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Polizei

Polizeipräsidium Osthessen - Fulda (Hünfeld, Hilders) / POL-FD: POL-HEF: ...

POL-FD: POL-HEF: Tödlich verletzter Kradfahrer (Abschlussmeldung)


Fulda (ots) - Pressemeldung, Nachtrag

Im Zuge der Bergungsarbeiten in Zusammenhang mit dem tödlichen
Verkehrsunfall auf der BAB A4 in Höhe Herleshausen, war die Autobahn
in westliche Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen
Eisenach/West und Herleshausen für ca. 1,5 Stunden voll gesperrt. Die
Unfallstelle war nach insgesamt knapp zwei Stunden vollständig
geräumt und alle drei Fahrstreifen wieder voll befahrbar. Trotz
sofortiger Rundfunkwarnmeldungen und Umleitungsempfehlungen staute
sich der Verkehr zeitweise bis auf etwa 15 km zurück.

Die schwer verletzte 51-jährige Sozia ist nach Auskunft der
behandelnden Ärzte zunächst außer Lebensgefahr und wird derzeit
intensivmedizinisch behandelt.

Nach ersten Zeugenbefragungen scheint festzustehen, dass es sich
um einen Alleinunfall gehandelt hat und keine weiteren
Unfallbeteiligten vorhanden sind.

i.A. Döring, POK

Erstmeldung

03.09.2010 | 16:34 Uhr POL-HEF: Tödlich verletzter Kradfahrer Bad
Hersfeld (ots) - HERLESHAUSEN (Werra-Meißner-Kreis). Am Freitag,
03.09.10, gegen 14:50 Uhr, kam es auf der Bundesautobahn A4, in
Fahrtrichtung Kirchheimer Dreieck, etwa in Höhe der Anschlusstel-le
Herleshausen zu einem schweren Verkehrsunfall, in dessen Folge ein
53-jähriger Kradfahrer aus Erfurt tödlich verletzt wurde. Er verstarb
noch an der Unfallstelle.

Seine Mitfahrerin (Sozia), 51 Jahre, wurde schwer verletzt mit dem
Rettungshubschrauber nach Fulda in die städtischen Kliniken geflogen.
Wegen der Landung des Hubschraubers wurde die A4 zwischen Eisenach /
West und Herleshausen voll gesperrt, es kommt zu erheblichen
Behin-derungen. Rundfunkwarnmeldungen und eine Umleitungsempfehlung
wurden veranlasst. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich um einen
Alleinunfall handeln, der auf einen Fahrfeh-ler des Kradfahrers
zurück zu führen sein könnte. Es wird nachberichtet.

i.A. Döring, POK, Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, Tel.:
06623/50880

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Pressestelle Manfred Knoch Telefon: 06621/932-131 Fax:
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3. September 2010
#136207
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Vermischtes

Lausitzer Rundschau / Lausitzer Rundschau: Studie zur ...

Lausitzer Rundschau: Studie zur Wirtschaftsentwicklung vorgestellt


Cottbus (ots) - Gemessen an ihrer wirtschaftlichen Dynamik, so die
jüngste, überraschende Studie der Initiative Neue Soziale
Marktwirtschaft, liegen alle fünf neuen Bundesländer und sogar Berlin
("arm, aber sexy") vor dem Westen. Die Zahlen stimmen. Aber sie
täuschen auch. Dynamik ist relativ. Die dynamischste
Einkommensentwicklung unter allen Bevölkerungsschichten haben
regelmäßig Kinder, wenn ihnen ihr monatliches Taschengeld verdoppelt
wird, etwa von zwei auf vier Euro. Das größte Wachstum gibt es, wenn
es tiefer nicht mehr geht. So wie im Osten. 1989 lag das
Brutto-Inlandsprodukt dort bei nur 12 500 Euro je Einwohner, was
damals der Hälfte des Westwertes entsprach. 2009 ist es auf 21 760
Euro angewachsen. Der Abstand beträgt immer noch ein Drittel. Die
Statistik spiegelt immerhin wider, dass die neuen Länder den Soli
nicht einfach nur verfuttern, sondern sich anstrengen und darauf
etwas aufbauen. Autobahnen und Universitäten, Forschungseinrichtungen
und High-Tech-Firmen. Außerdem zeigt die Auswertung, dass der alte
Westen im letzten Jahr besonders von der Krise betroffen war, allen
voran die Automobilindustrie und der Maschinenbau. Aber tiefe
strukturelle Probleme wie die neuen Länder haben die meisten
West-Länder nicht. Ob das die Abwanderung von zwei Millionen der
aktivsten Einwohner seit der Wende ist, der Mangel an Kindern, das
Fehlen von Kapital oder die Abwesenheit von Konzernzentralen. Deshalb
brummt es in vielen Regionen des Westens wieder, seit die Konjunktur
anzieht, während der Osten sich weiterhin nur redlich abstrampeln
kann.

Originaltext: Lausitzer Rundschau
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3. September 2010
#136206
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Politik

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung / NRZ: Gabriel fordert ...

NRZ: Gabriel fordert Aktionsplan zur Integration


Essen (ots) - Essen. SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die
Bundesregierung aufgefordert, regelmäßig über die Integration
Rechenschaft abzulegen. "Jeden Monat setzt die Arbeitslosenstatistik
die Politik unter Druck, und das ist auch richtig so. Diesem
öffentlichen Druck muss sich die Politik auch in Integrationsfragen
aussetzen", forderte er gestern im Gespräch mit der in Essen
erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Samstagsausgabe).
"Die Beschäftigung mit Erfolgen und Misserfolgen der Integration muss
einfach zur Normalität werden, dann verlieren die öffentlichen
Kontroversen an Schärfe und werden enttabuisiert", so Gabriel.
Zugleich forderte er Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, aus dem
vorhandenen Integrationsbericht einen nationalen Aktionsplan zu
machen, der für die Politik klare Aufträge und eine wissenschaftliche
Überprüfung beinhalten müsse. Auch in der SPD will Gabriel
Konsequenzen aus dem Fall Thilo Sarrazin ziehen. Sie werde zu Beginn
ihres Parteitags Ende September über Integration und Zuwanderung
diskutieren und im Herbst eine Reihe von Fach- und
Regionalkonferenzen starten. "Wir Sozialdemokraten werden unsere
Vorstellungen einer besseren Integrationspolitik in einem Programm
Deutschland plus vorstellen und ich selbst werde zu den sozialen
Brennpunkten von Integration fahren", kündigte Gabriel an. Außerdem
müsse man neu über die Steuerung von Zuwanderung reden. Die SPD habe
einen "Nachholbedarf", nicht zuletzt personell. "Auf einmal hat die
CDU eine türkischstämmige Frau in Niedersachsen zur Ministerin
gemacht, während im SPD-Vorstand ein Gesicht für die Gruppe der
Migranten fehlt", beklagte Gabriel. "Das muss sich ändern." Seine
Partei rief er auf, sich "intensiver und offensiver" der Integration
zu widmen. Der Ärger der Menschen dürfe nicht verschwiegen oder nur
in den Kneipen besprochen werden. "Es gibt die Hassprediger, die
Sarrazin beschreibt", so Gabriel.

Originaltext: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
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3. September 2010
#136204
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Aktuelles

Feuerwehr Ennepetal / FW-EN: Brandmelderalarm

FW-EN: Brandmelderalarm


Ennepetal (ots) - Am 03.09.2010 um 18:58 Uhr wurde die Feuerwehr
Ennepetal zu einem Brandmelderalarm in einem Industriegebäude in die
Scharpenberger Strasse gerufen. Die dort installierte automatische
Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Bei der Erkundung des Gebäudes
stellte sich heraus, dass die Anlage aufgrund eines technischen
Defektes ausgelöst hatte. Eingesetzt waren der hauptamtliche Löschzug
und die Löschgruppe Külchen mit insgesamt 17 Einsatzkräften. Der
Einsatz war um 19:24 Uhr beendet.


Originaltext: Feuerwehr Ennepetal
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Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Ennepetal
über Einsatzzentrale erreichbar
Telefon: 02333 736 00
E-Mail: feuerwehr@ennepetal.de
www.feuerwehr.ennepetal.de



3. September 2010
#136203
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Vermischtes

BERLINER MORGENPOST / BERLINER MORGENPOST: Für Berggruen fängt die ...

BERLINER MORGENPOST: Für Berggruen fängt die Arbeit erst an - Leitartikel


Berlin (ots) - Nicolas Berggruen hat es geschafft: Nach Monaten
quälender Verhandlungen und einem bisweilen kaum noch erträglichen
Hauen und Stechen ist er jetzt Eigentümer von Karstadt. Ein
bedeutender Arbeitgeber, ein Magnet in Deutschlands Innenstädten und
- falls der Neustart gelingt - ein potenzieller Steuerzahler bleiben
damit zum Glück erhalten. Und davon profitiert vor allem Berlin als
größter Karstadt-Standort. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten jubeln die
Mitarbeiter des traditionsreichen Warenhauses ihrem neuen Chef sogar
zu, nachdem sie zuvor so lange unter den Eigentümern und Managern
eher gelitten hatten. Viele Karstädter - und vor allem die
Karstädterinnen - sehen Berggruen heute nach der langen Leidenszeit
verständlicherweise als Heilsbringer. Ob sie das auf Dauer tun
werden, ist durchaus fraglich. Denn Berggruen und sein Team werden
schon sehr bald weitere Veränderungen zur schnellen Steigerung der
Effizienz vornehmen müssen, die für viele unbequem sein könnten. Die
Bestandsgarantie, die Berggruen Karstadt gegeben hat, gilt zudem nur
bis Ende 2012. Danach sind die Schließung von Häusern und der Abbau
von Jobs nicht mehr ausgeschlossen - und angesichts der
Überkapazitäten auf dem Warenhausmarkt auch gar nicht so
unwahrscheinlich. Denn Berggruen ist kein hauptberuflicher
Heilsbringer, sondern ein Geschäftsmann, der irgendwann mit Karstadt
Geld verdienen will. Vielleicht später als andere, aber irgendwann
dann doch. In die Kategorie "Sponsoring" gedenkt der Kunstfreund sein
Projekt Karstadt sicherlich nicht einzuordnen. Dass der Businessmann
Berggruen beim Verfolgen seiner Ziele knallhart sein kann, hat er bei
den jüngsten Verhandlungen bewiesen. Der Mann, der so ganz anders, so
viel weicher wirkt als viele andere Wirtschaftsmenschen, war einfach
rechtzeitig zur Stelle und hat sich gegen alle Störmanöver und seinen
Konkurrenten Maurizio Borletti durchgesetzt. Und das, obwohl den
Vermietern der Italiener als Käufer eigentlich lieber gewesen wäre.
Denn Borletti hätte ihnen mehr Miete gezahlt. Und vor allem hat er
Kaufhauserfahrung - im Gegensatz zu Berggruen. Dem smarten Investor
muss es dennoch gelingen, aus der Bedarfsdeckungsstation Karstadt
möglichst schnell einen Ort zu machen, an dem es den Kunden Spaß
macht, zu stöbern und Geld auszugeben. Das dürfte eine der größten
bisherigen Herausforderungen Berggruens werden. Noch hat er nichts
erreicht, noch gebührt der Titel des Karstadt-Retters all jenen
Lieferanten, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Steuerzahlern, die
auf Milliardensummen verzichtet haben, um dem Konzern eine weitere,
wahrscheinlich die letzte Chance zu geben. Berggruen muss sich auf
dieses Podest erst noch hocharbeiten.

Originaltext: BERLINER MORGENPOST
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/53614
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Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Chef vom Dienst
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de



3. September 2010
#136201
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