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POL-SZ: Frau überlebt Zusammenstoß mit Güterzug leicht verletzt
Peine (ots) - Gleich mehrere Schutzengel muss eine 79-Einwohnerin
aus Peine gehabt haben, die einen Zusammenstoß einem Güterzug
überlebte. Die alte Dame war am Montag Nachmittag aus einem Altenheim
in Peine der Polizei als vermisst gemeldet worden. Noch auf der
Anfahrt zum Altenheim, um den Sachverhalt aufzunehmen, erreichte die
Polizei um 16:57 Uhr die Mitteilung, dass auf der Bahnstrecke
Hämelerwald Rtg. Peine eine Frau von einem Güterzug in Höhe des
Vöhrumer Bahnhofs angefahren worden sei. Wie sich später
herausstellte, handelte es sich um die vermisste Dame aus dem
Altenheim. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie vor Ort
eintrafen und feststellten, dass die Frau von dem Güterzug zwar
angefahren, aber nur leicht verletzt worden war. Der Fahrer des
Güterzuges hatte die Frau schon aus großer Entfernung am Gleisbett an
den Schienen sitzen sehen und eine Vollbremsung eingeleitet. Der
Güterzug kam kurz nach der Frau zum Stillstand. Die Frau, die mit
den Kopf vornübergebeugt in Rtg. Gleisen saß, wurde nur ganz leicht
von dem Zug am Kopf berührt und fiel dann nach Hinten über, wo sie
dann liegen blieb. Wie sich herausstellte, hatte sie durch den
Zusammenstoß nur eine leichte Platzwunde am Kopf erlitten und konnte
sogar selbstständig in den Rettungswagen einstiegen. Vorsichtshalber
wird sie die Nacht zur Beobachtung im Klinikum Peine verbringen. Die
ältere Dame hatte nicht in Suizidabsichten gehandelt, ihr war nicht
bewusst gewesen, dass sie auf dem Gleisbett saß. Die Bahnstrecke war
für ca. 1 Stunde voll gesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei
aus Peine auch die Bundespolizei, der Notarzt und ein Rettungswagen,
sowie ein Notfallmanager der Bundesbahn.
Originaltext: Polizei Salzgitter
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6. September 2010
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