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Politik

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Niederlande / Wilders

Neue OZ: Kommentar zu Niederlande / Wilders


Osnabrück (ots) - Ende mit Schrecken

Die geschwächten Christdemokraten (CDA) waren bei der
Regierungsbildung in den Niederlanden von vornherein das Zünglein an
der Waage - diese Funktion haben sie verantwortungsvoll zu nutzen
gewusst. Einer Minderheitsregierung mit den Rechtsliberalen von der
VVD unter Duldung der rechtspopulistischen PVV mit ihrem
islamfeindlichen Parteichef Geert Wilders erteilten die CDA-Politiker
nach Prüfung ihres Gewissens eine Absage.

Der politische Scherbenhaufen ist zwar zunächst beträchtlich.
Schließlich hatten sich die Verhandlungen bereits über knapp zwei
Monate hingezogen und den Regierungsbetrieb empfindlich gelähmt. Doch
besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der innen-
wie außenpolitische Schaden, den Wilders als ein hinter den Kulissen
stehender Teilhaber der Regierung mit seinen Hasstiraden gegen
Muslime und Migranten hätte anrichten können, wäre irreparabel
gewesen.

Das Schreckgespenst ist damit aber noch nicht verscheucht. In der
niederländischen Bevölkerung genießt Wilders viel Zustimmung -
vergleichbar mit dem Zuspruch für Thilo Sarrazin hierzulande. Die
anderen Parteien sollten daher nicht auf Neuwahlen setzen. Eine
Möglichkeit wäre erneut eine Minderheitsregierung unter VVD-Führung -
aber dann mit Duldung der Grünen oder der Sozialdemokraten.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
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Telefon: 0541/310 207



5. September 2010
#136602
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Reise und Freizeit

Flüge Malaysia: Fantastische Reise in ein Land voller Überraschungen

Wer einen Flug nach Malaysia gebucht hat, wird mit Sicherheit von einer großen Zahl Individualtouristen umgeben sein, die etwas ganz Besonderes erleben wollen. Einige von ihnen haben bestimmt nicht nur den Flug nach Malaysia über die "Reiseagentur Nur-Flug-Tours" gebucht, sondern auch ihren Mietwagen und ihre Hotels.

Der " Kuala Lumpur International Airport" in Sepang ist etwa eine Autostunde vom Zentrum der Hauptstadt entfernt, und mehr als 40 internationale Airlines fliegen ihn an. Alle Airlines, die von Deutschland, Österreich und der Schweiz Flüge nach Malaysia anbieten, findet man auf der Nur-Flug-Tours-Buchungsmaschine, ebenso wie Flüge innerhalb Malaysias, die allerdings vom Flughafen "Sultan Abdul Aziz Shah", etwa 30 Autominuten vom Stadtzentrum entfernt starten und Flugbindungen zu vielen Städten in Ost- und Westmalaysia fliegen.

Routen, Flüge und Mietwagen schon zuhause planen und buchen

Sich seine eigene Rundreise Malaysia zusammenzustellen ist bereits pure Vorfreude auf einen Urlaub, den man niemals vergessen wird, zu viel Schönes erwartet den Urlauber nach seinem langen Malaysia-Flug.

Nach dem Flug nach Malaysia und der Landung auf dem "Kuala Lumpur International Airport" sollte man mindestens zwei Tage in der Hauptstadt Malaysias verbringen, noch bevor man seine Rundreise mit dem Mietwagen antritt oder zu einer anderen Stadt weiterfliegt.

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur ist das Drehkreuz für den Tourismus und nennt sich selbst "Pforte nach Malaysia". Wahrzeichen der Stadt sind zwar die 452 Meter hohen "Petronas Twin Towers", aber eine Besonderheit sind die vielen, nachts auch wunderbar beleuchteten Parks, weshalb Kuala Lumpur auch "Gartenstadt der Lichter" genannt wird.

Tipp für die "Petronas Twin Towers": Besucher können kostenlos bis zur 170 Meter hohen Towerbrücke fahren und dort einen tollen Ausblick genießen.

Von Religionen und Kolonialzeit geprägt

Man staunt über die ethnische Vielfalt in Kuala Lumpur, ein spannender Schmelztiegel verschiedenster Kulturen. Dies erkennt man an Minaretten, Kirchtürmen, chinesischen Pagoden und indischen Tempeln. Auch die Spuren der kolonialen Vergangenheit sind noch überall sichtbar. Typische Kolonialbauten korrespondieren wunderbar mit den supermodernen Hochhäusern der Stadt. Und dazwischen immer wieder kleine Cafés, sehr gute Restaurants und auch die berühmten Straßenküchen.

Tipp: Ein großes Erlebnis ist auch eine Fahrt mit dem "Eastern Oriental Express", einem Luxuszug der von Singapur über Kuala Lumpur nach Bangkok fährt. Empfehlenswert ist eine Bahnfahrt von Kuala Lumpur in das etwa 370 Kilometer entfernte Singapur und zurück.

Was es sonst noch gibt

Auch Einkaufsmöglichkeiten gibt es viele, so gibt es zahlreiche klimatisierte Kaufhäuser, herrliche Nachtbasare und natürlich Verkaufsstände an jeder Ecke. Abends kann man interessante Streifzüge durch Kneipen, Diskotheken oder Nachtlokale machen, ein Highlight ist aber sicherlich der Besuch einer "Karaoke Lounge".

Eine Fahrt mit dem Mietwagen von Kuala Lumpur auf die Insel Penang

Selangor

Die Fahrt führt gleich am Anfang nach Selangor, Malaysias am weitesten entwickelter Bundesstaat. Wegen intensiver Baumaßnahmen für eine moderne Infrastruktur steht die Bewahrung der Natur nicht immer ganz oben an.

Unverzichtbar ist hier ein Abstecher in die bizarren Mangrovensümpfe und die geheimnisvollen Regenwälder. Die Hauptstadt von Selangor, Shah Alam, ist Sitz des Königs von Malaysia, Mizan Zainal Abidin.

Die "Orang Asli" und der Regenwald

Ein Höhepunkt wird eine Fahrt zu den "Orang Asli" (Ureinwohner) und in den Regenwald zur Blüte der Ulu-Geroh-Blumen sein. Hat man die Stadt Gopeng erreicht, fährt man etwa eine Stunde über hügeliges Land, um zum Dorf der "Orang Asli" zu kommen.

Tipp: Empfehlenswert ist diese Fahrt mit einer geführten Tour von Gopeng aus, denn die Wege an den Rand des Regenwaldes sind nur mit einem allradbetrieben Fahrzeug befahrbar. Guides der "Orang Aslis" führen Besucher in den Regenwald, zu den "Rafflesias", den größten Blütenpflanzen der Welt, zu einem der Wahrzeichen Malaysias, zu den wunderschönen Raja-Brooke's-Schmetterlingen mit ihren metallisch grünen Zeichnungen auf fast schwarzem Untergrund und zu einem idyllischen Regenwald-Wasserfall.

Ipoh

Weiter geht die Fahrt nach Ipoh, wo man sich unbedingt das Geisterschloss "Kellie's Castle", die Höhlen von "Perak Tong" und den Tempel "Sam Poh Tong" anschauen sollte.

Butterworth

Von Ipoh sind es dann nur noch rund 150 spannende Kilometer nach Butterworth, von wo aus die längste Brücke Südostasiens mit einer Länge von 13,5 Kilometern auf die Insel Penang führt. Alternativ kann auch eine Fähre benutzt werden. In Butterworth selbst gibt es eine Attraktion, den "Penang Bird Park", ein Landschaftspark mit über 300 Arten von Vögeln aus ganz Südostasien.

Penang und George Town

In der Hauptstadt von Penang, George Town, angekommen, sollte man erst auf den "Penang Hill" mit einer Höhe von 830 Metern fahren, von wo aus man eine fantastische Aussicht auf George Town bis hinüber auf das Festland hat. Auf den Berg selbst kommt man mit einer Standseilbahn aus dem Jahre 1923, die man an der Talstation "Air Itam" besteigt und in zwei Etappen zur Bergstation führt. Sie wurde zwischenzeitlich jedoch komplett saniert. Wer gerne wandert kann auch auf dem "Penang Forest Trail" den Berg mitten durch den Dschungel erwandern.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind: der überragende Botanischen Garten, das "Forestry Museum" in Teluk Bahang, die Schmetterlingsfarm, der Botanische Garten, der buddhistische Tempel "Ke Lok Si", der "Kuan-Yin-Tempel", ein Schlangentempel mit Giftschlangen, "Wat Chaiya Mangkalaram" mit dem 33 Meter langen liegenden Buddha und noch vieles mehr. Unbedingt sollte man auch die Altstadt besuchen, mit wunderbaren historischen und restaurierten Gebäuden.

Flug Penang-Kuala-Lumpur

In George Town sollte man mindestens zwei Übernachtungen einplanen. Die

Oliver Bornhak
Nur-Flug-Tours
bornhak@nur-flug-tours.de
Nur-Flug-Tours
5. September 2010  von   PRGateway
#136600
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Politik

Westfalen-Blatt / Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum ...

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Atomkompromiss


Bielefeld (ots) - Gutachten, Untergutachten, Unterstellungen und
Dementis: Im schwarz-gelben Atomstreit wurde bis zum Schluss mit
Haken und Ösen gearbeitet. Am Ende war absehbar, dass es so kommen
würde, wie es Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits vor zwei
Wochen angedeutet hatte: Der Kompromiss würde ein politischer sein.
Gestern Abend waren etwa zehn bis zwölf Jahre längere Atomlaufzeiten
im Gespräch. Das ist mehr, als Kernenergieskeptiker und
Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) lieb ist, und weniger, als
Wirtschaftsminister Rainer Brüderle gewünscht hatte. Im Gegenzug kann
Brüderle damit rechnen, dass die von ihm geforderte zeitliche
Begrenzung der Brennelementesteuer durchs Ziel geht. Der gesunde
Menschenverstand begrüßt, dass es gestaffelte Zuschläge für moderne,
alte und uralte Atomkraftwerke geben soll. Die technische
Nachrüstung, die Schwarz-Gelb - anders als Rot-Grün beim
Ausstiegsbeschluss vor acht Jahren - den Kernkraftwerksbetreibern
auferlegen will, wird so manchem Methusalem unter den Meilern den
vorzeitigen Garaus bereiten. Modernde Druckwasserreaktoren wie im
Atomkraftwerk Grohnde, aus dem auch die Stadtwerke Bielefeld
günstigen Strom beziehen, werden hingegen von der Neuregelung
profitieren. Nach dem langen Brüten der Bundesregierung aber sind
längst noch nicht alle Probleme gelöst. Auch wenn Justiz- und
Innenministerium in ihren Expertisen zu dem Schluss kommen, dass die
Verlängerung der Atomlaufzeiten ohne Zustimmung des Bundesrats
möglich sind: Gewissheit gibt es erst nach einem absehbaren Gang vor
das Bundesverfassungsgericht. »Ich verspreche der Bundesregierung
einen heißen Herbst«, hatte die Grünen-Parteivorsitzende Claudia Roth
gestern noch einmal bekräftigt. Unterstützt wird sie vom früheren
Bundesumweltminister und heutigen SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, der
schon einmal ankündigt, dass seine Partei, sollte sie wieder an die
Regierung kommen, den schwarz-gelben Atomkompromiss einkassieren
werde. Hier offenbart sich ein grundsätzliches Problem. Weder
Rot-Grün noch Schwarz-Gelb haben einen parteiübergreifenden,
dauerhaft tragfähigen Konsens über die Kernenergienutzung in
Deutschland gesucht. Beide nehmen nicht nur politischen Dauerstreit,
sondern auch die Spaltung der Bürgerschaft in Kauf. Abschalten -
sofort! Das fordern auch besonnene Grüne nicht mehr. Denn die böse
Kernenergie trägt ja unbestritten dazu bei, das ebenso als böse
erkannte Kohlendioxid im Zaum zu halten. Abschalten? Ja, aber eben
nur in dem Maße, in dem erneuerbare Energien tatsächlich verfügbar
sind. Solch eine Verständigung wäre wünschenswert gewesen. So aber
wird der schwarz-gelbe Atomkompromiss - wie schon zuvor der rot-grüne
Ausstiegsbeschluss - nur eine begrenzte Halbwertszeit haben.

Originaltext: Westfalen-Blatt
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Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



5. September 2010
#136599
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Polizei

Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land / POL-DEL: Schwerer ...

POL-DEL: Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 29, Gem. Großenkneten, FR Oldenburg


Delmenhorst (ots) - Ort: Großenkneten, Landkreis Oldenburg, BAB 29
Zeit: 05.09.10, gg. 18.15 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntag, 05.09.2010,
gegen 18.15 Uhr, auf der BAB A 29, Gemarkung Großenkneten, in
Fahrtrichtung Oldenburg. Der 21jähriger Fahrer (whf. in Oldenburg)
eines Pkw kam hier aus bislang unbekannter Ursache alleinbeteiligt
nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte zunächst mit den dort
beginnenden Schutzplanken, schleuderte dann durch meterhohes
Buschwerk und kam schließlich auf einem Feldweg unterhalb der BAB,
auf der Seite liegend, zum Stillstand. Der Fahrer wurde eingeklemmt
und musste von der freiwilligen Feuerwehr Sage, die mit zwanzig
Einsatzkräften vor Ort war, aus dem Fahrzeug geschnitten werden und
wurde anschließend von einer Notäztin betreut.

Der Verletzte wurde schließlich mit dem Rettungshubschrauber in
ein Krankenhaus geflogen. Für die Landung des Rettungshubschrauber
musste die BAB in Rtg. Oldenburg für ca. 1 Std. voll gesperrt werden.
Zu nennenswerten Störungen kam es jedoch nicht. Am Fahrzeug entstand
Totalschaden in Höhe von 5000,-- Euro.


Originaltext: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
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Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Polizeiinspektion Delmenhorst
Telefon: 04221-1559 116



5. September 2010
#136598
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Polizei

Kreispolizeibehörde Viersen / POL-VIE: Radfahrer schwer verletzt

POL-VIE: Radfahrer schwer verletzt


Brüggen- Bracht (ots) - Ein 50-jähriger Brüggener befuhr am
Sonntag um 16.23 Uhr mit seinem Fahrrad den Feld- /Wirtschaftsweg aus
Richtung Bracht kommend, um die Straße Bass in Richtung Stevensend zu
überqueren.
Hierbei übersah er den aus seiner Sicht von links kommenden,
bevorrechtigten 50- jährigen Pkw- Fahrer aus Wermelskirchen.
Der Pkw- Fahrer, der die Straße Bass, aus Richtung Heidhausener
Straße in Richtung Hülst befuhr, konnte einen Zusammenstoß nicht mehr
vermeiden.
Im Kreuzungsbereich wurde der Radfahrer durch den Pkw- Fahrer erfasst
und stürzte zu Boden. Der Radfahrer musste in ein Krankenhaus
eingeliefert werden, wo er stationär verblieb.
Der Pkw- Fahrer und seine 48-jährige Beifahrerin aus Langenfeld
wurden ambulant behandelt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren
Tausend Euro. / UvK (1080)


Originaltext: Kreispolizeibehörde Viersen
Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/pm/65857
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Kreispolizeibehörde Viersen
- Leitstelle -
Lindenstraße 50, 41747 Viersen
Tel.: 02162 / 377-1150
Fax: 02162 / 377-1155
Zentrale: 02162 / 377-0



5. September 2010
#136597
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