttgart (ots) -
Anmoderation:

Wer Platz im Auto braucht, wer mehr als zwei Kinder hat, der fährt
eine Großraumlimousine. Und wer nicht nur ein praktisches Fahrzeug
möchte, sondern ein komfortables Fahrzeug mit exklusiver Ausstattung,
der ist beim Mercedes-Benz Viano richtig. Das Großraumfahrzeug mit
dem Stern ist jetzt umfassend überarbeitet worden und bietet neben
der modernsten Umwelttechnologie in diesem Segment - Spritverbrauch
und CO2-Ausstoß sind um 15 Prozent gesenkt worden - Fahrkomfort und
Fahrsicherheit auf höchstem Niveau. Volker Mornhinweg, Leiter des
Geschäftsfeldes Vans bei Mercedes-Benz:

1. O-Ton Volker Mornhinweg

Wir haben die Wertigkeit im Fahrzeug noch einmal erhöht, wir haben
dort Teppiche eingebracht, wo früher ein Stück weit Hartplastik war,
haben dort dann Hölzer eingebracht, haben auch Leder eingebracht, vom
Feeling her haben wir die Wertigkeit für den Viano-Kunden noch einmal
nachhaltig erhöht. (0:16)

Außerdem haben die Mercedes-Designer dem Viano ein neues "Gesicht"
im Stil der aktuellen PKW mit dem Stern verpasst und das Heck neu
gestaltet. Bei der Vorstellung der neuen Modelle waren die
Journalisten begeistert. Zum Beispiel Christian Bangemann, Redakteur
der Fachzeitschrift auto, motor und sport:

2. O-Ton Christian Bangemann

Der Geräuschkomfort ist sehr viel besser geworden und gleichzeitig
auch der Federungskomfort. Das Auto hat sich merklich wegentwickelt
vom Nutzfahrzeug mehr hin zum Pkw. Der Reisekomfort in diesen
Fahrzeugen ist eindeutig besser als er das bei dem Vorgänger war.
(0:13)

Mit gezielten Maßnahmen wie zusätzlichen Absorbern, einer
steiferen Karosserie, besserer Dämmung und veränderten Dichtungen
konnte das Geräuschniveau im Innenraum deutlich gesenkt werden. Jetzt
können sich Fahrer oder Beifahrer im Viano problemlos mit den
Passagieren im hinteren Teil unterhalten. Während der Viano deutlich
komfortabler wurde, ist der auf derselben Basis gebaute Transporter
Vito noch wirtschaftlicher und praktischer geworden. Jetzt verträgt
das Fahrzeug bis zu 100 Kilogramm mehr Zuladung. Das Fahrverhalten
ist dank Hightech-Fahrwerk komfortabel und sicher. Aber auch im
Design wurde das Handwerker-Fahrzeug aufgewertet. Der neue Vito hat
ein markantes Gesicht mit ganz neu gestalteten, robusten Stoßfängern
bekommen.

3. O-Ton Volker Mornhinweg

Wenn unser Kunde dann unterwegs ist im harten Einsatz, haben wir
dort extra die Stoßfänger nicht lackiert, aber sehr robust
abgebildet, damit eben genau bei einem kleineren Unfall oder bei
einem kleineren Rempler kein großer Aufwand entsteht. Das war
natürlich auch ein Ziel. Ich glaube, es ist unseren Designern
gelungen, dass das Design unsere Kunden anspricht. Ein Stück weit
Emotion in diesem Geschäft kommt gut an. (0:27)

Ob Handwerker oder Familienvater: Sowohl der Viano als auch der
Vito sind Premiumfahrzeuge im Markt der Transporter und
Großraumlimousinen. Und entsprechend fällt das Fazit von auto, motor
und sport-Redakteur Christian Bangemann aus:

4. O-Ton Christian Bangemann

Wenn wir sagen, das ist die dritte Generation des großen Mercedes,
dann ist er so dicht am Pkw wie keiner seiner Vorgänger je. (0:06)

Abmoderation

Mercedes-Benz hat den Transporter Vito und die Großraum-Limousine
Viano grundlegend überarbeitet und bietet bei beiden Fahrzeugen neues
Design, mehr Komfort und sehr wirtschaftliche und umweltschonende
Motoren.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.

Originaltext: Mercedes-Benz
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/28486
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_28486.rss2

Pressekontakt:
Mercedes-Benz, Michael Gutzeit, 0711 17 52410
all4radio, Hermann Orgeldinger 0711 3277759 0

- Querverweis: Audiomaterial ist unter
http://www.presseportal.de/audio und
http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -



2. September 2010
#134990
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Natur und Umwelt

Deutsche Wildtier Stiftung / Kein Safer Sex im Spinnennetz! Die Deutsche ...

Kein Safer Sex im Spinnennetz! Die Deutsche Wildtier Stiftung hofft auf
Spinnen-Nachwuchs im Altweibersommer


Hamburg (ots) - Das Paarungsritual beginnt sanft und sensibel. Die
Spinnen-Männchen zupfen vorsichtig an einem ganz speziellen Faden und
bringen so das Netz der Angebeteten in Schwingung. Da Spinnen sehr
empfindlich auf Erschütterungen reagieren, erkennt das Weibchen am
rhythmischen Zupfen die sexuellen Absichten des Verehrers. Ist sie
paarungswillig, kommt sie ihm entgegen. Während weibliche
Gartenkreuzspinnen bis zu 18 Millimeter groß werden können, ist das
Männchen mit zehn Millimetern relativ klein und der Spinnen-Dame
körperlich unterlegen. "Der Größenunterschied ist bei Spinnen nicht
ungewöhnlich und macht Sex für Spinnenmännchen manchmal zu einem
gefährlichen Unterfangen", sagt Dr. Dieter Martin, Leiter der
Forschungsstation der Deutschen Wildtier Stiftung in Wildtierland Gut
Klepelshagen. "Bei einigen Arten endet das Liebesspiel tödlich, denn
sie werden von der Partnerin nach der Begattung einfach
aufgefressen", sagt Dr. Martin. Bei der Gartenkreuzspinne allerdings
trennen sich Männchen und Weibchen nach der Paarung friedlich. Jetzt
im Herbst legt das Weibchen die Eier in einem Kokon aus
wollig-weichen Fäden ab. Erst im Frühjahr verlässt der Nachwuchs dann
diesen schützenden Kokon. Das Spinnenweibchen stirbt nach der
Eiablage.

Eine Kreuzspinne spinnt immer! Die Gartenkreuzspinne (Araneus
diadematus) gehört zur großen Familie der Radnetzspinnen (Araneidae),
die in Deutschland mit etwa 50 Arten vertreten ist. Sie ist eine
wahre Meisterin im Spinnen. Ihre Fäden stellen von Menschen gemachte
Materialien an Festigkeit und Elastizität, Dehnbarkeit und Feinheit
in den Schatten. Die Spinne baut etwa 100 Netze in ihrem Leben und
hantiert geschickt mit 80 Meter Fadenlänge, ohne sich dabei zu
verheddern. Für den Nachwuchs spinnt sie einen Kokon aus Watte- und
Hüllfäden. Den "Rohstoff" für die Fäden produzieren Spinnen in
mehreren hundert Drüsen.

"Was jetzt im Altweibersommer wie verlorene Haarteile in den
Wiesen, Sträuchern und Bäumen hängt, sind die Netze der
Baldachinspinnen", sagt Dr. Martin von der Deutschen Wildtier
Stiftung. Die Gespinste erinnern ein bisschen an die grauen Haare
alter Frauen. Deshalb hat der Volksmund den Begriff "Altweibersommer"
geprägt. Früher dachten die Menschen, dass diese Spinnweben Haare von
Elfen und Zwergen seien. Spinnenfaden, die Spaziergänger jetzt hin
und wieder im Gesicht spüren, sind Flugfäden, mit denen viele
Millionen winziger Spinnen auf die Reise gehen. Sie segeln oft über
hundert Kilometer am Faden durch die Lüfte.

Von wegen: Pfui, Spinne! Generell meiden Spinnen die Menschen.
Obwohl die einheimischen Arten völlig ungefährlich sind, haben sie
nur wenige Freunde. Dabei gehören Spinnen zu den wichtigsten
Nützlingen in der Natur. Jahr für Jahr vertilgen sie unvorstellbar
große Mengen an Insekten, darunter Ernteschädlinge wie Kartoffelkäfer
und Quälgeister wie Stechmücken. Bei vielen Tieren wie Vögeln,
Insekten und größeren Spinnen stehen sie selbst auf der Speisekarte.
Übrigens: Spinnen sind keine Insekten. Sie bilden eine eigene Ordnung
in der Klasse der Spinnentiere (Arachnida), zu denen auch
Weberknechte, Skorpione und Milben zählen.

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de

Originaltext: Deutsche Wildtier Stiftung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/37587
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Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Billbrookdeich 216, 22113 Hamburg,
Telefon 040 73339-1874, Fax 040 7330278,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de



2. September 2010
#134944
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Natur und Umwelt

LG Electronics / LG E10: Für Workaholics mit Köpfchen

LG E10: Für Workaholics mit Köpfchen


Berlin (ots) - Umweltbewusst, effizient und kostengünstig - neue
LED-Monitorserie E10 von LG als individuelle Lösung für
anspruchsvolle Unternehmen

Viel leisten, Kosten senken und gleichzeitig noch an die Umwelt
denken - die heutigen Anforderungen an die IT-Infrastruktur in
Unternehmen sind hoch, das Angebot hingegen mäßig. Genau hier setzt
LG mit seiner neu entwickelten LED-Monitorserie E10 an. "Die
Nachfrage nach praktischen Business-Produkten steigt zunehmend. Mit
der neuen E10-Monitorserie geben wir eine direkte Antwort darauf", so
Nils Seib, Manager Public Relations bei der LG Electronics
Deutschland GmbH. "LG Business Solutions steht für leistungsfähige
und effiziente Lösungen, die sich flexibel in jede Büroumgebung
einpassen können."

Grünes Licht im Büro - mit Brief und Siegel

Mit der E10-Monitorserie bringt LG eine Auswahl an besonders
umweltfreundlichen Monitoren auf den Markt und bleibt damit seinen
Grundsätzen treu: Die LED-Monitore der neuen Serie verbrauchen bis zu
40 Prozent weniger Energie als herkömmliche LCD-Geräte - eine
technische Besonderheit, die der E10-Serie bereits das Umweltsiegel
"Green IT Certification" von EPEAT Gold, einer amerikanischen Agentur
zur Bewertung von Umweltfreundlichkeit, eingebracht hat. Ein weiterer
Vorteil: Niedriger Energieverbrauch beschert dem Anwender auch
niedrigere Stromrechnungen - ein attraktives Modell für
anspruchsvolle Unternehmer.

Haltungsnote sehr gut

Nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für die Gesundheit des
Nutzers: Die neuen LED-Monitore der E10-Serie von LG kommen ganz ohne
Halogen und Quecksilber aus. Das wirkt sich positiv auf die Ökobilanz
aus und schafft zudem eine unbelastete Arbeitsumgebung. Das
ergonomische Design sorgt außerdem dafür, dass der Monitor durch
Drehen bis 350 Grad sowie das Einstellen der Höhe bis 110 mm und
Neigung von 20 Grad auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden
Einzelnen angepasst werden kann. Features wie das dynamische
Kontrastverhältnis von 5.000.000:1 sowie einer Helligkeit von 250
cd/m2 belasten die Augen selbst bei vielen Überstunden nur minimal.

Das große Ganze

Bei der Entwicklung der neuen E10-LED-Monitorserie hat LG
ebenfalls großen Wert auf die praktischen Funktionen der Geräte
gelegt. Ausgestattet mit einer Aussparung für Büromaterial im Sockel
des Monitorfußes sowie integrierten Lautsprechern stellt LG sicher,
dass nicht mehr Platz als unbedingt notwendig verbraucht wird und die
Monitore sich in jede noch so verzwickte Arbeitsumgebung optimal
einfügen. Der große Blickwinkel ermöglicht es mehreren Mitarbeiter
gleichzeitig die Bildschirmanzeige zu sehen - so ist effizientes
Arbeiten im Team garantiert.

Die E10-LED-Monitorserie von LG gibt es mit 48,26 Zentimeter
(19-Zoll) und 55,8 Zentimeter (22-Zoll) Bildschirmdiagonale und in
insgesamt neun Ausführungen. Preise werden bei Marktstart bekannt
gegeben.

|E1910T |E1910P |E1910PM |E2210T |E2210P |E2210PM |

|Bildschirm |48,3 cm (19 Zoll) (4:3) | 55,9cm (22 Zoll) |
–größe | | (16:10) |
|Helligkeit | 250 cd/m2 |
|Kontrast- | 5.000.000:1 |
|verhältnis | |
|Blickwinkel| 170/160 |
|Reaktions- | 5ms |
|zeit | |
|Auflösung | 1280 X 1024 | 1680 X 1050 |
|User |DVI-D, D-Sub |DVI-D, | DVI-D, D-Sub |
|Interface | |D-Sub | |
|Standfuß |Tilt |Tilt/Height|Tilt/Height|Tilt/Height/Pivot |
| | |/Pivot |/Pivot | |
|Laut- | X | 0 | X |O |
|sprecher | | | | |

LG auf der IFA 2010:
Unterhaltungselektronik in Halle 11.2
Hausgeräte in Halle 1.1, Standnummer 103

Alle Pressemitteilungen, Bildmaterial und Datenblätter finden Sie
auch auf der Presseseite von LG unter www.lg.de/presse.

Über LG Electronics, Inc.

LG Electronics, Inc., (Koreanische Börse: 06657.KS) gehört zu den
weltweit führenden Unternehmen und technologischen Impulsgebern für
Elektronik-, Informations- und Kommunikationsprodukte. Der
Weltkonzern beschäftigt zurzeit mehr als 80.000 Mitarbeiter in 115
Niederlassungen rund um den Globus. Der Gesamtumsatz des Unternehmens
betrug im Geschäftsjahr 2009 43,4 Milliarden US-Dollar. LG ist
weltweit der größte Hersteller von Mobiltelefonen,
Flachbildfernsehern, Klimageräten Waschmaschinen, optischen
Laufwerken, DVD-Playern sowie Heimkinoanlagen. LG Electronics hat
eine langfristige Vereinbarung mit der Formel1[TM] unterzeichnet und
ist dadurch "Globaler Partner der Formel1[TM]" und
"Technologie-Partner der Formel1[TM]". Bestandteil dieser Verbindung
sind die exklusiven Nennungen und Marketingrechte für LG als der
offizielle Unterhaltungselektronik-, Mobiltelefon- und
Datenverarbeitungspartner des globalen Sportereignisses.

Weitere Informationen zu LG Electronics Inc. finden Sie unter
www.lg.com.

Über LG Electronics Deutschland GmbH

Bereits seit 1976 engagiert sich LG auf dem deutschen Markt. Heute
beschäftigt die LG Electronics Deutschland GmbH über 280 Mitarbeiter
in den Bereichen Home Entertainment, Mobile Communications, Business
Solutions, Air Conditioning und Home Appliance. Die deutsche
Tochtergesellschaft des Global Players erzielte im Jahr 2009 einen
Umsatz von 895,28 Millionen Euro. Im Jahr 2006 erhielt das LG
Corporate Design Center die höchste Auszeichnung des red dot design
awards: "Designteam des Jahres 2006".

Weitere Informationen finden Sie unter www.lg.de/presse.

LG Business Solutions

Im Geschäftsbereich Business Solutions ist LG Electronics mit
einem breiten Produktportfolio digitaler Geräte inklusive
LED/LCD-Monitoren und Digital Signage-Produkten führender Anbieter im
Business-to-Business (B2B) Geschäft. Im Jahr 2009 konnte dieser
Geschäftsbereich global einen Umsatz von 3,6 Milliarden US Dollar
verzeichnen und sein kontinuierliches Wachstum fortführen.

Originaltext: LG Electronics
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/57776
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Pressekontakt:
LG Electronics
Deutschland GmbH
Nils Seib
Manager Public Relations
Jakob-Kaiser-Str. 12
47877 Willich
Tel.: 0 21 54 / 492 - 269
Fax: 0 21 54 / 492 - 111
eMail: nils.seib@lge.com

F&H Public Relations GmbH
Presseagentur
Julia Heymann
Brabanter Str. 4
80805 München
Tel.: 0 89 / 12175 - 190
Fax: 0 89 / 12175 - 197
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2. September 2010
#134901
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Natur und Umwelt

BDI Bundesverband der Dt. Industrie / BDI zum Kabinettsbeschluss: Höhere ...

BDI zum Kabinettsbeschluss: Höhere Steuern für die Industrie schaden dem
Standort Deutschland


Berlin (ots) - BDI zum Kabinettsbeschluss: Höhere Steuern für die
Industrie schaden dem Standort Deutschland Teilweise dramatische
Steuererhöhungen bis zu einer Versiebenfachung der Last Industrie
hält sich an Klimaschutzvereinbarung - auch die Politik muss ihren
Teil einlösen Luftverkehrsteuer schwächt Wettbewerbsposition der
deutschen Luftverkehrsbranche

Der BDI lehnt den heutigen Kabinettsbeschluss zu höheren Steuern
für die Industrie ab. "Höhere Lasten für die nach der
Wirtschaftskrise erstarkende Industrie gefährden Wachstum und
Arbeitsplätze", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf. Das
Bundeskabinett beschloss unter anderem Erhöhungen der Energie- und
Stromsteuern sowie eine neue Luftverkehrsteuer.

"Die teilweise dramatischen Steuererhöhungen, die bis zu einer
Versiebenfachung reichen, sind für viele Betriebe und damit ganze
Wertschöpfungsketten existenzbedrohend", begründete Schnappauf die
Haltung der Industrie. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen der
energieintensiven Branchen rund 900.000 Arbeitnehmer
(Beispielrechnungen siehe unten "So viel kostet die Ökosteuer die
Unternehmen").

Die deutschen Energiepreise zählen bereits heute mit zu den
höchsten in Europa. Zusätzlich steigen die Preise drastisch
insbesondere aufgrund des Zubaus von Photovoltaik, weil Mehrkosten
für erneuerbare Energien auf die Strompreise der Verbraucher umgelegt
werden. "Die immer höheren Energie- und Stromkosten sind eine Gefahr
für das Industrieland Deutschland und ein Risiko für Jobs in der
Industrie", warnte Schnappauf.

Dabei hält die Industrie ihre Verpflichtung aus der
Klimaschutzvereinbarung zwischen Bundesregierung und Wirtschaft ein,
wie der am Montag erschienene RWI-Monitoring-Bericht 2009 beweist.
Demnach hat die Industrie den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich
reduziert. Schnappauf: "Auch die Politik muss sich an die
Vereinbarung halten. Sie muss ihren Teil einlösen und die geltenden
Entlastungsregelungen bei der Ökosteuer beibehalten."

Auch die neue Luftverkehrsteuer sei eine zusätzliche Belastung.
"Sie verteuert den Wirtschaftsstandort Deutschland und schwächt die
Wettbewerbsposition der deutschen Luftverkehrsbranche. Dabei war die
Koalition angetreten, den Luftverkehrstandort Deutschland zu stärken.
Gerade durch den nationalen Alleingang drohen massive
Wettbewerbsverzerrungen - international wie national", warnte
Schnappauf.

So viel kostet die Ökosteuer die Unternehmen

Metallindustrie (Nichteisen-Metalle) Gießerei mit kleinem Walzwerk
(100 Mitarbeiter): Gesamtbelastung durch Strom- und Energiesteuer:
2010: 6.470 Euro; 2011: 54.370 Euro; 2012: 54.370 Euro
Steuermehrbelastung 2010 bis 2012: 740 Prozent

Großes Walzwerk (2 100 Mitarbeiter):

Gesamtbelastung durch Strom- und Energiesteuer: 2010: 878.000
Euro; 2011: 2.720.000 Euro; 2012: 2.720.000 Euro Steuermehrbelastung
2010 bis 2012: 210 Prozent

Papierindustrie

Unternehmen 1 (100 Mitarbeiter): 45 000 Tonnen Produktion, 25 000
Megawattstunden Strom, 62 000 Megawattstunden Erdgas Gesamtbelastung
durch Strom- und Energiesteuer: 2010: 150.000 Euro; 2011: 286.200
Euro; 2012: 286.200 Euro Steuermehrbelastung 2010 bis 2012: 90
Prozent

Unternehmen 2 (500 Mitarbeiter):

381 000 Tonnen Produktion, 516 000 Megawattstunden Strom, 43 000
Megawattstunden Erdgas (zusätzlich 515 000 Megawattstunden
Erdgaseinsatz in Kraftwärmekopplungsanlage) Gesamtbelastung durch
Strom- und Energiesteuer: 2010: 516.000 Euro; 2011: 2.489.000 Euro;
2012: 2.489.000 Euro Steuermehrbelastung 2010 bis 2012: 382 Prozent

Gesamtbelastung deutsche Zellstoff- und Papierindustrie: Die
Gesamtbelastung durch die Energie- und Stromsteuer beträgt
gegenwärtig 28,1 Millionen Euro. Bei einer Umsetzung der genannten
Maßnahmen würde die Steuerbelastung 2011 und 2012 steigen auf jeweils
75 Millionen Euro betragen. Das wäre das 2,7-Fache der aktuellen
Belastung.

Originaltext: BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6570
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_6570.rss2

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
10178 Berlin
Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
Email: presse@bdi.eu
Internet: http://www.bdi.eu



1. September 2010
#134588
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Natur und Umwelt

Deutsche Umwelthilfe e.V. / Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführende ...

Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführende Werbekampagne der Dosenlobby


Berlin (ots) - Forum Getränkedose GbR unterschreibt
Unterlassungserklärung - Getränkedose ökologisch nicht auf Augenhöhe
mit Mehrweg - Unterschrift erfolgte erst nach Einreichung eines
Antrags auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Hannover -
DUH-Bundesge-schäftsführer Resch: "Getränkedosen sind Mehrwegflaschen
ökologisch unterlegen - Stopp der die Verbraucher täuschenden
Imagekampagne ist ein Erfolg für die Umwelt und die DUH"

Wenige Stunden nachdem die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) beim
Landgericht Hannover den Antrag auf Erlass einer einstweiligen
Verfügung eingereicht hat, knickte die Dosenlobby doch noch ein. Das
Forum Getränkedose GbR, hinter dem die Getränkedosenproduzenten Ball
Packaging Europe, Rexam und Crown Bevcan Europe stehen, leistete am
gestrigen Dienstag die zuvor verweigerte Unterschrift unter die von
der DUH verlangten Unterlassungserklärung. Die Dosenhersteller
verpflichten sich damit, folgende Aussagen weder wörtlich noch
sinngemäß zu wiederholen:

- "Die Getränkedose ist jetzt auf Augenhöhe mit Mehrweg"
- "Die Dose ist eine umweltfreundliche Verpackung, die
ökologisch auf Augenhöhe mit Mehrwegflaschen liegt. Das
bestätigt jetzt eine neue Ökobilanz."
- "Neue Ökobilanz des IFEU-Instituts zeigt: Getränkedosen sind
ökologisch konkurrenzfähig"

Zuvor hatten die Getränkedosenhersteller die Frist zur
Unterzeichnung der von der DUH verlangten Unterlassungserklärung -
auch nach einem von der DUH gewährten nochmaligen Aufschub -
verstreichen lassen. Die Reaktion erfolgte dann Stunden, nachdem die
DUH am Dienstag beim Landgericht Hannover die entsprechende
einstweilige Verfügung beantragt hatte.

"Die Dosenlobby bestätigt damit, dass sie über Monate versucht
hat, die Verbraucher mit einer dreist irreführenden Kampagne zu
täuschen. Sie bediente sich dabei einer von ihr selbst beauftragten
Studie, die die behaupteten Ergebnisse jedoch nicht hergab. Am
Schluss versuchten die Dosenhersteller mit Tricks und Taktiererei den
fälligen Kotau zu vermeiden. Damit sind sie gescheitert. Das ist ein
Erfolg für die Umwelt und die DUH", sagt DUH-Bundesgeschäftsführer
Jürgen Resch. Die Getränkedose sei bezüglich der Umweltauswirkungen
in der Praxis eben keineswegs auf Augenhöhe mit umweltfreundlichen
Mehrwegsystemen. Jede derartige Behauptung diene einzig dem Zweck,
die Verbraucher zu verunsichern, die sich längst aus guten Gründen
von der Dose abgewandt haben. Einziges Ziel des Forums Getränkedose
sei es, den Absatz an Dosen auf dem deutschen Getränkemarkt wieder
anzukurbeln und damit die Geschichte zurückzudrehen.

"Eine derart dreiste Form der Täuschung des Verbrauchers habe ich
selten erlebt", erklärt Remo Klinger, von der Berliner Anwaltskanzlei
Geulen & Klinger, der die DUH in der juristischen Auseinandersetzung
vertritt. Die Dosenindustrie sei "mit der Unterwerfung lediglich
einer gerichtlichen Verurteilung zuvorgekommen".

Seit Monaten hatten die Dosenhersteller versucht, der Getränkedose
einen grünen Anstrich zu verleihen und so Marktanteile im
Getränkemarkt zurückzugewinnen. Zentraler Baustein in der Kampagne
war dabei eine beim Institut für Energie- und Umweltforschung
Heidelberg GmbH (IFEU-Institut) vom Forum Getränkedose in Auftrag
gegebene Ökobilanz. Da die Getränkedose sich in der Studie aber nur
unter extrem praxisfernen Annahmen annähernd mit den
umweltfreundlichen Mehrwegflaschen messen konnte, berücksichtigten
die Dosenhersteller in ihrer Kommunikation ausschließlich solche
realitätsfernen Szenarien. Aus den zusammenhangslos aber gezielt
ausgewählten Extremszenarien wurden in den Imageprospekten und
Pressemitteilungen allgemeine "Umweltargumente für die Getränkedose"
destilliert. In einer 35 Seiten langen sogenannten Handreichung
stellte das IFEU-Institut daraufhin unter anderem klar, dass
Pressemitteilungen mit Schlagzeilen, die eine pauschale ökologische
Gleichwertigkeit oder gar Überlegenheit von Getränkedosen gegenüber
Mehrwegflaschen suggerierten, die Ergebnisse der aktuellen Ökobilanz
falsch wiedergäben.

Eine ausführliche Stellungnahme der DUH und der Stiftung
Initiative Mehrweg zu der genannten "Ökobilanziellen Untersuchung
verschiedener Verpackungssysteme für Bier" des IFEU-Institutes kann
unter

http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2374

heruntergeladen werden.

Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/22521
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_22521.rss2

Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Mobil: 0171 3649170,
E-Mail: resch@duh.de

Dr. Remo Klinger, Rechtsanwaltskanzlei Geulen & Klinger,
Schaperstraße 15, 10719 Berlin, Tel.: 030 88472-80,
Mobil: 0171 2435458,E-Mail: klinger@geulen.com

Maria Elander, Leiterin Kreislaufwirtschaft, Deutsche Umwelthilfe
e.V., Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-41,
Mobil: 0160 5337376, E-Mail: elander@duh.de

Gerd Rosenkranz, Leiter Politik & Presse, Deutsche Umwelthilfe e.V.,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, Tel.: 030 2400867-21,
Mobil: 0171 5660577, E-Mail: rosenkranz@duh.de



1. September 2010
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