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Polizei

Polizei Bremen / POL-HB: 0456 Radfahrerin stößt mit Sattelauflieger zusammen

POL-HB: 0456 Radfahrerin stößt mit Sattelauflieger zusammen


Bremen (ots) - Ort: Bremen, Hansator/Konsul-Smidt-Straße
Zeit:02.09.10, gegen 19.00 Uhr

Der Lkw-Fahrer sowie die Radfahrerin hielten an der
Lichtsignalanlage Hansator/Konsul-Smidt-Straße bei Rotlicht. Beim
Wechsel auf Grünlicht fuhr der Sattelzug (40-Tonner) an und bog nach
rechts in die Konsul-Smidt-Straße ab. Dabei übersah der 51jährige
Lkw-Fahrer die geradeaus fahrende Radfahrerin und es kam zum
Zusammenstoß. Die 20jährige Radlerin geriet dabei unter die erste
Achse des Sattelaufliegers. Unter dieser Liftachse wurde sie mitsamt
ihres Rades eingeklemmt und einige Meter mitgeschleift. Bei der
Kontrolle der Diagrammscheibe wurde festgestellt, dass der Lkw-Fahrer
gegen die Vorschriften für Lenk- und Ruhezeiten verstoßen hatte. Aus
diesem Grunde wurde die Weiterfahrt untersagt; die Ermittlungen
dauern an. Die 20jährige Radfahrerin hatte Glück im Unglück. Sie kam
mit leichten Verletzungen davon und konnte das Krankenhaus nach
ambulanter Behandlung wieder verlassen.


ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=35235

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Polizei Bremen
Einsatzdauerdienst/PvD
Telefon: 0421/362-12114/-115
pressestelle@polizei.bremen.de
http://www.polizei.bremen.de
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2. September 2010
#135551
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Polizei

Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel / POL-KS: Raubüberfall auf ...

POL-KS: Raubüberfall auf Getränkemarkt in Ahnatal-Weimar


Kassel (ots) - Opfer eines Raubüberfalls wurde am Donnerstagabend
der Angestellte eines Getränke-marktes in Ahnatal-Weimar. Gegen 19.50
Uhr betraten drei männliche Personen seine Verkaufsräume und
bedrohten den 18-jährigen mit einer Pistole. Hierbei forderten sie
die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Das Bargeld in Höhe von
ca. 1000,- EUR musste der Angestellte in der umgeschnallten
Nylonbauchtasche eines der Täter verstauen. Ca. 20 Stangen Zigaretten
brachten die Täter in einer mitgeführten schwarzen Nylonsporttasche
unter. Anschließend flüchteten die unbekannten Männer in Richtung
Triftstraße. Trotz intensiver polizeilicher Fahndungsmaßnahmen
konnten die Täter entkommen. Die Männer werden wie folgt beschrieben:
Ca. 20 - 30 Jahre alt, Größe nicht bekannt, möglicherweise soll es
sich um Osteuropäer handeln. Die Täter waren mit schwarzen, weißen
und roten Kapuzenpullis bekleidet.

Als mögliche Zeugen der Tat werden zwei männliche Personen
gesucht, die 5 Minuten vor bzw. nach der Tat im Getränkemarkt
eingekauft haben und laut Angaben des Angestellten mit hoher
Wahrscheinlichkeit in Ahnatal wohnhaft sind.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel.-Nr.:
0561/9100.

Franz Skubski

(Polizeihauptkommissar)


ots Originaltext: Polizeipräsidium Nordhessen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=44143

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Polizeiführer vom Dienst (PvD)

Telefon: 0561-910 30 50
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

Während der Regelarbeitszeit
Pressestelle
Telefon: 0561/910 10 20 bis 23



2. September 2010
#135550
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Politik

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Soziales / Pflege

Neue OZ: Kommentar zu Soziales / Pflege


Osnabrück (ots) - Weg von Kuschelnoten

Das Internetportal www.pflegelotse.de wurde bisher rund 17
Millionen Mal angeklickt. Diese immense Zahl belegt das gewaltige
Interesse an verlässlichen Informationen über Pflegeheime und
ambulante Dienste. Doch die kostspielige Prüfung durch den
Medizinischen Dienst der Krankenkassen und die Benotung sind nur dann
sinnvoll, wenn sie Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen
tatsächlich Orientierung bieten.

Bisher aber sind die Noten zu positiv, sodass die Bewertung
Missstände verschleiert. Was in der Schule zutrifft, gilt auch hier:
Kuschelnoten sind nur eingeschränkt aussagekräftig. Daher sollten die
Kassen, Sozialverbände und Heimträger für eine bessere Gewichtung
sorgen - und das so bald wie möglich. Bei der Stiftung Warentest
erhält ein Elektrogerät eine schlechte Gesamtnote, wenn es bei der
Sicherheitsprüfung durchfällt - egal, wie hervorragend die sonstige
Qualität und Ausstattung sind. Genauso muss es bei den Pflegenoten
sein.

Wenn zum Beispiel ein Heim es nicht schafft, schmerzhaften
Druckliege-Geschwüren vorzubeugen, muss die Note "mangelhaft" zur
generellen Abwertung führen. Denn dies ist buchstäblich ein wunder
Punkt in vielen Einrichtungen. Unabhängig von der Bewertung sind
Pflegebedürftige und Angehörige gut beraten, sich nicht allein auf
die Noten zu verlassen. Wichtig ist, dass sie sich viel Zeit nehmen,
um sich ein Heim gründlich anzusehen - und zwar rechtzeitig.

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2. September 2010
#135548
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Politik

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Ausländer / Integration ...

Neue OZ: Kommentar zu Ausländer / Integration / Sarrazin


Osnabrück (ots) - Überfälliger Schritt

Endlich. Die Bundesbank hat mit dem Antrag zur Entlassung Thilo
Sarrazins einen überfälligen Schritt vollzogen. Es spricht alles
dafür, dass Bundespräsident Christian Wulff den Rauswurf besiegeln
wird. Ein Mann vom Schlage Sarrazins hat in der Chefetage von
Deutschlands wichtigster Bank nichts zu suchen. Er war von Anfang an
eine glatte Fehlbesetzung. Nicht weil es dem früheren Finanzsenator
an Kompetenz für den Posten mangelt. Sein Hang zur Selbstdarstellung
und seine Lust an der Provokation disqualifizieren ihn für den Job
bei der Zentralbank, die penibel auf Diskretion und Neutralität
bedacht ist.

Die Spitze der Bank löffelt jetzt die Suppe aus, die ihr die
Politik eingebrockt hat. Denn es war Berlins Bürgermeister Klaus
Wowereit, der seinem Sparsenator 2009 mithilfe des Bundesrates den
Job in Frankfurt zuschanzte. Seither lässt Sarrazin keine Gelegenheit
aus, Migranten, Hartz-IV-Bezieher oder andere Minderheiten öffentlich
in die Ecke zu stellen.

Sicher: Eine Entlassung Sarrazins wegen privater
Meinungsäußerungen steht juristisch auf tönernen Füßen. Der Rauswurf
könnte also teuer werden. Dennoch ist der Schritt ohne Alternative:
Nur so lässt sich verhindern, dass das Ansehen der Bank im In- und
Ausland weiteren Schaden nimmt. Auch für Bundesbank-Chef Axel Weber
ist es ein Befreiungsschlag. Er musste im Fall Sarrazin durchgreifen,
um seine Ambitionen auf den Chefsessel der Europäischen Zentralbank
nicht zu gefährden.

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2. September 2010
#135549
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Kunst und Kultur

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Kulturpolitik

Neue OZ: Kommentar zu Kulturpolitik


Osnabrück (ots) - Wie langweilig!

Ein Meilenstein deutscher Kulturpolitik sollte die geplante
Künstlerakademie am Bosporus werden. Wenn jetzt dieses wichtige
Projekt zu scheitern droht, möchte man schon wissen, warum. Doch
darauf gibt es viele Antworten.

Für das Auswärtige Amt sind die Türken schuld, weil sie den
privatrechtlichen Betrieb einer Künstlerakademie nicht dulden wollen.
Aus anderen Quellen heißt es, dass die deutschen Diplomaten, die die
malerisch am Bosporus gelegene hölzerne Sommerresidenz gerne selbst
nutzen, nicht wirklich von dem Gedanken angetan sind, sie in Zukunft
mit einem bunten Künstlervolk zu teilen. Und in diesem Punkt dürften
sich deutsche Diplomaten und türkische Politiker dann sogar einig
gewesen sein.

Fakt ist aber auch, dass die sechs Millionen Euro, die der
Haushaltausschuss des Bundestages im vergangenen Jahr bereits für das
Projekt bewilligt hatte, wenig später wieder gesperrt wurden. So sind
wahrscheinlich wieder nur der Sparzwang und der schnöde Mammon
schuld. Wie langweilig !

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2. September 2010
#135547
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