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Politik

Märkische Oderzeitung / Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung ...

Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung korrigiert ihre Vorabmeldung:


Frankfurt/Oder (ots) - Die Kosten, die das Spree- und
Neiße-Hochwasser im August verursacht haben, fallen für Brandenburg
und Sachsen geringer aus als erwartet. "Ich beabsichtige, wegen der
außergewöhnlichen und nicht vorhersehbaren Sondersituation anlässlich
des Hochwassers an Spree und Neiße auf die Erstattung der Kosten für
den Einsatz des Technischen Hilfswerks und der Bundespolizei zu
verzichten", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière der
Märkischen Oderzeitung (Donnerstag).

Originaltext: Märkische Oderzeitung
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1. September 2010
#134806
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Polizei

Polizeiinspektion Harburg / POL-WL: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

POL-WL: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang


Seevetal/Emmelndorf (ots) - Am 01.09.2010, gegen 17.15 Uhr, kommt
es in der Hittfelder Landstraße, Einmündung Am Bahnhof zu einem
Verkehrsunfall. Ein aus Richtung Harburg kommender 24-jähriger
Kradfahrer befuhr die Hittfelder Landstraße in Richtung Hittfeld.
Eine 49 jährige PKW Fahrerin will aus der Straße Am Bahnhof nach
links in die Hittfelder Landstraße einbiegen. Sie übersieht hierbei
den herannahenden Motorradfahrer, der nach Zeugenangaben mit
überhöhter Geschindigkeit unterwegs gewesen sein könnte. Im Bereich
der Unfallstelle ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt. Der
Motorradfahrer kommt zu Fall, rutscht über den Asphalt und prallt
gegen ein Straßenschild. Er verstirbt an der Unfallstelle.


Originaltext: Polizeiinspektion Harburg
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1. September 2010
#134805
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Politik

Rheinische Post / Rheinische Post: Sarrazin gebührt Dank

Rheinische Post: Sarrazin gebührt Dank


Düsseldorf (ots) - Nein, an dieser Stelle keine weitere Abrechnung
mit dem sich um seine Reputation quatschenden Genforscher Thilo
Sarrazin. Vielmehr gebührt ihm Dank, dass er auf ein entscheidendes
Problem aufmerksam macht. Denn der Integrations-Theoretiker Sarrazin
überspringt jene Wahrnehmungsschwelle, an der Integrations-Praktiker
wie Lehrer, Polizeibeamte, Sozialarbeiter oder Ärzte stets
scheiterten, ehe sie sich wieder an ihre Aufräumarbeit am unteren
Ende der Wohlstandspyramide machten. Ja, es gibt ein Problem mit
Folgen der Einwanderung. Das kann man nicht wegschweigen. Auch nicht
wie die Kanzlerin mit dem immergleichen Mantra "Bildung, Bildung,
Bildung" weglächeln. Es stellt sich auch die Frage nach
Sanktionswillen und -möglichkeiten der Mehrheitsgesellschaft, die
sich nicht von Minderheiten dominieren lassen will. Ebenso gilt es,
Befürchtungen der Bevölkerung aufzunehmen. Ein von den Menschen
wahrgenommenes Problem erledigt sich nicht durch Nichtbehandlung im
öffentlichen Raum. Dass erst der Irrläufer Sarrazin kommen musste, um
es auf die Agenda zu setzen, ist ein Armutszeugnis für jene Eliten,
die sich über ihn empören, deren Lebenswirklichkeit Begegnungen mit
Migranten jedoch vorrangig als Besuch beim Edel-Italiener vorsieht.
Nein, Sarrazin darf getrost gehen, seine Fragen müssen bleiben.

Originaltext: Rheinische Post
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1. September 2010
#134804
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Politik

Rheinische Post / Rheinische Post: CDU-Schulkurs

Rheinische Post: CDU-Schulkurs


Düsseldorf (ots) - Noch vor zehn Tagen verdammte ein Schul-Experte
der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag den Plan der rot-grünen
Minderheitsregierung, eine Gemeinschaftsschule in Ascheberg
einzuführen, als schädliches "Herumexperimentieren" an der "bewährten
Schulstruktur". Nun hat sich offenbar ein Sinneswandel vollzogen. Der
Vize-Chef der Landtagsfraktion, Klaus Kaiser, erklärte, die Union sei
"offen für eine Diskussion über die Verbesserung und
Weiterentwicklung" des Schulwesens in NRW. Das sind neue Töne. Die
CDU, die jahrzehntelang gegen die Einführung der "Einheitsschule"
kämpfte, rückt vorsichtig, aber deutlich erkennbar von ihrem alten
Markenkern ab. Während Schul-Traditionalisten in der Union die
Neuausrichtung als "Umfallen" geißeln, empfinden die Modernisierer
das Einlenken als befreiende Ankunft in der Lebenswirklichkeit. Die
Gemeinden, die die Einführung der Gemeinschaftsschulen beantragt
haben, sind überwiegend von der CDU geführt. Das Wahl-Desaster birgt
für die Union die Chance, ideologischen Ballast abzuwerfen. Die
programmatische Weiterentwicklung in der Schulpolitik ist für die CDU
strategisch wichtiger als die Fundamentalopposition gegen Rot-Grün.

Originaltext: Rheinische Post
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1. September 2010
#134801
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Polizei

Polizeipräsidium Mittelfranken / POL-MFR: (1635) Fliegerbombe entschärft

POL-MFR: (1635) Fliegerbombe entschärft


Nürnberg (ots) - Fachkräfte des Sprengkommandos Nürnberg haben am
01.09.2010 im Nürnberger Stadtteil Kornburg eine ca. zweieinhalb
Zentner schwere Fliegerbombe entschärft. Dazu waren umfangreiche
Absperrmaßnahmen nötig.

Entlang der BAB 6 in Höhe Nürnberg-Kornburg wird zur Zeit ein
alter Lärmschutzwall abgetragen. Bei Baggerarbeiten wurde die Bombe
offensichtlich zusammen mit dem Schutt auf einen Lkw aufgeladen und
zu einem nahegelegenen Abladeplatz gebracht, wo der Aushub weiter
aufbereitet wird. Dabei entdeckte ein Arbeiter gegen 14.30 Uhr das
brisante Stück.

Nach Verständigung der Sicherheitsbehörden wurden unter Leitung
der Berufsfeuerwehr Nürnberg umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen
durchgeführt. Dabei waren auch Hilfskräfte der umliegenden
Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. In einem Sicherheitsumkreis von
etwa 300 Metern wurde abgesperrt. Mitarbeiter zweier Firmen, die im
Absperrbereich lagen, verließen ihre Arbeitsstätte. Das im
Gefahrenbereich liegende Sportgelände wurde ebenfalls geräumt.

Polizeikräfte sperrten Zugangsstraßen. Dazu gehörte auch für die
Dauer der Entschärfung das Teilstück der BAB 6 in beiden Richtungen.
Es kam zu entsprechenden Behinderungen für den Berufsverkehr. Ein
Polizeihubschrauber dirigierte die Absperrkräfte zusätzlich aus der
Luft.

Die Fachkräfte der Kampfmittelbeseitigung begannen gegen 17.30 Uhr
mit der Entschärfung. Diese war gegen 18.00 Uhr beendet. Es kam zu
keinen Zwischenfällen.

Anschließend wurden die Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben. /Peter
Schnellinger


Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken
Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/pm/6013
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Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle
Telefon: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/



1. September 2010
#134803
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