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Politik

Stuttgarter Nachrichten / Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum ...

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Anschlag in Israel


Stuttgart (ots) - Die Hamas hat das Attentat präzise terminiert.
Die Siedler mussten sterben, weil heute in Washington neue
Friedensverhandlungen beginnen. Frieden aber ist für die
Terror-Organisation der Ernstfall. Die Extremisten spekulieren mit
der Angst. Nur der Konflikt gibt ihnen das propagandistische Material
in die Hand, um ihr Regime zu rechtfertigen und ihr totales
administratives Versagen auf eigenem Gebiet gegenüber ihrer
Bevölkerung zu bemänteln. So sehr fürchtet die Hamas den Frieden,
dass sie sogar Palästinenser brutal in den Arm fällt, die den
Ausgleich suchen.

Originaltext: Stuttgarter Nachrichten
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Joachim Volk
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1. September 2010
#134825
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Polizei

Polizei Warendorf / POL-WAF: Radfahrer bei Verkehrsunfall in ...

POL-WAF: Radfahrer bei Verkehrsunfall in Drensteinfurt verletzt


Drensteinfurt (ots) - Ein 30-jähriger Rennradfahrer aus Dortmund
wurde am 01.09.10, gegen 18:20 Uhr, bei einem Verkehrsunfall in
Drensteinfurt leicht verletzt. Als er auf dem Radweg entlang der B54
aus Richtung Münster kommend in Richtung Lünen unterwegs war, fuhr
eine 63-jährige Drensteinfurterin mit ihrem PKW von der Alten
Dorfstraße in die B54 ein. Auf dem Radweg kam es zum Zusammenstoß
zwischen dem PKW und Rennrad, wobei der Dortmunder stürzte und sich
leicht verletzte.



Originaltext: Polizei Warendorf
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Markus Bode
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1. September 2010
#134826
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Politik

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Unglücke / Loveparade / ...

Neue OZ: Kommentar zu Unglücke / Loveparade / Gutachten


Osnabrück (ots) - Würdeloses Taktieren

Die Aufarbeitung der Loveparade-Tragödie ist ein Schlag ins
Gesicht der Menschen, die im Gedränge von Duisburg um ihr Leben
fürchten mussten oder darin Angehörige und Freunde für immer
verloren. Da stellt Organisator Rainer Schaller ohne Rücksicht auf
berechtigte Einwände der Staatsanwaltschaft Beweismaterial ins
Internet, um sich zu entlasten. Da beauftragt die Stadt Duisburg
einen Rechtsanwalt mit einem Gutachten, das die Verantwortlichen im
Rathaus wie gewünscht reinwäscht, während eine Expertise des
Innenministeriums erwartungsgemäß die Polizei freispricht. Das ist
das Gegenteil einer seriösen Aufklärung. Offenbar geht es den
Beteiligten nur noch darum, ihren eigenen Kopf zu retten. Ihnen wären
mehr Anstand und Courage zu wünschen.

Anstatt mit eilfertigen Gutachten und selbst produzierten
Entlastungsvideos die Schuld dem jeweils anderen zuzuschieben, gilt
es, die unabhängige Prüfung durch die Staatsanwaltschaft abzuwarten.
Käme es danach zum Prozess, wäre der Gerichtssaal der richtige Ort
der Verteidigung. Die Opfer und ihre Hinterbliebenen haben einen
Anspruch darauf, dass Veranstalter, Stadt und Polizei etwaige Fehler
nicht vernebeln, sondern finanziell wie strafrechtlich dafür
geradestehen. Das würdelose Taktieren der vergangenen Wochen muss
schnell ein Ende haben.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
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1. September 2010
#134821
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Kunst und Kultur

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Musik

Neue OZ: Kommentar zu Musik


Osnabrück (ots) - Gut und teuer

Lang Lang symbolisiert eine neue Qualität in der Popularisierung
klassischer Musik. Geiger zwischen Brahms und Blues, Sänger, die wie
Models präsentiert werden und Modestrecken in einschlägigen Magazinen
füllen, all das gehört längst zum Geschäft. Der chinesische
Klavierstar aber wirbt nicht für sich und die Musik, sondern für eine
neue Technik.

Dabei schielt Sony auf den chinesischen Markt mit seinem riesigen
Potenzial. Aber ihre 3-D-Fernseher und Blu-Rays will der
Elektronik-Riese nicht nur im Goldenen Osten verkaufen, sondern auf
der ganzen Welt - und das mit einem klassischen Musiker als
Werbeträger. Vor diesem Hintergrund werden Ablösesummen im
siebenstelligen Bereich plausibel: Klassik ist nicht nur so teuer wie
Fußball, Klassik ist auch so populär. In unseren
kulturpessimistischen Zeiten ist das doch eine gute Nachricht.

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1. September 2010
#134820
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Politik

Neue Osnabrücker Zeitung / Neue OZ: Kommentar zu Konflikte / Nahost / USA

Neue OZ: Kommentar zu Konflikte / Nahost / USA


Osnabrück (ots) - Da ist noch die Hamas

Es geht los - mal wieder. Die USA, Russland, UNO und EU wagen in
Washington einen neuen Anlauf zu Frieden im Nahen Osten. Die Zeit
läuft: Heute in einem Jahr sollen Israelis und Palästinenser eine
reelle Perspektive für ein gewaltloses Zusammenleben besitzen. Wie
kompliziert, ja höchst unwahrscheinlich dieses Unterfangen ist,
beweist der perfide terminierte Hamas-Anschlag auf vier Siedler im
Westjordanland - am Vorabend der Verhandlungen des Nahost-Quartetts.

Kein Wunder, dass die im Gazastreifen regierenden Islamisten in
der US-Hauptstadt weder erwünscht noch gefragt sind. Doch das ist ein
verhängnisvoller Fehler. So schmerzhaft und prinzipienverletzend es
sein mag: Werden die Radikalen nicht in den Friedensprozess
einbezogen, hören Anschläge und Racheakte nie auf.

Selbst wenn sich Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas kompromissbereit zeigen, ist noch
gar nichts gewonnen. Jenseits der unentbehrlichen Diplomatie mit
bilateralen Gesprächen, ausgiebigen Abendessen und wohlwollenden
Gesten wartet die Hamas auf Gehör. Es geht letztlich um weit mehr als
die Teilung Jerusalems, die Zwei-Staaten-Lösung, den israelischen
Siedlungsbau und die Rückkehr von palästinensischen Flüchtlingen. In
Washington wird allenfalls eine Weiche gestellt.

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1. September 2010
#134824
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